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TECHNISCHE DATEN
zu Sholay

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Bollywood
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Hindi: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Digipak
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4260017062033 / 4260017062033
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Sholay

Titel:

Sholay

Label:

Rapid Eye Movies

Regie:

Ramesh Sippy

Laufzeit:
189 Minuten
Genre:
Bollywood
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Sholay:


Im gesetzlosen Ödland um das Dorf Ramgarh treibt der gefürchtete Bandit Gabbar Singh (Amjad Khan) sein Unwesen. Polizist Thakur (Sanjeev Kumar) fasst den Schurken, der jedoch kurz darauf wieder entkommt. Kaltblütig und brutal rächt sich Gabbar an Thakur und seiner Familie. Der Polizist heuert die Kleinganoven Veeru (Dharmendra) und Jai (Amitabh Bachchan) an. Sie sollen das Dorf vor Gabbars Überfällen und Plünderungen beschützen und seine Bluttaten vergelten. Die beiden Revolverhelden versuchen bald alles, um dem belagerten Dorf zu helfen und die „sholay“ (Glut) der Rache, die in Thakur brennt, zu besänftigen. Sholay stammt aus dem Hause Alive AG.


Sholay Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Sholay:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Sholay:
Der Zug kommt irgendwo im Nirgendwo an. Ohne viel Worte findet der fremde Besucher den Weg zu seinen Gastgeber. Es folgt der Vorspann und direkt danach sind wir mitten im Gespräch der beiden Männer. Die Bitte des Gastgeber ist für den Besucher, einen Gefängnisdirektor, ungewöhnlich, er soll zwei Ganoven finden und freilassen. Entsprechend reagiert der Gefängnisdirektor zunächst zurückhaltend, als der Gastgeber, ihm jedoch erzählt wie die beiden Ganoven ihm das Leben gerettet haben als er noch für die Polizei gearbeitet hat, ist er überzeugt und akzeptiert die Bitte. Da passt es geradezu, dass Veeru und Jai, die beiden Ganoven um die es geht, gerade dabei sind sich von ihrem Freund ins Gefängnis bringen zu lassen. Allerdings nur um das Belohnung für ihre Ergreifung einzukassieren und geradewegs wieder zu flüchten, was beides gelingt und doch nicht, denn ihr Freund hat die Prämie auf ihre Ergreifung zweimal kassiert und so sind Veer und Jai ebenso schnell wieder im Gefängnis wie sie draußen waren. Gut, dass der Gefängnisdirektor sie jetzt herausholt und zu Thakur, dem Gastgeber vom Anfang, bringt. Veeru und Jai sollen das Dorf in dem Thakur sich nach seiner Pensionierung niedergelassen hat vor dem Schurken Gabbar, der die gesamte Region terrorisiert und Schutzgelder, meist in Form von Naturalien, erpresst, schützen. Für Veeru und Jai spricht, dass sie, als sie Thakur das Leben gerettet haben, einen zahlenmäßig überlegenen Gegner ebenso brutal und skrupellos wie einfallsreich überlistet und besiegt haben. Den ersten Versuch das Schutzgeld im Dorf einzutreiben können Veeru und Jai erfolgreich gegen die zahlenmäßig überlegenen Helfe Gabbars abwehren, doch Gabbar lässt sich so einfach nicht besiegen und kündigt Rache an Thakur, Veeru, Jai und dem ganzen Dorf an. Die Rache wird fürchterlich und ab jetzt geht es für Veeru und Jai nicht mehr ums Geld, eine hübsche Summe die Thakur ihnen zahlen wollte, sondern um die Ehre. Doch auch die Liebe mischt mit.

Schon die erste Einstellung, das Einfahren des Zuges zeigt klar die Verwandtschaftsverhältnisse zum Italowestern auf und auch die Musik von R. D. Burman steht einem Ennio Morricone gut zu Gesichte. Einflüsse von „Die Sieben Samurai“ bzw. dem amerikanischen Remake „Die glorreichen Sieben“ gepaart mit den üblichen Zutaten eines Bollywood Masalafilmes, sprich Liebe, Verwechslung, Tanz und Gesangt und fertig ist Sholay, ein Meilenstein des Bollywoodkinos, rechnet man die Inflation heraus, auch der Erfolgreichste.
Soweit die Fakten, die sich überall im Internet zu diesem Film finden lassen und für mich ein unvoreingenommene Schauen fast schon unmöglich machen. Ich gehe dann mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Film heran und die kann dann sehr schnell enttäuscht werden oder auch nicht. Die Frage ist jetzt, kann Sholay diesem Erwartungsdruck standhalten oder nicht und ich muss klar und überzeugt mit „Ja“ antworten. Ja, Sholay halt dem Erwartungsdruck stand, Ja, Sholay ist zu Recht ein Klassiker des Bollywoodkinos und Ja, Sholay kann sogar Cineasten gefallen, die sich sonst nicht für Bollywood begeistern können, aber sehr wohl etwas für die Italowestern und ihre Verwandten übrig haben. Insofern wird hier eine breite Menge an Cineasten, die für satte 204 Minuten beste Unterhaltung hat, bedient. Dass die Geschichte von Sholay nur wenig Eigenständiges hat, geschenkt, besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht, vor allem dann, wenn man sich anschaut, was einem heute so im Kino alles als „Neu“ verkauft wird.
Was genau macht jetzt Sholay aber aus und warum macht der Film nun so viel Spaß? Da wären zum einen die Schauspieler. Der junge Amitabh Bachchan als Jai und Dharmendra als Veeru – pefekt, sowohl von der Zeichnung der Figuren im Drehbuch, wie auch von der schauspielerischen und dramaturgischen Gestaltung und Führung durch den Regisseur. Wer Amitabh Bachhan in seinen heutigen populären Rollen als strenger, aber herzensguter Patriarch kennt, kann schon in Sholay erkennen, dass er kein Mann der vielen, sondern der großen Worte ist. Wo andere zum Overacting neigen, neigt er, verglichen damit, schon fast zur Arbeitsverweigerung. Aber gerade dieses Minimale, genau gesetzte Spiel, dass mehr durch Körpersprache als durch Worte sagt, zeichnet ihn damals wie heute aus. (Des-)Interessiert zuhören, sich eine eigene Meinung bilden und dann im richtigen Augenblick zuschlagen. Dabei aber immer deutlich machen, dass man sich nichts gefallen lässt und zur Not weiß, wie man sich verteidigt, denn in Sachen Instinkt und Gewalt steht Jai dem impulsiven Veeru in Nichts nach. Soll jetzt nicht heißen, dass Veeru kopflos wäre, nur er hat halt nunmal das Talent und den Drang immer im Mittelpunkt stehen zu wollen, zu übertreiben und des öfteren erst zu handeln und dann nachzudenken, nicht in allen Situationen die besten Mischung, aber eben die perfekte Ergänzung zu Jai. Kein Wunder also dass sich Amithab und Dharmendra aka Jai und Veeru blind verstehen und Ihnen ihre Mission im Namen der Ehre vollends abnimmt. Zwei geniale Hauptdarsteller allein aber machen noch keinen Klassiker vom Kaliber Sholays, da müssen zumindest noch ein Schurke her, jemand der Dank der Weisheit seines Alters über den Dingen steht und potentielle Freundinnen für die beiden Hauptdarsteller. Ich hätte ja beinahe Helden statt Hauptdarsteller geschrieben, aber Helden im eigentlichen Sinn und an sich sind Jai und Veeru ja nicht. Fangen wir mit dem Schurken an. Der heißt Gabbar und wird von Amjad Khan richtig diabolisch und ohne, das leider oftmals bollywoodtypische, Overacting gespielt. Zu genial, wenn ein um das andere Mal, eine eigentlich fröhliche Szene, in der man bei Gabbar schon so etwas wie (Mit-)Gefühl zu erkennen meint, in Eiseskälte umschlägt und dem Zuschauer klar macht, wie wenig für Gabbar auf seinem Rachefeldzug gegen Thakur ein Menschenleben zählt und wie sehr und schnell man als Zuschauer mit Jai und Veeru, die nicht gerade zimperlicher mit ihren Gegenern umgehen, sympathisiert.

Mit Thakur, gespielt von Sanjeev Kumar, haben wir den altersweisen Ex-Polizisten, der Jai und Veeru, aus Dankbarkeit dafür, dass sie einst sein Leben gerettet haben, einstellt und durch sein beispielhaftes Verhalten, nie hat er sich bestechen lassen und für seine Aufrichtigkeit teuer bezahlt, die Läuterung der beiden einleitet und trotz des harten Schicksals innerlich nicht gebrochen wurde. Hut ab, dass Sanjeev Kumar, diese Komplexität seiner Rolle auch dann rüber bringt, wenn er in der Jetzt-Zeit des Films, nur seine Mimik als Ausdrucksmittel hat. Mehr zu verraten würde hier allerdings der Mega-Spoiler für eine doch recht intensive und heftige Szene sein. Überhaupt hat der Film einige Szenen, die mir als Zuschauer an die Nieren gegangen sind. Obwohl es keine expliziten Gewaltdarstellungen gibt, wird an Gewalt, körperlicher wie psychischer nicht gespart, egal auf welcher Seite. Gut und Böse gibt es, ganz im Sinn der filmischen Vorbilder, schonmal gar nicht, nur grau und das dies so belassen wurde ist auch gut so. Sehr lobenswert, dass in Sholay auf das totale Übertreiben, das in vielen Bollywoodfilmen, die Kampfszenen lächerlich erscheinen lässt, zugunsten einer doch „realistischen“ Gewaltdarstellung verzichtet wird.

Fehlen noch die potentiellen Freundinnen und auch hier macht Sholay alles richtig, wie sich unschwer daran erkennen lässt, dass sowohl Amithab Bachhan wie auch Dharmendra ihre jeweilige Filmpartnerin geheiratet haben. Während es Hema Malini als Veerus potentielle Freundin Basanti einfach hat, ist Jaya Badhuri als Radha, meiner Meinung nach, mehr gefordert, was aber an der Figurenzeichnung liegt. Hema Malinis Basanti mag etwas naiv sein in ihrem Glauben an die große Liebe und hie und da auch ein wenig zu viel reden, doch mit ihrer purer Lust am Leben passt sie perfekt zu Veeru, ganz so wie Jaya Badhuris junge Witwe Radha zu Jai. Es ist sicherlich nicht leicht eine junge Witwe in einem Bollywoodfilm zu spielen und noch schwieriger, wenn man sich als solche dann auch noch, was man ja eigentlich nicht darf, verlieben soll, doch Jaya Badhuri macht aus den limitierten Möglichkeiten das Beste und Sholay bricht, ganz wie es die Konvention und Tradition Bollywoods verlangt, ein gesellschaftliches Tabu. Sholay ist, trotz der vielen Anleihen bei Klassikern des Kinos, eben doch durch und durch ein typischer Bollywoodfilm und zu dem gehören natürlich auch ganz klar, die Tanz- und Gesangseinlagen. Und auch hier, der geneigte Leser ahnt es schon, keine Patzer. Denn auch hier wurde geklotzt statt gekleckert und man hatte mit R. D. Burman, über dessen Namen ich bis Sholay noch gar nicht gestolpert war, wohl laut vielen, vielen anderen Kritiken zum Film, den Komponisten des Hindi-Films schlechthin an Board. Höre ich mir Yeh Dosti, Holi Ke Din, Mehbooba Mehbooba, Koi Haseena und Jab Tak Hai Jaan an bin ich geneigt dem Urteil meiner geschätzten Mitkritiker in Sachen R.D. Burman zuzustimmen. Yeh Dosti ist das typische beste Freunde haben ihren Spaß Lied und stellt Jai und Veeru perfekt vor. Holi Ke Din, das gleiche in grün, nur diesmal für das Holifest, während Mehbooba Mehbooba auf Helen zugeschnitten ist und nicht enttäuscht.

Fehlen noch Bild und Ton der DVD und hier komm ich dann auch zum wohl einzigen Minus. Wobei ich mir noch nicht mal sicher bin, ob dies Minus überhaupt REM ankreiden kann oder ob es schlicht daran liegt, dass es einfach kein besseres Ausgangsmaterial gibt und sich eine aufwendigere Restaurierung ob des Nischenmarktes, ja der Hype hier in Deutschland hat seinen Zenit überschritten, nicht lohnt. So bleibt ein zwar von den Farben her kräftiges, aber farblich wie in der Intensität der Farben stellenweise sehr schwankendes Bild, das in einer Szene sehr kräftig und intensiv wirkt, in der nächsten farblos und blass. Zumindest mein Anfangseindruck: „Schade, dass das Bild ein wenig so rüberkommt, als hätte man nur eine schon etwas zu oft abgespielte VHS Kassette als Master gehabt“ hat sich dann doch nicht bestätigt, aber ich glaub selbst das hätte mir Sholay nicht vermiest oder gar der Qualität des Films einen Abbruch getan und mit einer eher nicht vorhandenen Bildqualität muss der Bollywoodfan halt nunmal rechnen. Lass ich den Ton über die Fernsehlautsprecher laufen klingt er annehmbar aber etwas schwach auf der Brust. Lass ich den Ton über den A/V-Receiver laufen kehrt es sich um, es knackst, brummt und rauscht, aber dafür hat der Ton nun ordentlich was auf der Brust. Dass der Ton „nur Stereo“ ist, geschenkt. Lieber das Originaltonformat als ein schlechter Mix von Mono/Stereo hoch auf 5.1 oder gar schon 7/8.1.

Fazit: Wer sich auch nur entfernt für Italowestern und/oder das Thema der Sieben Samurai begeistern kann, sollte sich Sholay nicht entgehen lassen, Bollywood hin oder her, der Film hat es verdient völlig unvoreingenommen angeschaut zu werden. Bollywoodfans haben, sollen, werden eh blind zugreifen. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
Es ist eine wahrlich klassische Coming-of-Age-Geschichte, die James Bolton hier nach einem Roman von Jim Grimsley inszeniert hat: Nathan (unschuldig-verträumt: Stephan Bender, der in „Superman Returns“ den jugendlichen Titelhelden spielte) ist mit seinen Eltern wieder einmal umgezogen und wohnt nun auf einer Farm im konservativen amerikanischen Süden. Im Nachbarhaus lebt der nicht viel ältere Roy (der knackige Naturbursche Maximilian Roeg, Sohn von Regielegende Nicolas Roeg und Schauspielerin Theresa Russell), für den sich Nathan schon bald zu interessieren beginnt. Die beiden Jungs treffen sich regelmäßig im Schulbus, den Roy fährt, sehen sich abends für die Hausarbeiten oder um gemeinsam im Waldsee schwimmen zu gehen. Dabei kommen sie sich schließlich auch körperlich näher. Das stellt Roy vor Probleme mit seiner Freundin (Rooney Mara aus „Verblendung“), aber noch dramatischer entwickelt sich die ohnehin schon angespannte Beziehung zwischen Nathan und dessen Vater.

Jim Grimsleys poetische Liebesgeschichte zweier junger Männer gehört seit ihrem Erscheinen im Jahr 1995 zu den Klassikern zeitgenössischer schwuler Literatur. James Boltons Verfilmung ist der Vorlage weitgehend treu geblieben, was den Film heutzutage in einigen Belangen ein wenig zu konventionell erscheinen lassen mag. Vielleicht ist der Stoff gerade auch für junge Schwule, die vor ihrem Coming Out stehen, nicht besonders ermutigend. Schließlich stoßen die beiden Protagonisten durchweg nur auf Hass und Ablehnung und müssen ihre Liebe im Geheimen ausleben. Nichtsdestotrotz ist Bolton mit „Dream Boy“ ein gut gespieltes Jugenddrama gelungen, das die in der Romanvorlage plastisch beschriebenen Momente in kongeniale Filmbilder umsetzt.

Bolton begeht auch nicht den Fehler, alles haarklein auserzählen zu müssen. In den meisten Fällen genügen ihm ein paar dezente Andeutungen, die voller Aussagekraft und Potenzial stecken. Das letzte Drittel des Films, das während eines Campingausflugs spielt, bei dem die Jungs auch ein verfluchtes Haus observieren, driftet dann zusehends in eine (Alp-)Traumwelt ab, bei der man als Zuschauer kaum noch zwischen Realem und Erdachtem unterscheiden kann. Damit gelingt James Bolton aber auch die kongeniale Umsetzung von Jim Grimsleys Romanende, das ebenfalls Raum für Interpretationen und eigene Deutungen ließ. Der 2009 erstmals in Deutschland auf DVD veröffentlichte Film ist nun in der „20 Years Pro-Fun Media Cinema Collection“ in gleicher Ausstattung neu aufgelegt worden. Das Bild im Widescreen-Format 1,78:1 ist für DVD-Verhältnisse recht überzeugend geraten, dafür hapert es doch ein wenig am Ton. Der liegt ausschließlich in der englischen Originalversion vor, da der Film nie synchronisiert wurde. Deutsche Untertitel sind optional verfügbar. Bei der Dolby Digital 5.1-Version ist der Surround allerdings viel zu laut aufgespielt, weswegen die Sprache kaum verständlich ist. Ebenso schlecht abgemischt ist die Dolby Digital 2.0-Variante, bei der der Surround stattdessen zu leise ist, weswegen die Spur fast wie Mono-Ton klingt. Als Extras gibt es neben dem Kinotrailer noch eine animierte Fotogalerie mit Szenen- und Setfotos. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Im gesetzlosen Ödland um das Dorf Ramgarh treibt der gefürchtete Bandit Gabbar Singh (Amjad Khan) sein Unwesen. Polizist Thakur (Sanjeev Kumar) fasst den Schurken, der jedoch kurz darauf wieder entkommt. Kaltblütig und brutal rächt sich Gabbar an Thakur und seiner Familie.

Der Polizist heuert die Kleinganoven Veeru (Dharmendra) und Jai (Amitabh Bachchan) an. Sie sollen das Dorf vor Gabbars Überfällen und Plünderungen beschützen und seine Bluttaten vergelten. Die beiden Revolverhelden versuchen bald alles, um dem belagerten Dorf zu helfen und die „sholay“ (Glut) der Rache, die in Thakur brennt, zu besänftigen. SHOLAY liegt auf der DVD im anamorphen Originalformat von 2.35:1 vor. Das Master scheint für den Transfer auf das digitale Heimmedium nicht großartig restauriert worden zu sein, und so erkennt man dem Film leider an, das er schon einige Jahre auf den Buckel hat. Besonders der Kontrast hat gelitten und verleiht dem Bild einen intensiven Rotstich mit leicht verfälschten Farben. Auch der Schwarzwert ist zu kraftvoll und verschluckt auf dunklen Flächen Konturen. Die Schärfe bleibt oberflächlich und das generell weich erscheinende Bild offenbart nur selten feinere Strukturen. Der Transfer wurde größtenteils von Verunreinigungen entfernt, während Rauschen durchgehend vorhanden ist, dabei jedoch nicht störend agiert. Offen gesagt wird man beim Betrachten des Films den Eindruck schwer los, als wäre die Abtastung von einer (gut erhaltenen) Kinorolle vorgenommen worden und nicht vom Original Negativ. Der Film wurde bisher noch nie in Deutschland veröffentlicht. Da für das Release auf DVD aus Kostengründen eine Synchronisation vermutlich nicht rentabel wäre, wurde auf deutsche Untertitel zurückgegriffen. Als Tonspur liegt Hindi in Dolby Digital 2.0 (Mono) vor, welche zwar sehr dünn klingt und in den Höhen eingeschränkt ist, ansonsten jedoch keine Sorgen bereitet. Rauschen bleibt erfreulicherweise aus und auch andere Störungen jeglicher Art sucht man vergebens. Neben den bereits erwähnten Untertiteln in Deutsch gibt es lediglich noch einen „Bollywood macht glücklich!“ Trailer sowie die Option alle Musikstücke im Film separat anzuwählen. Da das Rezensionsexemplar ohne Verpackung vorliegt, fallen diese und das laut Datenblatt beiliegende Poster nicht in die Bewertung mit ein. Diversen Quellen zufolge gehört SHOLAY zu den beliebtesten und erfolgreichsten Produktionen Indiens und verhalf Amitabh Bachchan zu einer erfolgreichen nationalen Karriere. Warum man in Deutschland bis zum jetzigen DVD-Release auf eine Veröffentlichung warten musste, ist ein Rätsel. An der Qualität des Filmes kann es nicht hapern, denn dieser wurde gut inszeniert und wartet mit einem Filmduo auf welches in dieser Art sicher auch in Deutschland gern gesehen wird. Sicherlich ist die Laufzeit mit über drei Stunden ungewohnt lang für europäische Verhältnisse, allerdings hat dies noch nie ein Label daran gehindert den Film zumindest eigenständig zu kürzen. Dies kann jetzt im Grunde auch egal sein, denn 34 Jahre nach Entstehung veröffentlicht Rapid Eye Movie den Film endlich in Deutschland auf DVD.

Bild und Ton sind natürlich nicht auf dem Level aktueller Produktionen, was Fans dieses Genres jedoch nicht vom Kauf abschrecken sollte. ()

alle Rezensionen von Dennis Meihöfer ...
0 von 50
3


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Sholay
Land / Jahr: Indien 1975
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Booklet, Poster
Kommentare:

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