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TECHNISCHE DATEN
zu Grosse Geschichten 13: Die Elsässer

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 4 x DVD
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Infos folgen...
Verpackung: Mediabook
Label:
ARD Video
EAN-Code:
4031778860202 / 4031778860202
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Grosse Geschichten 13: Die Elsässer

Grosse Geschichten 13: Die Elsässer bestellen
Titel:

Grosse Geschichten 13: Die Elsässer

Label:

ARD Video

Regie:

Michel Favart

Laufzeit:
360 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Grosse Geschichten 13: Die Elsässer:


Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Elsaß-Lothringen französisch. 1870 fiel es für 50 Jahre an Deutschland, um dann 1918 wieder französisch zu werden. Im Jahre 1940 erneut unter deutscher Herrschaft, gehört das kleine Land im Herzen Europas seit 1944 endgültig zu Frankreich: Der Elsaß war jahrhundertelang Schauplatz von Konflikten, zerrissen zwischen zwei Kulturen und zwei Nationen. Heute ist diese außergewöhnlich schöne Region Symbol für die deutsch-französische Freundschaft. Die vierteilige Familiensaga rührt an historische Tabus: Das Grenzland muss innerhalb von 75 Jahren drei Kriege und vier Staatsbürgerschaftswechsel über sich ergehen lassen, bei denen jedes Mal die Sprache des Verlierers abgelegt und die des Gewinners erlernt werden musste. In Kriegszeiten standen sich Brüder und Nachbarn an der deutsch-französischen Front gegenüber. Grosse Geschichten 13: Die Elsässer stammt aus dem Hause EuroVideo Medien GmbH.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in Grosse Geschichten 13: Die Elsässer:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Grosse Geschichten 13: Die Elsässer:
Vierteiliges TV-Epos „Die Elsässer“ in der Reihe „Große Geschichten“ auf DVD
Binationale Familienchronik von 1870 bis 1953

Wenige Regionen in Europa wurden so von zwei Nationen geprägt wie das Elsass. Immer wieder wechselte es als Spielball der Großmächte zwischen Deutschland und Frankreich, die sich lange Zeit als „Erbfeinde“ ansahen. Jahrhundertelang war diese Gegend Schauplatz zwischen Konflikten zweier Nationen und Kulturen. Innerhalb von 100 Jahren hat das Elsass sogar viermal seine Nationalität gewechselt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde es unter Ludwig XIV. französisch, nach 1870 war es fast 50 Jahre lang deutsch, ab 1918 gehörte es wieder zu Frankreich, ab 1940 zu Deutschland und wurde schließlich ab 1944 bis heute französisch. So ist es kein Wunder, dass es in dieser Gegend auch viele Menschen- und Familienschicksale gab, die sich hervorragend dramatisieren lassen. 1996 wurde als deutsch-französische Koproduktion der große TV-Vierteiler „Die Elsässer“ ausgestrahlt. Das Drehbuch von Michel Deutsch und Henri de Turenne enthält Szenen in den drei Sprachen Deutsch, Elsässisch und Französisch. Die Schauspieler kommen überwiegend aus Frankreich, aus Deutschland ist besonders Sebastian Koch bekannt. Personen und Ereignisse sind zwar fiktiv, das Drehbuch stützt sich aber auf tatsächliche Ereignisse aus Memoiren, Geschichtsbüchern oder Zeitzeugenberichten. Den Autoren ist es gelungen, 83 Jahre politischer Entwicklung anhand einer komplexen Familiengeschichte zu erzählen und viele Klischees zu korrigieren.

Dieses ehrgeizige und mit über sieben Millionen Euro relativ teure Projekt wurde als Gemeinschaftsproduktion von La Sept/Arte, France 3, Pathé Télévision sowie SWR, WDR und TSI mit Unterstützung der Region Elsass und der Stadt Straßburg realisiert. Die Dreharbeiten an elsässischen Originalschauplätzen mit 54 Schauspielern, 1500 Komparsen und 54 Technikern dauerten über 100 Tage. Dieser Vierteiler stieß auf ein großes Zuschauer- und Medieninteresse und erhielt 1997 für das Drehbuch von Henri de Turenne den renommierten Adolf-Grimme-Preis, der zum ersten Mal an eine nicht ausschließlich deutsche Produktion vergeben wurde.

Zu Beginn verliert Mathilde Kempf, die Tochter eines elsässischen Rüstungsfabrikanten, während der vernichtenden Niederlage im deutsch-französischen Krieg 1870 ihren jungen Ehemann Charles de la Tour. Verbittert stellt sie sich gegen die Angliederung des Elsass an das Deutsche Reich. Als ihr Sohn Louis sich in die preußische Generalstochter Frederike verliebt, kommt es zum Eklat. Auch nachdem das Elsass über dreißig Jahre in deutscher Hand ist, weigert sich Mathilde weiterhin, ihrer preußischen Schwiegertochter die Hand zur Versöhnung zu reichen. Doch der Erste Weltkrieg, der ihre Enkel Karl und Eduard zwingt, in gegnerischen Armeen zu kämpfen, lässt sie an ihrer Hartnäckigkeit zweifeln. 1918 nach dem Sieg Frankreichs empfindet Mathilde Genugtuung durch die langersehnte Revanche und versöhnt sich schließlich mit Frederike.

Die Wiedereingliederung des Elsass nach Frankreich verläuft nicht so einfach, wie von vielen erwartet. Louis und Frederike werden zu unerwünschten Personen und gehen ins Exil. Albert Laugel, Günstling der verstorbenen Baronin Kempf, setzt sich mit aller Kraft für das Elsass ein, doch der drohende Zweite Weltkrieg sorgt für neue Machtkonstellationen. 1940 muss Frankreich abermals eine vernichtende Niederlage hinnehmen, das Elsass wird von den Deutschen annektiert. Ein Kloster wird zu einem Stützpunkt der Résistance. Der letzte Teil schildert das Jahrzehnt von 1943 bis 1953. Nach seiner Entlassung aus der deutschen Kriegsgefangenschaft führt Albert Laugel den elsässischen Widerstand gegen das Naziregime an. Bei einem geheimen Treffen mit einer Agentin von General de Gaulle erkennt er in dieser seine Ehefrau Katel wieder, die unter dem Decknahmen „Mathilde“ auch in der Résistance tätig ist. 1953 sorgt der Prozess gegen Peter Imhof vor einem Militärgericht für großes Aufsehen. Er wird zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, aber über Albert Laugel, der inzwischen Politiker wurde, durch den Präsidenten begnadigt. Das Elsass scheint ein für allemal seinen Frieden gefunden zu haben.

Den Autoren und Regisseur Michel Favart ist es gelungen, die Familie Kempf mit ihren Verzweigungen als elsässischen Mikrokosmos stellvertretend für viele andere Familien vorzustellen. So wird die allgemeine Geschichte nicht trocken wie im Geschichtslehrbuch, sondern anhand konkreter Einzelschicksale erzählt. Die Protagonisten kommen aus einer repräsentativen Industriellenfamilie, sind aber auch einfache Diener und Bauern. Die drei Handlungsschwerpunkte beziehen sich zunächst auf das Jahr 1870, als Frankreich das Elsass an Deutschland verlor, dann auf 1918, als es wieder an Frankreich ging und schließlich auf den Zweiten Weltkrieg mit seinen schrecklichen Leiden, Hundertausenden zwangsmobilisierten Elsässern und schrecklichen Verlusten. Die Regierungen gingen während dieser Jahre oft ungeschickt vor. So schickten die Franzosen nach der Rückeroberung 1918 Lehrer aus Südwestfrankreich in das Elsass, die es überhaupt nicht kannten und kein Elsässisch sprachen. Die Provinz wurde damals wie eine Kolonie behandelt, als ins Elsass entsandte Beamte eine Kolonialzulage bekamen.

Fazit: Das Familienepos „Die Elsässer“ ist eine der größten europäischen Fernsehproduktion der 1990er Jahre. Es ist der große Verdienst der Drehbuchautoren, dass in diesem Vierteiler mit 360 Minuten Länge nie Deutsche gegen Franzosen ausgespielt werden oder dass für irgendeine Seite Partei ergriffen wird. Es gelingt ihnen, unterstützt durch ein hervorragendes Darstellerensemble, die dramatische Vergangenheit dieser einst erbittert umkämpften Region im Herzen Europas über drei Kriege hinweg wieder aufleben zu lassen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Die Elsässer
Land / Jahr: Deutschland
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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