Das Begräbnis
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New York in den 1930er-Jahren: Der jüngste Bruder des Mafiosi Ray Tempio wird auf offener Straße kaltblütig erschossen. Noch auf dem Begräbnis sinnt Ray, der Patriarch der Familie, nach Vergeltung. Er vermutet das Oberhaupt eines anderen Mafia-Clans als Strippenzieher. Rachsüchtig drängen Ray und sein jähzorniger Bruder Chez auf eine blutige Vendetta, und stellen so auch die Familie vor eine Zerreißprobe.
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Inhaltsangabe zu Das Begräbnis: 
New York in den 1930er-Jahren: Der jüngste Bruder des Mafiosi Ray Tempio wird auf offener Straße kaltblütig erschossen. Noch auf dem Begräbnis sinnt Ray, der Patriarch der Familie, nach Vergeltung. Er vermutet das Oberhaupt eines anderen Mafia-Clans als Strippenzieher. Rachsüchtig drängen Ray und sein jähzorniger Bruder Chez auf eine blutige Vendetta, und stellen so auch die Familie vor eine Zerreißprobe.
Das Begräbnis stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Begräbnis:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Begräbnis:
0Jean Lüdeke2009-03-27Mit einer bemerkenswerten Arbeit seit "King of New York" und "Bad Lieutenant" kehrt Abel Ferrara zurück auf sein bewährtes Thema seiner beiden Highlights. Die schräge Tragödie "The Funeral" ist puristisches, kompromissloses, knallhartes Kino, mit dem der ruhige Wilde unter den amerikanischen Filmemachern der Action-Macher-Maschine in Hollywood entgegensteuert. Für die komplexeste und düsterste Abhandlung seiner altbekannten, bisweilen schwer verdaulichen Themen konnte der New Yorker eine grandiose, namhafte Besetzung gewinnen, der man fasziniert bis zur bitteren Neige folgt.
„Du hast die Wahl“, macht Jean (Annabella Sciorra) ihrem Mann Ray (Christopher Walken) sehr deutlich, dem ältesten Sohn eines italienischen Mafiaclans im New York der Prohibitionszeit. Sein Bruder Johnny (Vincent Gallo) wurde von einem Unbekannten kaltblütig erschossen, und die gesamte Familie trifft sich am Tag vor der Beerdigung in Rays Haus. Dort steht der Hausherr vor der Entscheidung, ob er dem Sterben endlich ein Ende setzen soll. Er grübelt über den Sinn und Unsinn von gewalttätiger Konfliktbewältigung zur Aufrechterhaltung von Ehre und Tradition nach. Er hat den langjährigen Familienfeind Gaspare Spoglia im Visier, der allen Grund hätte Johnny zu hassen. Denn Johnny hatte eine bewegte Affäre mit Gaspares Frau. Doch als Ray seine Männer los schickt, um Gaspare zu holen, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die sich seiner Kontrolle immer mehr entziehen...Und wenn ja, bleibt Ray dann keine andere Wahl, als den Tod zu rächen.
Hochkarätig: Vincent Gallo, Christopher Walken, Isabella Rossellini, Benicio Del Toro, Chris Penn – alle zusammen in einem Ensemble-Film. Eine Starbesetzung, von der wohl so mancher Regisseur träumen mag. Zugleich eine Reverenz an die Mafia-Filme italienischstämmiger Regisseure. Während Hollywood Mitte der Neunziger munter Richtung Action-Film steuert, dreht Abel Ferrara nach durchaus eskapistischeren Arbeiten wie "Bad Lieutenant " oder "Dangerous Game " ein stilleres, düsteres und maliziöses Mafia-Kammerspiel: Abel ferrara ist und bleibt der meitser des intensiven und desolaten kinos, das hat er nicht nur in „King of new York“ (ebenfalls mit dem genialen Walken) bewiesen.
Der 1943 geborene Christopher Walken ist ein filmischer Alleskönner: Er bewährte sich in allen Filmgattungen, so in Gangsterepen wie "Last Man Standing" (1996) von Walter Hill und der Tarantino-Verfilmung "True Romance" (1993) von Tony Scott; man sah ihn in der Hollywood-verarsche "Mistress - Die Geliebten von Hollywood" (1991) von Barry Primus, sowie in den ScFI-Filmen "Projekt Brainstorm" (1982) von Dalton Trumbo und in "Die Besucher" (1988) als ein von Extraterrestischen gebeutelter schreiber. Und auch in "Batmans Rückkehr" (1992) von Tim Burton demonstrierte Walken Star-Qualitäten in Action-Bustern.
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Mit einer bemerkenswerten Arbeit seit "King of New York" und "Bad Lieutenant" kehrt Abel Ferrara zurück auf sein bewährtes Thema seiner beiden Highlights. Die schräge Tragödie "The Funeral" ist puristisches, kompromissloses, knallhartes Kino, mit dem der ruhige Wilde unter den amerikanischen Filmemachern der Action-Macher-Maschine in Hollywood entgegensteuert. Für die komplexeste und düsterste Abhandlung seiner altbekannten, bisweilen schwer verdaulichen Themen konnte der New Yorker eine grandiose, namhafte Besetzung gewinnen, der man fasziniert bis zur bitteren Neige folgt.
„Du hast die Wahl“, macht Jean (Annabella Sciorra) ihrem Mann Ray (Christopher Walken) sehr deutlich, dem ältesten Sohn eines italienischen Mafiaclans im New York der Prohibitionszeit. Sein Bruder Johnny (Vincent Gallo) wurde von einem Unbekannten kaltblütig erschossen, und die gesamte Familie trifft sich am Tag vor der Beerdigung in Rays Haus. Dort steht der Hausherr vor der Entscheidung, ob er dem Sterben endlich ein Ende setzen soll. Er grübelt über den Sinn und Unsinn von gewalttätiger Konfliktbewältigung zur Aufrechterhaltung von Ehre und Tradition nach. Er hat den langjährigen Familienfeind Gaspare Spoglia im Visier, der allen Grund hätte Johnny zu hassen. Denn Johnny hatte eine bewegte Affäre mit Gaspares Frau. Doch als Ray seine Männer los schickt, um Gaspare zu holen, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die sich seiner Kontrolle immer mehr entziehen...Und wenn ja, bleibt Ray dann keine andere Wahl, als den Tod zu rächen.
Hochkarätig: Vincent Gallo, Christopher Walken, Isabella Rossellini, Benicio Del Toro, Chris Penn – alle zusammen in einem Ensemble-Film. Eine Starbesetzung, von der wohl so mancher Regisseur träumen mag. Zugleich eine Reverenz an die Mafia-Filme italienischstämmiger Regisseure. Während Hollywood Mitte der Neunziger munter Richtung Action-Film steuert, dreht Abel Ferrara nach durchaus eskapistischeren Arbeiten wie "Bad Lieutenant " oder "Dangerous Game " ein stilleres, düsteres und maliziöses Mafia-Kammerspiel: Abel ferrara ist und bleibt der meitser des intensiven und desolaten kinos, das hat er nicht nur in „King of new York“ (ebenfalls mit dem genialen Walken) bewiesen.
Der 1943 geborene Christopher Walken ist ein filmischer Alleskönner: Er bewährte sich in allen Filmgattungen, so in Gangsterepen wie "Last Man Standing" (1996) von Walter Hill und der Tarantino-Verfilmung "True Romance" (1993) von Tony Scott; man sah ihn in der Hollywood-verarsche "Mistress - Die Geliebten von Hollywood" (1991) von Barry Primus, sowie in den ScFI-Filmen "Projekt Brainstorm" (1982) von Dalton Trumbo und in "Die Besucher" (1988) als ein von Extraterrestischen gebeutelter schreiber. Und auch in "Batmans Rückkehr" (1992) von Tim Burton demonstrierte Walken Star-Qualitäten in Action-Bustern.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Das Begräbnis:
Originaltitel: The Funeral
Land / Jahr: USA 1996
Produktion: Mary Kane
Musik: Joe Delia
Kamera: Ken Kelsch
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das Begräbnis:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Fotogalerie
Kommentare zu Das Begräbnis:
Kommentar von djfl.de
Cinema 10/1996: Langweiliger und brutaler Mafiaplot, wie man ihn schon zu oft gesehen hat. ...
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Kommentar von djfl.de
film-dienst 21/1996: Ein ungemein düsterer Film, der die Chiffren des traditionellen Gangsterfilms nutzt, um eine Tragödie klassischen Ausmaßes zu erzählen. Vielschichtig angelegt, hervorragend gespielt und inszeniert, erweitert er das Genre um eine philo ...
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Kommentar von djfl.de
TV Spielfilm 21/1996: Am Totenbett eines ermordeten Mafioso ergeht sich ein italo-amerikanischer Familienclan in ermüdenden Diskussionen um Schuld und Sühne, Rache und Vergebung. Taugt bestenfalls als Stoff für Theologie-Seminare. ...
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Bei der Vorstellung des Titels Das Begräbnis handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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