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TECHNISCHE DATEN
zu Micropolis

RC 2 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Französisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
e-m-s
Label:
e-m-s
EAN-Code:
4020974165198 / 4020974165198
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Micropolis

Titel:

Micropolis

Label:

e-m-s

Regie:

Philippe Calderon

Laufzeit:
82 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Micropolis:


Im Herzen der afrikanischen Savanne, im Südosten von Burkina Faso, und im Schutz ihres meterhohen Hügels gehen die Termiten ihrer Arbeit nach, bis über ihr wohl organisiertes Leben das Chaos hereinbricht. Ein tropischer Regensturm überflutet die Gänge und Kammern des aufgerissenen Termitenhügels. Nicht weit entfernt, bereitet sich eine Kolonne Fleisch fressender Wanderameisen zum Angriff vor. Sie werden die Gunst der Stunde nutzen und einen Angriff gegen den beschädigten Termitenhügel führen. Ein erbarmungsloser Kampf nimmt seinen Lauf ... Micropolis stammt aus dem Hause e-m-s.


Micropolis Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Micropolis:
Termiten - wer denkt da nicht zuerst an durchlöcherte Möbel, zerfressene Böden und ausgehöhlte Balken. Schon seit der Antike haben die holzfressenden Termiten den Menschen zu schaffen gemacht. So sagt man ihnen nach, fast das gesamte kulturelle Erbe Ägyptens, das auf Papyrus festgehalten war, vernichtet zu haben.

Doch Termiten leisten gute Arbeit, wenn sie sich nicht grad in Häusern befinden. Sie sind die wichtigsten Verwerter von totem Holz und Laub und tragen entscheidend zur Humusbildung bei. In Australien verwerten die kleinen, fleißigen Tiere alleine 20% des anfallenden toten Holzes. Auch lockern sie mit ihrer Grabarbeit die Böden. Verlassenen Bauten, die zusammenfallen, bilden eine gute Unterlage für neuen Wald. Denn das Baumaterial für die Hügel haben sie aus mineralreichen Schichten in größerer Tiefe geholt. In Australien verdankt man den Tierchen und ihrer stammaushöhlende Tätigkeit die Grundlage für die Didgeridoos, die von den Aborigines angefertigt werden.

Termiten sind auch zu erstaunlichen Leistungen fähig. Ihre Nester können eine Höhe von bis zu 7 Metern erreichen. Sie können an der Basis einen Durchmesser von bis zu 28 Metern aufweisen. In den bereits verlassenen Termitenbauten suchen manchmal große Tiere Schutz wie Büffel und sogar Elefanten. Viele verfügen über ein raffiniertes System zur Klimaregulierung, das 39 Grad Celsius und 96-98 Prozent Luftfeuchtigkeit erzeugt - ideale Lebensbedingungen für die Bewohner. Lüftungsschächte sorgen auch dafür, dass immer ausreichend Sauerstoff ins Innere gelangt. Um das Klima im Nest konstant zu halten, richtet die australische Kompasstermite ihr Nest in Nord-Südrichtung aus. Einige Burgen verfügen zusätzlich noch über einen eigenen Brunnen, der oft tief unter der Erde liegt. Der Brunnen macht die kleinen Krabbler unabhängig von Regen- und Trockenzeiten. Die Baue bestehen aus unzähligen Kammern, Höhlen und Hohlräumen, die durch Gänge, Röhren und Rampen miteinander verbunden sind. Es gibt Räume für die Aufzucht der Termitenlarven, Räume für die Lagerung von Vorräten und es gibt die Königinzelle. Termiten leben in Staaten, in denen Sozialhormone die Bildung verschiedener Gestaltformen, wie König, Königin, Arbeiter, Soldaten, steuern.

Der französische Filmemacher Philippe Calderon nahm sich der Termiten an, und drehte einen beeindruckenden Dokumentarfilm um den Überlebenskampf einer Termiten-Kolonie mit fantastischen Bildern.

Micropolis“, so der Titel der Dokumentation, entführt den Zuschauer mitten ins Herz der afrikanischen Savanne. Im Südosten von Burkina Faso, geschützt von ihrem mehrere Meter hohen Turmbau, gehen die Termiten ihrer unermüdlichen Arbeit nach.

Doch die alltägliche und arbeitsame Ordnung in diesem scheinbar reibungslos funktionierenden Mikrokosmos als Ganzes ist eines Tages bedroht: Ein heftiger Wolkenbruch, der sich in der tropisch feuchten Hitze entwickelt hat, stürzt mit seinen Fluten in das Gebäude, setzt Gänge unter Wasser. Ein Blitz setzt einen nahe stehenden Baum in Brand, der auf den Hügelstürzt und zu schweren Beschädigungen führt.

In diesem Durcheinander sind die Bewohner des ramponierten Bauwerks mit einer weiteren, tödlichen Gefahr konfrontiert: Ein Volk von Magnan-Ameisen, die zu den Todfeinden der Termiten gehören, plant einen Angriff auf das Domizil der entfernten Verwandten, und ein Krieg der Insekten steht bevor.

Es entsteht eine erbitterte Schlacht, bei der die belagerten Tiere den Tod durch ihre fleischfressenden Feinde in Kauf nehmen, um den Kern des eigenen Staates zu schützen: Ihre Königin, die den Fortbestand ihres ganzen Volkes sichert.

Fazit: „Micropolis“ übertrifft alles, was bislang zu sehen war: extreme und einzigartige Kamerafahrten, unter anderem quer durch den Termitenbau, und dazu eine spannend erzählte Geschichte, machen jede Biologiestunde zu einem echten Kinoerlebnis! Absolut sehenswert!

Zur DVD selbst: Das Widescreen-Bild (1.85:1/ anamorph) ist, bis auf ganz leichte Schwächen bei der Schärfe, sehr gut, und wartet mit kräftigen und bunten Farben auf. Zudem wirkt das Bild sehr plastisch. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Monologe des Sprechers (Christian Brückner - die deutsche Stimme von Robert de Niro - spricht den Erzähler) sind jederzeit gut zu verstehen. Musikeinlagen und Effekte, die Geräusche der Tiere und Umgebungsgeräusche werden schön auf alle Lautsprecher verteilt. Beim Bonusmaterial lohnt der Blick auf das wirklich sehr interessante Making of, zudem gibt es noch eine Trailershow, mit weiteren Titeln aus dem Hause e-m-s.

Interessantes am Rande: Ein Vorfall sorgte dafür, dass dem Filmteam der Schreck in die Glieder fuhr: Der Kolonie Wanderameisen war es gelungen, aus ihrem aus einer Wanne bestehenden Gefängnis auszubrechen und eine im benachbarten Zimmer befindliche Pythonschlange zu töten. In der Folge wurden die Zimmer des Hauses mit verstärkten Moskitonetzen, Zeltplanen und Klebeband gesichert.

Zur Herstellung von „Micropolis“: Das Problem, welches es zu lösen gab, war, dass bei Nahaufnahmen mit Makro-Objektiven, die mit abnehmendem Abstand zum Objekt drastisch verminderte Schärfentiefe. Die dazu führt, dass selbst plastische Körper im Millimeterformat nur auf einer sehr begrenzten Ebene scharfzustellen sind und Hinter- und Vordergrund fast unvermeidlich unscharf werden. Dank der Entwicklung des Boroskops, welches ursprünglich für die Industrie entworfen wurde und mit dem Endoskop verwandt ist, konnte die Platzierung des Objektivs bis auf etwa fünf Zentimeter ans Motiv, wobei selbiges genauso scharf wiedergegeben werden kann wie gleichzeitig der Hintergrund. Mit einem Bildwinkel von 120 Grad ist zudem viel gestalterischer Spielraum gegeben. Durch diesen Effekt erscheinen in „Micropolis" die winzigen Insekten wie Giganten, die sich in riesigen Schluchten bewegen. Bodennahe Kamerafahrten wirken wie Luftaufnahmen einer weitläufigen Landschaft, obwohl tatsächlich auf wenige Meter begrenzt. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: La citadelle assiégée
Land / Jahr: Frankreich 2006
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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