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Snipers Valley - Mörderischer Frieden
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Die jungen Bundeswehrsoldaten Tom (Adrian Topol) und Charly (Max Riemelt) sind mit ihrer KFOR-Friedenstruppe im Kosovo stationiert. Ihr Auftrag lautet: Frieden sichern. Der brutale Krieg zwischen den verfeindeten Serben und Albanern ist zwar offiziell vorbei, doch der Hass zwischen den Menschen schwelt weiter. Als Tom und Charly die junge Serbin Mirjana (Susanne Bormann) vor dem Todesschuss des jugendlichen Heckenschützen Durcan (Damir Dzumhur) retten, geraten sie zwischen alle Fronten. Sie verlieren durch die entstehende Nähe zu Mirjana - die erfahren muss, dass ihr Vater ein Kriegsverbrecher war - aber auch zu Durcan - dessen gesamte Familie ausgelöscht wurde - ihre professionelle Distanz. Bald sind sie in einen Konflikt um Schuld, Manipulation, Liebe und Rachsucht verstrickt ...
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Inhaltsangabe zu Snipers Valley - Mörderischer Frieden: 
Die jungen Bundeswehrsoldaten Tom (Adrian Topol) und Charly (Max Riemelt) sind mit ihrer KFOR-Friedenstruppe im Kosovo stationiert. Ihr Auftrag lautet: Frieden sichern. Der brutale Krieg zwischen den verfeindeten Serben und Albanern ist zwar offiziell vorbei, doch der Hass zwischen den Menschen schwelt weiter. Als Tom und Charly die junge Serbin Mirjana (Susanne Bormann) vor dem Todesschuss des jugendlichen Heckenschützen Durcan (Damir Dzumhur) retten, geraten sie zwischen alle Fronten. Sie verlieren durch die entstehende Nähe zu Mirjana - die erfahren muss, dass ihr Vater ein Kriegsverbrecher war - aber auch zu Durcan - dessen gesamte Familie ausgelöscht wurde - ihre professionelle Distanz. Bald sind sie in einen Konflikt um Schuld, Manipulation, Liebe und Rachsucht verstrickt ...
Snipers Valley - Mörderischer Frieden stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Snipers Valley - Mörderischer Frieden:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Snipers Valley - Mörderischer Frieden:
2Jean Lüdeke2009-01-28Der deutsche Spielfilm „Snipers Valley" greift als erster das so kontrovers diskutierte Thema Auslandseinsätze der Bundeswehr auf. Stets aktuell, wie heuer Pakstan beweist. „Snipers Valley“ wurde unter teilweise abenteuerlichen Bedingungen in und um Sarajevo realisiert. Das Buch zu dem Drama schrieb Jan Lüthje, Regie führte Rudolf Schweiger, der bereits mit seinem vielfach preisgekrönten, thematisch ähnlichen Kurzfilm „Snipers Alley“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Er hat dazu ein Top-Aufgebot an Jungmimen rekrutiert. Tom und Charly sind 1999 als Bundeswehrsoldaten für die KFOR-Truppen im Kosovo stationiert. Als eine serbische Krankenschwester von einem Heckenschützen getroffen wird, eilt Charly entgegen der Befehle zu Hilfe und wird dabei selbst angeschossen. Tom gelingt es jedoch den Schützen zu stellen bevor Schlimmeres passiert. Es handelt sich um einen Jungen, dessen Mutter nur wenige Tage zuvor einer Mine zum Opfer gefallen ist. Eine radikale Albanergruppierung hatte ihm die Profiwaffe in die Hand gedrückt.
„Snipers Valley“ wirft alte stets unbeantwortete Fragen auf, die zunehmend öffentliche Diskussion bestimmen: Welchen humanitären Nutzen bringen militärische Auslandseinsätze? Und welche Folgen haben sie für die Beteiligten? Dies beantwortet der Film mit einer gehörigen Prise Landserromantik, die so nicht stattgefunden hatte. Die Realität war Frust, Angst, Unwilligkeit und Spannungen der verschiedenen Nationen untereinander.
Hintergrund: Die Kosovo-Truppe, kurz KFOR (engl. Kosovo Force) ist die im Jahre 1999 nach Beendigung des Kosovo-Krieges aufgestellte multinationale militärische Formation unter der Leitung der NATO. Ihr obliegt es, gemäß der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 10. Juni 1999 beschlossenen Resolution 1244 für ein sicheres Umfeld für die Rückkehr von Flüchtlingen zu sorgen. Zu Beginn, 1999 war die Situation folgende: Gewachsen war nach Kfor-Einschätzungen auch das Gefahrenpotential. Viele Gebäude im Kosovo waren nach den Erkenntnissen der Nato mit Bombenfallen gespickt, Straßen und Felder vielfach vermint. Zudem rechneten die Nato-Soldaten durchaus auch dann mit vereinzelter Gegenwehr, wenn der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic seine regulären Truppen und die kasernierte Polizei aus der Region zurückgezogen hatte. Wie die Entwaffnung der separatistischen Kosovo-Albaner von der UCK vonstatten gehen sollte, mochte keiner auch nur anzudiskutieren. Einer möglichen Umstrukturierung der Kfor zuungunsten der kriegsführenden Nato-Länder standen die Militärs vor Ort mit erheblicher Skepsis gegenüber. Briten und Deutsche stellen bislang mehr als die Hälfte der Truppen in Mazedonien. Eine Umschichtung sollte Wochen dauern. Kein Zweifel: Der Kosovo Krieg war ein äußerst grausamer, mit bestialischen Racheakten, Massenmorden und mehr Vergewaltigungen als im gesamten II. Weltkrieg.
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Der deutsche Spielfilm „Snipers Valley" greift als erster das so kontrovers diskutierte Thema Auslandseinsätze der Bundeswehr auf. Stets aktuell, wie heuer Pakstan beweist. „Snipers Valley“ wurde unter teilweise abenteuerlichen Bedingungen in und um Sarajevo realisiert. Das Buch zu dem Drama schrieb Jan Lüthje, Regie führte Rudolf Schweiger, der bereits mit seinem vielfach preisgekrönten, thematisch ähnlichen Kurzfilm „Snipers Alley“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Er hat dazu ein Top-Aufgebot an Jungmimen rekrutiert. Tom und Charly sind 1999 als Bundeswehrsoldaten für die KFOR-Truppen im Kosovo stationiert. Als eine serbische Krankenschwester von einem Heckenschützen getroffen wird, eilt Charly entgegen der Befehle zu Hilfe und wird dabei selbst angeschossen. Tom gelingt es jedoch den Schützen zu stellen bevor Schlimmeres passiert. Es handelt sich um einen Jungen, dessen Mutter nur wenige Tage zuvor einer Mine zum Opfer gefallen ist. Eine radikale Albanergruppierung hatte ihm die Profiwaffe in die Hand gedrückt.
„Snipers Valley“ wirft alte stets unbeantwortete Fragen auf, die zunehmend öffentliche Diskussion bestimmen: Welchen humanitären Nutzen bringen militärische Auslandseinsätze? Und welche Folgen haben sie für die Beteiligten? Dies beantwortet der Film mit einer gehörigen Prise Landserromantik, die so nicht stattgefunden hatte. Die Realität war Frust, Angst, Unwilligkeit und Spannungen der verschiedenen Nationen untereinander.
Hintergrund: Die Kosovo-Truppe, kurz KFOR (engl. Kosovo Force) ist die im Jahre 1999 nach Beendigung des Kosovo-Krieges aufgestellte multinationale militärische Formation unter der Leitung der NATO. Ihr obliegt es, gemäß der vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 10. Juni 1999 beschlossenen Resolution 1244 für ein sicheres Umfeld für die Rückkehr von Flüchtlingen zu sorgen. Zu Beginn, 1999 war die Situation folgende: Gewachsen war nach Kfor-Einschätzungen auch das Gefahrenpotential. Viele Gebäude im Kosovo waren nach den Erkenntnissen der Nato mit Bombenfallen gespickt, Straßen und Felder vielfach vermint. Zudem rechneten die Nato-Soldaten durchaus auch dann mit vereinzelter Gegenwehr, wenn der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic seine regulären Truppen und die kasernierte Polizei aus der Region zurückgezogen hatte. Wie die Entwaffnung der separatistischen Kosovo-Albaner von der UCK vonstatten gehen sollte, mochte keiner auch nur anzudiskutieren. Einer möglichen Umstrukturierung der Kfor zuungunsten der kriegsführenden Nato-Länder standen die Militärs vor Ort mit erheblicher Skepsis gegenüber. Briten und Deutsche stellen bislang mehr als die Hälfte der Truppen in Mazedonien. Eine Umschichtung sollte Wochen dauern. Kein Zweifel: Der Kosovo Krieg war ein äußerst grausamer, mit bestialischen Racheakten, Massenmorden und mehr Vergewaltigungen als im gesamten II. Weltkrieg.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Snipers Valley - Mörderischer Frieden:
Originaltitel: Mörderischer Frieden
Land / Jahr: Deutschland 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Snipers Valley - Mörderischer Frieden:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
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Bei der Vorstellung des Titels Snipers Valley - Mörderischer Frieden handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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