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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case
Label:
ARD Video
EAN-Code:
4031778810252 / 4031778810252
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin

Titel:

Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin

Label:

ARD Video

Regie:

Rolf Hädrich

Laufzeit:
82 Minuten
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Kaufen, Bestellen oder Ausleihen: Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin DVD

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin:


Zunächst begeistert erlebt der Amerikaner Thomas Wolfe den Olympia-Sommer 1936 in Berlin. Höchst sensibel vereint der Regisseur die Fragmente aus Tatsachen-Material und Spielfilm. 1936. Das „Dritte Reich“ war gerade drei Jahre jung als der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe (Burt Nelson) Berlin erlebte. „Glücklich sind wir und fabelhaft gesund, dass es zum Himmel stinkt.“ In naiver Begeisterung beschreibt der Verfasser des bekannten Romans „Schau heimwärts Engel!“ das Olympia-Jahr in Hitler-Deutschland. Der Film basiert auf dem letzten Kapitel von Wolfes Roman: „Es führt kein Weg zurück.“ Romantische Momente mit seiner deutschen Freundin Elsa (Franziska Bronnen) vor zauberhafter Kulisse im Spreegarten, vor blühenden Bäumen am Kurfürstendamm, verdecken die aufkommende Gefahr. Nur in kurzen Original-Ausschnitten bricht sie in das Geschehen herein. Wolfe „liebt“ Deutschland. Regisseur Rolf Hädrich macht die Faszination des Amerikaners greifbar. Heitere heroische Passagen aus dem Original-Olympiafilm, optimistische Szenen aus der Wochenschau und mitten drin Wolfe, frisch verliebt, der sich hineinstürzt ins Glück – bis die Stimmung bei ihm kippt. Er erkennt „Die Urkraft des Bösen“ und den „Abschied von der Menschlichkeit“. Zunächst an banalen Kleinigkeiten … Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 6: Erinnerung an einen Sommer in Berlin:
„Erinnerungen an einen Sommer in Berlin“ in der Reihe „Große Geschichten“ auf DVD
Gelungene Mischung aus Literaturverfilmung und Dokumentation

Passend zu den zweiten Olympischen Sommerspielen auf deutschem Boden 1972 in München brachte der NDR das halbdokumentarische Fernsehspiel „Erinnerungen an einen Sommer in Berlin“ ins deutsche Fernsehen. Ausgehend vom letzten Kapitel von Thomas Wolfes autobiographischem Roman „Es führt kein Weg zurück“ zeigt der Film den amerikanischen Schriftsteller, gespielt von Burt Nelson, im Berlin der Olympischen Spiele von 1936. Er erlebt dabei einen Desillusionierungsprozess, als er nach und nach begreift, was wirklich hinter den prächtigen Olympiafassaden vor sich geht. Dazwischengeschoben werden Dokumentaraufnahmen, Wochenschauen, Ausschnitte aus Leni Riefenstahls Olympia-Film und Stellungnahmen von Zeitzeugen. In der Reihe „Große Geschichten“ bringt Studio Hamburg das 82-minütige Doku-Drama auf DVD heraus.

Regisseur Rolf Hädrich ist es hervorragend gelungen, fiktive und dokumentarische Filmelemente ohne Nahtstellen miteinander zu verbinden, ähnlich wie später Heinrich Breloer in „Das Beil von Wandsbek“ und anderen halbdokumentarischen Filmen. 1936 war das „Dritte Reich“ drei Jahre alt, als der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe Berlin erlebte. In naiver Begeisterung beschreibt der Verfasser des bekannten Romans „Schau heimwärts Engel!“ das Olympia-Jahr in Hitler-Deutschland. Der Film basiert auf dem letzten Kapitel von Wolfes Roman: „Es führt kein Weg zurück.“ Dieser Amerikaner in Berlin liebte Deutschland und war dem Land und seinen Menschen verfallen. Dabei war er natürlich auch verblendet und sah die Kehrseite der Medaille zunächst nicht. Erst als das Blatt sich in seiner Wahrnehmung wendet, als das Monströse hinter den gehissten Flaggen und jubelnden Menschenmassen hervortritt, und für ihn zu „etwas Entsetzlichem“ wird, wird der Film zum unvergleichlichen Zeitdokument. Auch privat zerstört dieses Etwas seine Beziehungen zu lieb gewonnenen Menschen. Die aufkommende Gefahr wird anfangs verdeckt durch romantische Momente mit seiner deutschen Freundin Elsa (Franziska Bronnen) vor einer zauberhaften Kulisse im Spreegarten und vor blühenden Bäumen am Kurfürstendamm. Nur in kurzen Original-Ausschnitten bricht sie in das Geschehen herein. Es ist der unverstellte, aber auch naive Blick eines Außenstehenden. Die Romane des Amerikaners, der zwei Jahre nach diesem Ereignis mit nur 37 Jahren starb, haben fast nur autobiographischen Charakter. Auch er hat wie viele Deutsche nicht erkannt, dass zu dieser Zeit bereits Bücher verbrannt, Gewerkschaften, Verwaltungen und Verbände gleichgeschaltet wurden und die parlamentarische Demokratie begraben war. Deutschland nutzte die Gunst der Stunde und wollte mit den Olympischen Spielen der Welt die Leistungsfähigkeit des „Dritten Reiches“ vor Augen führen. Dazu gab es nur positive Meldungen. Die Arbeitslosigkeit war weitgehend beseitigt, Autobahnen wurden gebaut, es gab erstmals Fernsehen in Deutschland, die Judenverfolgung pausierte während des Olympischen Friedens. Doch das wahre Gesicht der Nazis kam spätestens drei Jahre später mit dem Einmarsch in Polen zum Vorschein.

Regisseur Rolf Hädrich macht die anfängliche Faszination des Amerikaners greifbar. Heitere und heroische Passagen aus Leni Riefenstahls Original-Olympiafilm, optimistische Szenen aus der Wochenschau täuschen Euphorie vor. Dazwischen ist immer wieder der frischverliebte Wolfe in seinem Glück zu sehen. Doch eines Tages kippt bei ihm die Stimmung schlagartig, als er „Die Urkraft des Bösen“ und den „Abschied der Menschlichkeit“ erkennt. Dazu vermischt der Regisseur sensibel die Elemente aus Tatsachenmaterial und gespielten Szenen. Im Originalton kommen viele Zeitzeugen zu Wort, darunter Leni Riefenstahl, Wolfes deutscher Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, NS-Rüstungsminister Albert Speer, US-Historiker William Lawrence Shirer, Ex-Turmspringer Marshall Wayne und Thomas Wolfe im Originalton. Zurecht erhielt Hädrich für diesen Film die Goldene Kamera und zweimal den Grimme Preis. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Erinnerung an einen Sommer in Berlin
Land / Jahr: Deutschland 1972
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare:

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