Ich Dr. Fu Man Chu
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In Asien wird der berüchtigte Superverbrecher Dr. Fu Man Chu im Beisein eines englischen Offiziers hingerichtet. Doch nur wenige Jahre später wird in London eine Leiche gefunden, die mit einem tibetanischen Gebetsschal erwürgt wurde – die typische Mordwaffe von Fu Man Chu. Schnell wird klar, dass der Chinese noch unter den Lebenden weilt und auf bitterböse Rache aus ist. Als Fu Man Chu zur Probe mit einem Massenvernichtungsmittel die Bewohner einer ganzen Stadt auslöscht, steht außer Frage, dass er es ernst meint …
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Inhaltsangabe zu Ich Dr. Fu Man Chu: 
In Asien wird der berüchtigte Superverbrecher Dr. Fu Man Chu im Beisein eines englischen Offiziers hingerichtet. Doch nur wenige Jahre später wird in London eine Leiche gefunden, die mit einem tibetanischen Gebetsschal erwürgt wurde – die typische Mordwaffe von Fu Man Chu. Schnell wird klar, dass der Chinese noch unter den Lebenden weilt und auf bitterböse Rache aus ist. Als Fu Man Chu zur Probe mit einem Massenvernichtungsmittel die Bewohner einer ganzen Stadt auslöscht, steht außer Frage, dass er es ernst meint …
Ich Dr. Fu Man Chu stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Ich Dr. Fu Man Chu:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ich Dr. Fu Man Chu:
0Frank Brenner2009-06-26Abgesehen vom Grafen Dracula ist es immerhin die Rolle, die Christopher Lee am häufigsten in seiner langjährigen Karriere dargestellt hat – unter seinen über 260 Film- und Fernsehrollen finden sich in der Filmografie des 1,96m-großen Briten auch die fünf berühmt-berüchtigten „Dr. Fu Man Chu“-Filme, die in den 1960er Jahren von Produzent Harry Alan Towers als aufwändige europäische B-Produktionen realisiert wurden. Die Figur des machthungrigen und größenwahnsinnigen Chinesen wurde vom britischen Autor Sax Rohmer erfunden und diente schon zuvor als Vorlage für so manche Kinoadaption. In den 1930er Jahren verkörperte Boris Karloff den kriminellen Asiaten, weswegen dies neben Frankensteins Monster und der Mumie bereits die dritte klassische Gruselfigur ist, die Christopher Lee von Karloff erbte. Aufgrund der anhaltenden Popularität der von Don Sharp, Jeremy Summers und Jess Franco inszenierten „Fu Man Chu“-Reihe wird die Figur aber wohl am Nachhaltigsten mit Christopher Lee in Verbindung gebracht. Der erste Film „Ich, Dr. Fu Man Chu“ entstand 1965 als deutsch-britisch-irische Koproduktion und war dementsprechend auch
mit einem Sammelsurium europäischer Stars besetzt. Gleich zu Beginn steht die Hinrichtung des Titelschurken, der auch sein Erzkonkurrent Oberst Commissioner Sir Denis Nayland Smith (Nigel Green) höchstpersönlich beiwohnt. Als sich kurze Zeit später aber einige Morde und Entführungen ereignen, die ganz nach Dr. Fu Man Chus Masche riechen, kommen dem Polizeibeamten Zweifel. In der Tat hatte Fu nur einen seiner Doppelgänger zum Schafott geschickt und bastelt weiter eifrig an seinen Welteroberungsplänen. Durch die Entführung der Wissenschaftler-Tochter Maria Merten (Karin Dor auf dem Zenit ihrer internationalen Popularität) möchte er das Mitwirken ihres Vaters (Walter Rilla) bei seinen perfiden Plänen erzwingen. Doch Nayland Smith und sein emsiger Assistent Karl Janssen (Joachim „Blacky“ Fuchsberger) sind ihm dicht auf den Fersen.
Der eher konventionell gestrickte Actionkrimi ist inhaltlich wie formal eine Mischung aus den Erfolgsserien um „Dr. Mabuse“ und Edgar Wallace. Seine Stärke liegt in der ungemein dichten Inszenierung Don Sharps, die auch Platz für ironische Brechungen und optische Spielereien lässt. Die große Besetzung hilft ihrerseits, den gut dekorierten Farbfilm unterhaltsam zu gestalten. Dennoch hat der Film im Laufe der Jahre an Qualität eingebüßt und weist auch deutliche Längen auf. Alle fünf Filme liegen nun erstmals als Einzel-DVDs vor. Teil eins der Serie, mit Abstand der beste, ist auch üppig mit Bonusmaterial versehen. Neben der Originalfassung des Films, die es auf eine Laufzeit von 92 Minuten bringt, ist auch die deutsche Kinofassung enthalten, die auf 84 Minuten gekürzt war, aber dennoch einige zusätzliche Szenen beinhaltete. Fotogalerie und schriftliche Produktionsnotizen sowie der Original-Trailer runden die Extras ab, deren Highlight allerdings ein knapp einstündiges Audiointerview mit Karin Dor darstellt, die darin zwar nicht nur über diesen Film, sondern über ihre gesamte Karriere plaudert, das aber auf überaus sympathische Weise und mit viel Sinn für Selbstironie.
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Abgesehen vom Grafen Dracula ist es immerhin die Rolle, die Christopher Lee am häufigsten in seiner langjährigen Karriere dargestellt hat – unter seinen über 260 Film- und Fernsehrollen finden sich in der Filmografie des 1,96m-großen Briten auch die fünf berühmt-berüchtigten „Dr. Fu Man Chu“-Filme, die in den 1960er Jahren von Produzent Harry Alan Towers als aufwändige europäische B-Produktionen realisiert wurden. Die Figur des machthungrigen und größenwahnsinnigen Chinesen wurde vom britischen Autor Sax Rohmer erfunden und diente schon zuvor als Vorlage für so manche Kinoadaption. In den 1930er Jahren verkörperte Boris Karloff den kriminellen Asiaten, weswegen dies neben Frankensteins Monster und der Mumie bereits die dritte klassische Gruselfigur ist, die Christopher Lee von Karloff erbte. Aufgrund der anhaltenden Popularität der von Don Sharp, Jeremy Summers und Jess Franco inszenierten „Fu Man Chu“-Reihe wird die Figur aber wohl am Nachhaltigsten mit Christopher Lee in Verbindung gebracht. Der erste Film „Ich, Dr. Fu Man Chu“ entstand 1965 als deutsch-britisch-irische Koproduktion und war dementsprechend auch
mit einem Sammelsurium europäischer Stars besetzt. Gleich zu Beginn steht die Hinrichtung des Titelschurken, der auch sein Erzkonkurrent Oberst Commissioner Sir Denis Nayland Smith (Nigel Green) höchstpersönlich beiwohnt. Als sich kurze Zeit später aber einige Morde und Entführungen ereignen, die ganz nach Dr. Fu Man Chus Masche riechen, kommen dem Polizeibeamten Zweifel. In der Tat hatte Fu nur einen seiner Doppelgänger zum Schafott geschickt und bastelt weiter eifrig an seinen Welteroberungsplänen. Durch die Entführung der Wissenschaftler-Tochter Maria Merten (Karin Dor auf dem Zenit ihrer internationalen Popularität) möchte er das Mitwirken ihres Vaters (Walter Rilla) bei seinen perfiden Plänen erzwingen. Doch Nayland Smith und sein emsiger Assistent Karl Janssen (Joachim „Blacky“ Fuchsberger) sind ihm dicht auf den Fersen.
Der eher konventionell gestrickte Actionkrimi ist inhaltlich wie formal eine Mischung aus den Erfolgsserien um „Dr. Mabuse“ und Edgar Wallace. Seine Stärke liegt in der ungemein dichten Inszenierung Don Sharps, die auch Platz für ironische Brechungen und optische Spielereien lässt. Die große Besetzung hilft ihrerseits, den gut dekorierten Farbfilm unterhaltsam zu gestalten. Dennoch hat der Film im Laufe der Jahre an Qualität eingebüßt und weist auch deutliche Längen auf. Alle fünf Filme liegen nun erstmals als Einzel-DVDs vor. Teil eins der Serie, mit Abstand der beste, ist auch üppig mit Bonusmaterial versehen. Neben der Originalfassung des Films, die es auf eine Laufzeit von 92 Minuten bringt, ist auch die deutsche Kinofassung enthalten, die auf 84 Minuten gekürzt war, aber dennoch einige zusätzliche Szenen beinhaltete. Fotogalerie und schriftliche Produktionsnotizen sowie der Original-Trailer runden die Extras ab, deren Highlight allerdings ein knapp einstündiges Audiointerview mit Karin Dor darstellt, die darin zwar nicht nur über diesen Film, sondern über ihre gesamte Karriere plaudert, das aber auf überaus sympathische Weise und mit viel Sinn für Selbstironie.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Ich Dr. Fu Man Chu:
Originaltitel: The Face of Fu Man Chu
Land / Jahr: Großbritannien 1965
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Ich Dr. Fu Man Chu:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Produktionsnotizen, Wie Sax Rohmer Fu Man Chu erfand, Unterschiede zur Originalversion, Werbeflyer als PDF, Fotogalerie, Wendecover
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