Nichts geht mehr - und dann mal sehen, was kommt
Für Konstantin beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus ein neues Leben! Und genau in dieses neue Leben, mit all seinen Freiheiten und Verlockungen, will ihn sein älterer Bruder August (Jean-Luc Bubert) einführen. Der nächtliche Einbruch in ein Hallenbad ist dabei noch das harmloseste, was die beiden anstellen. Nach der Realisierung ihres neusten Plans, der zu einem Verkehrschaos in Bochum führt, werden die Brüder von der Polizei gesucht und stürzen sich Hals über Kopf in eine Flucht ohne Ziel. Doch anstatt sich in den kommenden Tagen mit ihrer ausweglosen Situation auseinanderzusetzen, sucht August die Ablenkung zwischen Partys, Frauen und Alkohol. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden planen sie weitere subversive Aktionen. Doch bei Konstantin ist die anfängliche Euphorie schon längst geschwunden. Die Stimmung zwischen den Brüdern spitzt sich zu. Nichts geht mehr - und dann mal sehen, was kommt stammt aus dem Hause WVG Medien GmbH.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Nichts geht mehr - und dann mal sehen, was kommt:
Wo sind „Harry und Toto“, wenn man sie am meisten braucht?
Die Revierbullen haben wohl gerade ihren freien Tag oder posieren für einen Privatsender vor der Fernsehkamera, als die Brüder August und Konstantin in Bochum des Nachts Verkehrsampeln übermalen und damit den Berufsverkehr des nächsten Tages komplett lahm legen. Ihre Aktivitäten werden in der Öffentlichkeit schnell als terroristische Aktivität gebrandmarkt, was die Brüder zur Flucht nach Hannover treibt. Doch auch dort geraten sie in den Sog autonomer Kreise und hecken schon bald Pläne für eine ungleich größere Störaktion aus. Florian Mischa Böders Debütfilm krankt darunter, dass er sich nicht so richtig darüber klar werden kann, was er seinem Publikum hier eigentlich präsentieren will. Zu Beginn, wenn das subversive Duo eingeführt wird und mit seinen ungeschickten Streichen für Belustigung sorgt, wähnt man sich noch in einer sympathischen Ruhrgebietskomödie. Doch im Laufe der Handlung schleichen sich mehr und mehr kritische Töne in die Geschichte, die sich aber nie zu einer ernstzunehmenden Aussage formen mögen. So mäandert der Film zwischen Liebes- und Geschwisterdrama, zwischen Sozialsatire und politischem Propagandastreifen, ohne zu einer geschlossenen Einheit zu finden. ( Thomas Steffens) alle Rezensionen von Thomas Steffens ...
Wenn der urbane Anarcho-Spaß zum Stubentiger-Terrorismus führt: Bei den Hofer Filmtagen uraufgeführt, präsentiert sich der Debütfilm von Böder als Komödie mit ironischen Elementen, die das sinnlose Vakuole politisch motivierter Untergrundaktivisten persifliert.
Der schüchterne Konstantin (Jörg Pohl) und sein älterer Bruder August (Jean-Luc Bubert) haben s nur Unfug in der juvenilen Birne. Als sie nachts die Ampeln in Bochum weiß anpinseln, um den Berufsverkehr lahmzulegen, haben sie allerdings nur kurzen Spaß an der aktion. Die Polizei ihre Missetat als radikale Übergriff von Terroristen, denen strikt Einhalt geboten werden muß. Statt Klärung und Reue favosisieren die spaßigen Freizeitkünstler die Flucht vor der anrückenden Staaatsgewalt und tauchen in der leeren elterlichen Wohnung von Konstantins neuer Freundin Marit (Nadja Bobyleva) in Kassel unter. Allerdings lernen sie hier auch profundere Chaoten kennen, die sichtlich beeindruckt sind vom erfolgreichen Schlag der vermeintlichen autonomen. Zwischen Sex und planen sie ihren nächsten Coup, der die Stromversorgung sabotieren soll.
Doch für Konstantin hat der Spaß spätestens seit der Fahndungs-Bekanntgabe eigentlich aufgehört. Er beschließt, die Verantwortung zu übernehmen…. Gänzlich anders als im deutschen herbst zu bleiernen Zeiten der Anarcho-Ära um Bader-Meinhof und Co wird hier ein ernstes Thema teutonisch komödiantisch verwitzelt. Dabei geht natürlich die brisante politische Film-Intention vor die Hunde. Das ... (
Jean Lüdeke)
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August und Konstantin sind unterschiedliche Brüder wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Der ältere Bruder ist August (Jean-Luc Bubert) stachelt seinen kleinen vernünfigen Bruder Konstantin (Jörg Pohl) an und reißt ihn zu seinen Aktionen mit. Verantwortung und Mitgefühl kennt er nicht. Konstantin rennt stets hinterher und macht und tun was sein großer Bruder von ihm verlangt. So ist es ihm recht. Bei der Aktion viele Ampeln innerhalb Bochums zu schwärzen, beginnt die Brüderlichkeit enger zu werden. Das Chaos ist am nächsten Tag perfekt. Die Straßen sind voll gestopft und es herrscht ein totaler Wirrwarr. Doch die Polizei bekommt den Aufenthalt der beiden Brüder spitz. Noch bevor die Polizeibeamten die Wohnung stürmen können, gelingen es August und Konstantin die Flucht. Ihr Ziel ist Hannover. Dort haben ihre Eltern eine kleine Zweitwohnung. Doch anstatt sich in den kommenden Tagen mit ihrer ausweglosen Situation auseinanderzusetzen, sucht August die Ablenkung zwischen Partys, Frauen und Alkohol. Gemeinsam mit ihren "neuen Freunden" planen sie weitere subversive Aktionen. Doch bei Konstantin ist die anfängliche Euphorie schon längst geschwunden. Die Stimmung zwischen den Brüdern spitzt sich zu. Konstantin verliebt sich in eine junge Frau Marit. Inzwischen haben sich August und sein kleiner Bruder einigen Gleichgesinnten angeschlossen. Sie beschließen die nächste Aktion. Doch Konstantin „erwacht“. Er sieht in den Aktionen keinen Sinn mehr und versucht sich den ... (
Nils Grundmann)
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Australien - der rätselhafte KontinentDarsteller: keine Angabe u.a. Regie: keine Angabe |
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