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Badende Venus
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Badende Venus:
0Bernd Hellweg2009-01-28Eines der schönsten, opulentesten, (Technicolor-)buntesten und tänzerisch ansprechendsten Wasser-Musicals erhält nun endlich die DVD-Ehre: „Badende Venus“ mit Esther Williams und Red Skelton, aus dem Jahr 1944.
Esther Williams (damalige Rekordschwimmerin über 100 Meter Kraul und Olympia-Hoffnung) war der Star eines neuen Filmgenres, der Wasserrevue, mit der Metro-Goldwyn-Mayer in den 1940er und 1950er Jahren für große Unterhaltung und volle Kinokassen sorgte. Zwar hat Esther Williams wie Tarzan Johnny Weissmüller außer ihrem ansehnlichen Body nicht viel Schauspielerisches zu bieten, doch ihre Rollen verlangen auch nicht danach. „Sie konnte nicht schauspielern, sie konnte nicht tanzen, sie konnte nicht singen – aber sie konnte schwimmen". So beschrieb ein amerikanischer Filmkritiker Esther Williams.
„Badende Venus“ ist ein Musterbeispiel für die Innovationsfreude und den Professionalismus von MGM in seiner Glanzzeit. Man ging das Wagnis ein, eine kaum bekannte Darstellerin als Star herauszustellen, indem man auf eine perfekte Abmischung der Beigaben achtete: Ein etablierter Co-Star (Komiker Red Skelton), populäre Musiker als Gäste (Xavier Gugat und Harry James mit ihrem Orchestern) und spektakuläre Highlights wie das für damalige Zeiten sensationelle Wasserballett am Ende des Films.
Die banale, oder sagen wir lieber mal seichte Handlung präsentiert sich dem Zuschauer in Form einer Liebesgeschichte: Steve Elliot (Red Skelton), ein bekannter Komponist, der für den Broadwaymanager George Adams (Basil Rathbone) gerade an der Musik zu einem Wasserballett schreibt, hat sich hoffnungslos in die Schwimmlehrerin Caroline (Esther Williams) verliebt. Er will sie heiraten und sich nach der Eheschließung ins Privatleben zurückziehen.
Da Adams glaubt, Steves Eheglück würde ihn um seine Musik bringen, fädelt er eine kleine Intrige ein und lässt die Schauspielerin Maria Dorango bei den Hochzeitsfeierlichkeiten behaupten, Steve sei bereits mit ihr verheiratet und außerdem Vater von drei Söhnen. Caroline ist schockiert, Sie reicht die Scheidung ein und ergreift die Flucht zurück in ihre alte Stellung, das Mädchenpensionat „Victoria College“.
So leicht gibt Steve jedoch nicht auf. Kurzerhand lässt er sich in das College einschulen und erregt, als einziger Mann unter lauter Damen, einiges Aufsehen. Selbst beim Spitzentanz muss sich der arme Steve bewähren. Jede freie Minute nutzt er, um das Herz Carolines Zurückzugewinnen, und gerät dabei in einige haarsträubende Situationen.
Als endlich alle Missverständnisse geklärt zu sein scheinen, gibt es neue Turbulenzen, die zu Carolines Kündigung führen. Doch Steve hat eine brillante Idee: Caroline, eine begabte Schwimmerin, wird zum Star der großen Wasserballettschau, für die er die Musik geschrieben hat.
„Badende Venus“ bietet eine grandiose Anhäufung von Kitsch in Form märchenhafter Landschaftskulissen und azurblauer Badeteiche, dazu eine bildhübsche Esther Williams und Komiker Red Skelton in Bestform. Den Höhepunkt dieser gagreichen sowie kurzweiligen musikalischen Komödie bildet eine pompös inszenierte Wasserrevue, in der Esther Williams zwischen aufspritzenden Fontänen und flackernden Feuersäulen ihr ganzes Können unter Beweis stellt. Der Film war seiner Zeit ein Riesenerfolg, und hat auch heute nach 64 Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt.
Übrigens. Williams und Skelton waren 1949 noch einmal zusammen auf der Leinwand zu sehen. In „Neptuns Tochter“, eine ebenfalls harmlose, aber durchweg sehr charmant präsentierte und gespielte Komödie.
Zur DVD selbst: Mit der Umsetzung des Films auf DVD kann man, bedenkt man das Alter, durchaus zufrieden sein. Das Bild zeigt die herrlich schönen Technicolor-Farben und kann auch in Sache Schärfe ganz gut mithalten. Der Ton ist in Dolby Digital 1.0 kein Highlight, aber wenigstens immer gut verständlich. Bonusmaterial gibt es leider keins.
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Eines der schönsten, opulentesten, (Technicolor-)buntesten und tänzerisch ansprechendsten Wasser-Musicals erhält nun endlich die DVD-Ehre: „ Badende Venus“ mit Esther Williams und Red Skelton, aus dem Jahr 1944.
Esther Williams (damalige Rekordschwimmerin über 100 Meter Kraul und Olympia-Hoffnung) war der Star eines neuen Filmgenres, der Wasserrevue, mit der Metro-Goldwyn-Mayer in den 1940er und 1950er Jahren für große Unterhaltung und volle Kinokassen sorgte. Zwar hat Esther Williams wie Tarzan Johnny Weissmüller außer ihrem ansehnlichen Body nicht viel Schauspielerisches zu bieten, doch ihre Rollen verlangen auch nicht danach. „Sie konnte nicht schauspielern, sie konnte nicht tanzen, sie konnte nicht singen – aber sie konnte schwimmen". So beschrieb ein amerikanischer Filmkritiker Esther Williams.
„ Badende Venus“ ist ein Musterbeispiel für die Innovationsfreude und den Professionalismus von MGM in seiner Glanzzeit. Man ging das Wagnis ein, eine kaum bekannte Darstellerin als Star herauszustellen, indem man auf eine perfekte Abmischung der Beigaben achtete: Ein etablierter Co-Star (Komiker Red Skelton), populäre Musiker als Gäste (Xavier Gugat und Harry James mit ihrem Orchestern) und spektakuläre Highlights wie das für damalige Zeiten sensationelle Wasserballett am Ende des Films.
Die banale, oder sagen wir lieber mal seichte Handlung präsentiert sich dem Zuschauer in Form einer Liebesgeschichte: Steve Elliot (Red Skelton), ein bekannter Komponist, der für den Broadwaymanager George Adams (Basil Rathbone) gerade an der Musik zu einem Wasserballett schreibt, hat sich hoffnungslos in die Schwimmlehrerin Caroline (Esther Williams) verliebt. Er will sie heiraten und sich nach der Eheschließung ins Privatleben zurückziehen.
Da Adams glaubt, Steves Eheglück würde ihn um seine Musik bringen, fädelt er eine kleine Intrige ein und lässt die Schauspielerin Maria Dorango bei den Hochzeitsfeierlichkeiten behaupten, Steve sei bereits mit ihr verheiratet und außerdem Vater von drei Söhnen. Caroline ist schockiert, Sie reicht die Scheidung ein und ergreift die Flucht zurück in ihre alte Stellung, das Mädchenpensionat „Victoria College“.
So leicht gibt Steve jedoch nicht auf. Kurzerhand lässt er sich in das College einschulen und erregt, als einziger Mann unter lauter Damen, einiges Aufsehen. Selbst beim Spitzentanz muss sich der arme Steve bewähren. Jede freie Minute nutzt er, um das Herz Carolines Zurückzugewinnen, und gerät dabei in einige haarsträubende Situationen.
Als endlich alle Missverständnisse geklärt zu sein scheinen, gibt es neue Turbulenzen, die zu Carolines Kündigung führen. Doch Steve hat eine brillante Idee: Caroline, eine begabte Schwimmerin, wird zum Star der großen Wasserballettschau, für die er die Musik geschrieben hat.
„ Badende Venus“ bietet eine grandiose Anhäufung von Kitsch in Form märchenhafter Landschaftskulissen und azurblauer Badeteiche, dazu eine bildhübsche Esther Williams und Komiker Red Skelton in Bestform. Den Höhepunkt dieser gagreichen sowie kurzweiligen musikalischen Komödie bildet eine pompös inszenierte Wasserrevue, in der Esther Williams zwischen aufspritzenden Fontänen und flackernden Feuersäulen ihr ganzes Können unter Beweis stellt. Der Film war seiner Zeit ein Riesenerfolg, und hat auch heute nach 64 Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt.
Übrigens. Williams und Skelton waren 1949 noch einmal zusammen auf der Leinwand zu sehen. In „Neptuns Tochter“, eine ebenfalls harmlose, aber durchweg sehr charmant präsentierte und gespielte Komödie.
Zur DVD selbst: Mit der Umsetzung des Films auf DVD kann man, bedenkt man das Alter, durchaus zufrieden sein. Das Bild zeigt die herrlich schönen Technicolor-Farben und kann auch in Sache Schärfe ganz gut mithalten. Der Ton ist in Dolby Digital 1.0 kein Highlight, aber wenigstens immer gut verständlich. Bonusmaterial gibt es leider keins.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Badende Venus:
Originaltitel: Bathing Beauty
Land / Jahr: USA 1944
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Badende Venus:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare zu Badende Venus:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper: "Badende Venus" ist eine witzige, gagreiche Komödie mit dem Charme alter Hollywoodfilme. Der Film gipfelt in einer schauprächtig-verschwenderischen Wasserrevue, in der Esther Williams ihre ganzen Talente als Schwimmerin in opulenter Ausstrahl ...
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Bei der Vorstellung des Titels Badende Venus handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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