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Meisterwerke Edition 22: Lautlos wie die Nacht
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Es ist sieben Uhr morgens, als der Ganove Charles aus einem Pariser Gefängnis entlassen wird. Fünf lange Jahre hat seine Frau Ginette auf ihn gewartet und dabei inständig gehofft, dass er nun endlich zur Vernunft gekommen ist. Doch von ihrem Vorschlag, von seinen ergaunerten Millionen ein kleines Hotelrestaurant an der französischen Küste zu eröffnen, ist er alles andere als begeistert.
Nur noch ein einziges Ding will er drehen ... seinen großen Coup! Von seinem ehemaligen Komplizen Mario bekommt er den nötigen Tipp – und den detaillierten Bauplan eines großen Spielkasinos in Cannes an der Côte d’Azur. Zwar würde es noch immer ein Meisterwerk der Gaunerkunst sein, den Tresorraum leer zu räumen, aber seinem Traum vom großen Geld ist er damit schon ein großes Stück näher.
Jetzt braucht er nur noch den richtigen Partner. Mario fällt krankheitsbedingt aus, aber sein ehemaliger Zellengenosse Francis, der nicht so recht Lust auf eine geregelte Arbeit hat, aber genau wie Charles von Reichtum und Sorglosigkeit träumt, ist sofort begeistert. Der Dritte im Bunde, der zwar nicht aktiv an dem Überfall teilnehmen soll, die beiden Ganoven aber als Chauffeur tatkräftig unterstützen muss, ist Francis’ Schwager Louis. Der grundanständige Familienvater und Inhaber einer KFZ-Werkstatt hat zwar seine Bedenken, aber eben auch eine Familie zu ernähren!
Ab sofort läuft alles nach Plan. Francis fährt mit einem schnittigen Cabrio nach Cannes, steigt in einem der großen und teuren Hotels ab, mimt den Playboy und genießt Sonne, Strand und die vornehmlich weibliche Aussicht. Wie abgemacht, gelingt es ihm auch binnen kürzester Zeit, einem Mädchen aus der Showtruppe etwas näher kennen zu lernen und die Räumlichkeiten hinter der Bühne zu erkunden. Genaue Ortskenntnis ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Charles Plan: hinter der Showbühne ist eine Notleiter, die auf das Dach des Gebäudes führt. Auf der anderen Seite des Daches wiederum ist der Einstieg in der Aufzugschacht, der direkt bis vor den Tresorraum führt. Als Freund der schwedischen Chortänzerin Brigitte kann sich Francis hinter den Kulissen bewegen, ohne Aufsehen zu erregen. Außerdem hat Charles für Francis einen Strandkabine angemietet, hier soll nach dem Raub das Geld zwischengelagert werden.
Eine Woche nach Francis’ Ankunft in Cannes erscheint auch Charles auf der Bildfläche. Seine Aufgabe ist es, den genauen zeitlichen Ablauf zu planen. Wann kommt Monsieur Crimb, um die Einnahmen des Kasinos in den Tresorraum zu bringen? Wann wird die Alarmanlage dazu kurzzeitig ausgeschaltet?
Endlich ist es soweit: die Saison wird mit einer großen Galavorstellung beendet, im Tresor lagern die gesamten Einnahmen der letzten Wochen. Während der Vorstellung begibt Francis sich wie so oft hinter die Bühne, nur dass er sich dieses Mal nicht auf Brigitte wartet, sondern sich versteckt, bis Ruhe eingekehrt ist. Dann klettert er auf das Dach, überquert im Schutz der Dunkelheit das Hotel und kriecht durch den Lüftungsschacht bis zum Aufzug. Unten im Keller öffnet er Charles die Tür. Alles läuft nach Plan ...
... bis am nächsten Tag ein Foto veröffentlicht wird, auf dem sich auch zufällig Francis befindet ...
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Inhaltsangabe zu Meisterwerke Edition 22: Lautlos wie die Nacht: 
Es ist sieben Uhr morgens, als der Ganove Charles aus einem Pariser Gefängnis entlassen wird. Fünf lange Jahre hat seine Frau Ginette auf ihn gewartet und dabei inständig gehofft, dass er nun endlich zur Vernunft gekommen ist. Doch von ihrem Vorschlag, von seinen ergaunerten Millionen ein kleines Hotelrestaurant an der französischen Küste zu eröffnen, ist er alles andere als begeistert.
Nur noch ein einziges Ding will er drehen ... seinen großen Coup! Von seinem ehemaligen Komplizen Mario bekommt er den nötigen Tipp – und den detaillierten Bauplan eines großen Spielkasinos in Cannes an der Côte d’Azur. Zwar würde es noch immer ein Meisterwerk der Gaunerkunst sein, den Tresorraum leer zu räumen, aber seinem Traum vom großen Geld ist er damit schon ein großes Stück näher.
Jetzt braucht er nur noch den richtigen Partner. Mario fällt krankheitsbedingt aus, aber sein ehemaliger Zellengenosse Francis, der nicht so recht Lust auf eine geregelte Arbeit hat, aber genau wie Charles von Reichtum und Sorglosigkeit träumt, ist sofort begeistert. Der Dritte im Bunde, der zwar nicht aktiv an dem Überfall teilnehmen soll, die beiden Ganoven aber als Chauffeur tatkräftig unterstützen muss, ist Francis’ Schwager Louis. Der grundanständige Familienvater und Inhaber einer KFZ-Werkstatt hat zwar seine Bedenken, aber eben auch eine Familie zu ernähren!
Ab sofort läuft alles nach Plan. Francis fährt mit einem schnittigen Cabrio nach Cannes, steigt in einem der großen und teuren Hotels ab, mimt den Playboy und genießt Sonne, Strand und die vornehmlich weibliche Aussicht. Wie abgemacht, gelingt es ihm auch binnen kürzester Zeit, einem Mädchen aus der Showtruppe etwas näher kennen zu lernen und die Räumlichkeiten hinter der Bühne zu erkunden. Genaue Ortskenntnis ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Charles Plan: hinter der Showbühne ist eine Notleiter, die auf das Dach des Gebäudes führt. Auf der anderen Seite des Daches wiederum ist der Einstieg in der Aufzugschacht, der direkt bis vor den Tresorraum führt. Als Freund der schwedischen Chortänzerin Brigitte kann sich Francis hinter den Kulissen bewegen, ohne Aufsehen zu erregen. Außerdem hat Charles für Francis einen Strandkabine angemietet, hier soll nach dem Raub das Geld zwischengelagert werden.
Eine Woche nach Francis’ Ankunft in Cannes erscheint auch Charles auf der Bildfläche. Seine Aufgabe ist es, den genauen zeitlichen Ablauf zu planen. Wann kommt Monsieur Crimb, um die Einnahmen des Kasinos in den Tresorraum zu bringen? Wann wird die Alarmanlage dazu kurzzeitig ausgeschaltet?
Endlich ist es soweit: die Saison wird mit einer großen Galavorstellung beendet, im Tresor lagern die gesamten Einnahmen der letzten Wochen. Während der Vorstellung begibt Francis sich wie so oft hinter die Bühne, nur dass er sich dieses Mal nicht auf Brigitte wartet, sondern sich versteckt, bis Ruhe eingekehrt ist. Dann klettert er auf das Dach, überquert im Schutz der Dunkelheit das Hotel und kriecht durch den Lüftungsschacht bis zum Aufzug. Unten im Keller öffnet er Charles die Tür. Alles läuft nach Plan ...
... bis am nächsten Tag ein Foto veröffentlicht wird, auf dem sich auch zufällig Francis befindet ...
Meisterwerke Edition 22: Lautlos wie die Nacht stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Meisterwerke Edition 22: Lautlos wie die Nacht:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Meisterwerke Edition 22: Lautlos wie die Nacht:
0Jean Lüdeke2009-04-10Ein tödlicher Zusammenprall zwischen den gewalttätigen Fan-Organisationen von West Ham und Millwall auf offener Straße endet für diverse Hooligans im Knast. Hier sind die Millwall-Mannen in der Überzahl und der Alltag wird vor allem für die West Hams zum brutalen Überlebenskampf. Als einige Häftlinge wegen Überfüllung des Knasts vorzeitig entlassen werden sollen, lässt die Gefängnisdirektion die ewigen Rivalen in einem Fußball-Match gegeneinander antreten. Der Preis: die Freiheit. Das Spiel wird zu einem gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod.
Unser held Dave hat sich immer schon am liebsten für „seinen“ verein West Ham United geschlagen und macht auch munter hinter schwedischen Gardinen weiter. Flugs fliegt er mitsamt zweier Kumpels in den Hochsicherheits-Trakt. Fatal: Hier dominieren die Rivalen vom Millwall FC. Da ist Thermik angesagt, aber der Lichtblick erscheint in greifbarer Nähe, denn wegen Überfüllung soll ein Teil der der Kampf-Knackis auf Bewährung in die erneute Kriminalität entlassen werden. Wer zukünftig die frischere Luft im Stadion atmen darf, entscheidet natürlich ein beinhartes Fußballturnier.
Sequels haben es schwer, die US- Amerikanerin Lexi Alexander drehte seinerzeit im Jahre 2005 „den“ Fußballfan-Film über das ganz und gar nicht zart besaitete Wesen von Hooligans, insbesondere über die Rivalität zwischen den Anhängern von Westham und Milwall. Und dies als amüsanten Actioner, der freilich wenig mit dem Prequel gemein hat. Überdies mit einer didaktischen Message, dass Gewalt, selbst unter fanatischen Fans nur Verlierer gebiert. Wenn man an die weltweiten Gewaltexzesse, aber auch an die neuen Bundesländern denkt, ist dies kein reiner synthetischer Film mehr, sondern blanke, brachiale Realität. Aber die ist ja der schlechteste aller Filme, ob „Ultras“ oder „Hooligans“.
Im Unterschied zu den englischen Hooligans steht bei Ultras der Fußball im Vordergrund und nicht die Gewalt. Schlägereien und Kämpfe sind aber auch ein Bestandteil der Ultra-Kultur, zumindest in Südamerika oder Italien. Deutschland erreichte die Ultra-Bewegung erst Mitte der Neunziger Jahre. Mittlerweile existieren bei fast allen Vereinen der oberen drei Ligen Gruppen, die sich selbst als Ultras sehen. Natürlich prallen die Interessen der Ultras und die der Vereine immer heftiger aufeinander. Die Vereine drängen die Fankurven mehr und mehr ins Abseits, denn Fans, die sich kritisch über den Verein oder gar den kommerzialisierten Fußball äußern, stören das Geschäft mit dem runden, weltweiten Wunder in punkto Faszination….
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Ein tödlicher Zusammenprall zwischen den gewalttätigen Fan-Organisationen von West Ham und Millwall auf offener Straße endet für diverse Hooligans im Knast. Hier sind die Millwall-Mannen in der Überzahl und der Alltag wird vor allem für die West Hams zum brutalen Überlebenskampf. Als einige Häftlinge wegen Überfüllung des Knasts vorzeitig entlassen werden sollen, lässt die Gefängnisdirektion die ewigen Rivalen in einem Fußball-Match gegeneinander antreten. Der Preis: die Freiheit. Das Spiel wird zu einem gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod.
Unser held Dave hat sich immer schon am liebsten für „seinen“ verein West Ham United geschlagen und macht auch munter hinter schwedischen Gardinen weiter. Flugs fliegt er mitsamt zweier Kumpels in den Hochsicherheits-Trakt. Fatal: Hier dominieren die Rivalen vom Millwall FC. Da ist Thermik angesagt, aber der Lichtblick erscheint in greifbarer Nähe, denn wegen Überfüllung soll ein Teil der der Kampf-Knackis auf Bewährung in die erneute Kriminalität entlassen werden. Wer zukünftig die frischere Luft im Stadion atmen darf, entscheidet natürlich ein beinhartes Fußballturnier.
Sequels haben es schwer, die US- Amerikanerin Lexi Alexander drehte seinerzeit im Jahre 2005 „den“ Fußballfan-Film über das ganz und gar nicht zart besaitete Wesen von Hooligans, insbesondere über die Rivalität zwischen den Anhängern von Westham und Milwall. Und dies als amüsanten Actioner, der freilich wenig mit dem Prequel gemein hat. Überdies mit einer didaktischen Message, dass Gewalt, selbst unter fanatischen Fans nur Verlierer gebiert. Wenn man an die weltweiten Gewaltexzesse, aber auch an die neuen Bundesländern denkt, ist dies kein reiner synthetischer Film mehr, sondern blanke, brachiale Realität. Aber die ist ja der schlechteste aller Filme, ob „Ultras“ oder „Hooligans“.
Im Unterschied zu den englischen Hooligans steht bei Ultras der Fußball im Vordergrund und nicht die Gewalt. Schlägereien und Kämpfe sind aber auch ein Bestandteil der Ultra-Kultur, zumindest in Südamerika oder Italien. Deutschland erreichte die Ultra-Bewegung erst Mitte der Neunziger Jahre. Mittlerweile existieren bei fast allen Vereinen der oberen drei Ligen Gruppen, die sich selbst als Ultras sehen. Natürlich prallen die Interessen der Ultras und die der Vereine immer heftiger aufeinander. Die Vereine drängen die Fankurven mehr und mehr ins Abseits, denn Fans, die sich kritisch über den Verein oder gar den kommerzialisierten Fußball äußern, stören das Geschäft mit dem runden, weltweiten Wunder in punkto Faszination….
(Jean Lüdeke)
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