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Alicia im Ort der Wunder
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Mit einer leichten Anlehnung an die Geschichte von `Alice im Wunderland` beschreibt Daniel Diaz Torres die kubanischen Verhältnisse voller satirischer und zynischer Metaphern.
Mehr als 15 Jahre später sind Interpretationen über Fiktion und Kritik im Film erlaubt, wenn Alicia zur Anleitung einer Schauspieltruppe nach Maravillas kommt und rätselhafte Personen, Ereignisse und Umgebungen auf Sie einwirken. Alicia versucht ihre Ansichten durchzusetzen und ihre Persönlichkeit zu behaupten. Als großer Gegenspieler entwickelt sich der Sanatoriumsleiter, der unten im Keller die Menschen mit Schwefelwasser heilt. ...
Inhaltsangabe zu Alicia im Ort der Wunder: 
Mit einer leichten Anlehnung an die Geschichte von `Alice im Wunderland` beschreibt Daniel Diaz Torres die kubanischen Verhältnisse voller satirischer und zynischer Metaphern.
Mehr als 15 Jahre später sind Interpretationen über Fiktion und Kritik im Film erlaubt, wenn Alicia zur Anleitung einer Schauspieltruppe nach Maravillas kommt und rätselhafte Personen, Ereignisse und Umgebungen auf Sie einwirken. Alicia versucht ihre Ansichten durchzusetzen und ihre Persönlichkeit zu behaupten. Als großer Gegenspieler entwickelt sich der Sanatoriumsleiter, der unten im Keller die Menschen mit Schwefelwasser heilt. Alicia im Ort der Wunder stammt aus dem Hause Icestorm Entertainment.
Alicia im Ort der Wunder Trailer ansehen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Alicia im Ort der Wunder:
0Jean Lüdeke2009-01-28Arthaus-Film pur: Worum geht’s in „Alicia am Ort der Wunder?“ In Anlehnung an Lewis Carrols Roman "Alice in Wonderland" wird Alicia, eine Theaterberaterin, nach Maravillas geschickt. Hier, in der tiefsten kubanischen Provinz, haben sich die Menschen längst mit den absonderlichsten Eingriffen in ihr Leben abgefunden. Alicia versucht gegen diese alptraumhafte Situation vorzugehen. Alicia en el pueblo de Maravillas« wurde schon 1991 auf dem Forum der Berlinale gezeigt und mit dem Friedenspreis der Berlinale geehrt. Dieser Film war es, der als Skandalfilm Kubas nach nur vier Aufführungstagen strikt verboten wurde und das Kubanische Filminstitut ICAIC fast zur ruinösen Aufgabe zwang.
Mit einer leichten Anlehnung an die Geschichte von „Alice im Wunderland“ beschreibt Daniel Diaz Torres die kubanischen Verhältnisse voller satirischer und zynischer Metaphern. Mit seiner Allegorie hat er einen gesellschaftskritischen Film geschaffen und polemisiert wie kein anderer Filmemacher seiner Generation. Der Film wurde sofort als „gegen die Revolution“ kategorisiert. Mehr als 15 Jahre später sind Interpretationen über Fiktion und Kritik im Film zwar erlaubt, aber zweischneidig. Wenn Alicia zur Anleitung einer Schauspieltruppe nach Maravillas kommt und rätselhafte Personen, Ereignisse und Umgebungen auf Sie einwirken. Alicia versucht ihre Ansichten durchzusetzen und ihre Persönlichkeit zu behaupten. Als großer Gegenspieler entwickelt sich der Sanatoriumsleiter, der unten im Keller die Menschen mit Schwefelwasser heilt.
Daniel Díaz Torrez übernimmt für seine prekäre Story singuläre Elemente und Metaphern aus dem gleichnamigen Roman von Lewis Carroll und adaptiert sie auf kubanische Polit-Verhältnisse. So gelingt es ihm, gängige narrative Strukturen zu verlassen, um eine enervierende Komödie zu kreieren, in der der alltägliche Horror bis in die Absurdität gejagt wird. Ein aberwitziges Movie Film von umfassender Systemkritik, wie es sie in Kuba seit 1966, seit Aleas „Tod eines Handlungsreisenden“ nicht mehr gegeben hat. Nahezu abenteuerlich ist die filmische Gratwanderung zwischen Erlaubtem und Verbotenem in einem diktatorischen Land, das seine Kreativen nach mit Zensur beglückt. Um weiter als Regisseur tätig sein zu können, mußte Díaz Torres dann wesentlich behutsamer zu Werke gehen. Ähnlich wie bei Carlos Sauras Filmen vor der demokratischen Öffnung des Franco-Spaniens sollte man bei dieser Art von Politsatiren peinlich genau zwischen den Zeilen, zwischen und hinter den Bildern lesen.
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Arthaus-Film pur: Worum geht’s in „Alicia am Ort der Wunder?“ In Anlehnung an Lewis Carrols Roman "Alice in Wonderland" wird Alicia, eine Theaterberaterin, nach Maravillas geschickt. Hier, in der tiefsten kubanischen Provinz, haben sich die Menschen längst mit den absonderlichsten Eingriffen in ihr Leben abgefunden. Alicia versucht gegen diese alptraumhafte Situation vorzugehen. Alicia en el pueblo de Maravillas« wurde schon 1991 auf dem Forum der Berlinale gezeigt und mit dem Friedenspreis der Berlinale geehrt. Dieser Film war es, der als Skandalfilm Kubas nach nur vier Aufführungstagen strikt verboten wurde und das Kubanische Filminstitut ICAIC fast zur ruinösen Aufgabe zwang.
Mit einer leichten Anlehnung an die Geschichte von „Alice im Wunderland“ beschreibt Daniel Diaz Torres die kubanischen Verhältnisse voller satirischer und zynischer Metaphern. Mit seiner Allegorie hat er einen gesellschaftskritischen Film geschaffen und polemisiert wie kein anderer Filmemacher seiner Generation. Der Film wurde sofort als „gegen die Revolution“ kategorisiert. Mehr als 15 Jahre später sind Interpretationen über Fiktion und Kritik im Film zwar erlaubt, aber zweischneidig. Wenn Alicia zur Anleitung einer Schauspieltruppe nach Maravillas kommt und rätselhafte Personen, Ereignisse und Umgebungen auf Sie einwirken. Alicia versucht ihre Ansichten durchzusetzen und ihre Persönlichkeit zu behaupten. Als großer Gegenspieler entwickelt sich der Sanatoriumsleiter, der unten im Keller die Menschen mit Schwefelwasser heilt.
Daniel Díaz Torrez übernimmt für seine prekäre Story singuläre Elemente und Metaphern aus dem gleichnamigen Roman von Lewis Carroll und adaptiert sie auf kubanische Polit-Verhältnisse. So gelingt es ihm, gängige narrative Strukturen zu verlassen, um eine enervierende Komödie zu kreieren, in der der alltägliche Horror bis in die Absurdität gejagt wird. Ein aberwitziges Movie Film von umfassender Systemkritik, wie es sie in Kuba seit 1966, seit Aleas „Tod eines Handlungsreisenden“ nicht mehr gegeben hat. Nahezu abenteuerlich ist die filmische Gratwanderung zwischen Erlaubtem und Verbotenem in einem diktatorischen Land, das seine Kreativen nach mit Zensur beglückt. Um weiter als Regisseur tätig sein zu können, mußte Díaz Torres dann wesentlich behutsamer zu Werke gehen. Ähnlich wie bei Carlos Sauras Filmen vor der demokratischen Öffnung des Franco-Spaniens sollte man bei dieser Art von Politsatiren peinlich genau zwischen den Zeilen, zwischen und hinter den Bildern lesen.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Alicia im Ort der Wunder:
Originaltitel: Alicia en el pueblo de Maravillas
Land / Jahr: Kuba 1991
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Alicia im Ort der Wunder:
Trailer von anderen Filmen, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Booklet
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