Citizen Kane
Schauspieler / Schauspielerinnen in Citizen Kane:
Darsteller:
Joseph Cotten, Dorothy Comingore, Agnes Moorehead, Ruth Warrick, Ray Collins, Erskine Sanford, Everett Sloane, William Alland, Paul Stewart, George Coulouris, Fortunio Bonanova, Gus Schilling, Philip Van Zandt, Georgia Backus, Harry Shannon, Sonny Bupp, Buddy Swan, Orson Welles, Don Ackerman, Loretta Agar, Demetrius Alexis, Peter Allen, William Alston, Baudelio Alva, T. Lockwood Arbright, Sam Ash, Michael Audley, Walter Bacon, Richard Baer, Harry A. Bailey, Alva Baudena, Charles Bennett, Joan Blair, Danny Borzage, Robert Brent, James Brought, William Calkins, Porter Chase, Gene Chervow, J.J. Clark, Dorothy Cleveland, Edmund Cobb, Eddie Coke, Tom Coleman, Nat `King` Cole, Gene Coogan, Gino Corrado, Herbert Corthell, Charles Cross, Thomas A. Curran, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Citizen Kane:
Die Geschichte handelt vom fiktiven Medienmagnaten Charles Foster Kane, der nach der Aussage des Wortes „rosebud“ verstirbt. Nun beginnt ein Rückblick auf sein Leben, wie dieser es an die Spitze geschafft hat. Vor allem zeigt die Wochenshow, in der der Rückblick gezeigt wird, auch die Tiefen des Lebens von Charles Foster Kane. Neugierig geworden, auf das was sich hinter „Rosebud“ versteckt, begibt sich ein Journalist auf die Suche nach der Wahrheit. Beim Filmformat wurde die DVD auf 4:3 eingestellt. Vom Ton her wurde das System Dolby Digital 1.0 gewählt. Das Menü präsentiert sich unter anderen mit den Extras und der Geschichte der Restauration des Filmes. Sagenhaft in der Hauptrolle ist hier der große Orson Welles. Er war dafür bekannt, dass viele seiner Projekte nicht verwirklicht wurden. Und doch gilt er in der Filmwelt als eine der beeindruckenden Persönlichkeiten. Einige Werke von ihm sind „The Muppet Movie“, „die Schatzinsel“ und „die Reise der Verdammten“. Der Film gehört wirklich zu den großen Werken der Filmwelt, zeigt er doch die Medienwelt der damaligen Zeit von einer anderen Seite. Er gehört für mich zu den Filmen, den auf jeden Fall einmal angeschaut werden muss. Gut spielt Orson Welles die Rolle von Charles Foster Kane. Und so faszinierend wie der Film ist, so kurios ist dann auch das Ende. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Dieser Film schrieb Legende. Es ist der legendärste Streifen der Kinogeschichte. Doch wie zum Beweis dessen, was Wertehierarchien immer erst im Nachhinein vergeben werden, war es auch hier die Zeit, die dem Film schlussendlich diese Anerkennung zollte.
Die Rede ist von „Citizen Kane“ aus dem Jahr 1941, mit dem der damals 25jährige Orson Welles sein Regie- und Leinwanddebüt gab, und durch seine konsequente Anwendung neuer Erzähl- und Kameratechniken Maßstäbe setzte, die bis heute jeden Regisseur Vorbild sind. Der Film beginnt mit dem Tod des Pressezaren Charles Foster Kane (Orson Welles) und dem Wort „Rosebud“, welches das letzte Wort ist, das Kane ausspricht, bevor er in seinem mausoleumsartigen Wohnsitz Xanadu stirbt. Ein Reporter versucht, hinter die Bedeutung dieses Wortes zu gelangen, und stellt Nachforschungen an, in deren Verlauf sich in mehreren verschachtelten Rückblenden aus unterschiedlichen Perspektiven die Persönlichkeit und menschliche Entwicklung Kanes erschließen, die jedoch immer wieder neue Rätsel aufgeben. „Citizen Kane“ ist ein modernes Museum der Filmgeschichte geblieben, das an Räumen, Stilen, Stimmungen, Perspektiven und Tricks alles enthält, was das Zuschauerauge damals erfreute. Welles erfand seine ungewöhnlichen Stilmittel oft nicht selber, entwickelte sie aber zur Vollkommenheit weiter. Und so ist die viel gerühmte Genialität des Films denn auch nur nachzuvollziehen, wenn man bei jeder Einstellung auf die inszenatorischen Feinheiten achtet. Welche Finessen sich auch immer in Ton, Schnitt oder Kamera in der noch relativ jungen Tonfilm-Ära herauskristallisiert hatten, Welles nutzte sie exzessiv und in Perfektion. Beinahe jede Szene ist in der einen oder anderen Hinsicht außergewöhnlich, der Film quillt geradezu über vor Spezialeffekten, auch wenn die meisten unbemerkt bleiben, da sie die Aufmerksamkeit nicht auf sich ziehen, sondern die Funktionalität der Szene unterstützen. Zusammen mit seinem Kameramann Gregg Toland entwickelte Welles eine hochgradig ausgefeilte Bildsprache, die in ihrer Genauigkeit und Wirkung bis heute ihresgleichen sucht - weshalb es auch mehr als berechtigt ist, dass sich im Abspann der Name des Regisseurs die Leinwand mit dem des Kameramanns teilt. Innovativ war hierbei der Einsatz von Tiefenschärfe, der so genannten „Deep Focus“-Technologie. Durch spezielle Linsen erreichte er optische Schärfe in sämtlichen Tiefenebenen eines Bildes, ein zwanzig Meter entferntes Objekt ist genauso deutlich zu sehen wie eines direkt vor der Kamera. Das Ergebnis sind bizarre Szenen, die ebenso verwirren wie faszinieren, und quasi mehrere Einstellungen in einer bündeln. Die größte visuelle Meisterleistung in "Citizen Kane", und wohl auch das beste Beispiel dafür, dass simples Angucken hier einfach nicht genügt. Fazit: Es gibt eine Menge Filme, die gut sind. Aber von den ganz großen richtungweisenden gibt es nur wenige. „Citizen Kane“ gehört dazu. Ein in so ziemlich jeder Hinsicht außergewöhnlicher Film. Randnotizen: Als Vorlage diente Welles ganz offensichtlich das Leben des Medienmoguls William Randolph Hearst, der ein riesiges Imperium unterhielt. Hearst versuchte mit allen Mitteln, die Ausstrahlung des Films zu verhindern und den Regisseur in Misskredit zu bringen. Zudem wurde „Citizen Kane“, als er in den Kinos zur Aufführung gelangte, mit keinem Wort in Hearst Zeitungen und Magazinen erwähnt. Hearst verhängte eine wochenlange Nachrichten- und Anzeigensperre und ließ in seinem Gazetten publizistisch auf Welles feuern. „Citizen Kane“ wurde für neun Oscars nominiert, gewann jedoch nur in der Kategorie bestes Drehbuch, das Welles mit Herman J. Mankiewicz geschrieben hatte. Arthaus präsentiert das Oscar-prämierte Meisterwerk in einer neu restaurierten Fassung mit aufwändig restauriertem Bild (1,33:1) und Ton (Mono Dolby Digital), einem neuen Audiokommentar des Filmwissenschaftlers Dr. Thomas Koebner und Orson Welles’ erstem Film „The Hearts of Age“ (ca. 8 Min.) als Bonus. Außerdem gibt es noch eine Dokumentation über die Restaurierung sowie eine Fotogalerie und ein paar Trailer. Abgerundet wird das ganze mit einem 16-seitigen Booklet. Wer allerdings mehr Filme mit und von Orson Welles sehen möchte, der kann auch zu der Arthaus-Close-Up Sonderedition greifen, die neben „Citizen Kane“ noch die beiden Welles-Filme „Der dritte Mann“ und „Macbeth“ enthält. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Citizen Kane, DVD:
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Weitere Filminfos zu Citizen Kane: Originaltitel: Citizen Kane Land / Jahr: USA 1941 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Citizen Kane:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, „The Hearts of Age“ (ca. 8 Min.), Audio-kommentar des Filmwissenschaftlers Dr. Thomas Koebner, Dokumentation über die Restaurierung, 16-seitiges Booklet, Fotogalerie,Wendecover
Kommentare zu Citizen Kane:
Oscar Verleihung - Citizen Kane:
Prämierungen bei der Oscar-Verleihung im Jahre 1941:
Insgesamte Anzahl der Oscars: 1 - Bestes Original-Drehbuch DigitalVD-Extras zu dieser DVD Citizen Kane:
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Bei der Vorstellung des Titels Citizen Kane handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films! |
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