Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu
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Dr. Fu Man Chu hat ein neues Mittel, mit dem er die Welt unter seine Herrschaft zwingen will: eine Geheimformel, die mithilfe von Opiumkristallen sekundenschnell Wasser in Eis verwandelt. Im Südatlantik lässt er so einen Eisberg entstehen und gegen einen Ozean-riesen rammen, wobei hunderte Menschen sterben. Anschließend droht er, die gesamte Menschheit zu vernichten. Der Countdown bis zur nächsten Katastrophe läuft ... ...
Inhaltsangabe zu Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu:
Dr. Fu Man Chu hat ein neues Mittel, mit dem er die Welt unter seine Herrschaft zwingen will: eine Geheimformel, die mithilfe von Opiumkristallen sekundenschnell Wasser in Eis verwandelt. Im Südatlantik lässt er so einen Eisberg entstehen und gegen einen Ozean-riesen rammen, wobei hunderte Menschen sterben. Anschließend droht er, die gesamte Menschheit zu vernichten. Der Countdown bis zur nächsten Katastrophe läuft ... Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu:
0Frank Brenner2009-07-02Christopher Lee hat das schon ganz richtig erkannt – Dr. Fu Man Chu war der Prof. Moriarty eines weiteren britischen Detektivgespanns von Scotland Yard. Gegen ihn kämpften nicht Sherlock Holmes und Dr. Watson, sondern Nayland Smith und Dr. Petrie! Wechselte der Darsteller des adeligen Inspektors im Laufe der Christopher-Lee-Reihe mehrfach, blieb aber zumindest der „Dr. Petrie“-Darsteller in allen fünf Filmen derselbe: Howard Marion-Crawford. Der beliebte britische Radio- und Filmstar spielte im Laufe seiner Karriere aber auch tatsächlich einmal Dr. Watson in einer englischen „Sherlock Holmes“-Fernsehserie, 1954 bis 1955. Darüber hinaus zählen Klassiker wie „Der Mann im weißen Anzug“ oder „Der Angriff der leichten Brigade“ zu seinen bekanntesten Filmrollen. In „Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“ spielte er seine letzte Leinwandrolle, im Jahr seiner Uraufführung verstarb er noch. Sein filmischer Nachlass hätte schlimmer ausfallen können, obschon auch dieser zweite „Fu Man Chu“-Film von Jess Franco eher zu den schlechteren Beiträgen der Reihe gehört.
Dieses Mal möchte Fu Man Chu (Christopher Lee) die gesamte Menschheit ausrotten, indem er alles Wasser der Welt zu Eis gefrieren lassen will. Ob er selbst dann mit einem Raumschiff das Weite zu suchen gedachte, ist nicht überliefert. Einmal mehr steht ihm seine treue Tochter Lin-Tang (Tsai Chin) diabolisch-attraktiv zur Seite, und einmal mehr hat er einen Wissenschaftler (Gustavo Re) entführen lassen, damit alles so klappt, wie er sich das vorstellt. Seinen Sitz hat er im Schloss des Gouverneurs von Anatolien aufgeschlagen, denn dort kommt er an das benötigte Opium heran.
Seinen ersten Schnitzer in der Fu Man Chu-Reihe („Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“) konnte Jess Franco mit diesem Teil zwar nicht glatt bügeln, trotzdem geriet ihm dieser Film geringfügig besser. Der einfältige Regisseur weiß seine technischen Mängel und die mangelhaften Produktionsmöglichkeiten hier weitgehend geschickt zu verbergen. So entstand zwar kein guter, zumindest aber ein nicht uninteressanter Serienfilm. Peinlich sind indes die einmontierten Szenen in Schwarz-Weiß – so etwas fällt bei einem Farbfilm nun einmal auf! Auf diese Weise sind Szenen aus „Die letzte Nacht der Titanic“ (Schiff rammt Eisblock, wer hätte es gedacht) und „Gefährliches Erbe“ (der Bruch eines Staudamms), letzterer dann doch immerhin ein Farbfilm, in die von Franco gedrehten Szenen eingefügt. Das Bild auf der DVD erstrahlt dieses Mal ebenfalls nicht in der gewohnt guten Qualität, hier scheint selbst das Originalmaster nicht mehr den hohen Ansprüchen, die man anhand der vorangegangenen Filme entwickelt hat, zu genügen. Auch die Extras sind hier bescheidener ausgefallen: neben den obligatorischen Kinotrailern und der Filmfotogalerie gibt es nur noch ein paar kurze Produktionsnotizen auf Texttafeln.
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Christopher Lee hat das schon ganz richtig erkannt – Dr. Fu Man Chu war der Prof. Moriarty eines weiteren britischen Detektivgespanns von Scotland Yard. Gegen ihn kämpften nicht Sherlock Holmes und Dr. Watson, sondern Nayland Smith und Dr. Petrie! Wechselte der Darsteller des adeligen Inspektors im Laufe der Christopher-Lee-Reihe mehrfach, blieb aber zumindest der „Dr. Petrie“-Darsteller in allen fünf Filmen derselbe: Howard Marion-Crawford. Der beliebte britische Radio- und Filmstar spielte im Laufe seiner Karriere aber auch tatsächlich einmal Dr. Watson in einer englischen „Sherlock Holmes“-Fernsehserie, 1954 bis 1955. Darüber hinaus zählen Klassiker wie „Der Mann im weißen Anzug“ oder „Der Angriff der leichten Brigade“ zu seinen bekanntesten Filmrollen. In „ Die Folterkammer des Dr. Fu Man Chu“ spielte er seine letzte Leinwandrolle, im Jahr seiner Uraufführung verstarb er noch. Sein filmischer Nachlass hätte schlimmer ausfallen können, obschon auch dieser zweite „Fu Man Chu“-Film von Jess Franco eher zu den schlechteren Beiträgen der Reihe gehört.
Dieses Mal möchte Fu Man Chu (Christopher Lee) die gesamte Menschheit ausrotten, indem er alles Wasser der Welt zu Eis gefrieren lassen will. Ob er selbst dann mit einem Raumschiff das Weite zu suchen gedachte, ist nicht überliefert. Einmal mehr steht ihm seine treue Tochter Lin-Tang (Tsai Chin) diabolisch-attraktiv zur Seite, und einmal mehr hat er einen Wissenschaftler (Gustavo Re) entführen lassen, damit alles so klappt, wie er sich das vorstellt. Seinen Sitz hat er im Schloss des Gouverneurs von Anatolien aufgeschlagen, denn dort kommt er an das benötigte Opium heran.
Seinen ersten Schnitzer in der Fu Man Chu-Reihe („Der Todeskuss des Dr. Fu Man Chu“) konnte Jess Franco mit diesem Teil zwar nicht glatt bügeln, trotzdem geriet ihm dieser Film geringfügig besser. Der einfältige Regisseur weiß seine technischen Mängel und die mangelhaften Produktionsmöglichkeiten hier weitgehend geschickt zu verbergen. So entstand zwar kein guter, zumindest aber ein nicht uninteressanter Serienfilm. Peinlich sind indes die einmontierten Szenen in Schwarz-Weiß – so etwas fällt bei einem Farbfilm nun einmal auf! Auf diese Weise sind Szenen aus „Die letzte Nacht der Titanic“ (Schiff rammt Eisblock, wer hätte es gedacht) und „Gefährliches Erbe“ (der Bruch eines Staudamms), letzterer dann doch immerhin ein Farbfilm, in die von Franco gedrehten Szenen eingefügt. Das Bild auf der DVD erstrahlt dieses Mal ebenfalls nicht in der gewohnt guten Qualität, hier scheint selbst das Originalmaster nicht mehr den hohen Ansprüchen, die man anhand der vorangegangenen Filme entwickelt hat, zu genügen. Auch die Extras sind hier bescheidener ausgefallen: neben den obligatorischen Kinotrailern und der Filmfotogalerie gibt es nur noch ein paar kurze Produktionsnotizen auf Texttafeln.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos:
Originaltitel: The Blood of Fu Manchu
Land / Jahr: Großbritannien / Italien / Spanien 1968
Produktion: Terra/Balcazar/Italian International
Musik: Charles Camilleri, Gert Wilden
Kamera: Manuel Merino
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Originalfassung (ca. 88 Min.), „Fu Man Chu anno 1969“, Unterschiede zur Originalfassung, Fotogalerie, Wendecover
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Lexikon des internationalen Films: Spannungsschwache und einfältige Abenteuergeschichte ohne Profil.
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Unsere Extras zu dieser DVD:
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