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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Defiance

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Kriegsfilm
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4011976858188 / 4011976858188
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Kriegsfilm > DVD > Defiance

Defiance

Titel:

Defiance

Label:

Highlight Video

Regie:

Edward Zwick Edward Zwick Biografie

Laufzeit:
132 Minuten
Genre:
Kriegsfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
01.10.2009 (Verleih: 24.09.2009)

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Stand der Preise: 30.05.2012 00:38:05.
Inhaltsangabe zu Defiance: Defiance Vorstadt-Krokodile


Kriegsjahr 1941: Zu Tausenden werden Juden in der Sowjetrepublik Weißrussland von den Nazis ermordet. Darunter auch die Eltern und weitere Familienangehörige der drei Bielski-Brüder. Um ihre nackte Haut zu retten, fliehen sie in die undurchdringlichen Wälder der Umgebung. Als sich die Kunde ihres Partisanenkampfes gegen die deutschen Besatzer verbreitet, stoßen immer mehr verzweifelte jüdische Landsleute zu ihnen. Unter der Leitung von Tuvia Bielski (Daniel Craig) bereitet sich die Notgemeinschaft auf die unabsehbar lange Zeit im Versteck und den harten Winter vor. Doch dem hitzköpfigen Zus (Liev Schreiber) ist die besonnene Art seines älteren Bruders nicht effektiv genug. Der wiederum fürchtet dessen wilden Aktionismus. Alle Versuche von Asael (Jamie Bell), dem Jüngsten, zwischen seinen Brüdern zu vermitteln, scheitern. Ihre Rivalität eskaliert zum dramatischen Kräftemessen – die erste von unzähligen Zerreißproben und Strapazen, die das Überleben der geheimen Siedlung im Wald täglich aufs Neue bedrohen... Defiance stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Defiance Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Defiance:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Defiance:
Das Vordringen deutscher Truppen nach Weißrussland während des Zweiten Weltkriegs treibt eine Gruppe fliehender Juden in das Dickicht der Wälder. Einige schließen sich russischen Partisanen an, andere erbauen zwischen den Bäumen einen Unterschlupf für hunderte Verfolgter. Eindringliche Geschichtsstunde. Wieder einmal hat man ein Kapitel aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs entdeckt, das bislang filmisch noch nicht behandelt wurde. Über Jahre hinweg gelang es einer Gruppe von mehreren hundert Juden, sich in der Abgeschiedenheit der russischen Wälder versteckt zu halten und dort eine kleine, eigenständige Welt aufzubauen, in der es am Ende eine eigene Schule und ein eigenes Krankenhaus gab. Rund 1.200 Verfolgten gelang es, in diesem Waldversteck der Verfolgung durch die einmarschierenden Nazideutschen zu entkommen. Edward Zwicks („Legenden der Leidenschaft“) Film schildert zunächst detailliert, wie es zu diesem Großprojekt gekommen war. Initiatoren waren die Brüder Bielski, die im Wald zunächst für sich selbst und eine kleine Gruppe Angeschlossener ein sicheres Versteck vor ihren Verfolgern wähnten. Die Notwendigkeit, sich immer wieder nach „draußen“ zu wagen, um für die Versteckten Nahrungsmittel zu beschaffen, führte schließlich auch dazu, dass die Gruppe immer weiter um zusätzliche Flüchtlinge anwuchs – was wiederum mehr Essen notwendig machte. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Gemeinschaft auf mehrere hundert Juden an. Man beschloss sogar eine großangelegte Rettungsaktion aus einem Judenghetto der näheren Umgebung. Doch das Anwachsen der Gruppe brachte auch Probleme mit sich, da man sich alsbald nicht mehr einig wurde über das weitere Vorgehen. Einige wollten sich nur verschanzen und ihr nacktes Leben verteidigen, andere sannen auf Rache und wollten tatkräftig mit der Waffe in den Kampf ziehen. Einer der großen Pluspunkte in Edward Zwicks Adaption dieser wahren Geschichte besteht darin, dass er die Spannungen, die innerhalb der Gruppe hochköcheln, zu einem zentralen Bestandteil seiner Erzählung macht. Schnell bilden sich neue Hierarchien heraus und Verhaltensmuster, die man zunächst bei den Peinigern als grausam und unmenschlich erachtete, werden innerhalb der immer heterogener werdenden Gruppe der Überlebenden adaptiert. Zudem hat Zwick auf die in seinen Filmen sonst gerne präsenten Sentimentalitäten verzichtet und die Geschichte im Stile eines Thrillers inszeniert. Ein wenig kommt einem dabei der Gedanke, der Zweite Weltkrieg würde nun wiederholt als Actionszenario eingespannt, nachdem auch „Black Book“, „Tage des Zorns“ und „Operation Walküre“ ähnliche Wege eingeschlagen hatten. Doch Zwicks Inszenierung bietet darüber hinaus genügend Diskussionsstoff und Tiefgang, als dass sein Thema einer puren Sensationsgier weichen müsste. „Defiance“ gemahnt an eine Gruppe idealistischer und mutiger Menschen, noch dazu mit den Mitteln eines spannungsreichen Films. (4/6) (Frank Brenner)


Das dramatische Kriegsjahr 1941: Zu Abertausenden werden Juden in der Sowjetrepublik Weißrussland von den Nazis ermordet. Darunter auch die Eltern und weitere Familienangehörige der drei Bielski-Brüder. Defiance („Unbeugsam“) ist ein Actioner vom Monumentalfilmer Edward Zwick 8“Glory. Er ist in den östlichen Regionen des von Deutschland besetzten Polens (heute Weißrussland) während des Zweiten Weltkriegs angesiedelt. Die he Bielski Partisans von Nechama Tecs, das auf einer wahren Geschichte über die Bielski-Partisanen beruht. Nachdem die Soziologie-Professorin Nechama Tec 1993 das Sachbuch "Defiance: The Bielski Partisans" ediert hatte, wurde den jüdischen Brüdern Bielski erstmals die verdiente Reputation zuteil. Edward Zwick, vor allem durch narrative Epen wie Last Samurai bekannt, hat sich durch den Drehbuchautoren Clayton Frohman, von dessen Enthusiasmus für den Film infizieren assen. Das Resultat ist ein packender und tragischer Film mit viel Ballerei und noch mehr Toten.

Ein Movie, das unter die Haut geht, obwohl die Historie nicht ganz so genau genommen wurde. Tecs Buch beschreibt, wie die polnischen Juden zusammenkommen, um gemeinsam Schutz zu suchen und um sich der deutschen Besetzung ihres Heimatlandes zu widersetzen. In Unbeugsam – Defiance interpretieren Daniel Craig, Liev Schreiber, Jamie Bell und George MacKaydie renitenten vier jüdische Brüder, die der Verfolgung durch die Nazis zu entfliehen versuchen und gegen diese zurückschlagen, um weitere Juden zu retten. Eine endlose Odyssee durch die Wälder beginnt. Die Dreharbeiten begannen Anfang September 2007. Der Film wurde erstmals (eingeschränkt) in den USA am 31. Dezember 2008 gezeigt und hatte seinen internationalen Start am 9. Januar 2009. In Deutschland startete der Film am 23. April 2009. Kontroversen löste dieser Holocaust- Aktiondrama allemal aus.

Der Film stieß insbesondere auch in Polen auf Kritik, da die Rolle der Bielski-Brüder zu positiv dargestellt werde. Beispielsweise wurde den Bielski-Brüdern von der polnischen nationalpatriotischen Presse eine mögliche Beteiligung am Massaker von Naliboki am 8. Mai 1943, bei dem 128 polnische Zivilisten durch sowjetische Partisanen getötet wurden, unterstellt. Diese Beteiligung konnte jedoch widerlegt werden[6]. Ebenso fehle, so die Presse, eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Bielskis bei der Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion, welche zunächst als Kommissare in der Roten Armee gedient hätten und deren Partisanentruppe sowjetischem Befehl unterstanden hätte. Den Bieslki-Partisanen wurde vor allem angekreidet, die Dörfer der Region ausgeplündert und dabei jeden Widerstand der Bauern brutal und gnadenlos gebrochen zu haben. (Jean Lüdeke)


Nicht nur als James Bond kämpft Daniel Craig mit Schnellfeuerwaffen und viel Testosteron im Blut, in seinem neuen Film „Defiance“ kämpft er als erbitterter Widerstandskämpfer gegen die Nazis im Zweiten Weltkrieg.

Der Film, der auf historische Fakten beruht, erzählt die Geschichte der Bielski-Brüder, die während des Zweiten Weltkriegs in Weißrussland über 1200 Juden vor dem Holocaust retteten.

Die Bielski-Brüder, selbst Juden, führten als Partisanen ihren ganz eigenen Krieg gegen die Nazis. Doch beließen sie es keinesfalls dabei, sich nur zu verstecken. Sie sammelten andere Versprengte um sich, organisierten Waffen und Ausrüstung und begannen eine Art privaten Guerilla-Krieg gegen die deutschen Besatzer. Schließlich verhalfen sie Hunderten von Juden aus den nahe gelegenen Ghettos von Lida und Novogrodek zur Flucht. Das Dorf, welches sie in den Wäldern errichteten, hatte eine funktionierende Dorfgemeinschaft mit Synagoge, Krankenhaus, Schule, einer Zeitung, einem Badehaus und sogar einem Theater und blieb bis zur Befreiung Weißrusslands durch die Rote Armee unentdeckt.

Die Geschichte bietet genügend Stoff zur Heldenverehrung, der Plot ist einfach, die Rollenverteilung klar: Drei Brüder kämpfen gegen brutale deutsche Besatzer, gegen klirrende Kälte, gegen aufkommende Zweifel, gegen sich selbst und triumphieren schließlich heldenhaft.

Regisseur Edward Zwick („Blood Diamond“, „Last Samurai“) hat hier einen durchaus spannenden und auch unterhaltsamen Film gedreht, wobei dem Film ein bisschen weniger Pathos und Naivität besser gestanden hätte. Daniel Craig, Liev Schreiber und Jamie Bell als die drei Bielski-Brüder bemühen sich redlich und können in ihren Rollen durchaus überzeugen, doch der Film selbst bleibt eher konventionell. Die ergreifende, echte Geschichte hätte keiner Hollywood-Politur bedurft, so dass leider die Chance in gewisser Weise verpasst wurde, eine wichtige, neue Seite des Widerstandes gegen die Nazis zu beleuchten.

Zur Umsetzung des Film auf DVD gibt es keine Beanstandungen zu melden, das Bild (Widescreen/ 1.85:1 – anamorph) sowie der Ton (Dolby Digital 5.1) können hier überzeugen. An Bonusmaterial gibt es neben einem Audiokommentar des Regisseurs noch das Making Of „Zurück in den Wald“ (ca. 26 Minuten) und ein paar Darsteller-Infos auf Texttafeln. (Bernd Hellweg)


In den Wäldern verschanzen sich die vier Bielski – Brüder Tuvia (Daniel Craig), Zus (Liev Schreiber), Asael (Jamie Bell) und Aron (George MacKay) und übernehmen den Schutz und Führung einer Flüchtlingsgruppe. Im Laufe des folgenden Jahres nehmen die vier die weiter ständig wachsende Zahl an Flüchtlingen auf, rauben für Essen und Versorgung umliegende Bauernhöfe aus und verlegen ihre Lager, wenn ihre Entdeckung droht. Tuvia tötet zwei örtliche Polizeichefs, die für den Tod seiner Eltern verantwortlich sind, und ruft dazu auf, deutsche Besatzungssoldaten und ihre Helfershelfer anzugreifen. Angesichts der eigenen Verluste wendet sich Tuvia aber von einem solchen Vorgehen wieder ab, um die jüdischen Flüchtlinge nicht zusätzlich zu gefährden. Im Streit um das weitere Vorgehen verlässt der zweite Bruder Zus bei Winterausbruch die jüdische Gruppe und schließt sich sowjetischen Partisanen an; beide Gruppen vereinbaren, dass die Juden die Partisanen mit Lebensmitteln und die Partisanen die Juden mit Waffenhilfe unterstützen. Nach einem Winter voller Krankheiten und Hunger greifen deutsche Einheiten das Waldlager mit Sturzkampf-flugzeugen an. Als die Partisanen entgegen der früheren Abmachung ihr eigenes Lager räumen, halten einige Juden unter Asaels Führung die deutschen Truppen auf, während die Versteckten fliehen. Nur einige wenige überleben und schließen sich der Gruppe wieder an. Als diese im Sumpfland erneut angegriffen wird, rettet sie unverhofft ein Partisanenangriff aus dem Hinterhalt: Zus hat sich, vom sowjetischen Antisemitismus enttäuscht, mit einigen Kameraden entschlossen, sich für die Verfolgten einzusetzen.

Defiance – Unbeugsam von Edward Zwick ist ein Kriegfilm (2008) und basiert auf das Buch „Defiance: The Bielski Partisans“ von Nechama Tecs, das auf einer wahren Geschichte über die Bielski-Brüder beruht. Tecs Buch beschreibt, wie die polnischen Juden zusammenkommen, um gemeinsam Schutz zu suchen und um sich der deutschen Besetzung ihres Heimatlandes zu widersetzen. Die Dreharbeiten begannen Anfang September 2007. Der Film wurde erstmals (nur eingeschränkt) in den USA am 31. Dezember 2008 gezeigt und hatte seinen internationalen Start am 9. Januar 2009. In Deutschland startete der Film am 23. April 2009. Im Filmabspann wird vom Überleben, der schließlich etwa 1200 Flüchtlinge in den weiten Wäldern Ostpolens berichtet, und es werden Bilder der Bielski-Brüder gezeigt, darunter Tuvia Bielski in seiner Uniform der polnischen Armee. Asael fiel im Krieg, Tuvia und Zus überlebten und wanderten nach Amerika aus. Am 22. Januar 2009 wurde der Film für einen Oscar in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert. Außerdem war er für den Golden Globe Award - Beste Filmmusik 2008 nominiert. – Dieser sehr actionreiche Holocaustfilm spürt man deutlich, wie ernst und gewissenhaft der Regisseur Edward Zwick das Thema anginge und setze den vier Bielski-Brüdern ein würdiges Denkmal. Mit Zwicks Hand führte er eine angenehm pathosarme Inszenierung, die komplexen Charaktere, und dass die Darsteller nicht heroisiert werden. In Polen stieß der Film Defiance – Unbeugsam in harter Kritik: zu positiv werden die Bielski-Brüder dargestellt. So wurde eine mögliche Beteiligung der Bielskis am Massaker von Naliboki am 8. Mai 1943, bei dem 128 polnische Zivilisten durch sowjetische Partisanen getötet wurden, unterstellt, was jedoch widerlegt werden konnte. Ebenso fehle eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Bielskis bei der Besetzung Ostpolens durch die Sowjetunion, die zunächst als Kommissar in der Roten Armee gedient hätten und deren Partisanentruppe sowjetischem Befehl unterstanden hätte. Auf der Kauf-DVD ist als Bonus: Making-of, Audiokommentar von Edward Zwick und Darstellerinfos. Mein Fazit: mal ein Holocaustfilm „neuer Art“ – 4 Sterne! (Nils Grundmann)


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Weitere Filminfos zu Defiance:

Originaltitel: Defiance
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Defiance:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentar von Regisseur Edward Zwick, Darsteller-Infos
  • http://www.defiance.film.de
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