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TECHNISCHE DATEN
zu Cassandra`s Traum

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Thriller
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 3.0,Englisch: Dolby Digital 3.0
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4011976844686 / 4011976844686
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Cassandra`s Traum

Titel:

Cassandra`s Traum

Label:

Highlight Video

Regie:

Woody Allen Woody Allen Biografie

Laufzeit:
104 Minuten
Genre:
Thriller
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Cassandra`s Traum:


Zwei Brüder aus der Working-Class Londons: Der Automechaniker Terry (Colin Farrell) liebt das Pokerspiel, Hundewetten und Whiskey – und hat ständig Spielschulden. Sein Bruder Ian (Ewan McGregor) hilft im Familienrestaurant aus, träumt aber von großen Immobiliengeschäften im sonnigen Kalifornien. Als Terry bei gefährlichen Kredithaien in der Kreide steht, wenden sich die verzweifelten Brüder an ihren reichen Onkel Howard (Tom Wilkinson). Der ist nur allzu bereit seinen Neffen aus der finanziellen Klemme zu helfen – wenn sie bereit sind, ihm im Gegenzug einen Gefallen zu tun... Angetrieben von ihrer Leidenschaft lassen sich Ian und Terry auf einen gefährlichen Deal ein und merken zu spät, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn eine gewisse Grenze erst einmal überschritten ist. Cassandra`s Traum stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Cassandra`s Traum Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Cassandra`s Traum:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Cassandra`s Traum:
Nach seiner glänzenden Krimi-Charakterstudie „Match Point“ und dem eher weniger gelungenen „Scoop – Der Knüller“ beendet Woody Allen mit „Cassandras Traum“ seine Londoner Trilogie.

Thematisch bleibt Woody Allen in seinem nun mehr 43. Film dem Kriminalfilmgenre treu. Wie in seinen letzten beiden Filmen steht auch in „Cassandras Traum“ im Zentrum ein Mord.

Die geplante Tat soll von den Brüdern Ian (Ewan McGregor) und Terry (Colin Farrell) begangen werden. Die zwei ungleiche Brüder entstammen der Arbeiterklasse Londons: Terry ist Mechaniker, findet Gefallen an Glücksspiel, Alkohol und den anderen kleinen Freuden des Lebens und Ian hilft seinem Vater bei der Arbeit im Familienrestaurant, strebt aber insgeheim nach mehr und sucht schon lange nach der richtigen Geschäftsidee, die ihn nach oben befördern soll. Da für beide allerdings nicht alles nach Wunsch verläuft, muss wieder einmal der reiche Onkel Howard (Tom Wilkinson) herhalten, der ihnen immer schon aus der Patsche geholfen hat. Doch diesmal bittet Howard seine Neffen um einen Gefallen. Sie sollen einen ungeliebten Geschäftspartner aus dem Weg räumen, der sein Ansehen und sein Kapital bedroht. Und so sehen sich Ian und Terry vor die Entscheidung gestellt, ob sie für den Traum vom Erfolg wirklich einen Mord auf sich nehmen wollen.

Während sich Woody Allen in „Match Point“ mit der Welt der Reichen in der britischen Hauptstadt auseinandersetzte, malt er hier ein Bild der Arbeiterklasse. Doch das Niveau seines vorigen London-Films erreicht der Regisseur nicht. „Cassandras Traum“ ist ein ziemlich dialoglastiger Psychokrimi, dessen Figuren nicht besonders glaubwürdig wirken. Selbst Woody Allen-Fans werden kaum behaupten, dass „Cassandras Traum“ eine Glanzleistung ist, die man gesehen haben muss. Action oder große Lacher sowie den gewohnten Allen-Biss wird man in diesem Film nicht finden, dafür allerdings ein gutes Diskussions-Thema, und wegen der großartigen Schauspieler, der schönen London-Bilder, dem sehr gelungenen Score und einigen guten Dialogen ist „Cassandras Traum“ trotzdem sehenswert.

Die technische Seite der DVD bietet ein schönes farbenfrohes und scharfes Bild (Widescreen/ 1.78:1/ anamorph) sowie einen ordentlichen Ton in Dolby Digital 5.1, der allerdings themenbedingt eher frontlastig ist, dennoch durch Nebengeräuschen und dem Score eine gute räumliche Präsenz besitzt. Was das Bonusmaterial angeht, so wird es hier große Augen geben, allerdings nicht wegen der Hülle und Fülle, sondern weil es hier rein gar nichts gibt. Sehr schade! ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
„Cassandras Traum“ markierte den dritten Woody-Allen-Film, der in Großbritannien realisiert wurde. Nach Jahrzehnten im selbst gewählten privaten und künstlerischen New-York-Exil hatte der Intellektuelle mit der Nickelbrille mit „Match Point“ und „Scoop – Der Knüller“ sein Refugium überaus erfolgreich verlassen und in London zwei Filme gedreht, die eine Frische und Unverbrauchtheit ausstrahlten und überaus gewitzt unterhielten. Nach einer Mischung aus Drama und Kriminalfilm („Match Point“) und einer handfesten Komödie („Scoop“) bietet „Cassandras Traum“ nun Woody Allens Variante eines Krimis mit psychologischer Untermauerung. Im Vergleich zu den anderen beiden britischen Vorgängern ist das Ergebnis hier allerdings reichlich mau geraten. Es mangelt der Story an Drive, die erste Hälfte ist im Dialog und den raschen Szenenwechseln derart überladen, dass eine beinahe nervtötende Geschwätzigkeit entsteht. Dieser überaus negative Eindruck wird zwar in der zweiten Filmhälfte wieder relativiert, weil der Krimiplot dann ins Rollen kommt, von den Meisterwerken Allens ist der Film jedoch meilenweit entfernt.

Die Brüder Terry (Colin Farrell) und Ian (Ewan McGregor) sind hoffnungslose Verlierertypen, die gerne groß aufschneiden, aber in stupiden Jobs gefangen und bald auch hoffnungslos überschuldet sind. Die Rettung in Gestalt des reichen Onkels Howard (Tom Wilkinson) erweist sich später als Hilfe mit Widerhaken – er will die Geschwister finanziell nur unterstützen, wenn sie ihm einen unliebsamen Buchhalter aus dem Weg räumen, der für Howard eine ernsthafte Gefahr darstellt…

„Verbrechen und andere Kleinigkeiten“ (so einer seiner Filmtitel) haben Woody Allen neben dem zwischenmenschlichen Beziehungsstress schon immer am meisten interessiert. Dass das Ergebnis nicht zwangsläufig sehenswerter wird, nur weil es in London statt im Big Apple spielt, wird hier nur allzu deutlich. Zwar ist „Cassandras Traum“ ausgezeichnet besetzt und von Allen wie gewohnt routiniert inszeniert. Doch der Leerlauf und die Geschwätzigkeit werden insbesondere Zuschauer abschrecken, die nicht ohnehin schon zum Fankreis des Regiealtmeisters gehören. Wesentlich unterhaltsamer geriet da schon wieder sein nächster Film, „Vicky Cristina Barcelona“, den Allen in Spanien drehte und der viel vom erotischen Temperament dieses Landes eingefangen hat. Wie bei DVDs von Woody Allen üblich, wird auch bei „Cassandras Traum“ auf sämtliche Extras verzichtet. Die Tonabmischung erfolgte in Dolby Digital 3.0 und bietet neben der deutschen Synchronfassung auch den Originalton. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Dieser amerikanisch-britische Psychotriller aus dem Jahr 2007 stammt aus der Feder von Regie-Altmeister Woody Allen. Die Hauptrollen besetzen bekannte Darsteller wie Colin Farrell (Alexander, Miami Vice), Ewen McGregor (Die Insel, Star Wars I-III), Hayley Atwell (Die Herzogin), Sally Hawkins (Persuasion) und Tom Wilkinson (Walküre, Batman Begins). In den deutschen Kinos startete der Spielfilm 5. Juni 2008. Nun erscheint die dazugehörende DVD aus dem Hause Constantin Film und dem Vertriebshaus Highlight bei uns auf dem DVD-Markt.

Die zwei Brüder Terry (Colin Farrell) und Ian (Ewen McGregor) müssen ihren wohlhabenden Onkel Howard (Tom Wilkinson) um Geld anpumpen. Terry hat sich beim Pokerspiel verzockt und Ian träumt vom schönen Leben in Kalifornien mit seiner neuen Freundin Angela (Hayley Atwell). Doch Onkel Howard hat derzeit ganz andere Probleme. Ein Informant möchte schwerwiegende Betriebsgeheimnisse auspacken, das wiederum das Ende seiner Karriere bedeuten würde. Es gibt nur eine Lösung. Der Störenfried muss beseitigt werden. Onkel Howard bittet die Beiden um diesen Gefallen. Mit Aussicht auf einer besseren Zukunft lassen sich Terry und Ian auf diesen Deal ein. Doch nachdem sie die Grenze überschritten haben, gibt es kein Zurück mehr.

Das Bonusmaterial umfasst eine kleine Filmographie der Hauptdarsteller in Form von Texttafeln. Ein kleines Booklet im Inneren der DVD-Hülle ist ebenfalls vorhanden. Die Laufzeit dieser DVD beträgt somit ca. 104 Minuten. Die deutsch- und englischsprachige Tonspur ist im Tonformat Dolby Digital 3.0 vorhanden. Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte können zusätzlich eingeblendet werden. Das Bildmaterial ist im Widescreenformat (16:9 in 1.85:1) anzusehen. Eine Altersbegrenzung seitens der FSK ist vorhanden. Ab dem 12. Lebensjahr darf dieser Film zugänglich gemacht werden.

Dank der herausragenden Schauspielerbesetzung ist dieser Film ganz nett anzuschauen. Die Story ist aber nicht wirklich neu und ist an einigen Stellen sehr zähflüssig. Erst spielt das Geld, dann die Gier und schließlich das Gewissen der Brüder eine entscheidende Rolle. Die DVD-Umsetzung könnte gerade im Bonusbereich ein wenig üppiger ausfallen. Ein paar Texttafeln mit Darstellerinfos stellen nicht wirklich ausreichende Zusatzmaterialien dar. Fans von packenden Thrillern kommen aber dennoch voll auf ihre Kosten. ()

alle Rezensionen von Ingo Lüttecke ...
George W. Bush wird als kontroversester Präsident der Vereinigten Staasten von Amerika in die Geschichte eingehen. Der zweifache Oscar®-Gewinner Oliver Stone ("Platoon", "JFK – Tatort Dallas") hat W. schon jetzt ein filmisches Denkmal gesetzt.

In seiner Studienzeit kann sich George Walker Bush nicht so recht entscheiden, was ihn mehr interessiert: Sind es Frauen oder doch eher Alkohol? Beides ist inakzeptabel für seinen Vater George, der politisch hoch hinaus will und seine maßlose Enttäuschung über den Lebenswandel seines Sprosses nicht verhehlen kann. Erst als W. die bildhübsche Laura kennenlernt, reißt er sich am Riemen. Er findet die Religion, sieht das Licht und schlägt den Karriereweg des übermächtigen Vaters ein. Vom Gouverneur von Texas ist es nur ein Katzensprung zum Amt des Präsidenten. Eine unvergleichliche Karriere, keine Frage. Aber als W. nach den Anschlägen vom 11. September in den Krieg zieht, um endlich aus dem Schatten des Vaters zu treten, hinterlässt er einen Scherbenhaufen. Wie konnte das alles nur so schrecklich schiefgehen?

Ein überaus provokantes und jederzeit überraschendes Biopic mit Starbesetzung, das den Politiker sucht und den Menschen findet. Sehen Sie "W." pünktlich zur Amtseinführung von Barack Obama. Und sagen Sie George zum Abschied leise Servus ... Der Transfer W. wurde mit dem MPEG4-AVC-Codec erstellt und weist ein Seitenverhältnis von 2,35:1 auf. Die Auflösung beträgt dabei 1920x1080 Pixel, was dem FullHD-Standard entspricht. Die Bildqualität des Streifens kann sich darüber hinaus durchweg sehen lassen. Kanten und Details werden sehr gut mit feinen Ausprägungen herausgearbeitet. Manchmal wirken vereinzelte Einstellungen etwas weich, jedoch ist das eher die Ausnahme statt die Regel. Der Rauschpegel ist gering. Nur Hintergründe tendieren manchmal leicht zum Grieseln. Die Kompression arbeitet durchgängig fehlerlos. W. besticht durch eine extrem natürliche Farbgebung. Die Töne wirken nicht übersättigt, sondern sehr ausgewogen. Deshalb bietet der Streifen auch kaum den HD-Pop-Faktor, da im Alltag eines US-Präsidenten eher biedere Töne dominieren. Der Kontrast wurde ganz leicht überhöht, was in dunkleren Szenen wie z. B. im Kabinettsbüro zu leichtem Verschlucken von Details durch den guten, aber dann etwas zu dominanten Schwarzwert führt. Auf der anderen Seite sind jedoch keine Überstrahlungen auf hellen Flächen auszumachen. Schmutz oder analoge Defekte sind auf dem Ausgangsmaterial nicht zu finden. Zwei DTS-HD Master Audio 5.1-Tracks in Deutsch und Englisch sind auf dieser Blu-ray-Disc vorhanden. Leider besitzt die Synchronisation keine gute Qualität. Die Sprecher klingen dermaßen emotionslos, steril und künstlich, dass es einem vor Grausen die Nackenhaare aufstellt. Da die Dialoge das mit Abstand wichtigste Element von W. darstellen, ist dieser Aspekt umso schmerzhafter. Surroundeinsatz gibt es nur selten und dann auch nur, wenn Musik einsetzt oder Umgebungsgeräusche abgebildet werden sollen. Wer dynamische Effekte will, sollte sich einen anderen Film einlegen. Die Originalstimmen der Schauspieler versuchen die Stimmen sowie Sprechweise ihrer realer Vorbilder zu imitieren, was ihnen auch vortrefflich gelingt. Somit rät der Rezensent eindeutig, W. im Originalton anzuschauen. Die Klangqualität liegt mit breiten Mitten sowie natürlichen, nicht zu extremen Höhen im Rahmen der Gegebenheiten. (Tief-)Bass sollte man nicht erwarten. Deutsche Untertitel sind bei W. vorhanden. Anscheinend basieren diese auf der Synchronisation, allerdings ist die Übersetzung so nah am Original, dass es nicht weiter stört. Das Bonusmaterial fällt etwas mager aus. Da wären zuerst acht Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur, die insgesamt ca. 26 Minuten Länge aufweisen. Die Personen gehen dabei auf den Film, die realen Hintergründen sowie die Leistungen der Kollegen ein. Es handelt sich jedoch vornehmlich um Interviewfetzen, die zusammengeschnitten wurden. Als nächstes folgen fünf Biografien der Hauptdarsteller sowie des Regisseurs Oliver Stone. Anschließend folgen eine Bildergalerie, der Trailer zu W. sowie Clips zum Programm des Anbieters Planet Media. Als Oliver Stone ankündigte, einen Film über das Leben des unbeliebtesten US-Präsidenten aller Zeiten – George W. Bush – zu machen, dachte man, dass die Produktion wahrscheinlich eher eine einseitige, liberale Veräppelung des Charakters von George W. Bush sein würde. Als auch noch der fest für die Titelrolle gebuchte Christian Bale kurz vor Drehstart absagte, schien der Film vollends unter keinem guten Stern zu stehen. Wenn man das fertige Ergebnis betrachtet, muss man jedoch sagen, dass es letztendlich ganz anders gekommen ist. Mit Josh Brolin (NO COUNTRY FOR OLD MEN) wurde ein schauspielerisch sowie optisch nahezu idealer Darsteller für die Rolle von George W. Bush gefunden. Weiterhin handelt es sich bei W. keinesfalls um eine einseitige Abrechnung des Regisseurs mit dem US-Präsidenten, sondern um eine sehr vielschichtige Charakterstudie eines Präsidenten, der im Kern ein guter Kerl ist, aber gerade deshalb, weil er ein einfacher Mann zu sein scheint, nie das Zeug zum US-Präsidenten hatte; dennoch keinesfalls so dumm ist, wie er von seinen Gegner immer dargestellt wird. Bushs Weg vom Studenten bis zum US-Präsidenten wird von Oliver Stone sehr intensiv durchleuchtet, wenngleich es doch einige starke Zeitsprünge gibt. Es wird gezeigt, wie er vom Partyhengst zum Alkoholiker wird, bevor ihn die Beziehung mit Laura wieder auf die Erde zurückholt und er zum frommen Christen konvertiert. Das einzige Problem, dass George W. Bush hat, ist der stets präsente Schatten seines berühmten Vaters George H. W. Bush, welcher ihn zeitweise zu erdrücken droht. Um es sich selbst zu beweisen, beschließt er nach einigen unternehmerischen Pleiten spontan, in die Politik zu gehen und dort im Amt des Präsidenten seinen Vater zu übertrumpfen – im zweiten Irak-Krieg 2004 muss Bagdad fallen...

Die Liste der Stars, die sich für W. verpflichten ließen, ist sehr lang. Wie erwähnt liefert Josh Brolin als George W. Bush eine fabelhafte Performance ab. Das Zusammenspiel mit James Cromwell (STAR TREK VII), welcher dessen Vater George H. W. Bush spielt, könnte besser und intensiver kaum sein. Die bezaubernde und sympathische Laura Bush wird von Elizabeth Banks (ZACK AND MIRI MAKE A PORNO) mit viel Leidenschaft verkörpert. Bushs Kabinett vereint weitere klangvolle Namen. Richard Dreyfuss (DIE NACHT HAT VIELE AUGEN) verkörpert den schleimigen Kriegstreiber Dick Cheney voller Inbrunst, während Geoffrey Wright (CASINO ROYALE) als besonnener Collin Powell den Gegenpol zu Cheney gibt. Optisch passt Thandie Newton (RIDDICK - CHRONIKEN EINES KRIEGERS) zwar perfekt in die Rolle von Außenministerin Condoleezza Rice, ihre Dialog-Performance wirkt aber bisweilen etwas zu karikierend. Weitere klangvolle Namen finden sich im Nebencast. So tauchen zum Beispiel Ellen Burstyn, Colin Hanks oder Stacy Keach auf. Insgesamt bekommt der Zuschauer mit W. ein erstaunlich differenziertes sowie neutrales Portrait von George W. Bush zu sehen, welches von Oliver Stone als bekanntem Bush-Kritikern so nicht unbedingt zu erwarten war. Nicht nur auf Grund der tollen Darstellerleistungen unbedingt sehenswert!

Die Blu-ray-Disc aus dem Hause Planet Media im Vertrieb von Ascot Elite zeigt W. in guter Bild- und Tonqualität. Leider ist die Synchronisation nicht empfehlenswert. Auch das Bonusmaterial fällt eher mager aus. ()

alle Rezensionen von Carlito Brigante ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Cassandra`s Dream
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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