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Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein
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Der MANN (Wolfgang Seidenberg) flieht vor den ewigen Wiederholungen seines Lebens, den in ihn gesetzten Erwartungen, dem Eingebundensein in Fremd- und Selbst - Zwängen. Auf einem stillgelegten Fabrikgelände trifft er auf GODOT (Mira Gittner), die im Abfall der Stadt Zeichen in den weggeworfenen Dingen des Lebens sucht. Zusammen mit GODOT begibt sich der MANN auf eine Reise durch die Nacht, den Abfall des Lebens und dem Müll in seinem Kopf.
Ausgebrochen aus seinem routiniert-eintönigem Alltag gibt sich der MANN seinen Gedanken hin, kehrt sein Innerstes nach außen und lässt in dieser Nacht sein Leben Revue passieren, zappt in teils bedrückend realen, teils surrealen Bildern voller Komik durch sein Leben wie durch die Programme unserer Medienlandschaft –
die Show des Lebens. Vom Stummfilm bis zur Talkshow, vom Computerspiel bis zum Bildungsfernsehen - mit einem kritischen Augenzwinkern führt Roland Reber den MANN nicht nur durch seine Gedanken, sondern den Zuschauer auch durch unsere massenmediale Unterhaltungskultur.
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Inhaltsangabe zu Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein: 
Der MANN (Wolfgang Seidenberg) flieht vor den ewigen Wiederholungen seines Lebens, den in ihn gesetzten Erwartungen, dem Eingebundensein in Fremd- und Selbst - Zwängen. Auf einem stillgelegten Fabrikgelände trifft er auf GODOT (Mira Gittner), die im Abfall der Stadt Zeichen in den weggeworfenen Dingen des Lebens sucht. Zusammen mit GODOT begibt sich der MANN auf eine Reise durch die Nacht, den Abfall des Lebens und dem Müll in seinem Kopf.
Ausgebrochen aus seinem routiniert-eintönigem Alltag gibt sich der MANN seinen Gedanken hin, kehrt sein Innerstes nach außen und lässt in dieser Nacht sein Leben Revue passieren, zappt in teils bedrückend realen, teils surrealen Bildern voller Komik durch sein Leben wie durch die Programme unserer Medienlandschaft –
die Show des Lebens. Vom Stummfilm bis zur Talkshow, vom Computerspiel bis zum Bildungsfernsehen - mit einem kritischen Augenzwinkern führt Roland Reber den MANN nicht nur durch seine Gedanken, sondern den Zuschauer auch durch unsere massenmediale Unterhaltungskultur.
Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein stammt aus dem Hause WVG Medien GmbH.
Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein:
Darsteller:
Wolfgang Seidenberg  , Mira Gittner  , Marina Anna Eich  , Antonio Exacoustos, Wolfram Kunkel, Barbara Schmidt, Sabrina Brencher, Andreas Heinzel, Sven Thiemann, Torsten Münchow,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein:
0Jean Lüdeke2009-03-27Harte cinéastische Filmkost, dieser bizarre Roland-Reber-Trip durch die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Seele. Fest steht, es lässt sich nicht eindeutig einer bestimmten Filmgattung zuordnen. Das muß kein Nachteil sein, aber die Rezeption ist umso komplexer und komplizierter: Sie lebt auf einer Trauminsel,. Regisseur Reber lässt die Dame in seinem existenzphilosophischen Experimentalstück "Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein" (2007) auf einem Gummiboot mit aufblasbarer Palme durch die Abwasserkanäle schippern. Für eine Nacht bekommt Godot, wie sich die Frau nennt, einen namenlosen Mann an die Seite gestellt. Zusammen unternehmen sie einen Streifzug durch den Unrat des Lebens, auf dem man sie nun auf DVD begleiten kann.
Im Leben des Mannes (Wolfgang Seidenberg, "Marienhof") wiederholen sich die banalen wie wichtigen Dinge. Dem Trott entflieht er. Er verlässt seine Frau (Marina Anna Eich) und die Geliebte (Sabrina Brencher), entkommt der Mutter (Barbara Schmidt) und nabelt sich gedanklich vom verstorbenen Vater ab. Doch plötzlich ist er alleine, und dieser Umstand macht ihm zunehmend Angst. Nur Godot (Mira Gittner) nimmt ihn zu sich auf. Während der gemeinsamen Reise durch den Müll der Stadt kehrt der Namenlose sein Innerstes nach Außen. Seine Erinnerung wird dem Zuschauer als buntes Sammelsurium aus Stummfilm, Talkshow und Computer-Game dem Betrachter vor den Latz knallt.
Nicht jedermanns Sache: Experimentelles Theater wechselt sich mit Video-Installationen und einer pointierten TV-Satire ab. Das wirkt streckenweise überfrachtet, ist bisweilen zu verquast, zu kopflastig: Kunst, Kitsch ohne Kommerz? Auch nicht, fest steht indes der schrähge Streifen wurde ohne irgendeinem Cent stattlicher Subventionen oder anderer Fördermittel letztlich auf den Silberrohling gebracht. Der 55jährige Ausnahmefilmer Roland Reber ist seit 1999 Regisseur bei der wtp international Filmproduktion in München und erhielt sechs internationale Kinofilmauszeichnungen Er war internationales Jurymitglied bei den Filmfestspielen von Kairo, Alexandria und Dakha. Er war bis 2008 offizieller Repräsentant des Cairo International Film Festivals für Deutschland und Generalrepräsentant für das Damaskus International Filmfestival für Europa. Beim Internationalen Filmfestival Sitges 2007 wurde Reber in die internationale Jury berufen. Beim Filmfestival Fantasporto in Porto 2008 war er ebenfalls in der internationalen Jury. Ein Unikum, wenn auch ein schwer Fassbares, das heuer nicht mehr aus der Szene wegzudenken ist.
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Harte cinéastische Filmkost, dieser bizarre Roland-Reber-Trip durch die Irrungen und Wirrungen der menschlichen Seele. Fest steht, es lässt sich nicht eindeutig einer bestimmten Filmgattung zuordnen. Das muß kein Nachteil sein, aber die Rezeption ist umso komplexer und komplizierter: Sie lebt auf einer Trauminsel,. Regisseur Reber lässt die Dame in seinem existenzphilosophischen Experimentalstück " Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein" (2007) auf einem Gummiboot mit aufblasbarer Palme durch die Abwasserkanäle schippern. Für eine Nacht bekommt Godot, wie sich die Frau nennt, einen namenlosen Mann an die Seite gestellt. Zusammen unternehmen sie einen Streifzug durch den Unrat des Lebens, auf dem man sie nun auf DVD begleiten kann.
Im Leben des Mannes (Wolfgang Seidenberg, "Marienhof") wiederholen sich die banalen wie wichtigen Dinge. Dem Trott entflieht er. Er verlässt seine Frau (Marina Anna Eich) und die Geliebte (Sabrina Brencher), entkommt der Mutter (Barbara Schmidt) und nabelt sich gedanklich vom verstorbenen Vater ab. Doch plötzlich ist er alleine, und dieser Umstand macht ihm zunehmend Angst. Nur Godot (Mira Gittner) nimmt ihn zu sich auf. Während der gemeinsamen Reise durch den Müll der Stadt kehrt der Namenlose sein Innerstes nach Außen. Seine Erinnerung wird dem Zuschauer als buntes Sammelsurium aus Stummfilm, Talkshow und Computer-Game dem Betrachter vor den Latz knallt.
Nicht jedermanns Sache: Experimentelles Theater wechselt sich mit Video-Installationen und einer pointierten TV-Satire ab. Das wirkt streckenweise überfrachtet, ist bisweilen zu verquast, zu kopflastig: Kunst, Kitsch ohne Kommerz? Auch nicht, fest steht indes der schrähge Streifen wurde ohne irgendeinem Cent stattlicher Subventionen oder anderer Fördermittel letztlich auf den Silberrohling gebracht. Der 55jährige Ausnahmefilmer Roland Reber ist seit 1999 Regisseur bei der wtp international Filmproduktion in München und erhielt sechs internationale Kinofilmauszeichnungen Er war internationales Jurymitglied bei den Filmfestspielen von Kairo, Alexandria und Dakha. Er war bis 2008 offizieller Repräsentant des Cairo International Film Festivals für Deutschland und Generalrepräsentant für das Damaskus International Filmfestival für Europa. Beim Internationalen Filmfestival Sitges 2007 wurde Reber in die internationale Jury berufen. Beim Filmfestival Fantasporto in Porto 2008 war er ebenfalls in der internationalen Jury. Ein Unikum, wenn auch ein schwer Fassbares, das heuer nicht mehr aus der Szene wegzudenken ist.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein:
Originaltitel: Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein
Land / Jahr: Deutschland 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Publikumsdiskussionen, Outtakes, Deleted Scenes, Alternatives Ende
Kommentare zu Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein:
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