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Große Kinomomente: Hotel Ruanda
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Ergreifendes Drama vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und Genozids in Ruanda. Don Cheadle, Sophie Okonedo, Joaquin Phoenix und Nick Nolte in einem Film, der die wahre Kraft eines Einzelnen im Kampf gegen die erbarmungslose Brutalität gezielt geschürten Hasses zeigt. Am 7. April 1994 brach in Ruanda der Bürgerkrieg zwischen den regierenden Hutu-Milizen und den Rebellen der Tutsi aus. In nur 100 Tagen starben eine Millionen Menschen durch die Hand der Milizen, während die gesamte westliche Welt vor dem blutigsten Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte die Augen verschloss. HOTEL RUANDA ist die wahre Geschichte eines ganz gewöhnlichen Mannes, der beispiellose Zivilcourage bewies und über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Paul Rusesabagina (DON CHEADLE) stellte sich couragiert gegen die Kräfte, die sein Land zu zerreißen drohten. Er öffnete seine Arme und fand einen Ort, an dem die Hoffnung überlebte.
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Inhaltsangabe zu Große Kinomomente: Hotel Ruanda: 
Ergreifendes Drama vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs und Genozids in Ruanda. Don Cheadle, Sophie Okonedo, Joaquin Phoenix und Nick Nolte in einem Film, der die wahre Kraft eines Einzelnen im Kampf gegen die erbarmungslose Brutalität gezielt geschürten Hasses zeigt. Am 7. April 1994 brach in Ruanda der Bürgerkrieg zwischen den regierenden Hutu-Milizen und den Rebellen der Tutsi aus. In nur 100 Tagen starben eine Millionen Menschen durch die Hand der Milizen, während die gesamte westliche Welt vor dem blutigsten Kapitel der jüngeren afrikanischen Geschichte die Augen verschloss. HOTEL RUANDA ist die wahre Geschichte eines ganz gewöhnlichen Mannes, der beispiellose Zivilcourage bewies und über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Paul Rusesabagina (DON CHEADLE) stellte sich couragiert gegen die Kräfte, die sein Land zu zerreißen drohten. Er öffnete seine Arme und fand einen Ort, an dem die Hoffnung überlebte.
Große Kinomomente: Hotel Ruanda stammt aus dem Hause Universum Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Große Kinomomente: Hotel Ruanda:
Darsteller:
Xolani Mali, Don Cheadle, Desmond Dube, Hakeem Kae-Kazim, Tony Kgoroge, Rosie Motene, Neil McCarthy, Mabutho `Kid` Sithole, Nick Nolte  , Fana Mokoena, Jeremiah Ndlovu, Sophie Okonedo, Lebo Mashile, Antonio David Lyons, Leleti Khumalo, Kgomotso Seitshohlo, Lerato Mokgotho, Mosa Kaiser, Mathabo Pieterson, Ofentse Modiselle, David O`Hara, Joaquin Phoenix, Lennox Mathabathe, Mothusi Magano, Noxolo Maqashalala, Thulani Nyembe, Simo Mogwaza, Mirriam Ngomani, Cara Seymour, Harriet Lenabe, Roberto Citran, Mduduzi Mabaso, Sonni Chidiebere, Thomas Kariuki, Sibusiso Mhlangu, Ashleigh Tobias, Jean Reno  ,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Große Kinomomente: Hotel Ruanda:
0Jean Lüdeke2009-05-14Eine Genozid mit über 800 000 Toten in Afrika, aber 1300 Menschen kann der ruandische Hotel-Manager Paul retten. Ein bewegender Film nach einer wahren Begebenheit: Es dauerte gerade einmal 100 Tage, bis da waren eine Million tot. Ort: Ruanda. Zeit: 1994. Das am dichtesten besiedelte Land Afrikas mit derzeit 800 000 Einwohnern zwischen Tansania und dem Kongo, erlebte den größten Völkermord seit dem Zweiten Weltkrieg. Dort schlachteten nämlich die ruandischen Hutu-Extremisten ihre Tutsi-Nachbarn regelrecht ab. Nur: Im Westen gab es wenig Neues darüber zu sehen, denn die Welt verschloss die Augen. Und nur selten sickerten seinerzeit die blutüberströmten Kriegsbilder durch die Medienkanäle. Eben irgendwie als „Dritte-Welt-Konflikt“ und „Stammesfehde“ von der Verantwortung abgetan. Einfach irgendwo, nirgendwo unten in Afrika….
Das ist der reale Hintergrund-Stoff, aus dem eigentlich keine Kinoträume werden: Aber ein berührender und halbdokumentarischer Film über den Hotelmanager Paul Rusesabagina (Don Cheadle, bekannt aus„Ocean’s Twelve“), der zuerst seine Familie, dann aber rund weitere 1300 Menschen in seiner Luxusherberge mit dem idyllischen Namen „1000 Hügel“ vor den Übergriffen marodierender Tutsis und korrupter Hutus bewahrt. Das Hotel wird zur offenen Oase zwischen Angst und Hoffung Eine Trutzburg en miniature des Wartens auf machtlose Un-Schutztruppen und verzweifelte Rotkreuzler. Dabei managt Don das eigene Leben nicht selten in tödliche Gefahr. Diese brisante Gratwanderung zwischen Polit-Doku und gehaltvollem Kinofilm beherrscht Regisseur Terry George meisterlich, denn die Bilder berühren anstatt zu belehren. Besonders beeindruckend dabei die Rolle Don Cheadles, der im Zwiespalt zwischen Familie (seine Frau Tatiana mimt die Tutsi), Glauben und Moral steht. Und Parade-Rauhbein Nick Nolte als „Peace Keeper“ Colonel Oliver dürfte in diesem auf der Berlinale geehrten Film an längst vergessene„Under Fire“-Zeiten, als Reporter Seite an Seite mit Gene Hackman, erinnert worden sein.
Das Drama gewann den „Cinema for Peace Award“ und war auch für drei Oscars nominiert, und zwar Don Cheadle als bester Hauptdarsteller, Sophie Okonedo als beste Nebendarstellerin und Keir Pearson und Terry George für das beste Original-Drehbuch. Hotel ruanda erhielt 2005 den Humanitas-Preis, er gewann ebenso den Publikumspreis des Internationalen Filmfestivals in Toronto. Der Film wurde 2004 für drei Political Film Society Awards nominiert, wovon er einen gewann. Und der eindringliche Titeltrack „Million Voices“ von Jerry „Wonder“ Duplessis, Andrea Guerra und Wyclef Jean war 2006 für die Grammys nominiert.
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Eine Genozid mit über 800 000 Toten in Afrika, aber 1300 Menschen kann der ruandische Hotel-Manager Paul retten. Ein bewegender Film nach einer wahren Begebenheit: Es dauerte gerade einmal 100 Tage, bis da waren eine Million tot. Ort: Ruanda. Zeit: 1994. Das am dichtesten besiedelte Land Afrikas mit derzeit 800 000 Einwohnern zwischen Tansania und dem Kongo, erlebte den größten Völkermord seit dem Zweiten Weltkrieg. Dort schlachteten nämlich die ruandischen Hutu-Extremisten ihre Tutsi-Nachbarn regelrecht ab. Nur: Im Westen gab es wenig Neues darüber zu sehen, denn die Welt verschloss die Augen. Und nur selten sickerten seinerzeit die blutüberströmten Kriegsbilder durch die Medienkanäle. Eben irgendwie als „Dritte-Welt-Konflikt“ und „Stammesfehde“ von der Verantwortung abgetan. Einfach irgendwo, nirgendwo unten in Afrika….
Das ist der reale Hintergrund-Stoff, aus dem eigentlich keine Kinoträume werden: Aber ein berührender und halbdokumentarischer Film über den Hotelmanager Paul Rusesabagina (Don Cheadle, bekannt aus„Ocean’s Twelve“), der zuerst seine Familie, dann aber rund weitere 1300 Menschen in seiner Luxusherberge mit dem idyllischen Namen „1000 Hügel“ vor den Übergriffen marodierender Tutsis und korrupter Hutus bewahrt. Das Hotel wird zur offenen Oase zwischen Angst und Hoffung Eine Trutzburg en miniature des Wartens auf machtlose Un-Schutztruppen und verzweifelte Rotkreuzler. Dabei managt Don das eigene Leben nicht selten in tödliche Gefahr. Diese brisante Gratwanderung zwischen Polit-Doku und gehaltvollem Kinofilm beherrscht Regisseur Terry George meisterlich, denn die Bilder berühren anstatt zu belehren. Besonders beeindruckend dabei die Rolle Don Cheadles, der im Zwiespalt zwischen Familie (seine Frau Tatiana mimt die Tutsi), Glauben und Moral steht. Und Parade-Rauhbein Nick Nolte als „Peace Keeper“ Colonel Oliver dürfte in diesem auf der Berlinale geehrten Film an längst vergessene„Under Fire“-Zeiten, als Reporter Seite an Seite mit Gene Hackman, erinnert worden sein.
Das Drama gewann den „Cinema for Peace Award“ und war auch für drei Oscars nominiert, und zwar Don Cheadle als bester Hauptdarsteller, Sophie Okonedo als beste Nebendarstellerin und Keir Pearson und Terry George für das beste Original-Drehbuch. Hotel ruanda erhielt 2005 den Humanitas-Preis, er gewann ebenso den Publikumspreis des Internationalen Filmfestivals in Toronto. Der Film wurde 2004 für drei Political Film Society Awards nominiert, wovon er einen gewann. Und der eindringliche Titeltrack „Million Voices“ von Jerry „Wonder“ Duplessis, Andrea Guerra und Wyclef Jean war 2006 für die Grammys nominiert.
(Jean Lüdeke)
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0Jean Lüdeke2009-06-03Völkermord mit über 800 000 Toten in Afrika.
Aber 1300 Menschen kann der ruandische Hotel-Manager Paul retten
Ein bewegender Film nach einer wahren Begebenheit:
Es dauerte gerade 100 Tage, bis da waren eine Million tot: Ort: Ruanda. Zeit: 1994. Das dichtbesiedeltse Land Afrikas, mit derzeit 800 000 Einwohner zwischen Tansania und dem Kongo, erlebte den größten Völkermord seit dem Zweiten Weltkrieg. Dort schlachteten nämlich die ruandischen Hutu-Extremisten ihre Tutsi-Nachbarn regelrecht ab. Nur: Im Westen gab es wenig Neues darüber zu sehen, denn die Welt verschloss die Augen. Und nur selten sickerten seinerzeit die blutüberströmten Kriegsbilder durch die Medienkanäle. Eben irgendwie als „Dritte-Welt-Konflikt“ und „Stammesfehde“ von der Verantwortung abgetan. Einfach irgendwo, nirgendwo unten in Afrika….
Das ist der reale Hintergrund-Stoff, aus dem eigentlich keine Kinoträume werden: Aber ein berührender und halbdokumentarischer Film über den Hotelmanager Paul Rusesabagina (Don Cheadle, bekannt aus„Ocean’s Twelve“), der zuerst seine Familie, dann aber rund weitere 1300 Menschen in seiner Luxusherberge mit dem idyllischen Namen „1000 Hügel“ vor den Übergriffen marodierender Tutsis und korrupter Hutus bewahrt. Das Hotel wird zur offenen Oase zwischen Angst und Hoffung Eine Trutzburg en miniature des Wartens auf machtlose Un-Schutztruppen und verzweifelte Rotkreuzler. Dabei managt Don das eigene Leben nicht selten in tödliche Gefahr.
Diese brisante Gratwanderung zwischen Polit-Dokumentation und gehaltvollem Kinofilm beherrscht Regisseur Terry George meisterlich, denn die Bilder berühren anstatt zu belehren. Besonders beeindruckend dabei die Rolle Don Cheadles, der im Zwiespalt zwischen Familie (seine Frau Tatiana mimt die Tutsi), Glauben und Moral steht. Und Parade-Rauhbein Nick Nolte als „Peace Keeper“ Colonel Oliver dürfte in diesem auf der Berlinale geehrten Film an längst vergessene„Under Fire“-Zeiten, als Reporter Seite an Seite mit Gene Hackman, erinnert worden sein.
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Völkermord mit über 800 000 Toten in Afrika.
Aber 1300 Menschen kann der ruandische Hotel-Manager Paul retten
Ein bewegender Film nach einer wahren Begebenheit:
Es dauerte gerade 100 Tage, bis da waren eine Million tot: Ort: Ruanda. Zeit: 1994. Das dichtbesiedeltse Land Afrikas, mit derzeit 800 000 Einwohner zwischen Tansania und dem Kongo, erlebte den größten Völkermord seit dem Zweiten Weltkrieg. Dort schlachteten nämlich die ruandischen Hutu-Extremisten ihre Tutsi-Nachbarn regelrecht ab. Nur: Im Westen gab es wenig Neues darüber zu sehen, denn die Welt verschloss die Augen. Und nur selten sickerten seinerzeit die blutüberströmten Kriegsbilder durch die Medienkanäle. Eben irgendwie als „Dritte-Welt-Konflikt“ und „Stammesfehde“ von der Verantwortung abgetan. Einfach irgendwo, nirgendwo unten in Afrika….
Das ist der reale Hintergrund-Stoff, aus dem eigentlich keine Kinoträume werden: Aber ein berührender und halbdokumentarischer Film über den Hotelmanager Paul Rusesabagina (Don Cheadle, bekannt aus„Ocean’s Twelve“), der zuerst seine Familie, dann aber rund weitere 1300 Menschen in seiner Luxusherberge mit dem idyllischen Namen „1000 Hügel“ vor den Übergriffen marodierender Tutsis und korrupter Hutus bewahrt. Das Hotel wird zur offenen Oase zwischen Angst und Hoffung Eine Trutzburg en miniature des Wartens auf machtlose Un-Schutztruppen und verzweifelte Rotkreuzler. Dabei managt Don das eigene Leben nicht selten in tödliche Gefahr.
Diese brisante Gratwanderung zwischen Polit-Dokumentation und gehaltvollem Kinofilm beherrscht Regisseur Terry George meisterlich, denn die Bilder berühren anstatt zu belehren. Besonders beeindruckend dabei die Rolle Don Cheadles, der im Zwiespalt zwischen Familie (seine Frau Tatiana mimt die Tutsi), Glauben und Moral steht. Und Parade-Rauhbein Nick Nolte als „Peace Keeper“ Colonel Oliver dürfte in diesem auf der Berlinale geehrten Film an längst vergessene„Under Fire“-Zeiten, als Reporter Seite an Seite mit Gene Hackman, erinnert worden sein.
(Jean Lüdeke)
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0Johannes Kösegi2010-06-22Die digitale Revolution und das Internet brachten für die Verlage traditioneller Printprodukte große Veränderungen mit sich. Neben dem redaktionellen Online-Angebot bieten vor allem die größeren Verlage in verschiedenen Nebengeschäften auf ihrer Homepage die unterschiedlichsten Güter und Dienstleistungen an, die über hauseigene und fremde Internetshops vertrieben werden. Sehr innovativ auf diesem Gebiet ist die Hamburger SPIEGEL-Gruppe, die in einem eigenen Shop ein reichhaltiges Angebot von verschiedenen digitalen Medien bis zu Leserreisen anbietet. Eine bedeutende und lukrative Sparte sind DVD-Editionen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Die Redaktion des KulturSPIEGEL wählt dazu die Filme aus und liefert sachkundige Begleittexte, die Rechteinhaber der Filmgesellschaften, meist Kinowelt/Arthaus und die Bertelsmann-Tochter Universum Film, stellen die Lizenzen und DVDs zur Verfügung. Eine schmucke Verpackung mit ansprechendem Design macht das Ganze zu einer unverwechselbaren Marke von bleibendem Wert. Bei der Auswahl der Redakteure können nur wirklich hochwertige Filme bestehen. Das beweist schon der Titel der ersten Kollektion „Die 50 besten guten Filme“ von Arthaus mit meist preisgekrönten Streifen der letzten Jahrzehnte, wobei es glücklicherweise kaum Redundanzen zu bereits bestehenden Editionen z.B. der Süddeutschen Zeitung gibt. Als logische Fortsetzung dieser beliebten Auswahl gibt es jetzt die Reihe „Große Kinomomente“ mit 50 Titeln von Universum Film. Sie enthält besonders Filme der beiden letzten Jahrzehnte, von denen viele Preise bekamen und das Zeug zum Kultfilm haben.
Bei genauerer Betrachtung ist diese Reihe so außergewöhnlich und vielfältig wie keine andere, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Nur Sammler werden sich die Serie komplett anschaffen wollen, auch wenn man bei der Gesamtabnahme 100 Euro sparen kann. Denn die Auswahl der Filme ist derart heterogen, dass selbst in einer Familie mit Kindern nicht alle angesprochen werden können, auch wenn alle FSK-Klassen von 0 bis 18 Jahren vertreten sind, wobei der Schwerpunkt auf 12 und 16 Jahren liegt. Betrachtet man die Auswahl etwas statistisch, fallen einige Ausreißer auf. „Apokalypse Now Redux“ von 1976 und die sechs kritischen Dokumentarfilme hatten eventuell in anderen bereits erschienenen Serien keinen Platz mehr, in die sie besser gepasst hätten, oder es gab lizenzrechtliche Gründe dafür. Alle anderen Filme stammen von der Zeit von 1991 bis 2008 mit dem Schwerpunkt auf den letzten sechs Jahren. In der Länderwertung liegen erwartungsgemäß die USA mit 20 Titeln weit vorn, gefolgt von Deutschland (7), Frankreich (5), Großbritannien (5), Spanien (3), Mexiko (2), Dänemark, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Neuseeland, Österreich und Südafrika mit je einem Film. Diese Internationalität ist ein großer Vorteil, um den US-Eurozentristischen Blick etwas zu erweitern. Bei den Regisseuren gibt es neben vielen jungen noch weniger bekannten auch etablierte wie Ang Lee, Andreas Dresen, David Cronenberg, Francis Ford Coppola, Michael Moore, David Lynch, Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch, Tom Tykwer, Ethan Coen, Jean-Luc Godard, Roman Polanski oder Quentin Tarantino. Insgesamt sind nur zwei Filmemacher doppelt vertreten, was für die Vielfalt und Abwechslung dieser Auswahl spricht.
Die Verschiedenheit der Genres ist für eine derartige Serie unübertroffen. Am meisten ist traditionell das Drama vertreten, das mit 26 Titeln mehr als die Hälfte ausmacht: Brokeback Mountain, Die fetten Jahre sind vorbei, Wolke 9, Gefahr und Begierde, Das geheime Leben der Worte, Transamerica, Mein Leben ohne mich, Babel, The Door in the Floor, I’m not there (Biografie Bob Dylan), The Straight Story (Raod Movie), Monster’s Ball, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Maria voll der Gnaden, Die Töchter des chinesischen Gärtners, Into the Wild, Halbe con ella - Sprich mit ihr, Das Meer in mir, Hotel Ruanda, Der Klang des Herzens, Paris je t’aime (Episodenfilm von 21 verschiedenen Regisseuren), Der Pianist, Nach der Hochzeit, Nichts als Gespenster und die beiden nicht jugendfreien Shortbus (Erotik) und Ken Park.
Sehr beliebt - besonders in schlechten Zeiten - sind seit jeher Komödien, repräsentiert durch folgende 10 Titel: Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding, Son of Rambow, Brügge sehen und sterben?, Brot und Tulpen, 8 Frauen (Musical), Mit Herz und Hand, Im Juli (Road Movie), Fear and Loathing in Las Vegas (Road Movie), Broken Flowers, Abgedreht.
Vier Thriller mit zwei nicht jugendfreien Titeln sorgen für die nötige Spannung: Tödliche Versprechen - Eastern Promises, Chiko, Hard Candy, Reservoir Dogs - Wilde Hunde.
Außerdem gibt es je einmal die Gattungen Fantasy (Pans Labyrinth), Horror (Das Waisenhaus), Kriegsfilm (Apokalypse Now Redux) und nicht nur für Kinder den originellen japanischen Zeichentrickfilm Chihiros Reise ins Zauberland.
Die etwas aus der Reihe fallenden sechs Dokumentationen hätten in einer eigenen Serie mehr Beachtung gefunden: Unsere Erde (Naturfilm), We feed the World - Essen global, Young@Heart (Musikfilm), The Road to Guantanamo, Sicko, Prinzessinnenbad.
Resümierend bietet diese ungewöhnliche Zusammenstellung für jeden etwas, egal ob Heiteres, Ernstes, Problematisches oder Spannendes bevorzugt wird. Sogar Globalisierungsgegner, USA-Kritiker und Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Auch wenn es marketingtaktisch gut gemeint sein mag, möglichst viele Seherschichten auf einmal ansprechen zu wollen, wird die Reihe „Große Kinomomente“ als Komplettversion nicht so leicht ihre Abnehmer finden wie thematisch mehr eingegrenzte Serien. Aber auch diese gibt es beim KulturSPIEGEL in großer Auswahl, z.B. 50 deutsche Filme, 10 Klassiker, 10 Literaturverfilmungen, 10 britische Filme, 10 amerikanische unabhängige Filme, 10 asiatische Filme, 10 Dokumentationen und 18 Kinder- und Jugendfilme in drei Boxen. Diese sind alle erhältlich im (Internet-)Fachhandel und bei http://shop.spiegel.de/shop. Zwei wichtige Argumente sprechen für diese Editionen im Gegensatz zu den „normalen“ Ausgaben der Filme: Die sehr empfehlenswerten Einführungstexte von Experten der KulturSPIEGEL-Redaktion und der Preisvorteil besonders bei Gesamtabnahme der Serien. Bei einer Komplettbestellung der „Großen Kinomomente“ im Internet sollte man darauf achten, ob man die FSK-16-Verion mit 46 Titeln oder die FSK-18-Version mit allen 50 Titeln gewählt hat.
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Die digitale Revolution und das Internet brachten für die Verlage traditioneller Printprodukte große Veränderungen mit sich. Neben dem redaktionellen Online-Angebot bieten vor allem die größeren Verlage in verschiedenen Nebengeschäften auf ihrer Homepage die unterschiedlichsten Güter und Dienstleistungen an, die über hauseigene und fremde Internetshops vertrieben werden. Sehr innovativ auf diesem Gebiet ist die Hamburger SPIEGEL-Gruppe, die in einem eigenen Shop ein reichhaltiges Angebot von verschiedenen digitalen Medien bis zu Leserreisen anbietet. Eine bedeutende und lukrative Sparte sind DVD-Editionen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Die Redaktion des KulturSPIEGEL wählt dazu die Filme aus und liefert sachkundige Begleittexte, die Rechteinhaber der Filmgesellschaften, meist Kinowelt/Arthaus und die Bertelsmann-Tochter Universum Film, stellen die Lizenzen und DVDs zur Verfügung. Eine schmucke Verpackung mit ansprechendem Design macht das Ganze zu einer unverwechselbaren Marke von bleibendem Wert. Bei der Auswahl der Redakteure können nur wirklich hochwertige Filme bestehen. Das beweist schon der Titel der ersten Kollektion „Die 50 besten guten Filme“ von Arthaus mit meist preisgekrönten Streifen der letzten Jahrzehnte, wobei es glücklicherweise kaum Redundanzen zu bereits bestehenden Editionen z.B. der Süddeutschen Zeitung gibt. Als logische Fortsetzung dieser beliebten Auswahl gibt es jetzt die Reihe „Große Kinomomente“ mit 50 Titeln von Universum Film. Sie enthält besonders Filme der beiden letzten Jahrzehnte, von denen viele Preise bekamen und das Zeug zum Kultfilm haben.
Bei genauerer Betrachtung ist diese Reihe so außergewöhnlich und vielfältig wie keine andere, was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Nur Sammler werden sich die Serie komplett anschaffen wollen, auch wenn man bei der Gesamtabnahme 100 Euro sparen kann. Denn die Auswahl der Filme ist derart heterogen, dass selbst in einer Familie mit Kindern nicht alle angesprochen werden können, auch wenn alle FSK-Klassen von 0 bis 18 Jahren vertreten sind, wobei der Schwerpunkt auf 12 und 16 Jahren liegt. Betrachtet man die Auswahl etwas statistisch, fallen einige Ausreißer auf. „Apokalypse Now Redux“ von 1976 und die sechs kritischen Dokumentarfilme hatten eventuell in anderen bereits erschienenen Serien keinen Platz mehr, in die sie besser gepasst hätten, oder es gab lizenzrechtliche Gründe dafür. Alle anderen Filme stammen von der Zeit von 1991 bis 2008 mit dem Schwerpunkt auf den letzten sechs Jahren. In der Länderwertung liegen erwartungsgemäß die USA mit 20 Titeln weit vorn, gefolgt von Deutschland (7), Frankreich (5), Großbritannien (5), Spanien (3), Mexiko (2), Dänemark, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Neuseeland, Österreich und Südafrika mit je einem Film. Diese Internationalität ist ein großer Vorteil, um den US-Eurozentristischen Blick etwas zu erweitern. Bei den Regisseuren gibt es neben vielen jungen noch weniger bekannten auch etablierte wie Ang Lee, Andreas Dresen, David Cronenberg, Francis Ford Coppola, Michael Moore, David Lynch, Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch, Tom Tykwer, Ethan Coen, Jean-Luc Godard, Roman Polanski oder Quentin Tarantino. Insgesamt sind nur zwei Filmemacher doppelt vertreten, was für die Vielfalt und Abwechslung dieser Auswahl spricht.
Die Verschiedenheit der Genres ist für eine derartige Serie unübertroffen. Am meisten ist traditionell das Drama vertreten, das mit 26 Titeln mehr als die Hälfte ausmacht: Brokeback Mountain, Die fetten Jahre sind vorbei, Wolke 9, Gefahr und Begierde, Das geheime Leben der Worte, Transamerica, Mein Leben ohne mich, Babel, The Door in the Floor, I’m not there (Biografie Bob Dylan), The Straight Story (Raod Movie), Monster’s Ball, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Maria voll der Gnaden, Die Töchter des chinesischen Gärtners, Into the Wild, Halbe con ella - Sprich mit ihr, Das Meer in mir, Hotel Ruanda, Der Klang des Herzens, Paris je t’aime (Episodenfilm von 21 verschiedenen Regisseuren), Der Pianist, Nach der Hochzeit, Nichts als Gespenster und die beiden nicht jugendfreien Shortbus (Erotik) und Ken Park.
Sehr beliebt - besonders in schlechten Zeiten - sind seit jeher Komödien, repräsentiert durch folgende 10 Titel: Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding, Son of Rambow, Brügge sehen und sterben?, Brot und Tulpen, 8 Frauen (Musical), Mit Herz und Hand, Im Juli (Road Movie), Fear and Loathing in Las Vegas (Road Movie), Broken Flowers, Abgedreht.
Vier Thriller mit zwei nicht jugendfreien Titeln sorgen für die nötige Spannung: Tödliche Versprechen - Eastern Promises, Chiko, Hard Candy, Reservoir Dogs - Wilde Hunde.
Außerdem gibt es je einmal die Gattungen Fantasy (Pans Labyrinth), Horror (Das Waisenhaus), Kriegsfilm (Apokalypse Now Redux) und nicht nur für Kinder den originellen japanischen Zeichentrickfilm Chihiros Reise ins Zauberland.
Die etwas aus der Reihe fallenden sechs Dokumentationen hätten in einer eigenen Serie mehr Beachtung gefunden: Unsere Erde (Naturfilm), We feed the World - Essen global, Young@Heart (Musikfilm), The Road to Guantanamo, Sicko, Prinzessinnenbad.
Resümierend bietet diese ungewöhnliche Zusammenstellung für jeden etwas, egal ob Heiteres, Ernstes, Problematisches oder Spannendes bevorzugt wird. Sogar Globalisierungsgegner, USA-Kritiker und Naturfreunde kommen auf ihre Kosten. Auch wenn es marketingtaktisch gut gemeint sein mag, möglichst viele Seherschichten auf einmal ansprechen zu wollen, wird die Reihe „Große Kinomomente“ als Komplettversion nicht so leicht ihre Abnehmer finden wie thematisch mehr eingegrenzte Serien. Aber auch diese gibt es beim KulturSPIEGEL in großer Auswahl, z.B. 50 deutsche Filme, 10 Klassiker, 10 Literaturverfilmungen, 10 britische Filme, 10 amerikanische unabhängige Filme, 10 asiatische Filme, 10 Dokumentationen und 18 Kinder- und Jugendfilme in drei Boxen. Diese sind alle erhältlich im (Internet-)Fachhandel und bei http://shop.spiegel.de/shop. Zwei wichtige Argumente sprechen für diese Editionen im Gegensatz zu den „normalen“ Ausgaben der Filme: Die sehr empfehlenswerten Einführungstexte von Experten der KulturSPIEGEL-Redaktion und der Preisvorteil besonders bei Gesamtabnahme der Serien. Bei einer Komplettbestellung der „Großen Kinomomente“ im Internet sollte man darauf achten, ob man die FSK-16-Verion mit 46 Titeln oder die FSK-18-Version mit allen 50 Titeln gewählt hat.
(Johannes Kösegi)
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Originaltitel: Hotel Rwanda
Land / Jahr: Großbritannien / Italien / Südafrika 2004
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Große Kinomomente: Hotel Ruanda:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentare, Featurette, Interviews mit Cast & Crew, Message for Peace: Making Hotel Ruanda, Dokumentation: Return to Hotel Ruanda, Selected Scenes mit Audiokommentar, 12-seitiges Booklet
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