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TECHNISCHE DATEN
zu Im Tal von Elah - Home Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324026651 / 4010324026651
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Im Tal von Elah - Home Edition

Titel:

Im Tal von Elah - Home Edition

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Paul Haggis Paul Haggis Biografie

Laufzeit:
116 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 08.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Im Tal von Elah - Home Edition:


Eine Kleinstadt in Tennessee. An einem tristen Novembermorgen erfährt Vietnamveteran Hank Deerfield, dass sein Sohn Mike zwar von seinem Kriegseinsatz im Irak in die USA zurückgekehrt ist, seit einigen Tagen jedoch als vermisst gilt. Hank und seine Frau Joan sind sehr beunruhigt, unverzüglich bricht Hank nach New Mexico zum Stützpunkt seines Sohnes auf. In der Militärbasis Fort Rudd scheint keiner Mikes Verschwinden ernst zu nehmen. Nicht ungewöhnlich sei so etwas nach Kriegseinsätzen, beschwichtigt der verantwortliche Offizier. Auch Mikes Zimmergenosse Gordon Bonner und die anderen Kameraden aus seiner Irakeinheit bagatellisieren das Rätsel um Mike, hinter dem wohl nur eine besonders attraktive Frau stünde. Doch Hank Deerfield bleibt misstrauisch, beginnt nach Spuren seines Sohns zu suchen. Die einzigen Anhaltspunkte liefert Mikes beschädigtes Handy. Ein paar Adressen von Bars und Strip-Clubs finden sich im Speicher, wie auch einige defekte Videodateien aus dem Irak, die ein Computerspezialist für Deerfield wiederherstellen soll. Und dann sind da noch Fotos, Momentaufnahmen eines Krieges, Bilder von Kameraden und Zivilisten, Bilder vom Leben im Irak und dem Tod, der an jeder Ecke lauert. Was ist dort passiert? Welche Rolle hat Mike dabei gespielt? Als Hank Deerfield bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgeben will, verweist ihn Detective Sanders, eine attraktive, alleinerziehende Mutter aus dem Team von Chief Buchwald, entnervt an die Militärpolizei. Sein Sohn, der sein Leben für sein Land eingesetzt hat, verdiene eine bessere Behandlung, protestiert er vergeblich. Noch in der Nacht werden Mikes Überreste in der Wüste gefunden, verstümmelt und verbrannt. Für die Army ist die Sache klar: Mike nahm Drogen, hatte Kontakte zu Dealern und Gangs, die ihn das Leben kosteten. Am Telefon überbringt Hank seiner Frau die tragische Nachricht. Geschockt bricht sie zusammen, macht Hank bittere Vorwürfe. Nach einer Tatortbesichtigung mit Deerfield kommen Detective Sanders immer mehr Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs. Beschwörend bittet sie ihren Chef, dem Fall nachgehen zu dürfen, ihn der Militärgerichtsbarkeit zu entziehen. Schließlich gibt dieser nach. Erste Ermittlungserfolge stellen sich schnell ein. Mike soll kurz vor seinem Verschwinden mit zwei Kameraden in einem Fast-Food-Laden gewesen sein. Und in einem Strip-Club, wo es zu einem heftigen Streit kam. Damit konfrontiert, müssen Penning, Bonner und Long zugeben, Mike in der Tatnacht doch gesehen zu haben. Mit dem Mord allerdings, behaupten sie, hätten sie nichts zu tun. Gemeinsam suchen Deerfield und Sanders nach Unstimmigkeiten in den Aussagen. Ein Weg, der den schweigsamen Veteranen und die resolute Polizistin langsam einander näher bringt. Obwohl die Army die Nachforschungen des Duos weiterhin behindert, machen Sanders und Deerfield eine neue überraschende Entdeckung. Aus Mikes Einheit wird ein weiterer, jetzt in Fort Rudd stationierter Soldat vermisst. Ein Soldat, der Verbindungen zu mexikanischen Gangs besitzen soll. Deerfield selbst sorgt mit hartem Gewalteinsatz dafür, dass der Flüchtige verhaftet werden kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst erschüttert ein Selbstmord den Stützpunkt, dann legt ein Geständnis das hässliche Gesicht des Krieges auch in der Heimat offen. Jetzt fügen sich Mikes Bilder aus dem Irak zur schrecklichen Wahrheit zusammen ... Im Tal von Elah - Home Edition stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Im Tal von Elah - Home Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Im Tal von Elah - Home Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Im Tal von Elah - Home Edition:
Der Drehbuchautor und Regisseur Paul Haggis hat seit 2004 eine wahre Blitzkarriere im Filmgeschäft vorgelegt: Zunächst hat Clint Eastwoods Boxer(innen)-Drama „Million Dollar Baby“ (2004), welches nach einem Drehbuch von Haggis entstanden ist, vier Oscars gewonnen (unter anderem als „Bester Film 2005“) und dann hat auch sein eigenes Regiedebüt „L.A. Crash“ (2005) im darauf folgenden Jahr bei der Verleihung der begehrten Trophäen dem neuen Talent gleich zwei davon eingebracht - für das „Beste Originaldrehbuch“ sowie für den „Besten Film“.

Die zweite Regiearbeit von Paul Haggis ist „Im Tal von Elah“ (der Film ist nach dem Tal benannt, in dem David den Riesen Goliath bezwang), einer der wohl wichtigsten, auf jeden Fall modernsten, US-Antikriegsfilme seit Beginn des dritten Golf-Kriegs. Er musste dazu noch nicht einmal die Landesgrenzen überschreiten.

Sein Irak-Film spielt in der US-amerikanischen Provinz. Auch sein Held ist Patriot: Vietnam-Veteran Sergeant Hank Deerfield (eine brillante Rolle für Tommy Lee Jones, der für seine schauspielerische Leistung auch für den Oscar nominiert war). Deerfield hat seinen Sohn Mike mit voller Überzeugung in den Irak-Krieg geschickt. Von dort ist er heimgekehrt, aber seitdem vermisst. Nun sucht er, wenig überzeugt von den ermittlerischen Fähigkeiten der Polizei, seinen Sohn selbst.

Schnell stellt sich heraus, dass Mike Deerfield tot ist und dieser Tod auf besonders grausame Weise erfolgte. Für den traditionalistischen Vater ist es zunächst unvorstellbar aber Mikes Kameraden sollen in dessen Tod verwickelt sein.

Was der Vietnamveteran schließlich mit Unterstützung von Emily Sanders (Charlize Theron) entdeckt, die als Detective bei der örtlichen Polizei ihn anfangs nur widerwillig unterstützt, ist eine grausige Wahrheit und ein Netz aus Korruption und Lügen, und es scheint nahezu unmöglich, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Fazit: „Im Tal von Elah“ ist ein stiller und bedächtig erzählter Film. Ein sensibles und engagiertes Drama, das seine Zuschauer emotional packt, aber nie reißerisch von den Schrecken des Krieges. Paul Haggis rüttelt an den Fundamenten der heutigen USA. Er zeigt, mit welcher Doppelmoral der Irak-Krieg geführt wird, wie er eine Gesellschaft zersetzt. Ein unbequemer, aber leidenschaftlicher Blick auf ein schwieriges Land.

Die schauspielerische Leistung von Tommy Lee Jones ist brillant. Kaum einen anderen könnte man ich sich so perfekt in die Rolle des patriotischen Vaters mit Vietnam-Erfahrung vorstellen. Die Sturheit eines Mannes, dem der Drill aus Jahrzehnten bei der Armee in Fleisch und Blut übergegangen ist, meistert Jones mit einer teils leicht arrogante Art, in der er aber dennoch verletzlich und sympathisch wirkt.

Jones ist aber auch einer, dessen Augen davon erzählen können, wie dieses Weltbild aus Korrektheit und Drill langsam zerbricht, indem er den Blick stumpf werden lässt. Alles steckt darin: Unverständnis und wütende Erkenntnis, eine Ahnung von jener Trauer, vor der er flieht, und die ganze Hilflosigkeit eines Mannes, der am Ende seiner Weisheit angelangt ist.

Auch Charlize Theron, die Paul Haggis angeblich schon beim Schreiben des Drehbuchs für die Rolle der Emily vorgesehen hat, legt nach einigen üblen Flops endlich wieder eine hervorragende Performance in einem wirklich gelungenen Film vor, und die leider nur wenig präsente Susan Sarandon („Thelma & Louise“) hat als Hanks Frau Joan einige sehr intensive Szenen.

Alternativen: „Von Löwen und Lämmern“, „Jarhead“, „Eine Frage der Ehre“

Übrigens: Grundlage des Drehbuchs von Paul Haggis ist eine wahre Geschichte: die des Gefreiten Richard Davis, der 2003 nach seiner Rückkehr aus dem Irak-Krieg auf bestialische Weise ermordet wurde. Zerstückelt und verkohlt wurde er aufgefunden, und seine Überreste wiesen mindestens 32 Messerstiche auf. Zwei seiner Kameraden wurden des Mordes schuldig gesprochen. Einer plädierte für Totschlag auf schuldig, ein weiterer gestand, vertuscht zu haben.

Zur DVD selbst: Hier gibt es, was die technische Seite von Bild und Ton angeht, nichts auszusetzen. Bild (2,35:1 / anamorph) und Ton (Dolby Digital 5.1) sind beide sehr gut. Das Bild bietet eine gute Schärfe und ebensolche Farben. Der Ton konzentriert sich zwar hauptsächlich auf die Front, aber es gibt auch hier und da ein paar nette Umgebungsgeräusche. An Bonusmaterial gibt es neben einem Making of, mit Interviews Betroffener, noch Interviews mit dem Regisseur und seinen Schauspielern sowie der deutsche und englische Kinotrailer und weitere Programmtipps. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Mikes Einsatz im Irak ist beendet, doch der junge Soldat hat sich noch nicht bei seinen Eltern rückgemeldet. Auch seine Einheit weiß nicht, wo er sich aufhält, und will ihn fahnenflüchtig melden. Sein Vater macht sich auf die Reise zum Stützpunkt, wo er schon bald mit einer unliebsamen Wahrheit konfrontiert wird. Zunächst stößt Mikes Vater Sergeant Deerfield, Vietnamveteran und ehemaliger Militärpolizist, auf taube Ohren bei der örtlichen Polizei. Doch schon kurze Zeit später wird eine übel verstümmelte und anschließend abgefackelte Leiche gefunden, die gerade noch so als Mike identifiziert werden kann. Aufgrund bürokratischer Feinheiten fühlen sich weder die lokale Polizeidienststelle noch die Ordnungshüter des Militärs so richtig verantwortlich für den Fall. Deerfield selbst macht sich an die Recherchen und bekommt schließlich Unterstützung durch die leitende Ermittlerin. Gemeinsam kommen sie dahinter, dass die Aussagen von Mikes Einheit mit Vorsicht zu genießen sind. Parallel dazu gelingt es Deerfield mit Hilfe eines Computercracks, die in Mikes Handy gespeicherten Videosequenzen aus dem Irak wieder herzustellen und damit Erkenntnisse über die Taten der jungen Soldaten im Feindesland zu gewinnen. Gleich zu Beginn ermahnt Deerfield einen nachlässigen Gemeindebediensteten, dass man die US-Flagge keinesfalls verkehrt herum hissen darf. Der Veteran ist ein Patriot, dessen Söhne beide dem Vaterland gedient haben und die nun beide in Uniform gestorben sind. Das Raubein ist trefflich besetzt mit dem uramerikanischen Tommy Lee Jones, dessen zerfurchtes Gesicht nicht nur von einem schweren Leben berichtet, sondern auch eine Unnachgiebigkeit und Entschlossenheit ausstrahlt, die seiner Figur vollauf gerecht wird. Dass gerade dieser eisenharte Held mit der Kehrseite des amerikanischen Traumes auf solch erbarmungslose Weise konfrontiert wird, ist einer der vielen exzellenten Kniffe eines hervorragend geschriebenen Drehbuchs von Paul Haggis. Es gelingt dem gefeierten Autorenfilmer (L.A. Crash) hier abermals, die amerikanische Gesellschaft dort zu packen, wo es am meisten weh tut – beim eigenen Selbstverständnis, und das im Hier und Heute. Und als ob diese desillusionierende Gesellschaftskritik nicht schon Tiefgang genug bieten würde, hat Haggis sie abermals in eine richtig spannende Genregeschichte eingebunden, die auch unabhängig davon blendend funktionieren würde. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Eine Kleinstadt in Tennessee. An einem tristen Novembermorgen erfährt Vietnamveteran Hank Deerfield, dass sein Sohn Mike zwar von seinem Kriegseinsatz im Irak in die USA zurückgekehrt ist, seit einigen Tagen jedoch als vermisst gilt. Hank und seine Frau Joan sind sehr beunruhigt, unverzüglich bricht Hank nach New Mexico zum Stützpunkt seines Sohnes auf.

In der Militärbasis Fort Rudd scheint keiner Mikes Verschwinden ernst zu nehmen. Nicht ungewöhnlich sei so etwas nach Kriegseinsätzen, beschwichtigt der verantwortliche Offizier. Auch Mikes Zimmergenosse Gordon Bonner und die anderen Kameraden aus seiner Irakeinheit bagatellisieren das Rätsel um Mike, hinter dem wohl nur eine besonders attraktive Frau stünde. Doch Hank Deerfield bleibt misstrauisch, beginnt nach Spuren seines Sohns zu suchen. Die einzigen Anhaltspunkte liefert Mikes beschädigtes Handy. Ein paar Adressen von Bars und Strip-Clubs finden sich im Speicher, wie auch einige defekte Videodateien aus dem Irak, die ein Computerspezialist für Deerfield wiederherstellen soll. Und dann sind da noch Fotos, Momentaufnahmen eines Krieges, Bilder von Kameraden und Zivilisten, Bilder vom Leben im Irak und dem Tod, der an jeder Ecke lauert. Was ist dort passiert? Welche Rolle hat Mike dabei gespielt?

Als Hank Deerfield bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgeben will, verweist ihn Detective Sanders, eine attraktive, alleinerziehende Mutter aus dem Team von Chief Buchwald, entnervt an die Militärpolizei. Sein Sohn, der sein Leben für sein Land eingesetzt hat, verdiene eine bessere Behandlung, protestiert er vergeblich.
Noch in der Nacht werden Mikes Überreste in der Wüste gefunden, verstümmelt und verbrannt. Für die Army ist die Sache klar: Mike nahm Drogen, hatte Kontakte zu Dealern und Gangs, die ihn das Leben kosteten. Am Telefon überbringt Hank seiner Frau die tragische Nachricht. Geschockt bricht sie zusammen, macht Hank bittere Vorwürfe.
Nach einer Tatortbesichtigung mit Deerfield kommen Detective Sanders immer mehr Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs. Beschwörend bittet sie ihren Chef, dem Fall nachgehen zu dürfen, ihn der Militärgerichtsbarkeit zu entziehen. Schließlich gibt dieser nach. Erste Ermittlungserfolge stellen sich schnell ein. Mike soll kurz vor seinem Verschwinden mit zwei Kameraden in einem Fast-Food-Laden gewesen sein. Und in einem Strip-Club, wo es zu einem heftigen Streit kam. Damit konfrontiert, müssen Penning, Bonner und Long zugeben, Mike in der Tatnacht doch gesehen zu haben. Mit dem Mord allerdings, behaupten sie, hätten sie nichts zu tun. Gemeinsam suchen Deerfield und Sanders nach Unstimmigkeiten in den Aussagen. Ein Weg, der den schweigsamen Veteranen und die resolute Polizistin langsam einander näher bringt.

Obwohl die Army die Nachforschungen des Duos weiterhin behindert, machen Sanders und Deerfield eine neue überraschende Entdeckung. Aus Mikes Einheit wird ein weiterer, jetzt in Fort Rudd stationierter Soldat vermisst. Ein Soldat, der Verbindungen zu mexikanischen Gangs besitzen soll. Deerfield selbst sorgt mit hartem Gewalteinsatz dafür, dass der Flüchtige verhaftet werden kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst erschüttert ein Selbstmord den Stützpunkt, dann legt ein Geständnis das hässliche Gesicht des Krieges auch in der Heimat offen. Jetzt fügen sich Mikes Bilder aus dem Irak zur schrecklichen Wahrheit zusammen ...

Der anamorphe 2,35:1-Transfer von IM TAL VON ELAH macht einen guten, jedoch bei weitem nicht perfekten Eindruck. So wirkt das Bild durchweg zu weich, was ein deutlich sichtbarer Mangel an Detailzeichnung sowie die Abwesenheit von Rauschen belegen. Die Gesamtschärfe kann dank der ordentlichen Kantenzeichnung noch zufriedenstellen. Die Kompression hat mit dem gefilterten Bild keine großartigen Probleme und zeigt nur gelegentlich leichte Blockartefakte auf Hintergründen. Paul Haggis hat dem Bild absichtlich die Farben entzogen, was dem Film einen ausgewaschenen und tristen Look beschert. Knallige und gesättigte Töne sollte man also bis auf die von der US-Flagge nicht erwarten. Auch der Kontrast kommt mit einem schwachen Schwarz recht flach daher und passt sich dem Stil somit an. Schmutz oder Defekte auf der Vorlage sind nicht in nennenswertem Ausmaß zu erkennen. In Sachen Sound werden hier drei Tonspuren geboten. Die deutsche Synchronisation wurde sowohl in Dolby Digital 5.1 als auch DTS kodiert, während das englische Original lediglich einen Dolby-Track bekommen hat. Die Dialoge und Geräuschkulisse von IM TAL VON ELAH wurden „on stage“ aufgenommen und sind im Originalton von einer recht deutlichen Dumpfheit geprägt, welche von einem Rauschen des Außenmikrofons begleitet wird. Bei der Synchronisation hat man versucht, diesen Realismus-Effekt nachzuahmen, jedoch werden die Stimmen viel zu hohl und dumpf wiedergegeben, so dass die Texte manchmal nicht problemlos zu verstehen sind. Im Gegensatz dazu weist die Musik die tadellose Klarheit von Studioaufnahmen auf und wird auch über die Surroundlautsprecher wiedergegeben, welche ansonsten eher unterbeschäftigt sind, da sich das Geschehen in der Regel vorne abspielt. Auch der Bass wird bei dieser dialoglastigen Produktion nur selten gefordert. Das Klangspektrum konzentriert sich eher auf die Mitten, einen dynamisches Soundwunder sollte man auf keinen Fall erwarten. Deutsche Untertitel für IM TAL VON ELAH sind vorhanden. Ebenso wurde der DVD Bonusmaterial beigefügt, welches durch den deutschen und englischen Trailer eingeleitet wird. Bei ersterem wurde für Tommy Lee Jones übrigens die Synchronstimme von Chuck Norris genommen. Zum Glück besitzt er im Film dann die richtige. Das Making Of weist eine stattliche Länge von einer Dreiviertelstunde auf und zeigt die Entstehung des Films an Hand von Aufnahmen von den Dreharbeiten sowie Interviews mit den Beteiligten. Dabei erfährt man, dass auch Bekannte und Freunde der Crewmitglieder sowie einige Nebendarsteller im Irak stationiert waren und deren Erfahrungen bei der Realisierung von IM TAL VON ELAH halfen. Die vier Interviews von Paul Haggis, Tommy Lee Jones, Susan Sarandon sowie Charlize Theron dauern zwischen drei und sechs Minuten und offenbaren kurze Details zu den jeweiligen Rollen und Erfahrungen vom Dreh sowie mit den Kollegen. Danach folgen acht Minuten an nicht verwendeten Szenen mit kurzen Handlungserweiterungen, welche jedoch keinen besonderen Stellenwert aufweisen. Die Fotogalerie enthält zwölf frei wählbare Motive, während drei Trailer zum Concorde-Programm das Bonusmaterial abschließen.

In IM TAL VON ELAH beweist Oscar-Preisträger Paul Haggis (L.A. CRASH), dass er neben dem Drehbuchschreiben auch etwas von Regieführen versteht. Scheinbar wird alles, was er anfasst, zu Gold, denn auch diese Produktion wurde mit positiven Kritiken überschüttet, auf Grund des heiklen Themas lief er jedoch nur in wenigen Kinos. Amerikaner mögen nun mal keine Filme, die sich mit der politischen und gesellschaftlichen Situation der USA kritisch auseinandersetzen. Die Handlung basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2003. Der pensionierte Ex-Militärpolizist Hank Deerfield (Tommy Lee Jones) ist ein glühender Patriot und entsprechend hat er seinen Sohn Michael dazu ermuntert, in die Armee einzutreten. Michael wird in den Irak an die Front beordert. Als er zurückkommt, meldet er sich jedoch zu Hause nicht. Hank macht sich auf die Suche und als am Rande der Militärbasis verstümmelte und verbrannte Überreste eines Menschen gefunden werden, wird es für ihn zur traurigen Gewissheit: Sein Sohn wurde grausam ermordet. Hank wendet sich an die aufstrebende, aber grundehrliche Polizeibeamtin Emily Sanders und beide gehen den Geschehnissen auf den Grund. Sie stoßen auf abscheuliche menschliche Abgründe, die sich Hank im Leben nicht hätte ausmalen können.

Im Tal von Elah fand der biblische Kampf von David gegen Goliath statt. Hank erzählt diese Geschichte immer den Kindern und weist sie an, genauso ehrenhaft und mutig durchs Leben zu gehen wie David. Als Sinnbild für diese David-Figur stehen für ihn die amerikanischen Soldaten. Doch die von Hank so hoch geschätzte Fassade beginnt immer weiter zu zerbröckeln, je mehr Hank und Emily im Mordfall von Michael ermitteln. Irgendwo zwischen Offizieren, die am liebsten alles vertuschen wollen und abgewrackten Irak-Veteranen wartet die bittere Wahrheit über Michael auf Hank, die sein Bild vom ehrenhaften Soldaten für immer zerstören wird. Sinnbildlich hisst Hank am Ende des Films die amerikanische Flagge auf dem Kopf stehend. Dieses Symbol bedeutet international, dass sich der Staat in einer akuten Notlage befindet. Mit dieser knüppelharten Metapher will Paul Haggis den Zuschauer aufrütteln und mitteilen, dass im System der US-Armee etwas total im Argen liegt.

Meinte der Rezensent zuletzt, dass Tommy Lee Jones in DIE DREI BEGRÄBNISSE DES MELQUIADES ESTRADA seine vielleicht beste Karriereleistung abliefert, muss er sich hier revidieren. Seine Performance in IM TAL VON ELAH ist dermaßen bedrückend realistisch, dass Tommy Lee Jones\' Oscar-Nominierung für diesen Film kaum verwundert. Aber auch der Rest des Casts mit bekannten Stars wie Charlize Theron, Susan Sarandon, James Franco oder Josh Brolin gibt sein Bestes und trägt zum Gelingen dieses erschütternden Militärdramas bei, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Die DVD von Concorde zeigt IM TAL VON ELAH in nicht optimaler technischer Qualität, besitzt aber eine gute Menge an interessantem Bonusmaterial. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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3


Weitere Filminfos:

Originaltitel: In the Valley of Elah
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Kommentare:

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