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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Wholetrain

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4260074360387 / 4260074360387
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Wholetrain

Titel:

Wholetrain

Label:

Movienet Film GmbH

Regie:

Florian Gaag

Laufzeit:
85 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
07.08.2008 (Verleih: 04.06.2008)

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Stand der Preise: 29.05.2012 00:38:04.
Inhaltsangabe zu Wholetrain: Astronaut Farmer Jumper - Special Edition


Regisseur und Drehbuchautor Florian Gaag erzählt in seinem fulminanten, vielfach preisgekrönten Meisterwerk WHOLETRAIN die Geschichte einer vierköpfigen Graffiti-Writer-Crew, die sich der Szene mit ihren eigenen Hierarchien, Werten, Regeln und Codes verschrieben hat. Nacht für Nacht ziehen sie los, um die U-Bahnen der Stadt mit ihren opulenten Kunstwerken zu verzieren. Als plötzlich Konkurrenz in Form einer anderen Sprayer-Crew auftaucht, entbrennt ein kreativer Wettstreit, der das Leben aller Protagonisten für immer verändert. Wholetrain stammt aus dem Hause Los Banditos Film GmbH.


Wholetrain Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Wholetrain:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wholetrain:
Der „Wholetrain“ ist das Ziel, der ultimative Kick und die Bestätigung für nur wenige Augenblicke. Einmal einen ganzen Zug mit Graffitis besprühen und sich somit gegen die verfeindete Sprayergang behaupten, das wäre für Tino und seine Freunde das Größte. Immer wieder geraten die jungen Aufsässigen durch ihre illegalen Kunstwerke mit den Gesetzeshütern aneinander. Doch die Genugtuung, nach nächtlicher Arbeit am nächsten Tag in der U-Bahn-Station ein Foto des einfahrenden Zuges zu schießen, den das Graffiti-Artwork ziert, ist auch stets wieder genug Ansporn, am Ball zu bleiben. Florian Gaag weiß genau, von was er bei seinem Spielfilmdebüt erzählt. In den 90er Jahren gehörte er selbst lange Zeit der Münchner Graffiti-Szene an, hat nun für die Dreharbeiten die bekanntesten und talentiertesten Writer versammelt und nach Boykotten der Deutschen Bahn mit seinem Drehteam nach Warschau ausweichen müssen. Die Unmittelbarkeit der Inszenierung ist die größte Stärke von Wholetrain, der innerhalb kürzester Zeit in die deutsche Undergroundszene abtaucht, nicht viel erklärt, dafür umso mehr bebildert und für sich selbst sprechen lässt. Die ausnahmslos glaubwürdig ausgewählten Darsteller können die Rivalitäten zwischen den Sprayer-Gangs, die Suche nach Anerkennung und die Ignoranz der Erwachsenen mitreißend transportieren. Christian Reins Kameraführung macht den Zuschauer zum Komplizen bei den gefährlichen nächtlichen Sprayaktionen, indem sie dicht am Geschehen dran bleibt und oftmals mit atemberaubendem Tempo durch die Kulissen fegt. Schon lange hat es aus Deutschland keinen Underground-Film mehr gegeben, einen derart packenden und authentisch gestalteten erst recht nicht. Schön auch, dass das Filmende nicht durch eine aufgesetzte Moral entkräftet wird. (Thomas Steffens)


Regisseur und Drehbuchautor Florian Gaag erzählt in seinem fulminanten, vielfach preisgekrönten Meisterwerk WHOLETRAIN die Geschichte einer vierköpfigen Graffiti-Writer-Crew, die sich der Szene mit ihren eigenen Hierarchien, Werten, Regeln und Codes verschrieben hat. Nacht für Nacht ziehen sie los, um die U-Bahnen der Stadt mit ihren opulenten Kunstwerken zu verzieren. Als plötzlich Konkurrenz in Form einer anderen Sprayer-Crew auftaucht, entbrennt ein kreativer Wettstreit, der das Leben aller Protagonisten für immer verändert. Die rohe und ungeschminkte Art des Filmes überträgt sich auch auf die Bilder und ihre Qualität auf der DVD. Inwieweit einige Aspekte auf bildgestalterische Entscheidungen zurückzuführen sind, lässt sich nicht verifizieren. Die Schärfe ist gerade noch gut, zeigt aber wiederholt Mängel auf. Die Farben sind recht blass und sehen trist aus. Der Kontrast ist in Ordnung. Dafür gibt es ein Bildrauschen, was sich quer durch den Film zieht. Immerhin ist das Bild frei von Artefakten jeglicher Art. Der Ton liegt als DD 5.1-Fassung vor. Die Abmischung geriet ein wenig zu frontlastig, geschuldet der Tatsache, dass die hinteren Lautsprecher ihren Beitrag zu leise darbieten. Wenigstens sorgt die etwas lauter gespielte Musik für eine gewisse Räumlichkeit. Ab und zu gibt es aber auch ein paar stärkere Surroundeffekte, die einem ein Rundum-Gefühl vermitteln. Es gibt keinerlei Untertitel. Als erstes Extra vorhanden ist ein Audiokommentar von Regisseur Florian Gaag, der allerdings etwas zu selbstverliebt daherkommt. Außerdem sind seine Ausführungen zu lückenhaft, haben also zu viele Pausen, sind oftmals etwas langweilig und dazu auch noch eintönig und ermüdend intoniert. Seine Kommentare zum Film klingen stets wie abgelesen oder auswendig gelernt. Das ist auf Dauer kein Vergnügen. Viel besser ist da das Making of (ca. 34 min), das sich als recht interessant und informativ erweist. Weiter vorhanden sind vier Interviews (ges. ca. 8 min), ein Making of - Pieces (ca. 6 min), also der Graffitibilder im Film, sieben entfernte Szenen (ges. ca. 10 min), RIP Amok Outtakes (ca. 4 min), Outtakes Wholetrain (ca. 5 min), eine selbstlaufende Bildergalerie und der Kinotrailer. Abgerundet wird das Bonusmaterial durch eine Aufzählung der Auszeichnungen, der Filmfestivals, auf denen der Film lief, sowie einige Pressestimmen. WHOLETRAIN (BRD, 2007) ist ein Film über die erstaunlich wenig abgebildete Subkultur der Sprayer und des Graffiti. An und für sich ein schwieriges Thema, da hier eine Gratwanderung zwischen ernstzunehmender Kunst/Kultur und schlichter Schmiererei bzw. Vandalismus geführt wird. Sind größere „Pieces“ (also großformatige Bilder) noch als Werk von Interesse zu erkennen, sind schlichte „Tags“ (Signaturen, Namenskürzel) oftmals nichts anderes als optische Umweltzerstörung, die Hauswände und öffentliche Verkehrsmittel beschmutzen. Aus diesem strafrechtlichen Hintergrund lässt sich auch nachvollziehen, warum der Film eine Weile zur Realisierung brauchte, da er von vielen Seiten abgelehnt wurde. Befürchtet wurde eine weitgehende Verharmlosung strafrechtlich relevanter Handlungen sowie der Nachahmungseffekt, der durch diesen Film entstehen könnte. Dementsprechend hat die Deutsche Bahn jegliche Unterstützung verweigert und dafür gesorgt, dass Szenen rund um Bahnanlagen und Züge nicht in Deutschland gedreht werden konnten. Dieses wurde dann in Warschau/Polen realisiert.

Doch auch wenn eine bestimmte Verharmlosung nicht geleugnet werden kann, es also eine gewisse Glorifizierung gibt, so muss man aber auch konstatieren, dass die Handlung zudem eine abschreckende Entzauberung der Szene beinhaltet. Die Figuren sind zu großen Teilen berufliche und persönliche Versager, die nichts im Leben erreicht haben, sich mit Minijobs, wenn überhaupt, durchschlagen und nur für ihre Graffiti-Aktivitäten leben. Sie stehlen, was sie für ihre Aktivitäten brauchen und sind regelmäßig Gäste in Gerichtssälen. (Der Regisseur äußert sich übrigens gegen verhängte hohe Geldstrafen bei Vandalismus. Seine einseitige und triviale Weltsicht lautet natürlich: „Graffiti is not a crime.“).

Will der Film außergewöhnlich sein und einer Subkultur gerecht werden, so merkt man bei genauerem Hinsehen aber doch, dass es sich bei der Umsetzung um ein überaus konventionelles Drama handelt, das lediglich ein wenig gezeigtes und somit exotisches Thema behandelt. Narrativ ist dagegen alles Standard. Es gibt die typischen Konflikte in einer klassischen Drehbuch-Struktur. Die Figuren sind praktisch allesamt Klischee-Charaktere, die lehrbuchmäßig eingeführt und abgehandelt werden. Da gibt es den alten Meister und Crewleader, den neuen unbedarften Schüler, den unbesonnenen Draufgänger, den Verrückten und den Eifersüchtigen. Jede Figur wurde für einen bestimmten Zweck entworfen und der wird auch voll ausgespielt. So gibt es auch keine Entwicklung der Charaktere. Alle tun, was sie von Anfang an tun. Überraschungen sind ausgeschlossen.

Ist das Drehbuch nicht mehr als eine gewöhnliche Anhäufung von notwendigen Elementen, so ist die Inszenierung schon etwas für sich. Der oftmals rohe, manchmal dreckige dokumentarische Stil ist eine Authentifizierungsmaßnahme, die dem Film das gewisse Etwas gibt. WHOLETRAIN ist dabei durchaus dynamisch in Szene gesetzt worden, wurde gut und temporeich geschnitten und dazu mit einem Hip-Hop-Soundtrack unterlegt, der alles zusammenhält und dem Geschehen einen guten Rhythmus verschafft. Der Film kommt in der Darstellung der Subkultur weitgehend authentisch daher. Schließlich kommt der Regisseur selbst aus der Münchner Szene. Der verwendete Sprachcode (so wie „Wholecar“ und „Wholetrain“) ist echt und für die im Film gezeigten „Pieces“ engagierte der Regisseur einige der besten Sprayer aus Europa und Deutschland.

Auch wenn WHOLETRAIN kein ganz großer Wurf ist, so darf man doch den Respekt nicht vergessen. Florian Gaag hat alle Schwierigkeiten der Produktion gemeistert und dieses ungeliebte Projekt nach sechs Jahren letztendlich doch in Personalunion (Drehbuch, Regie, Koproduktion und Soundtrack) realisiert. Auch wenn der Regisseur in seinen eigenen Ausführungen manchmal etwas zu unbedarft, unreflektiert und zu selbstverliebt daherkommt, so muss man die Leistung, die dahintersteckt auch anerkennen können. Fazit: Nicht ganz makelloses, junges deutsches Kino abseits eingefahrener Wege. (Carlito Brigante)


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Weitere Filminfos zu Wholetrain:

Originaltitel: Wholetrain
Land / Jahr: Deutschland 2006
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Wholetrain:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Making of Graffiti-Artworks, Deleted Scenes, Audiokommentar
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