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TECHNISCHE DATEN
zu Emir Kusturica - Arthaus Close-Up

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 3 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
Diverse
Tonformat:
Diverse
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Spanisch, Portugiesisch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680049663 / 4006680049663
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Emir Kusturica - Arthaus Close-Up

Titel:

Emir Kusturica - Arthaus Close-Up

Label:

Arthaus

Regie:

Emir Kusturica Interview mit Emir Kusturica: Das Leben ist ein Wunder

Laufzeit:
381 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 06.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Emir Kusturica - Arthaus Close-Up:


Er ist der Fellini des Balkans. Seine Filme strotzen nur so vor überbordender Fantasie, folkloristischen Figuren und grotesken Slapstick-Momenten. Arthaus Close-Up präsentiert die erste Edition, die sich dem Meister des osteuropäischen Kinos und zweimaligem Gewinner der Goldenen Palme in Cannes widmet. Ein Muss für jeden Emir-Kusturica-Fan! Arizona Dream, USA/Frankreich 1993 Schwarze Katze, Weißer Kater, Frankreich/Deutschland/Jugoslawien 1998 Versprich es mir!, Serbien/Frankreich 2007 Emir Kusturica - Arthaus Close-Up stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Emir Kusturica - Arthaus Close-Up Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Emir Kusturica - Arthaus Close-Up:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Emir Kusturica - Arthaus Close-Up:
Der in Sarajevo geborenen Regisseur Emir Kusturica gehört zu Europas bedeutendsten Filmregisseuren. Seine Filme strotzen nur so vor traumhafte Sequenzen mit abstrusen Handlungssträngen, überbordender Fantasie, folkloristischen Figuren und grotesken Slapstick-Momenten.

Mit seinem Filmdebüt, „Erinnerst du dich an Dolly Bell?" (1981) über Teenager in Sarajevo, gewinnt er den Goldene Löwen in Venedig. Der darauf folgende Film „Papa ist auf Dienstreise" (1984) war auch ein Erfolg. Kusturica erhielt den Grand Prix in Cannes, sowie fünf Goldene Arenas (Der jugoslawische Oscar), und seit „Time of the Gypsies" (1989) gilt er als künstlerischer „Erbe" Fellinis, auch wenn er das nicht gern hört.

Sein erster in Amerika entstandener Film war das von skurrilen Bildern durchzogene Drama „Arizona Dream“ (1992). Ein sehr eigenwilliges und oftmals seltsames Werk, welches bei seinen Zuschauern entweder als ein überlanger, selbstverliebt-zielloser Kunstfilm gesehen wird, oder eine mit Stars gespickte, surreale Odyssee voller witziger Einfälle. In Amerika jedenfalls, wo der Film verspätet und gekürzt in die Kinos kam, war er ein Flop, während er in Europa ein begeistertes Publikum fand, und auf der Berlinale 1993 mit dem Silbernen-Bären ausgezeichnet wurde.

Doch hier erstmal zur Handlung: Waisenjunge Axel (Johnny Depp) ist ein Träumer, wie er im Buche steht. Er wünscht sich sehnlich nach Alaska, fristet aber ein unspektakuläres Dasein als Fischerei-Aufseher am Hudson River in New York. Eines Tages taucht Paul (Vincent Gallo) auf, ein Angestellter von Axels Onkel Leo (Jerry Lewis) und Möchtegern-Hollywoodstar. Er überbringt die Einladung zu Leos Hochzeit. Axel reist eher widerwillig zu dem Fest in seine alte Heimat Arizona. Dort trifft er auf ein Sammelsurium skurriler Zeitgenossen. Onkel Leo handelt erfolglos mit Cadillacs und wünscht sich seinen Neffen als Nachfolger. Dann sind da zwei in Hassliebe verbundene Frauen, die sich für Axel interessieren: Elaine (Fay Dunaway) hat ihren Mann erschossen. Sie spielt gern Roulette und träumt vom Fliegen. Und dann ist da noch ihre ebenso reiche wie reizende Stieftochter Grace (Lily Taylor). Sie will als Schildkröte wiedergeboren werden. Als Alex in das Haus der beiden Frauen zieht, beginnt eine komplizierte Dreiecksgeschichte.

Fazit: Erstklassige Besetzung, hervorragend gespielt und fotografiert, manchmal etwas verwirrend, aber eine wohltuende Befreiung vom herkömmlichen Filmrealismus. Absolut sehenswert!

Eine der skurrilsten Szenen des Films ist eine pantomimische Einlage während eines Wettbewerbs. In ihr spielt Paul jene Szene aus Hitchcocks Klassiker „Der unsichtbare Dritte" nach, in der Roger Thornhill (Cary Grant) von einem Flugzeug attackiert wird.

Die DVD zeigt den Film mit einem ansehnlichen Widescreen-Bild (1.85:1 – anamorph) und einem ordentlichen Ton (Dolby Digital 2.0). An Bonusmaterial gibt es zwei sehenswerte Extras: in einem „Interview" unterhalten sich die französische Produzentin Claudie Ossard und Hauptdarsteller Johnny Depp über ihre Erinnerungen an die Dreharbeiten mit dem exzentrischen Kusturica. Dabei kommentieren sie auch einige Filmszenen, die parallel dazu abgespielt werden, und berichten von der geschockten Reaktion der amerikanischen Studiobosse auf den fertigen Film. Das andere schöne Extra ist eine nicht verwendete Szene mit einer langen, in einer einzigen Einstellung gefilmten Traumsequenz.

Randnotiz: „Arizona Dream“ ist einzeln oder aber zusammen mit den Kusturica-Filmen „Schwarze Katze, Weisser Kater“ und „Versprich es mir!“ in der Arthaus „Close-Up“-Box zu haben. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Nachdem Emir Kustrucias Film „Underground“ (1995) von Kritikern als serbische Propaganda bezeichnet wurde, verkündete 1996 nie wieder im Regieklappstühlchen Platz zu nehmen. Doch er erkannte bald, dass das Kino seine große Leidenschaft ist, und machte einen Rückzieher von seinem Rückzieher. Und so entstand 1997 sein nächster Film, die vor Lebensfreude sprühende Milieufarce „Schwarze Katze, Weisser Kater“, die zu Recht in Venedig mit einen „Silbernen Löwen" ausgezeichnet wurde.

Geplant war der Film ursprünglich als Dokumentation über Musiker, die auf Zigeunerhochzeiten spielen. Bald merkte Kusturica jedoch, dass ihn der Stoff so sehr reizte, dass er einen abendfüllenden Spielfilm entwickelte, der sich um eine Hochzeit und die dazugehörigen Musiker dreht.

Zur Geschichte: Irgendwo an der Donau auf dem Balkan: Der Zigeuner Matko ist ein Kleingangster und lebt vom Schwarzhandel mit den Russen und hat beim großspurigen Zigeunerfürsten Dadan Schulden. Um sie zu bezahlen, willigt er auf Dadans Vorschlag ein, dessen kleinwüchsige Schwester mit seinem Sohn zu verheiraten. Dieser ist aber in die Kellnerin Ida verliebt. Vergebens die Proteste. Das Hochzeitsfest wird angesetzt. Es scheint, als sei der Lauf der Dinge vorgezeichnet und unvermeidlich, wäre da nicht Zarije, der Großvaters des Bräutigams, der, damit die Liebe über die Betrügereien und Geldgier der alten Männer siegt und die Hochzeit doch noch zwischen den Richtigen stattfindet, dem Zufall gewaltig auf die Sprünge hilft.

Fazit: Was anfangs noch total überdreht und verrückt wirkt, entpuppt sich schnell zu einem außergewöhnlichen Filmspaß! „Schwarze Katze, Weisser Kater“ ist temporeich, überdreht und zum Brüllen komisch. Hier versammeln sich wunderbare Charaktere: goldbezahnte Gangstergreise, die mit Vorliebe „Casablanca" sehen und dicke bulgarische Frauen, die Nägel mit ihrem Allerwertesten aus festen Brettern ziehen. Der Zuschauer bekommt einen Bildersturm voller aberwitziger Einfälle und grotesker Running Gags, zudem bietet der Film eine wunderbare Atmosphäre, bei der man sich von der Mentalität der Zigeuner gerne anstecken lässt. Das ist absurdes Kino par excellence! Schön, dass Kusturica sein Wort gebrochen hat! Die Frage, ob der Film sehenswert ist, erübrigt sich! Dieses Zigeunermärchen, das angeblich auf wahren Ereignissen basiert und zum Teil mit Zigeunern aus der Region gedreht wurde, darf man keinesfalls verpassen!

Die DVD zeigt den Film mit einem ansehnlichen Widescreen-Bild (1.78:1 – anamorph) und einem ordentlichen Ton (Dolby Digital 5.1). An Bonusmaterial gibt es leider nur Trailer und ein Interview mit dem Regisseur auf Texttafeln.

Randnotiz: „Schwarze Katze, Weisser Kater“ ist einzeln oder aber zusammen mit den Kusturica-Filmen „Arizona Dream“ und „Versprich es mir!“ in der Arthaus „Close-Up“-Box zu haben. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Die Filme von Regisseur Emir Kusturica („Arizona Dream“, „Schwarze Katze, Weisser Kater“) liebt man entweder oder man kann rein gar nichts mit ihnen anfangen.

Mit seiner 2007 entstandenen Slapstickkomödie „Versprich es mir!“, die nun bei Kinowelt auf DVD erschienen ist, erntete Kusturica durchwegs negative Kritiken. Nach seinen vielgelobten und preisgekrönten Frühwerken kämpft er mittlerweile mit dem Ruf, ein überbewerteter, sich endlos wiederholender Regisseur zu sein, der seine einst provokanten Balkanmärchen nur noch als lärmiges, vulgäres und abgedroschenes Gedöns zu inszenieren weiß.

Das mag vielleicht auch stimmen, denn Kusturica drehte auch „Versprich es mir!“ nach dem immer selben Rezept, und spart dabei zunehmend an politischer Würze und betreibt stattdessen das Flachklopfen mit dem Holzhammer umso intensiver. Aber wen interessiert das wirklich, wenn daraus ein Film voll von hervorragender filmischen Ideen, von bezaubernder Schönheit und unvergleichlichem Humor dabei entsteht, dass man schon fast glaubt, einen Film der Franzosen Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro zu sehen.

Doch hier erst einmal die Story: Der zwölfjährige Tsane lebt mit seinem Großvater in einem völlig abgeschiedenen serbischen Drei-Personen-Dorf. Als die Dorfschule geschlossen wird, dessen einziger Schüler Tsane war, der sozusagen Privatunterricht von der äußerst erotischen Lehrerin Bosa erhielt, die mit Stöckelschuhen durch die steinige Landschaft starkst und auch schon mal ausführlich von ihrem Schüler beim wonnigen, freizügigen Baden beobachtet wird, hält es der fürsorgliche Opa nach einem harten Sturz vom Dach für an der Zeit, die Zukunft seines Enkels zu sichern, zumal er wieder einmal das vertraute Gefühl hat, bald das Zeitliche segnen zu müssen. Und so muss Tsane dem sonderlichen Alten ein Versprechen leisten: In der Stadt soll der Junge seine Kuh verkaufen, mit dem Geld eine Ikone kaufen und zudem eine Frau für sich finden. Tsane tut, wie ihm geheißen, gerät in der Stadt aber erst einmal an den Gangster Boja und seinen Männern, die ihm die Kuh stehlen. Tsane kann sie retten und verkaufen. Und er lernt Jasna kennen, die ebenfalls noch eine Rechnung mit Bajo offen hat. Nach zahlreichen Turbulenzen kehrt er verfolgt von einem ganzen Tross in sein Heimatdorf zurück.

Fazit: „Versprich es mir!” ist eine echte Meisterleistung. Die Musik, die Farben, die Kameraperspektiven und nicht zuletzt die Ungezwungenheit der Darsteller und ihrer Figuren stapeln die Lebensfreude meterhoch. Der Film steckt voller skurriler und phantasievoller Einfällen und aber-witzigen Details, dass man nicht genug davon bekommen kann. Kraftvoll, dynamisch, zum Brüllen komisch und ein grandioses Finale. Beim Zuschauer wird quasi ein unterbrechungsfreies Gelächter erzeugt! Was will man mehr!

Die technische Seite der DVD kann sich sehen lassen. Das Bild (1.85:1 – anamorph) ist, wenn auch leicht grobkörnig, farbenfroh und scharf. Der Ton (Dolby Digital 5.1) ist immer gut verständlich, überzeugt mit einer guten Räumlichkeit und bringt die wunderbare Musik, auch wenn sie an manchen Dialogstellen teilweise etwas zu dominierend ist, gut über alle Lautsprecher herüber. Das Bonusmaterial ist leider recht enttäuschend, denn mehr als eine Fotogalerie und ein paar Trailer findet man hier nicht.

Randnotiz: „Versprich es mir!“ ist einzeln oder aber zusammen mit den Kusturica-Filmen „Schwarze Katze, Weisser Kater“ und „Arizona Dream!“ in der Arthaus „Close-Up“-Box zu haben. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Arizona Dream/Crna macka, beli macor/Zavet
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Fotogalerie, Deleted Scene, Teaser
Kommentare:

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