Fightgirl
http://www.digitalvd.de/dvds/75361,Fightgirl.html
Schülerin Ayse ist leidenschaftliche Kung-Fu-Kämpferin. Ihre türkischen Eltern verlangen gute Noten von ihr, damit sie ebenfalls Medizinerin wird, wie ihr Bruder Ali. Aber die Schule interessiert Ayse wenig. Heimlich trainiert sie in einer professionellen Kung-Fu-Schule. Dort trifft sie Emil, der sie unterstützt und ihr hilft, bei den Klubmeisterschaften teilzunehmen. Doch bald findet sich Ayse mit den knallharten Regeln ihres Lebens und ihrer Kultur konfrontiert, die nicht so einfach zu meistern sind wie die Regeln des Kung-Fu, denn nun muss sie sich entscheiden, wer sie ist und was sie möchte. ...
Inhaltsangabe zu Fightgirl: 
Schülerin Ayse ist leidenschaftliche Kung-Fu-Kämpferin. Ihre türkischen Eltern verlangen gute Noten von ihr, damit sie ebenfalls Medizinerin wird, wie ihr Bruder Ali. Aber die Schule interessiert Ayse wenig. Heimlich trainiert sie in einer professionellen Kung-Fu-Schule. Dort trifft sie Emil, der sie unterstützt und ihr hilft, bei den Klubmeisterschaften teilzunehmen. Doch bald findet sich Ayse mit den knallharten Regeln ihres Lebens und ihrer Kultur konfrontiert, die nicht so einfach zu meistern sind wie die Regeln des Kung-Fu, denn nun muss sie sich entscheiden, wer sie ist und was sie möchte. Fightgirl stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
Fightgirl Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Fightgirl:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Fightgirl:
0Nils Grundmann2009-07-13Aischa (Semra Turan) lebt mit ihrer türkischen Familie in Dänemark. Die strengen Eltern verlangen von ihren Kindern gute Noten und ein Studium, damit sie es mal besser haben als sie selbst. Und die Familienehre wird bewahrt und gegenüber anderen türkischen Familien höher respektiert. Aischa ist eine Querdenkerin und will sich nicht dem Willen der Eltern beugen. Die Schule liegt ihr nicht und ein Studium strebt sie auch nicht an. Sie hat eine große Leidenschaft: Kung-Fu. Als sie nach einer Sportstunde in der Schule von einer Mitschülerin eine Adresse zu einem Kung-Fu-Club erhält, geht sie mit großer Begeisterung hin. Als der Meister Sifu (Xian Gao) um einen Probekampf mit dem guten Kung-Fu-Schüler Emil (Cyron Bjorn Melville) bittet, schlägt sich Aischa recht gut, aber sie merk schnell wo ihr Schwachstellen ist. Sifu erkennt ihre Stärken und nimmt sie in den Club auf. Ihr Bruder Ali, der inmitten eines Medizinstudium steht, unterstützt heimlich ihre Leidenschaft und deckt sie gegenüber den Eltern. Beim Kung-Fu-Training bleiben Blessuren nicht aus, auch die jeder im Gesicht sehen kann…Aischa und Ali finden immer eine gute Ausrede. Die Eltern missbilligen den Kampfsport und verlangen ein sofortiges Ende. Doch heimlich üben Aischa und Emil gemeinsam hart und dadurch wird sie immer besser. Während Emil sich mehr von ihr erhofft, lässt sie ihn im Regen stehen. Auf der Verlobungsfeier von Ali kommt es zu einem Eklat zwischen den türkischen Familien, der durch einen Streit zwischen Aischa und einem Bruder der Verlobten kommt. Kurze Zeit später wird die Verlobung gelöst. Ali und die Eltern entsagen sich zu Aischa. Sie ist durch diese Tatsache, dem gesellschaftlichen und traditionellen Druck so Energie geladen, dass sie nicht weiß was sie machen soll. Da kommt der Kung-Fu-Wettbewerb gerade recht. Als ersten Gegner muss sie gegen Emil kämpfen und gewinnt. Im Finale hat sie einen ausgesprochenen harten und sehr guten Kämpfer als Gegner. Kann Aischa gegen diese Kung-Fu-Maschine gewinnen?
„Fightgirl“ (Originaltitel „Fighter“) von der Regisseurin Natasha Arthy ist ein überraschend gut erzählter Coming of Age - Film, der trotz seiner persönlichen Geschichte universellen Charakter besitzt. Schließlich geht es für Aischa nicht nur um einen kulturellen Konflikt, sondern ganz allgemein um den schwierigen Weg der eigenen Identitätsfindung. Der Spielfilm sperrt sich dabei in erfrischender Weise gegen gängige Vorurteile, wie das Leben einer muslimischen Jugendlichen in der westlichen Welt auszusehen hat. Spektakuläre Kung Fu-Kämpfe und eine sehr gute Nachwuchsdarstellerin machen den Film zusätzlich sehenswert. Doch wer ist Natasha Arthy? Geboren am 23. Mai 1969 in dänischen Gentofte, sie ist eine vielfach preisgekrönte Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Nachdem die Dänische Filmschule die 18-jährige Natasha Arthy abwies, fand sie von anderer Seite Anerkennung. Sie studierte an der Universität von Bristol Filmwissenschaft und an der Universität Roskilde Geisteswissenschaften. In den 1990er Jahren war sie für das staatliche dänische Fernsehen DR-tv in der Kinder- und Jugendabteilung tätig und hat zahlreiche Kinderfilme produziert sowie Regie geführt. Für „Fightgirl“ arbeitete sie mit Xian Gao zusammen, der die Kung-Fu-Szenen choreographierte und in der Rolle des Sifu schlüpfte. Mit atemberaubenden Kung-Fu-Sequenzen überzeugt das rasante Jugenddrama. Vor allem die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der jungen Akteure - allen voran Hauptdarstellerin Semra Turan in ihrer ersten Kinorolle - geben dem Film Glaubwürdigkeit. Ein wirklich guter und sehenswerter Film, der nicht nur den Einblick ins klassische Kung-Fu bietet sondern auch die Zerrissenheit einer jungen Türkin die zwischen Familie, Sport, Tradition und Religion sowie Kultur entscheiden muss. Fazit: 4 Sterne!
...
Aischa (Semra Turan) lebt mit ihrer türkischen Familie in Dänemark. Die strengen Eltern verlangen von ihren Kindern gute Noten und ein Studium, damit sie es mal besser haben als sie selbst. Und die Familienehre wird bewahrt und gegenüber anderen türkischen Familien höher respektiert. Aischa ist eine Querdenkerin und will sich nicht dem Willen der Eltern beugen. Die Schule liegt ihr nicht und ein Studium strebt sie auch nicht an. Sie hat eine große Leidenschaft: Kung-Fu. Als sie nach einer Sportstunde in der Schule von einer Mitschülerin eine Adresse zu einem Kung-Fu-Club erhält, geht sie mit großer Begeisterung hin. Als der Meister Sifu (Xian Gao) um einen Probekampf mit dem guten Kung-Fu-Schüler Emil (Cyron Bjorn Melville) bittet, schlägt sich Aischa recht gut, aber sie merk schnell wo ihr Schwachstellen ist. Sifu erkennt ihre Stärken und nimmt sie in den Club auf. Ihr Bruder Ali, der inmitten eines Medizinstudium steht, unterstützt heimlich ihre Leidenschaft und deckt sie gegenüber den Eltern. Beim Kung-Fu-Training bleiben Blessuren nicht aus, auch die jeder im Gesicht sehen kann…Aischa und Ali finden immer eine gute Ausrede. Die Eltern missbilligen den Kampfsport und verlangen ein sofortiges Ende. Doch heimlich üben Aischa und Emil gemeinsam hart und dadurch wird sie immer besser. Während Emil sich mehr von ihr erhofft, lässt sie ihn im Regen stehen. Auf der Verlobungsfeier von Ali kommt es zu einem Eklat zwischen den türkischen Familien, der durch einen Streit zwischen Aischa und einem Bruder der Verlobten kommt. Kurze Zeit später wird die Verlobung gelöst. Ali und die Eltern entsagen sich zu Aischa. Sie ist durch diese Tatsache, dem gesellschaftlichen und traditionellen Druck so Energie geladen, dass sie nicht weiß was sie machen soll. Da kommt der Kung-Fu-Wettbewerb gerade recht. Als ersten Gegner muss sie gegen Emil kämpfen und gewinnt. Im Finale hat sie einen ausgesprochenen harten und sehr guten Kämpfer als Gegner. Kann Aischa gegen diese Kung-Fu-Maschine gewinnen?
„ Fightgirl“ (Originaltitel „Fighter“) von der Regisseurin Natasha Arthy ist ein überraschend gut erzählter Coming of Age - Film, der trotz seiner persönlichen Geschichte universellen Charakter besitzt. Schließlich geht es für Aischa nicht nur um einen kulturellen Konflikt, sondern ganz allgemein um den schwierigen Weg der eigenen Identitätsfindung. Der Spielfilm sperrt sich dabei in erfrischender Weise gegen gängige Vorurteile, wie das Leben einer muslimischen Jugendlichen in der westlichen Welt auszusehen hat. Spektakuläre Kung Fu-Kämpfe und eine sehr gute Nachwuchsdarstellerin machen den Film zusätzlich sehenswert. Doch wer ist Natasha Arthy? Geboren am 23. Mai 1969 in dänischen Gentofte, sie ist eine vielfach preisgekrönte Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Nachdem die Dänische Filmschule die 18-jährige Natasha Arthy abwies, fand sie von anderer Seite Anerkennung. Sie studierte an der Universität von Bristol Filmwissenschaft und an der Universität Roskilde Geisteswissenschaften. In den 1990er Jahren war sie für das staatliche dänische Fernsehen DR-tv in der Kinder- und Jugendabteilung tätig und hat zahlreiche Kinderfilme produziert sowie Regie geführt. Für „ Fightgirl“ arbeitete sie mit Xian Gao zusammen, der die Kung-Fu-Szenen choreographierte und in der Rolle des Sifu schlüpfte. Mit atemberaubenden Kung-Fu-Sequenzen überzeugt das rasante Jugenddrama. Vor allem die hervorragenden schauspielerischen Leistungen der jungen Akteure - allen voran Hauptdarstellerin Semra Turan in ihrer ersten Kinorolle - geben dem Film Glaubwürdigkeit. Ein wirklich guter und sehenswerter Film, der nicht nur den Einblick ins klassische Kung-Fu bietet sondern auch die Zerrissenheit einer jungen Türkin die zwischen Familie, Sport, Tradition und Religion sowie Kultur entscheiden muss. Fazit: 4 Sterne!
(Nils Grundmann)
alle Rezensionen von Nils Grundmann ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Fightgirl, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Fightgirl:
Originaltitel: Fightgirl
Land / Jahr: Dänemark 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Fightgirl:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu Fightgirl:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Fightgirl".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Fightgirl:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Fightgirl handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|