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Der große Bagarozy
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Cora Dulz (Corinna Harfouch) ist eine frustrierte Psychologin. Als Stanislaus Nagy (Til Schweiger) zur seiner Therapie-Sitzung zu ihr kommt, ahnt sie noch nicht, wie sehr der ungewöhnliche Patient ihr Leben durcheinander bringen wird.
Zunächst gibt er vor, ihm sei eines Nachts die Operndiva Maria Callas erschienen. Dann behauptet er, der Teufel zu sein. Je länger die Therapie andauert, desto größer ist die Faszination, der Cora letztendlich erliegt. Denn Stanislaus vermag ihre geheimsten Wünsche zu erahnen...
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Inhaltsangabe zu Der große Bagarozy: 
Cora Dulz (Corinna Harfouch) ist eine frustrierte Psychologin. Als Stanislaus Nagy (Til Schweiger) zur seiner Therapie-Sitzung zu ihr kommt, ahnt sie noch nicht, wie sehr der ungewöhnliche Patient ihr Leben durcheinander bringen wird.
Zunächst gibt er vor, ihm sei eines Nachts die Operndiva Maria Callas erschienen. Dann behauptet er, der Teufel zu sein. Je länger die Therapie andauert, desto größer ist die Faszination, der Cora letztendlich erliegt. Denn Stanislaus vermag ihre geheimsten Wünsche zu erahnen...
Der große Bagarozy stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
Der große Bagarozy Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der große Bagarozy:
Darsteller:
Til Schweiger, Corinna Harfouch  , Sonja Kerskes, Christine Neubauer  , Thomas Heinze  , Stephan Kampwirth, Antoine Monot Jr., Anton Alexander, Detlev Buck, Bernd Eichinger  , Patricia Lueger, Nezâ Selbuz,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der große Bagarozy:
0Jean Lüdeke2009-01-28In die Praxis der indifferenten Psychiaterin Cora Dulz kommt ein seltsamer, aber attraktiver und geheimnisvoller Mann namens Stanislaus Nagy. Er behauptet, ihm sei die verstorbene Operndiva Maria Callas erschienen. Zudem hält er sich für den leibhaftigen Teufel. Cora scheint der Fall zunächst hoffnungslos, doch im laufe der Sitzungen überrascht der Patient seine Therapeutin mit immer wieder originellen Dingen. Nagys enorme Anziehungskraft wirkt im Gegensatz zu seinen verqueren Hirngespinsten sehr real: Interessant, geheimnisvoll und gar gefährlich ist der kleine Blonde mit den blitzenden blauen Augen. Todlangweilig sitzt dagegen ihr Mann Robert (in Bestform: Thomas Heinze) am heimischen Küchentisch, ein Steuerberater mit Herzproblemen und suizidären Anwandlungen.
Bernd Eichinger überzeugt in seinem Debüt als Kinoregisseur, einer faszinierend eigenwilligen Adaption des Helmut-Krausser-Romans aus dem Jahr 1998, nicht nur mit Trademarks wie große Schauwerte, überwältigende Kinobilder und originelles Thema jenseits aller Genregrenzen, für die seine Produktionen von jeher berühmt sind. Als Regisseur verfügt er zudem über inszenatorische Power und eine deutlich formulierte Vision, die er ganz in den Dienst der Story über eine steife Psychiaterin und einen von Maria Callas besessenen Patienten, der auch noch behauptet, der Teufel zu sein, stellt - und Til Schweiger die bislang beste Leistung seiner Karriere beschert. Man muß kein großer Zauberer Magier sein, um vorherzusagen, daß "Der große Bagarozy" bald Kultigen Charakter haben wird.
In seiner Adaption von Helmut Kraussers humorigem Roman hält Bernd Eichinger sich strikt an die Vorlage. Von den unerwarteten Wendungen der kuriosen Handlung ging nichts verloren, und die profunden Dialoge Helmut Kraussers reichert der Erfolgsproduzent sogar noch ein wenig an. Ein auditives Vergnügen sind natürlich ebenso die Arien der Maria Callas. Aber auch die beiden Protagonisten spielen, als ginge es um ihr lebnen. P.S. :Beim schwarzen Pudel von Maria Callas muß es sich um den faustischen Hund. So wie der Gelehrte den brisanten Pakt mit dem Teufel schloß, um das Leben Welt mit anderen Augen zu sehen, wünscht sich die frustrierte Psychotherapeutin Diabolus höchstpersönlich herbei. Interessant ist, dass Eichinger, der bisher vorher nur einmal etwas selbst inszenierte, nämlich den Fernsehfilm „Das Mädchen Rosemarie, selbst hinter der Kamera stand. Das Resultat ist ein angenehmer, sehr unterhaltsamer Film ohne schwindelerregende Höhen und Marianengraben-gleiche Untiefen. Nie oscarreif , nur eben einfach okay. Und das funktioniert hier bestens, wobei die Darsteller mehr als einfach überzeugen.
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In die Praxis der indifferenten Psychiaterin Cora Dulz kommt ein seltsamer, aber attraktiver und geheimnisvoller Mann namens Stanislaus Nagy. Er behauptet, ihm sei die verstorbene Operndiva Maria Callas erschienen. Zudem hält er sich für den leibhaftigen Teufel. Cora scheint der Fall zunächst hoffnungslos, doch im laufe der Sitzungen überrascht der Patient seine Therapeutin mit immer wieder originellen Dingen. Nagys enorme Anziehungskraft wirkt im Gegensatz zu seinen verqueren Hirngespinsten sehr real: Interessant, geheimnisvoll und gar gefährlich ist der kleine Blonde mit den blitzenden blauen Augen. Todlangweilig sitzt dagegen ihr Mann Robert (in Bestform: Thomas Heinze) am heimischen Küchentisch, ein Steuerberater mit Herzproblemen und suizidären Anwandlungen.
Bernd Eichinger überzeugt in seinem Debüt als Kinoregisseur, einer faszinierend eigenwilligen Adaption des Helmut-Krausser-Romans aus dem Jahr 1998, nicht nur mit Trademarks wie große Schauwerte, überwältigende Kinobilder und originelles Thema jenseits aller Genregrenzen, für die seine Produktionen von jeher berühmt sind. Als Regisseur verfügt er zudem über inszenatorische Power und eine deutlich formulierte Vision, die er ganz in den Dienst der Story über eine steife Psychiaterin und einen von Maria Callas besessenen Patienten, der auch noch behauptet, der Teufel zu sein, stellt - und Til Schweiger die bislang beste Leistung seiner Karriere beschert. Man muß kein großer Zauberer Magier sein, um vorherzusagen, daß " Der große Bagarozy" bald Kultigen Charakter haben wird.
In seiner Adaption von Helmut Kraussers humorigem Roman hält Bernd Eichinger sich strikt an die Vorlage. Von den unerwarteten Wendungen der kuriosen Handlung ging nichts verloren, und die profunden Dialoge Helmut Kraussers reichert der Erfolgsproduzent sogar noch ein wenig an. Ein auditives Vergnügen sind natürlich ebenso die Arien der Maria Callas. Aber auch die beiden Protagonisten spielen, als ginge es um ihr lebnen. P.S. :Beim schwarzen Pudel von Maria Callas muß es sich um den faustischen Hund. So wie der Gelehrte den brisanten Pakt mit dem Teufel schloß, um das Leben Welt mit anderen Augen zu sehen, wünscht sich die frustrierte Psychotherapeutin Diabolus höchstpersönlich herbei. Interessant ist, dass Eichinger, der bisher vorher nur einmal etwas selbst inszenierte, nämlich den Fernsehfilm „Das Mädchen Rosemarie, selbst hinter der Kamera stand. Das Resultat ist ein angenehmer, sehr unterhaltsamer Film ohne schwindelerregende Höhen und Marianengraben-gleiche Untiefen. Nie oscarreif , nur eben einfach okay. Und das funktioniert hier bestens, wobei die Darsteller mehr als einfach überzeugen.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Der große Bagarozy:
Originaltitel: Der große Bagarozy
Land / Jahr: Deutschland 1999
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der große Bagarozy:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Blick hinter die Kulissen, Darstellerinfos
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Bei der Vorstellung des Titels Der große Bagarozy handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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