Von Haien und Menschen
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Von Haien und Menschen:
5Bernd Hellweg2009-01-28Beeinflusst von Steven Spielbergs Meisterwerk „Der weiße Hai“, beschäftigt sich früher oder später wohl jeder Surfer gedanklich mit diesem lautlosen Jäger. Doch sind Haie wirklich die kaltblütigen Meereskiller für die wir sie halten?
In seiner Welt ist der Hai das schnellste, gefährlichste und sensibelste Geschöpf. Mit seinen motorischen und sensorischen Kräften ist der Hai eine regelrechte Fressmaschinen, aber zu Unrecht haftet ihm ein schlechter Ruf an, da ein Hai rein instinktiv handelt.
Die vierteilige Dokumentation „Von Haien und Menschen“ ist ein Film über die menschliche Urangst vor Haien, die die Menschheit seit je her in sich trägt. Sie zeigt anschaulich und mit schönen Bildern wie Haie jagen und warum der Mensch immer wieder Opfer ihrer Attacken wird.
Der Taucher Graeme Duane zeigt in spektakulären Szenen die faszinierende Unterwasserwelt der Haie. Der Hai-Experte taucht ohne Schutz und Atemgerät bis zu vier Minuten lang mit den gefährlichsten Haien der Welt. Duanes Tierdokumentation soll zeigen, dass Haie eben doch keine blutrünstigen Monster sind.
Auf die Frage, warum tauchen sie überhaupt mit Weißen Haien, antwortete Graeme Duane: „Es hört sich verrückt an, aber es ist die unglaublichste Erfahrung, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich kann das Verhalten der Haie beurteilen und vertraue unter Wasser meinem Urteil. Sie wissen genau, dass ich da bin und wie sie mit mir umgehen müssen.“ An dieser Stelle erinnern wir uns gerne mal an Steve Irwin.
Die Episoden:
1. „Der Ursprung der Angst“: Graeme taucht mit den ultimativen Jägern, den Weißen Haien. Spätestens seit Steven Spielbergs »Der Weiße Hai« gelten sie als Inbegriff des Meeresräubers - aber warum? Wir untersuchen die Ursprünge unserer Angst vor den Haien
2. „Die Gesichter der Angst“: Graeme taucht mit Bullenhaien, die ihm von allen Haien am meisten Respekt abverlangen. Sie jagen im Rudel. Gefährlich ist immer der Hai, den du nicht siehst. Aber wie gefährlich sind Haie eigentlich? Wie viele Haiangriffe passieren wirklich?
3. „Zwischen Faszination und Angst“: Graeme taucht zusammen mit einer Gruppe Touristen mit Tigerhaien. Sie sind an die Taucher gewöhnt. Aber wie sieht ihr natürliches Verhalten aus? Wie sehen sie - und andere Haie - uns Menschen wirklich?
4. „Die Opfer der Angst“: Graeme taucht mit Sandtigerhaien. Das Besondere - er wird abends mit ihnen tauchen, wenn sie in Fresslaune geraten. Wie viele andere Haie auch, sind sie in ihrer Existenz bedroht. Wird nichts unternommen, werden sie in wenigen Jahren aussterben.
Neben den zwei DVDs, die neben der 4-teiligen Doku (Gesamtlauflänge: 250 Minuten) noch Cartoons, unveröffentlichtes Material und eine Bildergalerie als Extras beherbergt, beinhaltet die Box noch ein 4-seitiges Booklet, Gewinnspielbeileger und ein Rabatt-Coupon für das Sea Life Center.
Übrigens: Die meisten Unfälle mit Haien beruhen allerdings auf einer Verwechslung mit natürlichen Futtertieren wie Robben und Seehunden. Das Risiko von einem Hai verletzt zu werden ist verschwindend gering. So zählt die Statistik jährlich 150 tödliche Unfälle durch herunter fallende Kokosnüsse - 20 Mal mehr als durch Haie! Im Jahr 2006 wurden vom Internationalen Archiv für Hai - Attacken 62 Angriffe von Haien auf Menschen gemeldet, davon endeten vier tödlich.
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Beeinflusst von Steven Spielbergs Meisterwerk „Der weiße Hai“, beschäftigt sich früher oder später wohl jeder Surfer gedanklich mit diesem lautlosen Jäger. Doch sind Haie wirklich die kaltblütigen Meereskiller für die wir sie halten?
In seiner Welt ist der Hai das schnellste, gefährlichste und sensibelste Geschöpf. Mit seinen motorischen und sensorischen Kräften ist der Hai eine regelrechte Fressmaschinen, aber zu Unrecht haftet ihm ein schlechter Ruf an, da ein Hai rein instinktiv handelt.
Die vierteilige Dokumentation „ Von Haien und Menschen“ ist ein Film über die menschliche Urangst vor Haien, die die Menschheit seit je her in sich trägt. Sie zeigt anschaulich und mit schönen Bildern wie Haie jagen und warum der Mensch immer wieder Opfer ihrer Attacken wird.
Der Taucher Graeme Duane zeigt in spektakulären Szenen die faszinierende Unterwasserwelt der Haie. Der Hai-Experte taucht ohne Schutz und Atemgerät bis zu vier Minuten lang mit den gefährlichsten Haien der Welt. Duanes Tierdokumentation soll zeigen, dass Haie eben doch keine blutrünstigen Monster sind.
Auf die Frage, warum tauchen sie überhaupt mit Weißen Haien, antwortete Graeme Duane: „Es hört sich verrückt an, aber es ist die unglaublichste Erfahrung, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich kann das Verhalten der Haie beurteilen und vertraue unter Wasser meinem Urteil. Sie wissen genau, dass ich da bin und wie sie mit mir umgehen müssen.“ An dieser Stelle erinnern wir uns gerne mal an Steve Irwin.
Die Episoden:
1. „Der Ursprung der Angst“: Graeme taucht mit den ultimativen Jägern, den Weißen Haien. Spätestens seit Steven Spielbergs »Der Weiße Hai« gelten sie als Inbegriff des Meeresräubers - aber warum? Wir untersuchen die Ursprünge unserer Angst vor den Haien
2. „Die Gesichter der Angst“: Graeme taucht mit Bullenhaien, die ihm von allen Haien am meisten Respekt abverlangen. Sie jagen im Rudel. Gefährlich ist immer der Hai, den du nicht siehst. Aber wie gefährlich sind Haie eigentlich? Wie viele Haiangriffe passieren wirklich?
3. „Zwischen Faszination und Angst“: Graeme taucht zusammen mit einer Gruppe Touristen mit Tigerhaien. Sie sind an die Taucher gewöhnt. Aber wie sieht ihr natürliches Verhalten aus? Wie sehen sie - und andere Haie - uns Menschen wirklich?
4. „Die Opfer der Angst“: Graeme taucht mit Sandtigerhaien. Das Besondere - er wird abends mit ihnen tauchen, wenn sie in Fresslaune geraten. Wie viele andere Haie auch, sind sie in ihrer Existenz bedroht. Wird nichts unternommen, werden sie in wenigen Jahren aussterben.
Neben den zwei DVDs, die neben der 4-teiligen Doku (Gesamtlauflänge: 250 Minuten) noch Cartoons, unveröffentlichtes Material und eine Bildergalerie als Extras beherbergt, beinhaltet die Box noch ein 4-seitiges Booklet, Gewinnspielbeileger und ein Rabatt-Coupon für das Sea Life Center.
Übrigens: Die meisten Unfälle mit Haien beruhen allerdings auf einer Verwechslung mit natürlichen Futtertieren wie Robben und Seehunden. Das Risiko von einem Hai verletzt zu werden ist verschwindend gering. So zählt die Statistik jährlich 150 tödliche Unfälle durch herunter fallende Kokosnüsse - 20 Mal mehr als durch Haie! Im Jahr 2006 wurden vom Internationalen Archiv für Hai - Attacken 62 Angriffe von Haien auf Menschen gemeldet, davon endeten vier tödlich.
(Bernd Hellweg)
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