Sexy Sixties
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Ende der Sechziger Jahre eroberte der Sex die Kinos: Revolutionäre Aufklärungsfilme und freizügige Komödien sorgten für lange Schlangen an den Kinokassen und erregten die Gemüter von Zensoren, Richtern und Journalisten. Auf den Leinwänden der großen Lichtspielhäuser waren erstmalig Porno-Produzenten bei der Arbeit, Prostituierte und Freier zwischen den Laken und reale Swingerparties zu bestaunen. Nackte Tatsachen in Großaufnahme brachen Zuschauerrekorde, ließen Rezensenten jubeln und Sittenwächter toben. Die sexuelle Revolution hatte begonnen! ...
Inhaltsangabe zu Sexy Sixties: 
Ende der Sechziger Jahre eroberte der Sex die Kinos: Revolutionäre Aufklärungsfilme und freizügige Komödien sorgten für lange Schlangen an den Kinokassen und erregten die Gemüter von Zensoren, Richtern und Journalisten. Auf den Leinwänden der großen Lichtspielhäuser waren erstmalig Porno-Produzenten bei der Arbeit, Prostituierte und Freier zwischen den Laken und reale Swingerparties zu bestaunen. Nackte Tatsachen in Großaufnahme brachen Zuschauerrekorde, ließen Rezensenten jubeln und Sittenwächter toben. Die sexuelle Revolution hatte begonnen! Sexy Sixties stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Sexy Sixties:
0Jean Lüdeke2009-03-26Die wilden und vor allem Sexi-Sechziger: Das waren Petticoats, Beatles, Haarspray, Minirock, Antibabypille, aber auch die heute gängige und – die absolute Aufklärungswelle! Beahthe Uhse und Oswald Kolle feierten fröhliche Urständ. Endlich kam Licht in das Dunkel der bundesdeutschen Schlafzimmer. Unter gleißendem Scheinwerferlicht wurde dem Frust im Ehebett der Krieg erklärt. Die seriösen Sex-Apostel teilten den Körper, das unbekannte Land, in erogene Zonen. Schlechte Zeiten für Sexmuffel und saubere Leinwand. Die Aufklärungsfilme, die zur Zeit ihres Erscheinens umstritten waren, sind heute belächelte Zeugen einer vergangenen Zeit, wel zu oft unterm Dirndl gejodelt wurde Zeit der Tipps und Lebenshilfen: Mit wie viel Männern darf ein Mädchen schlafen? („Es“), macht Motorradfahren impotent? So lernen Männer besser lieben, titelte beispielsweise die „Neue Revue“ mit ihren „Traumpaaren der Woche“ die Deutschen aufklärte.
Sexy Sixties heißt jener nette Film, der uns diese Zeit zeigt, wie unsere Eltern und Großeltern sie erlebten, voll unfreiwilliger Komik. Denn der schönste Schwellkörper der Sechziger ist dem Lachmuskel unserer Zeit eben nicht mehr gewachsen In den Sechziger Jahren wurde das Volk von Sex-Forschern „aufgeklärt“. Man rannte in die Kinos, wo man nacktes Fleisch – und mehr – unter dem verlogenen Mäntelchen der „wissenschaftlichen Aufklärung“ zu Gesicht bekam. Wie war das damals, als die Wissenschaft erkannte, dass man Sexualität „auch in einer anderen Optik als nur des Zeugens und Empfangens sehen kann?“ Die Aufklärungswelle überschwemmte die bürgerliche Moral. Die sexuelle Revolution war unaufhaltsam da, um ihre kuriosen Blüten in den Report-Filmen („Nacktschwester Ingeborg“) zu treiben.
Mit „revolutionären“ Infofilmen und freizügigen Komödien sorgte der junge Hamburger Produzent Reginald Puhl für lange Schlangen an den Kinokassen und erregte die Gemüter von Zensoren, Richtern und Journalisten. Vierzig Jahr später feiern diese legendären Klassiker ihr DVD-Debüt. "Sexy Sixties" zeigt die schärfsten, umstrittensten und kuriosesten Ausschnitte - darunter nie gezeigte, indizierte Szenen - aus Dutzenden von Filmen dieser Zeit in einer rasanten und vergnüglichen Collage und lässt den Zeitgeist der späten 60er Jahre, als Aufklärung und Moderne in Deutsche Wohn- und Schlafzimmer einzogen, revitalisieren. Ein nostalgischer wie amüsanter Rückblick für die heuer 50-bis 60Jährigen und als Spaß-Movie für die jüngere Generation ist diese Anthologie ein Muß und Genuß.
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Die wilden und vor allem Sexi-Sechziger: Das waren Petticoats, Beatles, Haarspray, Minirock, Antibabypille, aber auch die heute gängige und – die absolute Aufklärungswelle! Beahthe Uhse und Oswald Kolle feierten fröhliche Urständ. Endlich kam Licht in das Dunkel der bundesdeutschen Schlafzimmer. Unter gleißendem Scheinwerferlicht wurde dem Frust im Ehebett der Krieg erklärt. Die seriösen Sex-Apostel teilten den Körper, das unbekannte Land, in erogene Zonen. Schlechte Zeiten für Sexmuffel und saubere Leinwand. Die Aufklärungsfilme, die zur Zeit ihres Erscheinens umstritten waren, sind heute belächelte Zeugen einer vergangenen Zeit, wel zu oft unterm Dirndl gejodelt wurde Zeit der Tipps und Lebenshilfen: Mit wie viel Männern darf ein Mädchen schlafen? („Es“), macht Motorradfahren impotent? So lernen Männer besser lieben, titelte beispielsweise die „Neue Revue“ mit ihren „Traumpaaren der Woche“ die Deutschen aufklärte.
Sexy Sixties heißt jener nette Film, der uns diese Zeit zeigt, wie unsere Eltern und Großeltern sie erlebten, voll unfreiwilliger Komik. Denn der schönste Schwellkörper der Sechziger ist dem Lachmuskel unserer Zeit eben nicht mehr gewachsen In den Sechziger Jahren wurde das Volk von Sex-Forschern „aufgeklärt“. Man rannte in die Kinos, wo man nacktes Fleisch – und mehr – unter dem verlogenen Mäntelchen der „wissenschaftlichen Aufklärung“ zu Gesicht bekam. Wie war das damals, als die Wissenschaft erkannte, dass man Sexualität „auch in einer anderen Optik als nur des Zeugens und Empfangens sehen kann?“ Die Aufklärungswelle überschwemmte die bürgerliche Moral. Die sexuelle Revolution war unaufhaltsam da, um ihre kuriosen Blüten in den Report-Filmen („Nacktschwester Ingeborg“) zu treiben.
Mit „revolutionären“ Infofilmen und freizügigen Komödien sorgte der junge Hamburger Produzent Reginald Puhl für lange Schlangen an den Kinokassen und erregte die Gemüter von Zensoren, Richtern und Journalisten. Vierzig Jahr später feiern diese legendären Klassiker ihr DVD-Debüt. " Sexy Sixties" zeigt die schärfsten, umstrittensten und kuriosesten Ausschnitte - darunter nie gezeigte, indizierte Szenen - aus Dutzenden von Filmen dieser Zeit in einer rasanten und vergnüglichen Collage und lässt den Zeitgeist der späten 60er Jahre, als Aufklärung und Moderne in Deutsche Wohn- und Schlafzimmer einzogen, revitalisieren. Ein nostalgischer wie amüsanter Rückblick für die heuer 50-bis 60Jährigen und als Spaß-Movie für die jüngere Generation ist diese Anthologie ein Muß und Genuß.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Sexy Sixties:
Originaltitel: Sexy Sixties
Land / Jahr: Deutschland 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Sexy Sixties:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Produzent Reginald Puhl im Gespräch mit Journalist und Autor Jörg Böckem (Audiokommentar)
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