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Wir verstehen uns wunderbar
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Ihre Fans feierten sie als das glamouröse Liebespaar der 70er-Jahre - und die Überraschung war groß, als es plötzlich zur Trennung kam.
30 Jahre später begegnen sich Louis (Jean Rochefort) und Alice (Charlotte Rampling) erstmals wieder, und die kleinen Rachegelüste und ironischen Seitenhiebe seiner verflossenen Liebe werden zu einer schmerzlichen Erfahrung für den alternden Casanova. Alice hatte Louis’ ständige Seitensprünge nicht mehr ertragen und sich mit adligem Gatten (Ian Richardson) und inzwischen erwachsenem Sohn (James Thiérrée) ein gemütliches Nest geschaffen.
Doch so kratzbürstig Alice und Louis sich auch geben, ihre alte Liebe scheint wenig Rost angesetzt zu haben. Etwas unbeholfen, doch völlig unverkrampft wagt das verrückte Paar noch mal ein romantisches und amouröses Abenteuer, das ihre Welt ein wenig aus den Angeln hebt ... ...
Inhaltsangabe zu Wir verstehen uns wunderbar: 
Ihre Fans feierten sie als das glamouröse Liebespaar der 70er-Jahre - und die Überraschung war groß, als es plötzlich zur Trennung kam.
30 Jahre später begegnen sich Louis (Jean Rochefort) und Alice (Charlotte Rampling) erstmals wieder, und die kleinen Rachegelüste und ironischen Seitenhiebe seiner verflossenen Liebe werden zu einer schmerzlichen Erfahrung für den alternden Casanova. Alice hatte Louis’ ständige Seitensprünge nicht mehr ertragen und sich mit adligem Gatten (Ian Richardson) und inzwischen erwachsenem Sohn (James Thiérrée) ein gemütliches Nest geschaffen.
Doch so kratzbürstig Alice und Louis sich auch geben, ihre alte Liebe scheint wenig Rost angesetzt zu haben. Etwas unbeholfen, doch völlig unverkrampft wagt das verrückte Paar noch mal ein romantisches und amouröses Abenteuer, das ihre Welt ein wenig aus den Angeln hebt ... Wir verstehen uns wunderbar stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Wir verstehen uns wunderbar:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wir verstehen uns wunderbar:
0Jean Lüdeke2009-01-28Eine frivole französische Komödie über alten Hass, aus dem wieder aufgewärmte Liebe wird. Der mit der Grand Dame des europäischen Kinos, Charlotte Rampling und dem Urgestein Jean Rochefort ebenso perfekt wie amüsant besetzte Film besticht durch präzise Dialoge und einem herrlich aufspielenden Ensemble. Es ist insbesondere Charlotte Rampling und Jean Rochefort deutlich anzusehen, wie viel Freude ihnen die Dreharbeiten gemacht haben. Und just dieser Esprit springt über. Man muß sich einfach amüsieren. An Heinrich Heines hilflos-heilloser Erkenntnis „Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte“ halten sie sich nie, denn in diesem Meisterstückchen wird gemosert, gemeckert und gelästert, bis die Balken brechen. In der Tradition klassischer Screwball-Comedies inszenierte der französische Regisseur Antoine de Caunes das unverhoffte Wiedersehen eines einstigen Glamour-Paares, das sich vor 3 Jahrzehnten getrennt hatte.
Liebe ist hier süffisante Eigenliebe zu zweit: In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine mächtige Muse Alice d’ Abanville (Charlotte Rampling) eines der schillerndsten Zelluloid-Liebespaare. Ihre Movies waren Knüller und Oscar-Abräumer. Leider endete die Never-Ending-Love abrupt, und Alice schlich sich scheinbar grundlos aus Louis’ leben. Sie kehrte zurück in ihre englische Heimat, um einen begüterten (und schwulen) Lord zu ehelichen und Theater zu spielen. Doch 30 Jahre später landet der einstige Lover in London, um seinen mittlerweile 34sten Film zu drehen, und keine geringere als Alice soll die Laudatio bei einer Preisverleihung für Louis Lebenswerk halten. Wie heißt es in „Wilhelm Tell?“ Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen…“.
Hier ernten jedoch Alice und Louis recycelte Liebe durch Wahnwitz: Denn liebevoll ist dieses puristische Vergnügen par exzellence mit sarkastischem Wortspitzen und schön-schräger Situationskomik. So ist es eine wahre Freude, den pointierten Humor in skurrilen Situationen zu erleben. Von allen Soßen lächerlicher Albernheit entfettet, wandeln die angejahrten Protagonisten mit unverwundbarer Sympathie zum detailliert Burlesken durch das nonchalente Filmvergnügen. Stets unbeholfen, jedoch locker, wagt das Anti-Amour-Fou-Gespannn das amouröse Abenteuer, um ihre kleine wichtige Welt so herrlich wuchtig als unwichtig zu persiflieren.
Zusammen gespielt haben sie nämlich bisher noch nicht, Charlotte Rampling und Jean Rochefort. Auch wenn beide stets präsent waren, vorwiegend in den durchdachten Filmwerken Filmen von Francois Ozon, war es trotzdem eine Feuertaufe, die nicht nur in Frankreich großen Erfolg verbuchte. Keine Frage, das Publikum kann sich wunderbar mit diesem cinéastischen Juwel verstehen.
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Eine frivole französische Komödie über alten Hass, aus dem wieder aufgewärmte Liebe wird. Der mit der Grand Dame des europäischen Kinos, Charlotte Rampling und dem Urgestein Jean Rochefort ebenso perfekt wie amüsant besetzte Film besticht durch präzise Dialoge und einem herrlich aufspielenden Ensemble. Es ist insbesondere Charlotte Rampling und Jean Rochefort deutlich anzusehen, wie viel Freude ihnen die Dreharbeiten gemacht haben. Und just dieser Esprit springt über. Man muß sich einfach amüsieren. An Heinrich Heines hilflos-heilloser Erkenntnis „Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte“ halten sie sich nie, denn in diesem Meisterstückchen wird gemosert, gemeckert und gelästert, bis die Balken brechen. In der Tradition klassischer Screwball-Comedies inszenierte der französische Regisseur Antoine de Caunes das unverhoffte Wiedersehen eines einstigen Glamour-Paares, das sich vor 3 Jahrzehnten getrennt hatte.
Liebe ist hier süffisante Eigenliebe zu zweit: In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine mächtige Muse Alice d’ Abanville (Charlotte Rampling) eines der schillerndsten Zelluloid-Liebespaare. Ihre Movies waren Knüller und Oscar-Abräumer. Leider endete die Never-Ending-Love abrupt, und Alice schlich sich scheinbar grundlos aus Louis’ leben. Sie kehrte zurück in ihre englische Heimat, um einen begüterten (und schwulen) Lord zu ehelichen und Theater zu spielen. Doch 30 Jahre später landet der einstige Lover in London, um seinen mittlerweile 34sten Film zu drehen, und keine geringere als Alice soll die Laudatio bei einer Preisverleihung für Louis Lebenswerk halten. Wie heißt es in „Wilhelm Tell?“ Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen…“.
Hier ernten jedoch Alice und Louis recycelte Liebe durch Wahnwitz: Denn liebevoll ist dieses puristische Vergnügen par exzellence mit sarkastischem Wortspitzen und schön-schräger Situationskomik. So ist es eine wahre Freude, den pointierten Humor in skurrilen Situationen zu erleben. Von allen Soßen lächerlicher Albernheit entfettet, wandeln die angejahrten Protagonisten mit unverwundbarer Sympathie zum detailliert Burlesken durch das nonchalente Filmvergnügen. Stets unbeholfen, jedoch locker, wagt das Anti-Amour-Fou-Gespannn das amouröse Abenteuer, um ihre kleine wichtige Welt so herrlich wuchtig als unwichtig zu persiflieren.
Zusammen gespielt haben sie nämlich bisher noch nicht, Charlotte Rampling und Jean Rochefort. Auch wenn beide stets präsent waren, vorwiegend in den durchdachten Filmwerken Filmen von Francois Ozon, war es trotzdem eine Feuertaufe, die nicht nur in Frankreich großen Erfolg verbuchte. Keine Frage, das Publikum kann sich wunderbar mit diesem cinéastischen Juwel verstehen.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Jean Lüdeke2009-01-28Zurzeit Charlotte Rampling in dem Actioner"Babylon A. D." (2008) gnadenlos als perfide Strippenzieherin fokussiert. Wer die Grande Dame des französischen Kinos in all ihrer profunden Klasse bewundern will, sollte sich diese charmante Komödie "Wir verstehen und wunderbar!" (2006) ansehen, in der Rampling an der Seite von Jean Rochefort glänzt. Darin liefern sich die beiden Filmlegenden eine leidenschaftliche Dialogschlacht voller Sarkasmus und Witz. In den deutschen Kinos begeisterten sich 80.000 Zuschauer über die spritzige Komödie von Antoine de Caunes .An Heinrich Heines hilflos-heilloser Erkenntnis „Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte“ halten sie sich nie, denn in diesem Meisterstückchen wird gemosert, gemeckert und gelästert, bis die Balken brechen. In der Tradition klassischer Screwball-Comedies inszenierte der französische Regisseur Antoine de Caunes das unverhoffte Wiedersehen eines einstigen Glamour-Paares, das sich vor 3 Jahrzehnten getrennt hatte.
Liebe ist hier süffisante Eigenliebe zu zweit: In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine mächtige Muse Alice d’ Abanville (Charlotte Rampling) eines der schillerndsten Zelluloid-Liebspaare. Ihre Movies waren Knüller und Oscar-Abräumer. Leider endete die Never-Ending-Love abrupt, und Alice schlich sich scheinbar grundlos aus Louis’ leben. Sie kehrte zurück in ihre englische Heimat, um einen begüterten (und schwulen) Lord zu ehelichen und Theater zu spielen. Doch 30 Jahre später landet der einstige Lover in London, um seinen mittlerweile 34sten Film zu drehen, und keine geringere als Alice soll die Laudatio bei einer Preisverleihung für Louis Lebenswerk halten. Wie heißt es in „Wilhelm Tell?“ Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen…“.
Hier ernten jedoch Alice und Louis recycelte Liebe durch Wahnwitz: Denn liebevoll ist dieses puristische Vergnügen par exzellence mit sarkastischem Wortspitzen und schön-schräger Situationskomik. So ist es eine wahre Freude, den pointierten Humor in skurrilen Situationen zu erleben. Von allen Soßen lächerlicher Albernheit entfettet, wandeln die angejahrten Protagonisten mit unverwundbarer Sympathie zum detailliert Burlesken durch ein nonchalentes Filmvergnügen. Stets unbeholfen, jedoch locker, wagt das Anti-Amour-Fou-Gespannn das amouröse Film-Abenteuer, um ihre kleine wichtige Welt so herrlich wuchtig als unwichtig zu persiflieren.
Denn e Caunes visualisiert perfekt, dass man auch im Alter sexy und begehrenswert sein kann, wobei sich dieses umstrittene Thema im Gegensatz zu "Wolke 9" (2008) von Andreas Dresen sehr dezent, vor allem galant im Hintergrund der schönen Story hält.
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Zurzeit Charlotte Rampling in dem Actioner"Babylon A. D." (2008) gnadenlos als perfide Strippenzieherin fokussiert. Wer die Grande Dame des französischen Kinos in all ihrer profunden Klasse bewundern will, sollte sich diese charmante Komödie "Wir verstehen und wunderbar!" (2006) ansehen, in der Rampling an der Seite von Jean Rochefort glänzt. Darin liefern sich die beiden Filmlegenden eine leidenschaftliche Dialogschlacht voller Sarkasmus und Witz. In den deutschen Kinos begeisterten sich 80.000 Zuschauer über die spritzige Komödie von Antoine de Caunes .An Heinrich Heines hilflos-heilloser Erkenntnis „Das Schweigen ist der Liebe keusche Blüte“ halten sie sich nie, denn in diesem Meisterstückchen wird gemosert, gemeckert und gelästert, bis die Balken brechen. In der Tradition klassischer Screwball-Comedies inszenierte der französische Regisseur Antoine de Caunes das unverhoffte Wiedersehen eines einstigen Glamour-Paares, das sich vor 3 Jahrzehnten getrennt hatte.
Liebe ist hier süffisante Eigenliebe zu zweit: In den 70er Jahren waren der Filmemacher Louis Ruinard (Jean Rochefort) und seine mächtige Muse Alice d’ Abanville (Charlotte Rampling) eines der schillerndsten Zelluloid-Liebspaare. Ihre Movies waren Knüller und Oscar-Abräumer. Leider endete die Never-Ending-Love abrupt, und Alice schlich sich scheinbar grundlos aus Louis’ leben. Sie kehrte zurück in ihre englische Heimat, um einen begüterten (und schwulen) Lord zu ehelichen und Theater zu spielen. Doch 30 Jahre später landet der einstige Lover in London, um seinen mittlerweile 34sten Film zu drehen, und keine geringere als Alice soll die Laudatio bei einer Preisverleihung für Louis Lebenswerk halten. Wie heißt es in „Wilhelm Tell?“ Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen…“.
Hier ernten jedoch Alice und Louis recycelte Liebe durch Wahnwitz: Denn liebevoll ist dieses puristische Vergnügen par exzellence mit sarkastischem Wortspitzen und schön-schräger Situationskomik. So ist es eine wahre Freude, den pointierten Humor in skurrilen Situationen zu erleben. Von allen Soßen lächerlicher Albernheit entfettet, wandeln die angejahrten Protagonisten mit unverwundbarer Sympathie zum detailliert Burlesken durch ein nonchalentes Filmvergnügen. Stets unbeholfen, jedoch locker, wagt das Anti-Amour-Fou-Gespannn das amouröse Film-Abenteuer, um ihre kleine wichtige Welt so herrlich wuchtig als unwichtig zu persiflieren.
Denn e Caunes visualisiert perfekt, dass man auch im Alter sexy und begehrenswert sein kann, wobei sich dieses umstrittene Thema im Gegensatz zu "Wolke 9" (2008) von Andreas Dresen sehr dezent, vor allem galant im Hintergrund der schönen Story hält.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
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Weitere Filminfos zu Wir verstehen uns wunderbar:
Originaltitel: Désaccord parfait
Land / Jahr: Frankreich 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Wir verstehen uns wunderbar:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Bei der Vorstellung des Titels Wir verstehen uns wunderbar handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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