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Ikarie XB 1
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Im Jahre 2163 starten vierzig Männer und Frauen zu einer Expedition ins All, um auf dem Planeten Alpha Centauri eine friedliche Kolonie, frei von Korruption und Missgunst zu errichten. Auf ihrer Reise treffen sie auf ein anderes Raumschiff, dessen ebenfalls menschliche Besatzung sich offenbar gegenseitig umgebracht hat. Kurz darauf geraten sie in die Nähe eines Dunkelsterns, dessen rätselhafte Strahlung eine unüberwindliche Müdigkeit auslöst. Schlaftrunken und von Fieberphantasien geplagt taumelt der Koordinator durch das Raumschiff und schaltet lebenswichtige Geräte aus.... ...
Inhaltsangabe zu Ikarie XB 1: 
Im Jahre 2163 starten vierzig Männer und Frauen zu einer Expedition ins All, um auf dem Planeten Alpha Centauri eine friedliche Kolonie, frei von Korruption und Missgunst zu errichten. Auf ihrer Reise treffen sie auf ein anderes Raumschiff, dessen ebenfalls menschliche Besatzung sich offenbar gegenseitig umgebracht hat. Kurz darauf geraten sie in die Nähe eines Dunkelsterns, dessen rätselhafte Strahlung eine unüberwindliche Müdigkeit auslöst. Schlaftrunken und von Fieberphantasien geplagt taumelt der Koordinator durch das Raumschiff und schaltet lebenswichtige Geräte aus.... Ikarie XB 1 stammt aus dem Hause Alive AG.
Ikarie XB 1 Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Ikarie XB 1:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ikarie XB 1:
0Bernd Hellweg2009-01-28Rhythmisch blinkende Steuerpulte, Marslandschaften aus Pappmaché, hautenge Uniformen – sind wir in einer alten Folge von „Raumschiff Enterprise“ oder „Raumpatrouille Orion“ gelandet? Falsch – Willkommen im Kosmos des osteuropäischen Science-Fiction-Films!
„Ikarie XB 1“ ist ein SciFi-Film von 1963 aus der CSSR. Die Regie hat hierbei Jindrich Polak, der später mit verschiedenste Kinderserien, wie z.B. „Pan Tau“, „Luzie, der Schrecken der Straße“ oder auch „Die Besucher“, echte Klassiker schuf. Dieser Science Fiction Klassiker wird jetzt erstmals von dem Label OSTALGICA in Zusammenarbeit mit der AL!VE AG in deutscher Sprache veröffentlicht!
„Ikarie XB 1" spielt im Jahr 2163 und erzählt von der mehrjährigen Reise eines Kolonisationsschiffs von der Erde zu einem kürzlich entdeckten Planeten Alpha Centauri mit erdähnlichen Eigenschaften. Auf dem Weg dorthin verfällt die Besatzung Routine, Langeweile und Apathie. Bis sie jedenfalls ein antikes irdisches Raumschiff entdeckt: was die Mission fast zum Scheitern bringt: bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass dieses Schiff radioaktiv verseucht ist und die Besatzung in Abendkleidung beim Glücksspiel umgekommen ist. Schließlich wird das Schiff durch eine Explosion infolge mitgeführter atomarer Waffen zerstört, was auch die beiden Crewmitglieder tötet, die dort zur Untersuchung an Bord gegangen waren. Kurz darauf geraten sie in die Nähe eines Dunkelsterns, dessen rätselhafte Strahlung eine unüberwindliche Müdigkeit auslöst. Schlaftrunken und von Fieberfantasien geplagt taumelt der Koordinator durch das Raumschiff und schaltet lebenswichtige Geräte aus.
„Ikarie XB1“ ist ein bemerkenswert eigenständiges Werk, in dem die Weltraumfahrt-Klischees vermieden werden. Die sehr gut, zumindest für die damalige Zeit, gemachten Bauten tragen mindestens ebenso viel zum Sehvergnügen des Films bei wie die Schauspieler und die gute Kameraführung. Nüchtern und ansprechend, mit bemerkenswerter Ausdrucksstärke, erinnern die Bilder unweigerlich an Kubricks „2001“. „Ikarie XB1" kann man somit als ein Bindeglied zwischen der filmischen Science Fiction der 50er Jahre und Kubricks "2001" oder Tarkowskijs „Solaris" (schließlich war Stanislaw Lems Roman „Gast im Weltraum" die literarische Vorlage zu „Ikarie XB 1") bezeichnen.
Die technische Seite selbst ist leider nicht so überzeugend wie der Film selbst. Das Bild (s/w, immerhin in 16:9) weißt so manche Verschmutzungen auf sowie leichte Unschärfen und Randflimmern. Der Ton (Dolby Digital ST/Mono Mix) beherbergt so manche Knackser, zudem ein permanentes Rauschen, mal mehr mal weniger. Zudem gibt es keinen richtigen Anfang, also eine Titelsequenz (der wird komischer weise als Bonusmaterial angeboten), und die Synchronisation ist recht schlecht geschnitten, so das sie manchmal wie abgehackt klingt. Zumindest gibt es ein wenig Bonusmaterial in Form von einer Slideshow, Trailer und halt der DEFA-Filmstart (Original Fassung). Wie dem auch sei, trotz all dieser Mängel, ist der Film durchaus sehenswert. Ein echter Geheimtipp für alle SF-Fans.
Übrigens: Um die Terminologie des Klassenfeindes USA zu vermeiden, sprach man in den sozialistischen Staaten allerdings nicht von „Science Fiction“, sondern vom „wissenschaftlich-fantastischen Film“ oder auch vom „Utopischen Film“.
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Rhythmisch blinkende Steuerpulte, Marslandschaften aus Pappmaché, hautenge Uniformen – sind wir in einer alten Folge von „Raumschiff Enterprise“ oder „Raumpatrouille Orion“ gelandet? Falsch – Willkommen im Kosmos des osteuropäischen Science-Fiction-Films!
„ Ikarie XB 1“ ist ein SciFi-Film von 1963 aus der CSSR. Die Regie hat hierbei Jindrich Polak, der später mit verschiedenste Kinderserien, wie z.B. „Pan Tau“, „Luzie, der Schrecken der Straße“ oder auch „Die Besucher“, echte Klassiker schuf. Dieser Science Fiction Klassiker wird jetzt erstmals von dem Label OSTALGICA in Zusammenarbeit mit der AL!VE AG in deutscher Sprache veröffentlicht!
„ Ikarie XB 1" spielt im Jahr 2163 und erzählt von der mehrjährigen Reise eines Kolonisationsschiffs von der Erde zu einem kürzlich entdeckten Planeten Alpha Centauri mit erdähnlichen Eigenschaften. Auf dem Weg dorthin verfällt die Besatzung Routine, Langeweile und Apathie. Bis sie jedenfalls ein antikes irdisches Raumschiff entdeckt: was die Mission fast zum Scheitern bringt: bei der Untersuchung stellt sich heraus, dass dieses Schiff radioaktiv verseucht ist und die Besatzung in Abendkleidung beim Glücksspiel umgekommen ist. Schließlich wird das Schiff durch eine Explosion infolge mitgeführter atomarer Waffen zerstört, was auch die beiden Crewmitglieder tötet, die dort zur Untersuchung an Bord gegangen waren. Kurz darauf geraten sie in die Nähe eines Dunkelsterns, dessen rätselhafte Strahlung eine unüberwindliche Müdigkeit auslöst. Schlaftrunken und von Fieberfantasien geplagt taumelt der Koordinator durch das Raumschiff und schaltet lebenswichtige Geräte aus.
„Ikarie XB1“ ist ein bemerkenswert eigenständiges Werk, in dem die Weltraumfahrt-Klischees vermieden werden. Die sehr gut, zumindest für die damalige Zeit, gemachten Bauten tragen mindestens ebenso viel zum Sehvergnügen des Films bei wie die Schauspieler und die gute Kameraführung. Nüchtern und ansprechend, mit bemerkenswerter Ausdrucksstärke, erinnern die Bilder unweigerlich an Kubricks „2001“. „Ikarie XB1" kann man somit als ein Bindeglied zwischen der filmischen Science Fiction der 50er Jahre und Kubricks "2001" oder Tarkowskijs „Solaris" (schließlich war Stanislaw Lems Roman „Gast im Weltraum" die literarische Vorlage zu „ Ikarie XB 1") bezeichnen.
Die technische Seite selbst ist leider nicht so überzeugend wie der Film selbst. Das Bild (s/w, immerhin in 16:9) weißt so manche Verschmutzungen auf sowie leichte Unschärfen und Randflimmern. Der Ton (Dolby Digital ST/Mono Mix) beherbergt so manche Knackser, zudem ein permanentes Rauschen, mal mehr mal weniger. Zudem gibt es keinen richtigen Anfang, also eine Titelsequenz (der wird komischer weise als Bonusmaterial angeboten), und die Synchronisation ist recht schlecht geschnitten, so das sie manchmal wie abgehackt klingt. Zumindest gibt es ein wenig Bonusmaterial in Form von einer Slideshow, Trailer und halt der DEFA-Filmstart (Original Fassung). Wie dem auch sei, trotz all dieser Mängel, ist der Film durchaus sehenswert. Ein echter Geheimtipp für alle SF-Fans.
Übrigens: Um die Terminologie des Klassenfeindes USA zu vermeiden, sprach man in den sozialistischen Staaten allerdings nicht von „Science Fiction“, sondern vom „wissenschaftlich-fantastischen Film“ oder auch vom „Utopischen Film“.
(Bernd Hellweg)
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Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Ikarie XB 1:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Bilderschau, orig. DEFA Vorspann
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Bei der Vorstellung des Titels Ikarie XB 1 handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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