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TECHNISCHE DATEN
zu Heimatkunde

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 2 x DVD
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Digipak
EAN-Code:
7640105237050 / 7640105237050
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Heimatkunde

Heimatkunde bestellen
Titel:

Heimatkunde

Label:

AV Visionen GmbH

Regie:

Andreas Coerper, Martin Sonneborn

Laufzeit:
91 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Heimatkunde:


2008. Achtzehn Jahre Wiedervereinigung, die Republik wird volljährig. Die Nachwuchsregisseure Susanne Müller und Andreas Coerper (SMAC) suchen einen Protagonisten für ihr Filmprojekt „Heimatkunde“. Nach den Absagen von Guido Westerwelle (FDP) und Angela Merkel (CDU) entscheiden sie sich für Martin Sonneborn (Die Partei). Sonneborn erfüllt alle Voraussetzungen für den 250 km langen Gewaltmarsch um die deutsche Hauptstadt: Er ist Parteivorsitzender, er sieht gut aus, und er hat gerade Zeit. Ein Jahr vor der Bundestagswahl soll seine Expedition herausfinden, ob und welche Art von menschlichem Leben sich in den Steppen des ehemaligen Niemandslands, zwischen NATO und Warschauer Pakt, Kapitalismus und Kommunismus, angesiedelt hat und was dort gedacht wird. Am Ende seiner Reise weiß Sonneborn, dass es die DDR nie gegeben hat, dass sie aber besser war als die Bundesrepublik. Und er wird erfahren, dass die Chinesen Deutschland platt machen wollen, und zwar beide Teile: Ost und West. Heimatkunde stammt aus dem Hause AV Visionen GmbH.


Heimatkunde Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Heimatkunde:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Heimatkunde:
Gemäß dem Motto „wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, machte sich der Ex-Titanic-Mitherausgeber Martin Sonneborn für die Dokumentation „Heimatkunde“ auf eine 29-tägige Wanderung, auf der er einmal um Berlin herum, 250 Kilometer, entlang der früheren Grenze, des Müllers Lust verspürt, um zu sehen, ob Ost und West mittlerweile verwachsen sind.

Nur mit Jeans und Hemd bekleidet, den leichten Rucksack achtlos über die Schulter geworfen, trifft er auf seiner Reise nicht nur auf etliche ästhetisch fragwürdige Fundsachen, sondern auch auf „viele interessante Leute, von denen ich nie geahnt hätte, dass es sie gibt“.

Die Reise begann zwischen Berlin und Potsdam, an der Glienicker Brücke, einem geschichtsträchtigen Ort, an dem früher gescheiterte Spione ausgetauscht wurden. Das Gewässer, das Ost und West trennt, kann man heutzutage durchschwimmen. Und so war Sonneborn wahrscheinlich der erste Mensch des Planeten, der die Havel von West nach Ost durchschwamm,

Der erste Ostdeutsche, den Sonneborn dann trifft, liegt auf einer baufälligen Brücke über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze und ist nackt. Aus der nah gelegenen Siedlung dagegen sind die ehemaligen Zonenbewohner scheinbar spurlos verschwunden. Die westdeutschen Neusiedler kennen keinen einzigen Ostdeutschen und wissen von nichts...

Sonneborn spricht mit einem ehemaligen Straßenbahnfahrer, der sich noch heute darüber entsetzt, dass die Nacht des Mauerfalls seinen Fahrplan durcheinander brachte. Er trifft sechzehnjährige Mädchen, die von der guten alten DDR schwärmen, und dass es ja wohl auch eine „BDR" gegeben hat. Irgendwann steigt er den Kienberg hinab nach Marzahn, um sich dort die Plattenbauten anzusehen. Die, so ein Befragter meinte, im Osten zum Beispiel besser seien, weil sie alle den gleichen Schnitt haben, „wenn man umzieht, kann man seine Auslegware einfach mitnehmen, die passt überall“. Er spricht mit Imbiss-Besitzern, die von Jet-Set-Kunden mit eigener Yacht träumen und vom Anschluss an die Kanalisation. Und er begegnet einem Straßenbahnführer, für den der Fall der Mauer in erster Linie eine Störung des ostdeutschen Straßenbahnfahrplans war.

Ein interessantes Erlebnis gibt es dann auch in dem Ort Stahnsdorf zusehen. Dort wurde gerade hochfeierlich ein neuer Platz eingeweiht, mit einem Mahnmal für die Opfer des Faschismus. Eingerahmt von Bänken, ein wenig Grünfläche und Bäumen, stehen gleich neben dem Mahnmal auch vier große, nagelneue, überdimensionierte so genannte Hundekotbehälter. Als der Bürgermeister interviewt und gefragt wurde, in welchem Zusammenhang die Hundekotbehälter zum Mahnmal und zum Hitlerfaschismus stünden, hat er volltönend angesetzt, um dann vor laufender Kamera immer leiser und wortkarger zu werden und stockend zu enden. Wie man später noch erfährt, waren die Kameras noch nicht ganz aus, da rollte schon ein Abrisskommando an, um die Behälter zu entfernen.

Ein Resümee dieses Films ist wohl, dass es die DDR nie gegeben hat und dass sie besser war als der Westen. Das Ausmaß, in dem die DDR unbekannt ist oder glorifiziert wird, ist schon sehr überraschend. Dennoch ist diesem kompromisslosen Film auch eine gewisse Komik nicht abzusprechen, und die Zuschauer werden durchaus charmant unterhalten. Trotzdem muss man sagen, dass echte politische Satire wohl doch etwas anders aussehen sollte. „Heimatkunde“ ist zu einseitig, man könnte schon fast sagen es handelt sich um eine Freak-Show. Es gibt bestimmt auch „normale“ Bürger in den neuen Bundesländern.

Die DVD selbst bietet ein ordentliches Widescreen-Bild (1.85:1 – anamorph) und einen ebensolchen Ton (Dolby Digital 5.1), der allerdings durch Umgebungsgeräuschen die Gespräche manchmal etwas vernachlässigt. Bonusmaterial findet man auf der zusätzlichen DVD. Hier gibt es „Drei weitere spektakulärer, unveröffentlichten Reiseberichte“, „18 kurze aber bizarre Begegnungen“, ein ausführliches Interview mit Martin Sonneborn sowie deleted Scenes und den original Trailer. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
5 von 50
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Heimatkunde
Land / Jahr: Deutschland 2008
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Unveröffentlichte Reisebegegnungen, 18 kurze aber bizarre Begegnungen, Interview mit Martin Sonneborn, Deleted Scenes, Booklet
Kommentare:

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