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Meisterwerke des lateinamerikanischen Films: Verbieten verboten
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Verbieten verboten ist die Geschichte von drei Studenten, Leon, seiner Freundin Léticia und dem Medizinstudent Paulo, Leons bester Freund und Zimmernachbar, der sich in Léticia verliebt. Dieses löst Spannungen zwischen den Beteilgten aus. Als die drei Studenten die unheilbar kranke Rosalina im Unikrankenhaus kennenlernen, versuchen sie Informationen über ihre beiden Söhne zu erhalten. Sie geraten dabei in den Strudel städtischer Gewalt gegen Straßenverkäufer. Leon versucht den jüngeren Sohn Rosalinas zu retten und wird dabei von einem Polizisten angeschossen. Léticia hilft Leon beim Untertauchen und Paulo muss die Kugel aus der Schulter operieren. Diese tragische Erfahrung verbindet die drei Freunde aufs Neue.
Proibido Proibir ist einer von den Filmen heutzutage, die man nicht vergessen wird. Émile Breton, L`Humanité
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Inhaltsangabe zu Meisterwerke des lateinamerikanischen Films: Verbieten verboten: 
Verbieten verboten ist die Geschichte von drei Studenten, Leon, seiner Freundin Léticia und dem Medizinstudent Paulo, Leons bester Freund und Zimmernachbar, der sich in Léticia verliebt. Dieses löst Spannungen zwischen den Beteilgten aus. Als die drei Studenten die unheilbar kranke Rosalina im Unikrankenhaus kennenlernen, versuchen sie Informationen über ihre beiden Söhne zu erhalten. Sie geraten dabei in den Strudel städtischer Gewalt gegen Straßenverkäufer. Leon versucht den jüngeren Sohn Rosalinas zu retten und wird dabei von einem Polizisten angeschossen. Léticia hilft Leon beim Untertauchen und Paulo muss die Kugel aus der Schulter operieren. Diese tragische Erfahrung verbindet die drei Freunde aufs Neue.
Proibido Proibir ist einer von den Filmen heutzutage, die man nicht vergessen wird. Émile Breton, L`Humanité
Meisterwerke des lateinamerikanischen Films: Verbieten verboten stammt aus dem Hause WVG Medien GmbH.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Meisterwerke des lateinamerikanischen Films: Verbieten verboten:
0Jean Lüdeke2009-03-26Unter der illustren Prämisse Meisterwerke des lateinamerikanischen Films erscheint nun dieses Dramen-Highlight: Verbieten verboten" ist die Story dreier Studenten, nämlich Leon, seiner Freundin Léticia und dem Medizinstudent Paulo, Leons bester Freund und Zimmernachbar, der sich in Léticia verliebt. Dieses löst Spannungen zwischen den Beteiligten aus. Als die drei Studenten die unheilbar kranke Rosalina im Universitäts-Krankenhaus kennenlernen, versuchen sie Informationen über ihre beiden Söhne zu erhalten. Dabei geraten sie in den Sog urbaner Gewaltausbrüche gegen die verhassten Straßenverkäufer. Leon versucht den jüngeren Sohn Rosalinas zu retten und wird dabei von einem Polizisten angeschossen. Léticia hilft Leon beim Untertauchen und Paulo muss obendrein die Kugel aus der Schulter entfernen. Diese leidliche Erfahrung verbindet die drei Freunde doch wieder auf eine neue, loyale Ebene.
Ein bleiernes, extraordinäres Drama des in Brasilien arbeitenden Chilenen Jorge Durán, der in den achtziger Jahren als Drehbuchautor erfolgreich war und nun mit 65 Jahren seine zweite Regiearbeit vorlegte. Mit relativ kleinem Budget ein kunstvoll gedrehter film mit interessanter Parallelmontage, in der die High-Tech-Tempel, architektonische Highlights des Landes mit den erbärmlichen Slumhütten konterkariert werden. Auch die drei Protagonisten überzeugen durch intensive Interpretations-Hingabe.
Lateinamerika im Film ist sehr kontrovers, trotz wirtschaftlicher Ebbe zeigen sich immer wieder engagierte Filmemacher durch ihre Produktionen, die sehr mutig und mächtig erscheinen. Auch die tragische Erfahrung des Exils teilen sehr viele Filmemacher. Da ihre Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch jedoch eine Weltsprache ist, gelingt ihnen die Eingliederung in das Exilland verhältnismäßig schnell. Dies kann jedoch nicht über Dinge wie den Verlust der Heimat, der Freunde und Familie, den gescheiterten Utopien, Hoffnungen und den Verrat durch Kollegen und Nachbarn hinweghelfen. Dementsprechend sind diese Aspekte zentrale Bezugspunkte in vielen Filmen lateinamerikanischer Regisseure. Ihr Einsatz für Menschenrechte und Demokratie ist im Exil konsequenter.
Seit Mitte der 50er Jahre gibt es den Neuen Film. Damals kam es in diversen Ländern Lateinamerikas zur Produktion von Filmen, die sich sehr stark für die Probleme unserer Nationen engagierten. Filme wie Río 40 grados von Nelson Pereira dos Santos (Brasilien), El Mégano von Julio García Espinosa und anderen (Kuba) sowie die Werke der Dokumentarfilm-Schule Santa Fe, geleitet von Fernando Birri, sind unter den ersten Versuchen zu findenDer Chilene Miguel Littín bringt das Latino-Kino auf den punkt, indem er behauptet, der Neue Lateinamerikanische Film lasse weder Grenzen gelten noch halte er etwas von Dogmen und Religionen, sondern er nähre sich an der Dialektik des Lebens.
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Unter der illustren Prämisse Meisterwerke des lateinamerikanischen Films erscheint nun dieses Dramen-Highlight: Verbieten verboten" ist die Story dreier Studenten, nämlich Leon, seiner Freundin Léticia und dem Medizinstudent Paulo, Leons bester Freund und Zimmernachbar, der sich in Léticia verliebt. Dieses löst Spannungen zwischen den Beteiligten aus. Als die drei Studenten die unheilbar kranke Rosalina im Universitäts-Krankenhaus kennenlernen, versuchen sie Informationen über ihre beiden Söhne zu erhalten. Dabei geraten sie in den Sog urbaner Gewaltausbrüche gegen die verhassten Straßenverkäufer. Leon versucht den jüngeren Sohn Rosalinas zu retten und wird dabei von einem Polizisten angeschossen. Léticia hilft Leon beim Untertauchen und Paulo muss obendrein die Kugel aus der Schulter entfernen. Diese leidliche Erfahrung verbindet die drei Freunde doch wieder auf eine neue, loyale Ebene.
Ein bleiernes, extraordinäres Drama des in Brasilien arbeitenden Chilenen Jorge Durán, der in den achtziger Jahren als Drehbuchautor erfolgreich war und nun mit 65 Jahren seine zweite Regiearbeit vorlegte. Mit relativ kleinem Budget ein kunstvoll gedrehter film mit interessanter Parallelmontage, in der die High-Tech-Tempel, architektonische Highlights des Landes mit den erbärmlichen Slumhütten konterkariert werden. Auch die drei Protagonisten überzeugen durch intensive Interpretations-Hingabe.
Lateinamerika im Film ist sehr kontrovers, trotz wirtschaftlicher Ebbe zeigen sich immer wieder engagierte Filmemacher durch ihre Produktionen, die sehr mutig und mächtig erscheinen. Auch die tragische Erfahrung des Exils teilen sehr viele Filmemacher. Da ihre Muttersprache Spanisch oder Portugiesisch jedoch eine Weltsprache ist, gelingt ihnen die Eingliederung in das Exilland verhältnismäßig schnell. Dies kann jedoch nicht über Dinge wie den Verlust der Heimat, der Freunde und Familie, den gescheiterten Utopien, Hoffnungen und den Verrat durch Kollegen und Nachbarn hinweghelfen. Dementsprechend sind diese Aspekte zentrale Bezugspunkte in vielen Filmen lateinamerikanischer Regisseure. Ihr Einsatz für Menschenrechte und Demokratie ist im Exil konsequenter.
Seit Mitte der 50er Jahre gibt es den Neuen Film. Damals kam es in diversen Ländern Lateinamerikas zur Produktion von Filmen, die sich sehr stark für die Probleme unserer Nationen engagierten. Filme wie Río 40 grados von Nelson Pereira dos Santos (Brasilien), El Mégano von Julio García Espinosa und anderen (Kuba) sowie die Werke der Dokumentarfilm-Schule Santa Fe, geleitet von Fernando Birri, sind unter den ersten Versuchen zu findenDer Chilene Miguel Littín bringt das Latino-Kino auf den punkt, indem er behauptet, der Neue Lateinamerikanische Film lasse weder Grenzen gelten noch halte er etwas von Dogmen und Religionen, sondern er nähre sich an der Dialektik des Lebens.
(Jean Lüdeke)
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