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TECHNISCHE DATEN
zu Sweet Mud - Im Himmel gefangen

RC 0 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-5
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0,Hebräisch: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Englisch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
9783898481601 / 9783898481601
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Sweet Mud - Im Himmel gefangen

Sweet Mud - Im Himmel gefangen

Titel:

Sweet Mud - Im Himmel gefangen

Label:

Absolut Medien

Regie:

Dror Shaul

Laufzeit:
98 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Sweet Mud - Im Himmel gefangen:


Der 12-jährige Dvir lebt mit seiner Mutter und seinem großen Bruder im Kibbuz. Er steht kurz vor seiner Bar-Mizwa. Doch viel wichtiger ist für ihn die Sorge um seine psychisch labile Mutter, die unter den harten Kibbuzregeln leidet. Verzweifelt sucht er für sie beide nach einer Möglichkeit dem Kibbuz zu, entkommen. Dror Shaul schildert in nachhaltigen Bildern ungeschminkt den verlogenen Alltag in einem Kibbuz der 70er Jahre. Sweet Mud - Im Himmel gefangen stammt aus dem Hause Alive AG.


Sweet Mud - Im Himmel gefangen Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Sweet Mud - Im Himmel gefangen:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Sweet Mud - Im Himmel gefangen:
In den 70er Jahren galt der Kibbuz in Israel als idealistisches sozialistisches Vorzeigeprojekt. In der Gemeinschaftssiedlung sollte sich jeder in jeder erdenklichen Lage helfen, man teilte sein Hab und Gut mit den Kibbuzmitgliedern, arbeitete auf dem Feld und bildete sich in den angebotenen Workshops weiter. Doch das idyllische Gemeinschaftsleben hatte auch seine Schattenseiten, so wie es der israelische Regisseur Dror Shaul in seinem Film „Sweet Mud - im Himmel“ gefangen zeigt.

Die Handlung: In den Siebzigerjahren wächst der zwölfjährige Dvir in einem Kibbuz auf, indem er mit seiner Mutter Miri und seinem Bruder lebt. Seine Mutter leidet seit dem Tod des Vaters an Depressionen. Die strengen Regeln und die Abgeschiedenheit von der Welt zermürben Miri. Dvir liebt seine Mutter über alles und hilft ihr so gut er kann. Der einzige Lichtblick ist der Besuch von Stephan, dem Freund seiner Mutter aus der Schweiz. Doch die engstirnige Gemeinschaft des Kibbuz verjagt den Fremden. Da sein älterer Bruder sich feige abwendet, übernimmt nun Dvir die Verantwortung seine Mutter zu pflegen, der die Kraft fehlt, gegen die eiskalten Intrigen zu bestehen. Sie zerbricht allmählich daran, obwohl Dvir mit seiner gleichaltrigen Freundin alles für sie tut. Dvir muss seinen eigenen Weg gehen und eine wichtige Entscheidung treffen. Er steigt auf sein Fahrrad, und schon bald ist er nicht mehr allein.

Auf den ersten Blick ist „Sweet Mud – Im Himmel gefangen“ ein typisches Coming-of-Age-Drama, doch es steckt viel mehr dahinter. Der Film zeigt die strengen gesellschaftlichen Regeln und festen Erziehungsmethoden in einem ländlichen, basisdemokratisch organisierten Kibbuz auf. Regisseur Dror Shaul ist selbst in einem Kibbuz im Süden Israels geboren und aufgewachsen, und so ist „Sweet Mud“ auch eine teilweise autobiografische Aufarbeitung seiner eigenen Kindheit.

Fazit: „Sweet Mut – Im Himmel gefangen“ ist ein berührender und zugleich zutiefst tragischer Film. Die positiven wie die Schattenseiten des Lebens in Gemeinschaft nach kommunistischem Vorbild werden genauestens beschrieben. Auf der Berlinale, dem Sundance- und weiteren Festivals wurde der einfühlsame Film zu recht mit Preisen ausgezeichnet, darum: sehenswert!

Die DVD selbst kommt mit einem ordentlichen Bild (16:9) und einen ebensolchen Ton (Dolby Digital 2.0) daher. An Bonusmaterial gibt es auf dem Silberling ein Interview mit dem Regisseur sowie vier Trailer zur Berlinale Edition sowie Links & DVD-Credits. Außerdem liegt der DVD noch ein 24-seitiges Booklett mit Texten der Jungen Journalisten bei, die hier noch einmal interessantes und wissenswertes über einen Kibbuz in Erfahrung bringen. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Mitte der 70er Jahre in einem israelischen Kibbuz: Dvir steht kurz vor seiner Bar Mizvah, die aus dem Jungen einen Mann machen soll. Doch auch das goldene Leben im Kollektiv hat seine Schattenseiten, wie Dvir nicht zuletzt an seiner alkoholkranken Mutter merkt. Komplexes Gesellschaftsporträt.

Dror Shaul weiß offensichtlich, von was er in seinem zweiten Spielfilm (nach „Sima Vaknin, Hexe“) erzählt: Wie sein jugendlicher Held Dvir ist auch Shaul in den 70er Jahren in einem Kibbuz aufgewachsen und hat das Leben dort aus nächster Nähe beobachten können. Ein Kibbuz, was ein hebräischer Ausdruck für gemeinschaftliche Siedlung ist, verstand man seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine im Kleinen umgesetzte Form des Sozialismus. Die Mitglieder dieser ländlichen Gemeinschaften lebten zusammen und packten auch alles gemeinschaftlich an. Jeder sollte so gut er konnte dem Kibbuz dienen, seine Arbeitskraft der Gemeinde zur Verfügung stellen und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse gleichmäßig unter allen verteilen. Ein lobenswertes System, das aber trotz all seiner Vorteile offensichtlich auch Schattenseiten bereithielt.

So ist es in der Filmhandlung für die verwitwete Mutter Dvirs, Miri, eine echte Herausforderung, ihren neuen Freund in die Gemeinschaft des Kibbuz zu integrieren. Stephan ist nicht nur deutlich älter als Miri, sondern, was in der streng reglementierten Gesellschaft einen viel größeren Affront darstellt, noch nicht einmal Jude. Seine Anwesenheit im Kibbuz hält Miri von ihrer Arbeit ab und bedeutet eine weitere Person, die es zu ernähren gilt. Dementsprechend reserviert begegnet man dem charmanten Rentner, jede Gelegenheit wird für eine offene Ablehnung genutzt. Stephan wird von der Kommune verstoßen und die wieder einmal allein gelassene Miri flüchtet sich erneut in den Alkohol. Dvir, der eigentlich mit seiner Pubertät genug zu tun hätte, schlüpft für seine Mutter in die Rolle eines Cyrano von Bergerac, indem er für sie glühende Liebesbriefe an Stephan schreibt und diesen bittet, sie aus dem Kibbuz zu befreien.

Dror Shaul spricht hier eine ganze Vielzahl von Problemen an, die in ihrer Kombination ein komplexes Gesellschaftsdrama ergeben, das Interesse weckt und zu überzeugen versteht. Indem er das Kibbuz als Ort des Geschehens gewählt hat, bringt er seinem Publikum jene unbekannte, in sich geschlossene Welt nahe, von der es in der Regel nicht allzu viel wissen dürfte. Neben den Initiationsriten eines pubertierenden Jungen beschäftigt sich Shaul aber auch mit Fragestellungen zu psychischen Erkrankungen und Depressionen und thematisiert auch eine Liebe, die von der Gesellschaft stigmatisiert wird. Trotz all dieser Facetten ist sein Film inhaltlich nicht überfrachtet, sondern es ergibt sich ein rundes und geschlossenes Bild der beschriebenen Gemeinschaft, klar von einer subjektiven Sichtweise geprägt, aber trotzdem nicht weniger sehenswert. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Deutschland / Israel 2006
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews, Booklets mit Texten der Jungen Journalisten
Kommentare:

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