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TECHNISCHE DATEN
zu Wilde Unschuld - Home Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324026767 / 4010324026767
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Wilde Unschuld - Home Edition

Wilde Unschuld - Home Edition

Titel:

Wilde Unschuld - Home Edition

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Tom Kalin

Laufzeit:
93 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Wilde Unschuld - Home Edition:


Der gefühlskalte Zyniker Brooks (Stephen Dillane) und seine frustrierte Frau Barbara (Julianne Moore) sind zwar stinkreich, führen aber eine eisige Ehe. In ihre Streitereien ziehen sie auch immer wieder ihren heranwachsenden Sohn Tony (Eddie Redmayne) hinein. Als Brooks mit einer jungen Geliebten abhaut, einer Freundin von Tony, stürzt sich Barbara in eine unheilbringende Beziehung mit ihrem schwulen Sohn. Wilde Unschuld - Home Edition stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Wilde Unschuld - Home Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Wilde Unschuld - Home Edition:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wilde Unschuld - Home Edition:
Als das Ehepaar Baekeland Mitte der 40er Jahre einen Sohn bekommt, lassen sie sich dadurch von ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen kaum abbringen. Sehen und gesehen werden lautet die Devise, für die der Filius mit Beginn der Pubertät dann auch gewinnbringend eingesetzt werden kann. Die Dekadenz der Bourgeoisie.

Ganz egal, ob man mit der Tatsache vertraut ist, dass es sich bei den in diesem Film geschilderten Ereignissen um die Nacherzählung einer wahren Geschichte handelt – man wird dem Geschehen als geduldiger Zuschauer mit wachsendem Interesse und steigendem Unwohlsein folgen. Tom Kalin hat die Entwicklungen so dezent und unterschwellig inszeniert, dass sie sich zunächst fast unbemerkt in die Handlung einschleichen. Erste Veränderungen werden so geschickt angedeutet, dass der Zuschauer aktiv zum Mitdenken aufgefordert wird, um diese zu entdecken und daraus erste Schlussfolgerungen zu ziehen. Mag man sich nicht die Mühe machen, auf Nuancen zu achten, kann einem deswegen so manches entgehen und dadurch der weitere Verlauf der Ereignisse eventuell belanglos erscheinen. Bleibt man allerdings am Ball, wird man nach und nach in die unheilschwangere Atmosphäre einer faszinierenden Geschichte gesogen, die das Entgleisen einer gesellschaftlich hoch angesehenen Familie beschreibt.

Julianne Moore spielt darin einmal mehr das High-Society-Frauchen mit dem Talent zur geschickt zur Schau getragenen heilen Fassade, welche ihr mehr und mehr zu zerbröckeln droht und schließlich in sich zusammenbricht. Ihr zur Seite kann vor allem der Shootingstar Eddie Redmayne (Die Schwester der Königin) ein darstellerisches Glanzlicht setzen, wobei seine Rolle, die für sämtliche Entwicklungen der Geschichte essenziell ist, einer noch präziseren Ausarbeitung bedurft hätte. Wie sich sein Tony durch das absonderliche Gebaren seiner Familie zu dem entwickelt, was er am Ende des Filmes ist, kann man zwar anhand der Umstände nachvollziehen, bekommt es jedoch nicht durchweg schlüssig durch die Inszenierung vermittelt. Hier bleibt Wilde Unschuld bruchstückhaft und hätte einer noch nachdrücklicheren Ausarbeitung bedurft. Davon abgesehen ist der Film aber zu einem spannungsreichen Sitten- und Zeitgemälde geworden, das die drei Jahrzehnte umspannende Story glaubhaft auferstehen lässt und durch eine dramatische Zuspitzung der Ereignisse durchweg fesselnde Unterhaltung verspricht. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Homosexualität, Inzest und Mord, dies sind die Themen in dem groß angelegten Melodram „Wilde Unschuld“, mit Hollywood-Star Julianne Moore in der Hauptrolle, nach dem gleichnamigen preisgekrönten Tatsachen-Roman von Natalie Robins und Steven M. L. Aronson.

Erzählt wird die atemberaubende und wahre Geschichte der Beakelands, deren direkter Vorfahre Leo Hendrik Baekeland es durch die Erfindung und industrielle Fertigung des Kunststoffs Bakelit zu unermesslichem Reichtum brachte.

Die Geschichte: Barbara Daly, die aus einfachen Verhältnissen stammt, heiratet in den 40er Jahren den reichen Brooks Baekeland. Doch eigentlich passt die rothaarige Barbara nicht zu ihrem gebildeten Mann, zudem misslingt ihr der Anschluss an die gehobenen Kreise, in die sie eingeheiratet hat. So konzentriert sie ihre ganze Liebe auf den einzigen Sohn Tony. Tony wiederum wächst mit dem Dilemma auf, der intensiven Beziehung zu seiner Mutter zu entkommen und gleichzeitig seinem Vater nicht zu missfallen, dessen Zuwendung er sich so sehr wünscht. Die Homosexualität erweist sich dabei zunächst als effektives Mittel der Provokation, sichert ihm jedoch auch die Verachtung seines Vaters. Als dieser mit Tonys erster Freundin durchbrennt, wird dem Familiengefüge unwiderruflichen Schaden zugefügt. Barbara verlässt empört und verletzt ihren Mann, während sich Tony in Drogen flüchtet und eine homosexuelle Beziehung mit dem Geliebten seiner Mutter eingeht. Barbara klammert sich noch mehr an ihren Sohn und schreckt sogar nicht davor zurück, Tony durch ihre eigene Verführungskraft von seiner Homosexualität zu befreien. Aus der starken Intimität von Mutter und Sohn erwächst schließlich die Saat einer spektakulären Tragödie.

Fazit: „Wilde Unschuld“ ist ein Drama mit großem Schauwert und einem antiken Tragödienpotenzial. Intensiv gespielt und famos inszeniert an traumhaften Schauplätzen, dazu ein gekonntes Spiel mit der Kamera, die einzigartige Stimmung schafft. Einziger Kritikpunkt wäre, dass die Spannung zwischen Mutter und Sohn zum Ende hin ein wenig stagniert anstatt weiter zu steigen, aber hinsichtlich einer beeindruckenden Julianne Moore, kann man zumindest teilweise darüber hinweg sehen.

Die DVD überzeugt durch ein scharfes Widescreen-Bild (1.85:1 – anamorph), dass sich auf keine Kompromisse in Detailtreue und Kontrast einlässt. Der Ton (Dolby Digital 5.1) kann ebenso überzeugen und kommt mit einer ausgewogenen Mischung für Dialoge, Musik und Räumlichkeit daher. Das Bonusmaterial ist leider etwas mager, lediglich eine Making Of und der Original sowie der deutsche Trailer sind hier anzuwählen. Programmtipps zu anderen Filmen gibt es hier natürlich auch zu sehen.

!!! Achtung: Spoiler !!!
Barbara Daly Baekeland wurde am 11. November 1972 von ihrem Sohn mit einem Küchenmesser umgebracht, weil ihre emotionale Kälte und inzestuöses Begehren ihn zu dieser Verzweiflungstat getrieben hatte. Nach dieser Erkenntnis wurde der Junge mit verminderter Schuldfähigkeit in die Psychiatrie eingewiesen. Als er nach seiner Entlassung 1980 auch noch auf seine Großmutter einstach, kam er in die Strafanstalt Rikers Island, wo er sich am 20. März 1981 mit einer Plastiktüte erstickte. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Savage Grace
Land / Jahr: USA / Spanien 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Leih-DVD von EuroVideo
Kommentare:

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