Der Club der gebrochenen Herzen
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Club der gebrochenen Herzen:
Darsteller:
Timothy Olyphant Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Club der gebrochenen Herzen:
Jack hilft den Freunden in allen Lebenslagen. Er ist der Besitzer des „Broken Hearts Club“, dem Treffpunkt und der Ausgangsstation der Freunde. Hier trifft man sich täglich, arbeitet und hat Spaß. Um den Spaß ein wenig voranzutreiben, meldet Jack die Truppe bei der Softball-Meisterschaft im Ort an. Doch die „Zicken“, wie sich die Jungs selbst bezeichnen, kommen nicht so recht klar mit diesem Spiel. Erst als ihre Freundschaft auf der Kippe steht, besinnen sich die Freunde und schlagen einen neuen Lebensstil ein. Greg Berlanti hat mit „Der Club der gebrochenen Herzen“ eine romantische Schwulenkomödie auf die Beine gestellt. Der Film zeigt einen Freundeskreis mit ihren alltäglichen Problemen. Beziehungsstress, das Coming-Out oder die schnelle Liebe sind die vordergründigen Themen. Dabei wird es ziemlich lustig, wenn Taylor sein tuntenhaftes Verhalten an den Tag legt. Der Film kommt im Tonformat Dolby Digital 5.1 daher. Doch wahnsinnige Soundeffekte kann man bei einer Komödie nicht erwarten. Zudem ist auffällig, dass auf unserem Testsystem mitten im Film der Subwoofer übersteuert wurde. An Zusatzmaterial fehlt es der DVD nicht gerade. Denn neben entfallenen Szenen im Originalton gibt es Kommentare des Regisseurs und des Produzenten. Zudem sind Filmografien der Schauspieler vorhanden. (Patrick Fiekers) alle Rezensionen von Patrick Fiekers ...
„Der Club der gebrochenen Herzen“ ist den Aussagen des Regisseurs zufolge „ein lebensbejahender Schwulenfilm“. Kurzes Stirnrunzeln ist an dieser Stelle durchaus angebracht, denn bisher trat das Thema Homosexualität höchstens als geschmacksloser Gag oder in Konstellation mit AIDS auf. Ausnahmen bestätigen hierbei natürlich wieder die Regel, aber auf einen lebensbejahenden Schwulenfilm war ich dann doch gespannt:
Im „Broken Hearts Club“, was per se ein lebensbejahender Titel für einen Club ist, treffen sich regelmäßig sieben Schwule, um über ihr Leben zu sprechen. Selbstverständlich treffen sie sich nicht direkt deswegen, aber alle Filme, die zum größten Teil auf Dialoge bauen, wollen uns glauben machen, dass früher oder später alle Gespräch das Thema Zukunft zum Inhalt haben. Jedenfalls haben alle Schwulen in diesem Film eine Zukunft, doch diese ist durch die üblichen Probleme der Gay-Community geprägt: Promiskuität oder Monogamie, Liebe oder Sex. Im Laufe der Handlung erlebt jede der Figuren einen moralischen Disput, der gegen Ende jedoch mehr oder weniger gelöst werden kann.
Schwule sahen schon immer besser aus als Heteros, und in diesem Film wird keine Ausnahme gemacht: Die in Fitnessstudios gestählte und durch kosmetische Eingriffe perfektionierten Körper der Protagonisten, zusammen mit der glitzernden Atmosphäre von Hollywood lassen den Film sehr oberflächlich wirken. Hat man sich aber an diese nicht unangenehme Oberflächlichkeit gewöhnt, dann ist „Der Club der gebrochenen Herzen“ sehr unterhaltsam, teilweise romantisch und ein Großteil der Gags funktioniert auch. Der Originaltitel deutet auch äußerst subtil darauf hin, welchen Anspruch der Film für sich erhebt: „The Broken Hearts Club: A Romantic Comedy“. Soso, eine romantische Komödie, warum nicht also auch mal für Homosexuelle? Greifbarer und plastischer wird die Welt der Schwulen durch solche Filmbeiträge nicht, denn ihre Welt wirkt auf mich so, als ob die Maxi-Version von „It’s Raining Man“ alle Probleme wieder aus der Welt schaffen kann. Gott sei Dank kenne ich in meinem Privatleben genügend Schwule, die keine Klischees leben und die sich mit den dargestellten Schwulen nicht identifizieren können. Egal, ob der Film realistisch oder klischeehaft ist, ich für meinen Teil jedenfalls habe mich gut unterhalten, aber wenn mich in zwei oder drei Wochen jemand nach dem Film fragt, muss ich leider mit den Achseln zucken und sagen: „Hmm, kann sein, dass ich den gesehen hab, aber ich kann mich nicht erinnern...“ Vielleicht erwarte ich zuviel von Filmen, aber ein bisschen mehr Anspruch und ein bleibender Eindruck sind doch wirklich nicht zuviel verlangt, oder? Der beste „Schwulen-Film“ ist für mich nach wie vor „Bent“, aber auch „Club der gebrochenen Herzen“ wird seine Anhänger finden, denn kein Gesetz verbietet es Homosexuellen, oberflächlich zu sein... (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Der Club der gebrochenen Herzen, DVD:
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Weitere Filminfos zu Der Club der gebrochenen Herzen: Originaltitel: Broken Hearts Club: The Romantic Comedy Land / Jahr: USA 2000 Produktion: Mickey Liddell, Joseph Middleton Musik: Christophe Beck Kamera: Paul Elliott Kostüme: Mas Kondo Schnitt: Todd Busch Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Der Club der gebrochenen Herzen:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Entfallene Szenen, Kommentar des Regisseurs und Produzenten
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