Die verbotene Stadt
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Die Verbotene Stadt liegt im Zentrum von Peking. Bis zur Revolution im Jahre 1911 lebten und regierten in diesem Palast, der größer ist als der Vatikan-Staat, 24 chinesische Kaiser. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt bei Todesstrafe untersagt und kein Gebäude Pekings durfte die Verbotene Stadt an Höhe überragen.
In beeindruckenden Bildern zeigt diese Dokumentation den kaiserlichen Palast in seiner ganzen Pracht. Sie beleuchtet seine bewegte Geschichte, die erstaunliche Architektur, stellt seine riesige Sammlung wertvoller Schätze vor und gibt einen Einblick in das Leben bei Hof. Nach dem Sturz des letzten Kaisers wurde die Verbotene Stadt für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und beherbergt heute das Palastmuseum Peking. ...
Inhaltsangabe zu Die verbotene Stadt: 
Die Verbotene Stadt liegt im Zentrum von Peking. Bis zur Revolution im Jahre 1911 lebten und regierten in diesem Palast, der größer ist als der Vatikan-Staat, 24 chinesische Kaiser. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt bei Todesstrafe untersagt und kein Gebäude Pekings durfte die Verbotene Stadt an Höhe überragen.
In beeindruckenden Bildern zeigt diese Dokumentation den kaiserlichen Palast in seiner ganzen Pracht. Sie beleuchtet seine bewegte Geschichte, die erstaunliche Architektur, stellt seine riesige Sammlung wertvoller Schätze vor und gibt einen Einblick in das Leben bei Hof. Nach dem Sturz des letzten Kaisers wurde die Verbotene Stadt für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und beherbergt heute das Palastmuseum Peking. Die verbotene Stadt stammt aus dem Hause e-m-s.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die verbotene Stadt:
0Bernd Hellweg2009-01-28Mitten im Herzen von Peking, im Zentrum der Stadt Beijing, liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte hin der Zutritt verwehrt, was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd - die Verbotene Stadt.
Die alte Kaiserstadt nimmt eine Fläche von 72 ha ein, auf der sich 890 Tore und Paläste sowie zahllose Pavillons mit insgesamt 9999,5 Räumen befinden, der Legende nach ein Raum weniger als der Palast im Himmel. Die gesamte Anlage ist von einem 52 Meter breiten und 6 Meter tiefen Graben sowie einer zehn Meter hohen und 3.400 Meter langen Stadtmauer mit Wachtürmen umgeben.
Der Bau des Palast-Komplexes dauerte von 1407 bis 1420. Bis zur Revolution im Jahre 1911 lebten und regierten hier 24 Kaiser der Ming und Qing Dynastien. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrscher: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss (ausgerichtet an der Nord-Süd-Achse) und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer waren teilweise vergoldet und alles war in Gelb, der Farbe des chinesischen Kaisers, gestrichen. Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.
Im 20. Jahrhundert erlebte die Verbotene Stadt eine bemerkenswerte Wandlung. Das Jahrhundert begann mit dem Ende einer Dynastie; der letzte Kaiser, Pu Yi, musste den Palast verlassen. Seine Abdankung 1912 markierte das Ende von zweitausend Jahren kaiserlicher Herrschaft in China - das Ende von 500 Jahren, in denen die Verbotene Stadt das Machtzentrum des Reiches bildete.
In den 50er Jahren begann man mit der Renovierung und heute zählt die Verbotene Stadt zu den großartigsten Kulturstätten der Welt. 600 Jahren nach Baubeginn der Originalanlage wird heute ein neues umfangreiches Restaurierungsprojekt durchgeführt. Der Kaiserpalast ist bei der UNESCO als das größte und bedeutendste architektonische Palast-Ensemble in China gelistet und ist eine der bekanntesten Touristenattraktion weltweit.
Mit der Dokumentation „Die verbotene Stadt“ begibt sich der Zuschauer mitten hinein in das Herz des Palastes, man sieht fantastische Bilder der prächtigen Gebäude und man erfährt vieles über die Entstehung der größten Palastanlage der Welt sowie über seine bewegte Geschichte und der erstaunlichen Architektur. Der Film gibt zudem einen Einblick auf die riesige Sammlung wertvoller Schätze und das damalige Leben am Hof. Sehr sehenswert! Der Kommentator der deutschsprachigen Führung durch die Dokumentation ist übrigens Norbert Langer (Synchronstimme von Tom Selleck oder auch Sean Bean). In der englischen Fassung führt die chinesische-US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Joan Chen („Der letzte Kaiser“, „Twin Peaks“) durch die 97 Minuten lange Doku.
Interessantes über die Verbotene Stadt:
- Es war eine feste Regel, dass jede Tür, des kaiserlichen Palastes, 81 Nägel haben musste. Üblicherweise befinden sich an den Türen neun Reihen mit jeweils neun Nägeln. Aber an dem Donghua-Tor der Verbotenen Stadt befinden sich nur acht Reihen. Der Grund dieser Abweichung liegt darin, dass durch dieses Tor Särge getragen wurden und die Anzahl der Türnägel daher auf eine gerade Zahl, also eine Yin-Zahl reduziert wurde.
- In der Halle des höchsten Friedens befinden sich überall Darstellungen von Drachen. Manche Menschen sagen es seien zu viele, um sie zu zählen. Nach harter Arbeit haben Experten aber herausgefunden, dass es in der Halle insgesamt 13.844 Drachendarstellungen gibt.
- Die berühmte Yunlong-Steinplatte, die sich auf der kaiserlichen Palaststraße der Verbotenen Stadt befindet, ist der größte gravierte Stein Chinas. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Steinplatte aus einem 300 Tonnen schweren Stein geschlagen wurde, nach einer groben Bearbeitung noch 239 Tonnen wog und nach ihrer Fertigstellung 200 Tonnen.
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Mitten im Herzen von Peking, im Zentrum der Stadt Beijing, liegt hinter hohen Mauern versteckt ein geheimnisvoller Palast, einfachen Leuten war hier über Jahrhunderte hin der Zutritt verwehrt, was den Namen Verbotene Stadt erklärt. Hinter gewaltigen Toren erstreckt sich eine eigene Welt, eine riesige Anlage, abgeschlossen und fremd - die Verbotene Stadt.
Die alte Kaiserstadt nimmt eine Fläche von 72 ha ein, auf der sich 890 Tore und Paläste sowie zahllose Pavillons mit insgesamt 9999,5 Räumen befinden, der Legende nach ein Raum weniger als der Palast im Himmel. Die gesamte Anlage ist von einem 52 Meter breiten und 6 Meter tiefen Graben sowie einer zehn Meter hohen und 3.400 Meter langen Stadtmauer mit Wachtürmen umgeben.
Der Bau des Palast-Komplexes dauerte von 1407 bis 1420. Bis zur Revolution im Jahre 1911 lebten und regierten hier 24 Kaiser der Ming und Qing Dynastien. Ihre Anlage entsprach der Weltsicht der kaiserlichen Herrscher: ein annähernd schachbrettartiger Grundriss (ausgerichtet an der Nord-Süd-Achse) und die Verbotene Stadt als Machtsymbol des Kaisers in der Mitte. In ihr befanden sich unter anderem die Paläste der Herrscher. Die Dächer waren teilweise vergoldet und alles war in Gelb, der Farbe des chinesischen Kaisers, gestrichen. Kein Gebäude in Peking durfte die Verbotene Stadt in der Höhe überragen.
Im 20. Jahrhundert erlebte die Verbotene Stadt eine bemerkenswerte Wandlung. Das Jahrhundert begann mit dem Ende einer Dynastie; der letzte Kaiser, Pu Yi, musste den Palast verlassen. Seine Abdankung 1912 markierte das Ende von zweitausend Jahren kaiserlicher Herrschaft in China - das Ende von 500 Jahren, in denen die Verbotene Stadt das Machtzentrum des Reiches bildete.
In den 50er Jahren begann man mit der Renovierung und heute zählt die Verbotene Stadt zu den großartigsten Kulturstätten der Welt. 600 Jahren nach Baubeginn der Originalanlage wird heute ein neues umfangreiches Restaurierungsprojekt durchgeführt. Der Kaiserpalast ist bei der UNESCO als das größte und bedeutendste architektonische Palast-Ensemble in China gelistet und ist eine der bekanntesten Touristenattraktion weltweit.
Mit der Dokumentation „ Die verbotene Stadt“ begibt sich der Zuschauer mitten hinein in das Herz des Palastes, man sieht fantastische Bilder der prächtigen Gebäude und man erfährt vieles über die Entstehung der größten Palastanlage der Welt sowie über seine bewegte Geschichte und der erstaunlichen Architektur. Der Film gibt zudem einen Einblick auf die riesige Sammlung wertvoller Schätze und das damalige Leben am Hof. Sehr sehenswert! Der Kommentator der deutschsprachigen Führung durch die Dokumentation ist übrigens Norbert Langer (Synchronstimme von Tom Selleck oder auch Sean Bean). In der englischen Fassung führt die chinesische-US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Joan Chen („Der letzte Kaiser“, „Twin Peaks“) durch die 97 Minuten lange Doku.
Interessantes über die Verbotene Stadt:
- Es war eine feste Regel, dass jede Tür, des kaiserlichen Palastes, 81 Nägel haben musste. Üblicherweise befinden sich an den Türen neun Reihen mit jeweils neun Nägeln. Aber an dem Donghua-Tor der Verbotenen Stadt befinden sich nur acht Reihen. Der Grund dieser Abweichung liegt darin, dass durch dieses Tor Särge getragen wurden und die Anzahl der Türnägel daher auf eine gerade Zahl, also eine Yin-Zahl reduziert wurde.
- In der Halle des höchsten Friedens befinden sich überall Darstellungen von Drachen. Manche Menschen sagen es seien zu viele, um sie zu zählen. Nach harter Arbeit haben Experten aber herausgefunden, dass es in der Halle insgesamt 13.844 Drachendarstellungen gibt.
- Die berühmte Yunlong-Steinplatte, die sich auf der kaiserlichen Palaststraße der Verbotenen Stadt befindet, ist der größte gravierte Stein Chinas. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Steinplatte aus einem 300 Tonnen schweren Stein geschlagen wurde, nach einer groben Bearbeitung noch 239 Tonnen wog und nach ihrer Fertigstellung 200 Tonnen.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Die verbotene Stadt:
Originaltitel: Forbidden City
Land / Jahr: China 2005
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die verbotene Stadt:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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