Illuminati
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Tom Hanks Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Illuminati:
Tom Hanks spielt in der Verfilmung erneut den Symbolforscher Robert Langdon, der diesmal vom Vatikan um Hilfe gebeten wird: Eine geheime Bruderschaft, die sich die Illuminati nennt, entführt vier Kardinäle, die als mögliche Nachfolger des gerade verstorbenen Papstes gelten. Sie droht damit, die Geistlichen nacheinander zu töten und im Vatikan eine hochexplosive Bombe aus Antimaterie zu zünden. Bei dem Versuch, die Kardinäle vor einem grausamen Tod zu bewahren, entbrennt eine waghalsige Schnitzelhatz, und führt ihn durch ganz Rom, durch die dunkelsten Kammern der Vatikanstadt und alles im Namen der „Erleuchtung“. Aber egal wie schnell Robert den Spuren folgt, er ist immer einen Schritt zu spät, und dass der vorherige Papst erst vor 14 Tagen gestorben ist und die Kardinäle gerade in der Sixtinischen Kapelle das Konklave abhalten, um ein neues Kirchenoberhaupt zu wählen, macht die Sache nicht unbedingt leichter. Doch dann scheint sich das Blatt sich zu wenden. Langdon erkennt seinen wahren Gegner und blickt einer abscheulichen Tat in Auge. Im Gegensatz zum Buch ist der Film eher eine Enttäuschung. Viele Schlüsselszenen wurden gestrichen oder umgeändert. Eigentlich wichtige Schlüsselpersonen wurden weggelassen, und Namen wurden teilweise geändert. Sicherlich ist ein Drehbuch nie so ausführlich wie das dazugehörige Buch, aber wichtige Szenen oder Personen sollten sich im Film jedoch wieder finden lassen. Also für Fans des Brown-Romans ist der Film nicht empfehlenswert! Betrachtet man den Film für sich, so inszenierte Ron Howard hier eine atemlose Jagd durch Rom, doch da es hier gleich viermal Hinrichtungsorte zu erspüren gilt, wird es mit der Zeit, trotz der Spannung, auch etwas langweilig, denn die Ausdeutungen von Zeichen durch Langdon beschränken sich darauf, irgendwelchen Fingern von Marmor-Engeln zu folgen oder Bodenmosaiken zu entschlüsseln. Einzig und allein Ewan McGregor als Camerlengo bringt diesem recht oberflächlichen Film eine zumindest schauspielerische Tiefe, die aber in der Hektik leider untergeht. Kurz und gut, was bietet nun der Film „Illuminati“, außer schönen Bildern von raschelnden Gewändern, schimmernden Siegelringen, schlingernden Weihrauchfässchen, zu viel pompösem Mönchsgesang von Hans Zimmer? Eigentlich nicht viel! „Illuminati“ ist und bleibt einfach nur eine schön bebilderte temporeiche Schnitzeljagd durch die Heilige Stadt, die (nimmt man mal die gigantischen Logik-Löcher beiseite) aber trotzdem mit einer gewissen Spannung zu unterhalten weiß. Aber mehr kann man von Popkorn-Kino auch nicht erwarten. Wem also „The Da Vinci Code“ gefiel, der wird auch bei diesem Verschwörungsthriller seinen Spaß haben. Einen negativen Punkt sollte man allerdings noch erwähnen, und zwar die deutsche Synchronstimme von Tom Hanks: Arne Elsholtz! Nachdem Arne Elsholtz aus gesundheitlichen Gründen, in dem Film „Der Krieg des Charlie Wilson" durch Joachim Tennstedt ersetzt wurde, lieht Herr Elsholtz nun in „Illuminati" wieder Tom Hanks seine Stimme. Doch die liebgewordene Stimme von Elsholtz hat sich total verändert. Die Stimme kling belegt, er lispelt und nuschelt, und bekommt kein vernünftiges „S“ und teilweise auch kein kehliges „K“ hin. Es klingt fast so, als ob Herr Elsholtz ein neues Gebiss bekommen hat, welches nicht richtig sitzt oder gar, was man natürlich nicht hofft, unter den Folgen eines Schlaganfalls leidet. Auf jeden fall ist seine sonst hervorragende Synchronarbeit eine echte Zumutung. Elsholtz selber meint interessanterweise: „Es ist wahr, meine Stimme hat sich verändert. Das ist ganz natürlich, genauso, wie ein Mensch im Alter graue Haare bekommt. Dass ich lispeln soll, finde ich allerdings nicht." Wer´s glaubt! Aber wie dem auch sei, es wäre bestimmt besser, sollte sich die Stimme von Arne Elsholtz nicht wieder erholen, wenn dann vielleicht Joachim Tennstedt die kommenden Hanks-Filme übernimmt. Was Herr Elsholtz übrigens nun wirklich hatte wurde nicht bekannt gegeben. Zur DVD selbst: Das Bild (Widescreen/ 1.85:1 – anamorph) ist für so eine neue und qualitativ hohe Produktion recht enttäuschend. Die Farben sind zwar recht kräftig und natürlich, aber die Bildschärfe lässt einfach zu Wünschen übrig. Bei schnelleren Bewegungen, Kameraschwenks und in der Totalen lässt die Schärfe deutlich nach, so dass viele Einzelheiten nicht zu sehen sind. Auch der Kontrast ist nicht ganz optimal. Zudem gibt es über der ganzen Länge des Films ein leichtes Bildrauschen. Der Ton (Dolby/ DTS Digital 5.1) hingegen zeigt sich von seiner guten Seite. Auch wenn es sich hier um einen fast ausschließlichen Dialogfilm handelt, so werden doch die Effekte gut über alles Boxen verteilt. Das Bonusmaterial dagegen ist wiederum etwas enttäuschend. Lediglich Interviews, Outtakes und Deletes Scenes sowie der Originaltrailer ist hier zu finden. Eindeutig zu wenig Hintergrundinformation. Hier fehlt eindeutig ein ausführliches Making Of! Fazit: Ein durchaus guter Film auf einer eher durchschnittlichen DVD. Randnotiz: Die Dreharbeiten zu „Illuminati“ gestalteten sich alles andere als einfach. So hatte Regisseur Howard am Sonntag für Aufsehen gesorgt, als er dem Vatikan vorwarf, mit seinem Einfluss die Dreharbeiten behindert zu haben. Der Vatikan hatte dem Filmteam in letzter Minute jegliche Dreharbeiten in römischen Kirchen untersagt. „Normalerweise lesen wir uns erst mal die Drehbücher durch. Diesmal hat ein Name gereicht: Dan Brown“, hatte der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt damals erklärt. Als Kulisse für den Vatikan benutzte man den Palast von Caserta, die Biblioteca Angelica diente als Kulisse für das Vatikanische Geheimarchiv. Der Rest des Films entstand in den Sony Studios. Unter anderem wurden das Innere des Petersdoms und die Sixtinische Kapelle nachgebaut. Für den Petersplatz und die Piazza Navona sowie für die Kirchen Santa Maria del Popolo und Santa Maria della Vittoria wurde jeweils das gleiche Set zweimal benutzt. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Nun weiß ich es endlich, wie es ist, wenn man ein Buch anfängt und es nicht mehr weglegen möchte. Dann Brown und seiner Bestseller Illuminati dürfte sicherlich in die Kategorie „sehr empfehlenswert zu lesen“ gehören.
Der in New Hampshire geborene Dan Brown hat sich mittlerweile als Autor von Thrillern einen Namen gemacht. Seine Laufbahn als Schriftsteller begann er im Jahr 1995 und schuf dabei geniale Werke. Bereits im Jahr 2003 schrieb Dan Brown Illuminati, der jetzt mit dem großen Tom Hanks verfilmt wurde. Nun ist der Film auf Blu-Ray und DVD erschienen und mit ihm auch die Taschenbuch-Ausgabe. Und diese lässt den Leser von der ersten Minute an nicht los. So spannend hat Dan Brown die Story aufgebaut. Es geht darum um den einzigartigen Geheimbund Illuminati, bei dem es sich um einen Zusammenschluss von Freidenkern und Wissenschaftlern handelt. Die Geschichte beginnt im legendären Schweizer Forschungslabor CERN mit der Ermordung eines Kernforschers. Als er aufgefunden wird, stehen Schriftzeichen auf seiner Brust, mit der nur ein Experte etwas anfangen kann. Eingeschaltet wird Robert Langdon, seines Zeichens Harvardprofessor, der sich sehr gut mit diesem Schriftzug auskennt. Völlig geschockt von einem Fax, dem er diesen Schriftzug entnehmen konnte, lässt er sich zu einem Treffen überreden. Doch nicht nach Geneva geht es, wie er ursprünglich angenommen hat. Nein, es geht nach Geneve, also nach Genf. In Genf macht Robert Langdon erneut Bekanntschaft mit dem Bund der Illuminati. Dieser war doch einst schon für nicht mehr existent gehalten worden. Doch dabei ist er lebendiger denn je. Brillant schildert Dan Brown die fesselnde Geschichte, die so einen ganz unerwarteten Ausgang nimmt. Zwischendurch fühlt sich der Leser, als wäre er mittendrin im Geschehen. Am Anfang wird zudem mit einer Skizze Einblick in das heutige Rom sowie in die Vatikanstadt gegeben. Als Leselektüre sehr empfehlenswert. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Illuminati, DVD:
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Weitere Filminfos zu Illuminati: Originaltitel: Angels & Demons Land / Jahr: USA 2009 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Illuminati:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Illuminati - so entstand die literarische Vorlage zum Film, Handhabung der Requisiten, Dies ist ein Ambigramm, Alles Wissenswerte zu Illuminati
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