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Schauspieler / Schauspielerinnen in Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat:
Darsteller:
Tom Cruise Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat:
Tom Cruise mimt Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944) , jenen Mann, der Adolf Hitler am 20. Juli 1944 mit einer Bombe töten wollte, als Initialzündung des finalen Putsches zur vorzeitigen Beendigung des martialischen Wahnsinns und Massensterbens. Das Resultat ist eine Heroen-Historie, zur Image-Rettung eines in seiner Reputation angeschlagenen US-Stars, der in letzter Zeit mehr durch Arroganz und Süffisanz glänzte als durch seine beglaubigte Begabung. Das groß angekündigte „Valkirie“ (so der Originaltitel) zum Attentat heißt "Operation Walküre": Als der desaströse Niedergang des Dritten Reiches vor Kriegsende überdeutlich abzusehen ist, schließt sich der sonst so loyale Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) dem Widerstand an. Die Verschwörer entwickeln einen Plan, den Irrrsinn Hitlers (David Bamber) zu beenden, um eine Art Schattenregierung zu etablieren. Nach einer Fliegerattacke verlor Stauffenberg in Nordafrika Auge und Hand, jedoch nicht seinen wilde Kühnheit. In Deutschland verbindet er sich mit Oberst von Tresckow (Kenneth Branagh), der mit anderen hochdekorierten Offizieren der Diktatur ein rasches Ende setzen will. Stauffenberg soll der auserwählte für dieses Himmelfahrts-Kommando sein. In der Tat eine „Mission Impossible“. für den überzeugten Attentäter... Die US-Kreativen bemühten sich erfolgreich um Abbildtreue, sogar Stauffenbergs lädiertes Auge haben sie nicht verwechselt. In „Der 20. Juli“, einer ersten Adaption des Attentats, trug der Stauffenberg-Schauspieler die Klappe über dem rechten Auge. Cruise trägt sie korrekterweise nun auf dem linken. Dennoch, geht hier doch eher um Wirkung statt um Wahrheit, um Show statt Sinn. Überhaupt feiert das US-Kino zurzeit fröhliche Urstände in punkto Film über das Dritte Reich in seiner Wechselwirkung von Ursache und Folge. Dabei ist Cruise eher als annektierender Aufsteiger der mit Allmacht und Aggression durch actionverbrämte Energie zu seinem persönlichen Ruhm gelangte, eben der typische Hollywood- Best Boy. Der wahre Stauffenberg indes war ein besonnener, bedächtiger und überlegter deutscher Soldat mit verspätet gehuldigter Helden-Aura: ansehnlich und aristokratisch. Der veritable Stauffenberg war eben der respektable Antagonist zum allzu amerikanisch aufspielenden Hollywood-Cruise. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Der im Afrika-Feldzug schwer verwundete Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg steht loyal zu Heimat, Volk und Vaterland. Doch als Europa und die halbe Welt in Flammen stehen und er um die Massenmorde und Verbrechen Hitlers weiß, ist auch von Stauffenberg sicher, dass dieser Krieg, nicht nur nicht zu gewinnen ist, sondern sein ganzes Volk ins Verderben führen wird. Der überzeugte Patriot begreift, dass Begriffe wie Ehre und Gerechtigkeit bedeutungslos geworden sind, dass Soldaten und ganze Völker sinnlos geopfert werden und sein Vaterland in eine ungeheure, umfassende Katastrophe steuert. 1943 schließt er sich einer Widerstandsgruppe an: Offiziere, Diplomaten, Aristokraten und Christen, vereint durch einen Ehren- und Wertekodex aus militärischem Gehorsam, tiefem Glauben und Visionen nationaler Größe. Mit der genialen Strategie, Hitlers eigene Notfallplanung – die so genannte „Operation Walküre“ – zu nutzen, planen diese Verschwörer den „Führer“ zu beseitigen, sein Regime zu stürzen und die Schlüsselressorts der Reichsführung mit ihren Männern zu besetzen. Für das Schicksal von Millionen Menschen setzen sie ihr eigenes und das Leben ihrer Familien aufs Spiel.
Mehrere Attentatsversuche sind fehlgeschlagen als sich Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 in der persönlichen Pflicht sieht Adolf Hitler zu töten. Schon zum vierten Mal innerhalb kurzer Zeit muss der Oberst zur Lagebesprechung in der ‚Wolfsschanze’ Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen antreten. Seit Wochen trägt er die mit Sprengstoff präparierte Aktentasche bei sich. Die Besprechung ist um eine halbe Stunde vorverlegt. Er muss sich beeilen und kann nur einen der beiden chemischen Zünder aktivieren, deponiert die Aktentasche neben Hitler unter dem Konferenztisch und verlässt unter einem Vorwand den Raum. Die Bombe detoniert um 12:42 Uhr. Im allgemeinen Durcheinander gelingt es Stauffenberg die ‚Wolfsschanze’ Richtung Berlin zu verlassen. Er ist überzeugt, den Diktator getötet zu haben. In Berlin ist die „Operation Walküre“ angelaufen. Doch dann kommen die ersten Meldungen, der „Führer“ habe das Attentat überlebt. Der so genial geplante Staatsstreich wird schließlich niedergeschlagen. Am 21. Juli 1944, wenige Minuten nach Mitternacht werden Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, sein Adjutant Oberleutnant Werner von Haeften, der Chef des Stabes im Allgemeinen Heeresamtes Oberst Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim und der Leiter des Allgemeinen Heeresamtes General Friedrich Olbricht im Hof des Bendler-Blocks in Berlin standrechtlich erschossen. Über 200 weitere Männer werden im Lauf der nächsten Monate zum Tode verurteilt und im Gefängnis Plötzensee durch den Strang hingerichtet. Fast wäre es gelungen, den Krieg zu beenden und das Leben von Millionen von Menschen zu retten. Der Transfer von OPERATION WALKÜRE wurde mit dem MPEG4-AVC-Codec erstellt und weist die typische FullHD-Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten auf. Die Bildwiederholrate beträgt 23,97 Frames/Sek. Der Film selbst hat das Seitenverhältnis 1,85:1 und weist eine durchweg überzeugende Qualität auf. Die Schärfewerte sind durchweg sehr knackig scharf ausgefallen. Feinheiten werden äußerst sauber abgebildet und Konturen wirken klar, aber nicht überschärft. Leichtes Filmkorn zieht sich durch den ganzen Film, was dem Geschehen einen natürlichen, nicht sterilen Look verlieht und gut zur Atmosphäre von OPERATION: WALKÜRE passt. Zu erkennen ist es aber meistens nur auf Hintergründen, denn die Detailzeichnung wird nicht merklich beeinträchtigt. Die Kompression arbeitet sauber und mit hoher Bitrate, was Artefaktbildung unterbindet. Die Farbgebung von OPERATION WALKÜRE ist ziemlich natürlich ausgefallen. Filterspielereien halten sich in Grenzen, das Werk setzt aber eher auf biedere Grau- und Brauntöne. Nichts desto trotz weist der Kontrast eine exzellente Durchzeichnung auf, wenngleich auf Grund der zurückhaltenden Farben keine außerordentliche Plastizität erzielt wird. Der Schwarzwert erscheint weiterhin tief und satt. Schmutz und analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial nicht. In Sachen Sound werden dem Zuschauer hier die typischen Verhältnisse geboten: Während der Freund des Originaltons mit feinem HD-Sound in DTS-HD Master Audio 5.1 versorgt wird, muss man als Anhänger der deutschen Synchronisation mit DTS 5.1 Vorlieb nehmen. Richtige Action bietet OPERATION WALKÜRE eigentlich nur in der Eingangssequenz in der nordafrikanischen Wüste, wo der Mix dann auch mit tollen Split-Surround-Effekten sowie mächtigem Tiefenbass beeindrucken kann. Die deutsche Tonspur hat hier aber nur leicht das Nachsehen. Meistens hört man gar keinen Unterschied heraus, vor allem, da der restliche Filme kaum noch krachende Action bietet. Es werden dann vornehmlich Umgebungsklänge sowie Musik von hinten eingespielt, welche etwas Räumlichkeit erzeugen. Effekte sind nur noch vereinzelt wahrnehmbar, werden dann aber sehr fein auf die Kanäle verteilt. Die Front dominiert eindeutig das Geschehen und bietet nette Rechts-Links-Effekte sowie kräftige, stets bestens zu verstehende, aber niemals sterile Stimmen. Am Klang gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Der Mix besitzt keine Brachialdynamik, weil diese nicht zum Wesen von OPERATION WALKÜRE passen würde. Deshalb erscheinen die Höhen nicht allzu ausgefeilt. Jedoch werden Mitten und Bässe ohne Probleme und in bester Ausprägung wiedergegeben. Untertitel sind in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen verfügbar. Das Bonusmaterial umfasst einen Audiokommentar mit Tom Cruise, Regisseur Bryan Singer sowie Autor Christopher McQuarrie, in welchem die Protagonisten sich angeregt über die Entstehung von OPERATION WALKÜRE unterhalten. Der zweite Audiokommentar mit McQuarrie und Co-Autor Nathan Alexander geht dagegen eher auf das Drehbuch in Verbindung mit den historischen Tatsachen ein und wirkt nicht so kurzweilig wie der erste. Es folgt die 16-minütige Kurzdokumentation "Die Entstehung von OPERATION WALKÜRE" (HD), welche etwas knapp, aber umfassend die Entstehung des Films beleuchtet. Wie gewohnt wird dies an Hand von vielen Interviews mit Beteiligten sowie Ausschnitten vom Dreh illustriert. Anschließend findet ein neunminütiger Besuch der Originalschauplätze (HD) statt. Stauffenberg-Enkel und Schauspieler Philipp von Schulthess führt hier zu den Originalschauplätzen der historischen Ereignisse in Berlin und Umgebung. Anschließend folgt ein Beitrag über die Afrikakorps-Sequenz (HD), welcher sieben Minuten dauert und die Entstehung dieser Sequenz dokumentiert. Die Flugzeuge im Film (HD) haben ebenfalls ein eigenes Feature spendiert bekommen. Dieses dauert acht Minuten und beschäftigt sich mit den historischen Aspekten der Flugzeuge, welche in OPERATION: WALKÜRE zu sehen sind. Weiterhin befindet sich eine Betrachtung des Berlin der 40er Jahre (HD) auf der Blu-ray Disc. Hier werden Überbleibsel aus dieser Zeit gezeigt und wie sie für den Film verwendet wurden. "Das Vermächtnis des Deutschen Widerstandes" (HD) ist eine umfangreiche, zweistündige Dokumentation über den deutschen Widerstand während des Nazi-Regimes, wobei sehr viele Zeitzeugen zu Wort kommen. Anschließend sieht man noch Tom Cruise und Bryan Singer bei „92nd Street Y“. Es handelt sich im Prinzip um ein 40-minütiges Interview mit den beiden, welches viele Fragen rund um den Film beantwortet. Mit OPERATION WALKÜRE wagte sich Tom Cruise mit seiner erworbenen Produktionsfirma United Artists an ein heikles Thema der deutschen Geschichte: Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Die Handlung dreht sich um die Widerstandsgruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise, TAGE DES DONNERS), der als verbitterter Wehrmachts-Offizier den Untergang Deutschlands vorhersieht und mit ähnlich gesinnten Offizieren die Beseitigung von Reichskanzler Adolf Hitler und Heinrich Himmler plant. Als Basis dafür diente der Geheimplan "Operation: Walküre", der ursprünglich dazu gedacht war, mit dem Ersatzheer Berlins Aufstände niederzuschlagen. Geschickt verleiten die Verschwörer Hitler dazu, einigen Änderungen des Plans zuzustimmen, so dass die NSDAP-Apparate ausgeschaltet und die SS im Falle eines Putsches entmachtet und in die Wehrmacht eingegliedert werden sollte, um eine Konfrontation zu verhindern. Doch am 20. Juli verläuft das Attentat alles andere als geplant... Man muss zugeben, dass sich Tom Cruise und Regisseur Bryan Singer (SUPERMAN RETURNS) dem Thema erstaunlich bodenständig angenähert haben. Wer hier typische Hollywood-Action erwartet, wird enttäuscht. Lediglich der Prolog in Nordafrika, als Stauffenberg seine schweren Verletzungen erleidet und Auge sowie Finger verliert, erinnert noch an krachendes Blockbuster-Kino. Die Phasen der Planung und Durchführung des Attentats dagegen werden sehr realitätsnah, aber spannend dargestellt. Sicherlich wirkt die Optik etwas polierter und weniger realistisch als zum Beispiel im deutschen Stauffenberg-Fernsehfilm von 2004, aber von Bombast kann hier nicht die Rede sein. Schwachpunkt des Films sind aus deutscher Sicht sicherlich die ausländischen Darsteller wie Tom Cruise selber, Bill Nighy (UNDERWORLD 1-3), Tom Wilkinson (MICHAEL CLAYTON), Terence Stamp (ELEKTRA), Carice van Houten (BLACK BOOK) oder Kenneth Branagh (WILD WILD WEST), welche ihre Rollen etwas theatralisch-distanziert und weniger realistisch und intensiv anlegen, als es vielleicht ein deutscher Schauspieler tun würde. Das kostet etwas Atmosphäre. Trotzdem ist das Näherbingen der Thematik an ein weltweites Publikum ein löbliches Vorhaben und aus dieser Sicht ist OPERATION WALKÜRE sicherlich erfolgreich, da die Spannung und Inszenierung hier stimmen. Die Blu-ray Disc von MGM im Vertrieb von 20th Century Fox zeigt OPERATION WALKÜRE in sehr guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial ist umfangreich und vor allem aus historischer Sicht hochinteressant. (Danny Walch) alle Rezensionen von Danny Walch ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat, DVD:
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Weitere Filminfos zu Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat: Originaltitel: Valkyrie Land / Jahr: Deutschland / USA 2008 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentare, Audiokommentar von Christopher McQuarrie und Nathan Alexander, Die Entstehung von „Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat“, Das Vermächtnis des deutschen Wiederstandes
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