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TECHNISCHE DATEN
zu Alles für meinen Vater

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Hebräisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680047966 / 4006680047966
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Alles für meinen Vater

Titel:

Alles für meinen Vater

Label:

Arthaus

Regie:

Dror Zahavi

Laufzeit:
91 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Alles für meinen Vater:


Der junge Palästinenser Tarek sieht keinen anderen Ausweg, als mit einem Selbstmordattentat mitten auf dem Markt von Tel Aviv die Ehre seines Vaters zu retten. Doch die Selbstzündung misslingt. So gewinnt er zwei Tage Lebenszeit, in denen er die jüdische Kultur und die unterschiedlichsten Menschen kennen lernt. Er rettet die suizidgefährdete Frau des störrischen Elektrohändlers Katz und verliebt sich in die wunderschöne wie wütende Jüdin Keren. Obwohl Tarek und Keren mit ihren eigenen Geschichten beschäftigt sind, bahnt sich die Liebe ihren Weg. In Tel Aviv beginnen zwei Tage voller Hoffnung und der Ahnung eines Neubeginns... Alles für meinen Vater stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Alles für meinen Vater Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Alles für meinen Vater:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Alles für meinen Vater:
Tarek (Shredy Jabarin) ist Palästinenser und ausgewählt worden als Attentäter zu fungieren. Er hat den Auftrag am Sabbat auf dem beliebten Carmel-Markt in Tel Aviv den Sprengsatz zu entzünden, den er als west um seinen Oberkörper gebunden hat. Als der Auslöser nicht funktioniert, bittet er den Elektrohändler Katz (Shlomo Vishinski) das defekte Gerät zu reparieren, doch Katz kann nur Ersatz liefern, dass zwei Tage dauern würden. In dieser Wartezeit repariert Tarek das kaputte Dach des Händlers und kann auch übernachten. Gegenüber dem Elektrohandel hat Keren (Hili Yalon) ihr Kiosk. Beide freunden sich an. Tarek kommt ihr zur Hilfe als Keren von zwei Familienmitglieder bedrängt bzw. bedroht wird. Keren ist aus ihrer streng orthodoxen Familie ausgebrochen. Beim Abendessen zählen der aus Rumänien stammenden Israeli wunderliche Katz mit seiner verzweifelten und lebenstraurigen Ehefrau vom Unglück ihres geliebten Sohnes, der als Soldat in der Armee verdurstet und so gestorben ist. Auch Tarek ist voller Hass. Er will die Ehre seines Vaters retten, der trotz der Kollaboration mit den Israelis in Ungnade gefallen war. Tarek lernt durch Keren das jüdische Leben auf der andren Seite der Maurer, die Palästinenser und Israelis voneinander trennen, kennen. Und ihm wird Menschlichkeit und Nähe begegnet. Obwohl Tarek und Keren mit ihren eignen Geschichten beschäftigt sind, bahnt sich die Liebe ihren Weg. Eine Liebe, die eigentlich gar nicht sein darf. Für Tarek stellt sich plötzlich die Frage, welchen Feind er als Selbstmordattentäter tatsächlich trifft: Menschen mit ähnlichen Hoffnungen, ähnlichen Schicksalen und Problemen und seelischen Verletzungen wie er selbst. Der Feind hat ein Gesicht bekommen!

Schon in seinen ersten Einstellungen macht der Film „Alles für meinen Vater“ klar, dass hier zwei disparate Welten zusammengeführt werden sollen. Mit dem einfachen Mittel einer Parallelmontage wird das erwachende Leben morgens auf einem Markt in Tel Aviv in Verbindung gesetzt mit der Anreise eines Selbstmordattentäters. Tarek (Shredy Jabarin) aus Tulkarem wird von zwei Männern mit dem Auto zum Carmel - Markt gebracht, zur selben Zeit öffnen die jüdischen Kaufleute ihre Läden. Ein junges Mädchen ihren Kiosk, ein alter Mann seinen Elektro-Shop, man grüßt sich, freundliche Klaviermusik erklingt. Auch ein paar eifernde Ultraorthodoxe sind zu sehen. Die Männer im Auto hantieren mit dem Sprengstoffgürtel. Tarek muss pinkeln, er soll es sich verkneifen, man will nicht anhalten. „Das ist ungesund“, erwidert Tarek, der sich in wenigen Stunden in die Luft sprengen will. Zunächst aber wird daraus nichts. Die mörderische Elektronik unter seinem Hemd versagt, der Schalter ist kaputt. Der verhinderte Attentäter fragt im Laden des alten Katz (Shlomo Vishinski) nach Ersatz, der aber erst in zwei Tagen eintrifft. Regisseur Dror Zahavi und Drehbuchautor Ido Dror kostet es einige Mühe zu erklären, warum er nicht fern gezündet wird, wie es in solchen Fällen eigentlich üblich ist. Aber Alles für meinen Vater ist eine Parabel, kein realistischer Film. In den zwei Tagen bis zur Lieferung lernt Tarek die Israelis, seine Feinde, seine Opfer, kennen. Tarek fängt sofort an, positiv auf seine Umgebung zu wirken. Er rettet Katz’ Frau, die gerade dabei ist, in der Küche mit Gas (!) Selbstmord zu begehen, er repariert das Dach des Ladens und mit ein paar beherzten Faustschlägen rettet er die hübsche Keren (Hili Yalon) vor bigotten jüdischen Extremisten. Die Handlung steuert also zielstrebig und vereinfachend auf ihre zentrale Botschaft zu, und die lautet: Wir sollten uns gegenseitig helfen, statt uns umzubringen, und wir haben mehr gemeinsam, als wir denken. Zum Beispiel besagte Fundamentalisten, die modernen Frauen ihre Lebensweise übel nehmen. Versuche, Selbstmordattentäter filmisch darzustellen, gab es auch schon. Aus palästinensischer Sicht in Paradise Now (2004), der sich dem Thema sehr ernsthaft und in neorealistischem Stil widmete, und aus israelischer Sicht in The Bubble (2006), der eine schöne Utopie mit einer schrecklichen Explosion enden lässt. Auch Alles für meinen Vater ist bis zu einem bestimmten Punkt utopisch, will aber eine leichter konsumierbare Variante bieten. Dror Zahavi, der sein Handwerk in Deutschland gelernt hat, hier mit vielen Fernseharbeiten Erfolge feierte und für seinen ersten Kinofilm nach Israel zurückkehrte, benennt die typischen Probleme seiner alten Heimat, von den Nachwirkungen des Holocaust über den alltäglichen Rassismus gegenüber den Palästinensern bis zur Allgegenwart der Armee. All diese Stichworte tauchen an irgendeiner Stelle auf, wie in einem Lehrstück, punktgenau platziert. Der Film lässt sich kaum Zeit für Atmosphäre und Entwicklung, sondern hakt alle wichtigen dramaturgischen Schritte zügig ab, verteilt seine Informationen ökonomisch auf verschiedene Rollen und gibt Tarek auch noch eine deutlich ausgesprochene Motivation für seine Tat. Nichts bleibt nicht erklärt. Die Unterschiede zu einem Fernsehfilm liegen vor allem in der Optik, die aber eine kosmetische ist: Der gelbliche, leicht überbelichtete Look erinnert an die Art, wie Steven Soderbergh in Traffic (2000) Mexiko gefilmt hat. In seiner Mischung aus politischer Parabel, jiddischem Anatevka-Humor, exzessivem Musikeinsatz und überdeutlicher Symbolik (natürlich schaut Tarek einmal in einen zerbrochenen Spiegel) ist Alles für meinen Vater aber letztlich ein arg simplifizierender Blick auf einen äußerst komplizierten Konflikt. Mein Fazit: 6 Sterne! ()

alle Rezensionen von Nils Grundmann ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Shabat Shalom Maradona
Land / Jahr: Deutschland / Israel 2008
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Fotogalerie, Schulmaterial und Presseheft als PDF, Wendecover
Kommentare:

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