Chocolate - Süß und tödlich
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Chocolate - Süß und tödlich:
Zin (Ammara Siripong) ist Mitglied der thailändischen Mafia. Ihr Boss und Freund hat eines Tages Probleme mit den Yakuza, die sich in seine Geschäfte einmischen. Masashi, der Anführer der Yakuza (Hiroshi Abe) verliebt er sich in Zin. Dem Paar ist allerdings keine glückliche Zukunft beschert, so dass Masashi schließlich zurück in seine Heimat geht und Zin ihre gemeinsame Tochter Zen (JeeJa Yanin) zur Welt bringt. Zen (JeeJa Yanin) ist Autistin und wächst versteckt von der Außenwelt vor dem Fernseher auf, wo sie mit Klassikern von Bruce Lee und anderen Kampfkunstfilmen ruhig gestellt wird. Den Rest ihrer Zeit verbringt sie am Fenster, von dem sie auf einen Trainingshof einer gegenüberliegenden Muay-Thai Schule sehen kann. Eines Tages erkrankt Zin plötzlich an Krebs und benötigt dringend Geld für ihre Behandlung. Mooma, ein Freund der Familie, findet eine Liste, in dem einige Personen aus Zins alten Mafia-Tagen verzeichnet sind, die ihr noch Geld schulden. Zusammen mit der schlagkräftigen Zen sucht er diese auf um die Schulden einzutreiben. Klar, der berühmte Ong-Bak ist das große Vorbild, hier auch kaum zu übersehen. Kein Wunder, sitzt mit Prachya Pinkaew auch der Regisseur des thailändischen Actionkrachers hinter der Kamera. Und so überrascht es auch nicht, dass Protagonistin Zen bereits als Kind gebannt die Martial Arts Künste von Tony Jaa auf dem Bildschirm verfolgt. Die 1984 geborene JeeJa Yanin beherrscht sowohl Muay-Thai als auch Taekwondo. Ihre Agilität ist absolut beeindruckend, auch wenn es ihren Schlägen und Tritten zuweilen etwas an der nötigen Power fehlt. Ein autistisches Mädchen in den Mittelpunkt eines Martial Arts Films zu stellen ist sicher gewagt, aber die Rechnung geht auf. Insbesondere in den Szenen, in denen Zen die typischen Moves eines Bruce Lee kopiert oder sich blitzschnell auf ihre Gegner einstellt. Für Genrefans ein filmischer Leckerbissen nach gängigen Mustern. Insgesamt gesehen ist dieses Asian-Epos ein rasant gestylter Film mit gut choreographierten Actionsequenzen und einer natürlich – zum „Anbeißen süßen“ Protagonistin. Aber Vorsicht, die Frau hat haare auf den blanken Zähnen und sonst auch sehr viele schlagkräftige Gegenargumente…. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Zin (Ammara Siripong) ist Mitglied der thailändischen Mafia. Ihr Boss und Freund hat eines Tages Probleme mit den Yakuza, die sich in seine Geschäfte einmischen. Masashi, der Anführer der Yakuza (Hiroshi Abe) verliebt er sich in Zin. Dem Paar ist allerdings keine glückliche Zukunft beschert, so dass Masashi schließlich zurück in seine Heimat geht und Zin ihre gemeinsame Tochter Zen (JeeJa Yanin) zur Welt bringt.
Zen (JeeJa Yanin) ist Autistin und wächst versteckt von der Außenwelt vor dem Fernseher auf, wo sie mit Klassikern von Bruce Lee und anderen Kampfkunstfilmen ruhig gestellt wird. Den Rest ihrer Zeit verbringt sie am Fenster, von dem sie auf einen Trainingshof einer gegenüberliegenden Muay-Thai Schule sehen kann. Eines Tages erkrankt Zin plötzlich an Krebs und benötigt dringend Geld für ihre Behandlung. Mooma, ein Freund der Familie, findet eine Liste, in dem einige Personen aus Zins alten Mafia-Tagen verzeichnet sind, die ihr noch Geld schulden. Zusammen mit der schlagkräftigen Zen sucht er diese auf um die Schulden einzutreiben ... Das Bild unterliegt einem außerordentlichen Stilwillen und wurde deswegen massiv bearbeitet. Die Schärfe ist dabei von gerade mal ordentlicher Qualität, die das letzte Quäntchen an Details vermissen lässt. Farbwiedergabe und Kontrast sind alles andere als natürlich. Die Farben wechseln je nach Schauplatz und sind mal eher blass und zurückhaltend, dann wieder kräftig oder gar grell Rot, Blau, Grün oder Orange. Betrüblich ist das Rauschen, das in einigen Szenen schon mal stärker ins Auge fällt. Auch die Kompression macht durch Unruhen im Bild auf sich aufmerksam. Die deutsche DD 5.1-Fassung macht eine solide, wenn auch keine rundum perfekte Figur. Es gibt zwar einige Soundeffekte und jede Menge Umgebungsgeräusche, aber die Rear-Lautsprecher bleiben doch oft zu leise oder kommen gar nicht erst zum Einsatz. So wirkt die Abmischung des Öfteren ein wenig frontlastig und bleibt damit unter ihren Möglichkeiten. Wie es gehen kann, zeigt die zusätzliche deutsche DTS-Spur, die es in sich hat. Sie klingt nicht nur räumlicher, weil die hinteren Boxen lauter betont werden, sondern auch insgesamt kraftvoller, dynamischer und damit eindrucksvoller. Die thailändische OF in DD 5.1 ist von der Abmischung her dem deutschen Pendant gleich. Es gibt optionale deutsche Untertitel. Die Extras bestehen aus einem dreiteiligen Making of (ca. 18 min), der Featurette Bei den Dreharbeiten (ca. 20 min), die unkommentierte Bilder von den Dreharbeiten präsentiert, einem Trailer, vier TV-Spots und einer Bildergalerie. CHOCOLATE (Thailand, 2008) ist das neueste Werk von Prachya Pinkaew, dem Regisseur von ONG BAK und TOM YUM GOONG (Revenge of the Warrior). Über das Drehbuch sollte man wie so oft bei diesen Filmen den Mantel des Schweigens hüllen. Eigentlich eine Beleidigung des Zuschauers, dient die Minimalhandlung nur als Alibi für möglichst viele Kämpfe an unterschiedlichen Orten. Visuell ist der Film auch eher ein Schritt zurück, weil er nicht ganz so stylisch wie die Vorgänger daherkommt, sondern mehr rotzig und dreckig. Immerhin darf man dem Werk einen naiven Charme attestieren, der dem Resultat das Prädikat „leicht und verdaulich“ verleiht. Die große Entdeckung ist jedoch Hauptdarstellerin JeeJa Yanin, die zwar (noch?) nicht Tony Jaa ist, allerdings für ihr Alter schon sehr beeindruckend und damit ein hoffnungsvolles neues Gesicht ist. Dieses Mädel ist nicht nur wahnsinnig schnell und gelenkig, sondern auch ziemlich hart drauf. Da wird hoffentlich noch einiges auf uns zukommen. CHOCOLATE mag letztendlich nicht ganz so ausgereift und beinahe perfekt wie ONG BAK oder TOM YUM GOONG wirken, macht aber definitiv sehr viel Spaß. Hier paaren sich süßer, mädchenhafter Charme und beinharte Action, die nach viel Schmerzen aussehen (sehr schön im Abspann und dem Making of zu sehen). Einige Stunts lassen dem Rezipienten gar die Kinnlade runterklappen. CHOCOLATE ist eben kurzweilige Ware, dessen einziger Anspruch Unterhaltung ist. Das ist wenigstens ehrlich. Nicht mehr und nicht weniger. (Carlito Brigante) alle Rezensionen von Carlito Brigante ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Chocolate - Süß und tödlich, DVD:
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Weitere Filminfos zu Chocolate - Süß und tödlich: Originaltitel: Chocolate Land / Jahr: Thailand 2008 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Chocolate - Süß und tödlich:
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