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TECHNISCHE DATEN
zu Wahlverwandtschaften

RC 0 FSK Freigabe ab 6 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-5
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4028951191147 / 4028951191147
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Wahlverwandtschaften

Titel:

Wahlverwandtschaften

Regie:

Siegfried Kühn

Laufzeit:
97 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 6 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Wahlverwandtschaften:


Während der napoleonischen Kriege zieht sich das adlige Ehepaar Eduard und Charlotte auf ein altes Schloss zurück, um sich dort isoliert von der Außenwelt ganz ihrer Liebe hinzugeben. Eduard aber erträgt schon nach kurzer Zeit das unproduktive Dasein nicht mehr und lädt seinen Freund, einen Hauptmann, ein. Charlotte holt ihre Pflegetochter Ottilie aus dem Pensionat. Eduard verliebt sich in Ottilie und entwickelt neue Aktivitäten, seine Frau fühlt sich zum Hauptmann hingezogen. Ottilie und Eduard bekennen sich zueinander, während Charlotte aus moralischen Gründen an ihrer Ehe festhalten will. Wahlverwandtschaften stammt aus dem Hause Icestorm Entertainment.


Wahlverwandtschaften Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Wahlverwandtschaften:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wahlverwandtschaften:
Winter. Ein zu dreiviertel verfallenes Schloss am Ende einer imposanten Allee. Eine Frau steigt zu ihrem Mann ins Bett, kuschelt sich an ihn, weckt Ihn liebevoll zärtlich und bekommt was sie will. Beide verlassen das Schloss er fragt wann sie sich wieder sehen und sie berichtet ihre Mooshütte sei fertig und sie könnten Einweihung feiern. Beide wenden sich dann anderen Dingen zu, die Kamera begleitet allerdings nur ihn, ehe sie sich in der Hütte treffen und über die Diskussion ob der Enge und für wie viele Personen der Platz in der Hütte den nun ausreiche zu einem Reizthema der letzten Zeit kommen. Er will einen Hauptmann einladen und sie Ottilie. Sie einigen sich darüber in einem Kompromiss. Einen Tag später machen der Hauptmann und Eduard eine Begehung der Güter und Anwesen die zum Schloss gehören. Am Abend liest Eduard dann aus einem Buch zum Thema Wahlverwandtschaften zwischen chemischen Elementen vor und der Hauptmann vertieft es dann zusammen mit Charlotte in einem Nachbarraum in dem Laborwerkzeug aufgebaut ist. Am nächsten Tag kommt Ottilie im strömenden Regen an. Einen weiteren Tag später gibt es einen Spaziergang zu viert über die Güter, anschließend vergnügen sich Ottilie und Eduard im Gewächshaus und bei einem gemeinsamen Spaziergang, ehe sie den Hauptmann und Charlotte bei der Mühle treffen. Zu viert in der Mooshütte beratschlagen sie über den Bau eines Lusthauses und dessen Standort. Eduard ergreift Partei für Ottilies Standortvorschlag. Zu dem Zeitpunkt ist bereits klar, dass es sowohl zwischen dem Hauptmann und Charlotte wie auch zwischen Eduard und Ottilie gefunkt hat und die Spannungen die daraus entstehen unerträglich sind, doch nach Außen wird der Schein gewahrt. Offen Angesprochen wird das Thema auch nicht, wiewohl es doch in fast jedem Gespräch und jeder Diskussion Thema ist. Die Katastrophe ist irgendwann nicht mehr abzuwenden.

Klingt wie die Inhaltsangabe des gleichnamigen Romans von Johann Wolfgang von Goethe und genau das ist es der Film. Er ist faktisch die Inhaltsangabe des Buches nicht in Form von Worten wie im Kindlers Literaturlexikon, sondern in Form von Bildern der DEFA. Eine Romanverfilmung im wahrsten Sinne des Wortes. Statt der Sprache werden hier Bilder benutzt. Wo Goethe detailliert Landschaften, Gebäude und Stimmungen der handelnden Personen beschreibt muss der Regisseur die passenden Drehorte, Bilder und Darsteller finden. Bedenkt man die Macht der Sprache und der Bilder/Vorstellungen die sich jeder Leser beim Lesen des Buches macht, so kann dem Regisseur hier ein Kompliment gemacht werden, dass er für seine Interpretation des Buches, die passenden Bilder , Drehorte und Darsteller gefunden hat. In der Literatur bewandte mögen einwenden, dass beim realistischen Roman werden Umgebung und handelnde Personen meist sehr genau beschrieben, so dass eine Abweichung fast gar nicht möglich ist, trotzdem müssen sich Zuschauer und Regisseur auf einer Interpretationsebene treffen und das gelingt Siegfried Kühn und seiner Frau Regine Kühn, die für das Drehbuch verantwortlich ist meiner Meinung nach sehr gut. Der Verfall des Schlosses und der Statuen und im Vergleich dazu die blühenden Landschaften des Gewächshauses, das errichten des Lusthauses sind jetzt nicht mehr nur Sinnbilder sondern auch Filmbilder für Gefühle, den Zustand der Gesellschaft deren Repräsentanten die Hauptdarsteller sind und so viel mehr ungesagtes, unaussprechliches. Wie der Leser schon ahnt, entscheidend hier bei dem Film ist nicht, was gesagt, sondern was nicht gesagt sondern gezeigt wird. Schließlich hätte man den Zuschauer ja auch zutexten können, gar nicht mal so schwer bei einer Romanverfilmung. Gott sei Dank lässt es Kühn und setzt stattdessen auf die Aussagekraft der Bilder. Weniger ist mehr und es braucht einfach seine Zeit, den Film in Gänze zu verstehen, ist es nicht, vielleicht begreifen. Irgendwie merkt der Leser der Kritik es wohl schon, schneller als gewollt war ich wieder drin in den Realismustheorien der Literaturwissenschaftler die mich in der gymnasialen Oberstufe begleitet haben und mir einfach keine Ruhe ließen bis ich im Internet gesucht und gefunden hatte, woran ich mich nicht mehr ganz erinnern konnte. Das ist dann wohl wirklich und wahrhaftig zeitlos und ganz und gar nicht ideologisch gefärbt wie man es vermuten könnte, wenn als Herkunftsland DDR angegeben ist. Sicherlich kann man den Film „sozialistisch“ interpretieren, doch irgendwas muss der Regisseur falsch, äh, richtig gemacht, haben sonst würde der Film zu Zeiten der BRD so nicht mehr wirken und als Propaganda entlarvt werden. Vielmehr ist er erstaunlich kritisch und dabei direkt in seiner Kritik an der Institution der Ehe und der damit verbundenen Nichtauflösbarkeit bzw. allzu leichten Auflösbarkeit je nach Blickwinkel und Institution die die Interpretationshoheit hat. So langsam fängt auch an Sinn zu machen, was nach dem Schauen, so gar keinen Sinn machen wollte. Beispielsweise die Premierenfeier eines Theaterstückes das Charlotte im Schloss spielen lässt und bei dem dann die Blumen im Gewächshaus zerstört werden. Doch hier verrate ich eigentlich schon zuviel. Ich denke bei dem Film kann sich jeder seine Gedanken und seine eigene Interpretation machen und das ist doch eigentlich schon recht viel für einen Film. Eine beispielsweise kritische Stimme zum Film kommt von Hans Günther Pflaum der Kühn vorwirft nicht radikal genug Goethes Kritik an der Institution Ehe zu Folgen und einen wichtigen anderen Aspekt nicht zu beachten. Ob er recht hat oder nicht, kann ich nicht auflösen, da mir der Vergleich zum Roman fehlt, ich hab ihn schlicht und ergreifend nicht gelesen, nur besagte Zusammenfassung aus dem Kindler Literatur Lexikon.

Einen Schauspieler herauszuheben wäre nicht angemessen, das ganze Ensemble spielt auf hohem Niveau und gibt den Figuren, das gewisse etwas, das sie glaubwürdig macht. Gerade die Wortkargheit oder Dialoge in scheinbar kontextlos aneinander hängenden, irgendwo anfangenden und aufhörenden Szenen, sind eine echte Herausforderung, die mit Bravour gemeistert wird. Hier müssen Schauspieler und Zuschauer mitdenken und den Kontext setzen.
Bevor ich mich jetzt ganz versteige, soll sich besser jeder selber eine Meinung bilden und sich den Film unbedingt anschauen. Hohe Empfehlung und „Made in Eastern Germany“ ist hier durchaus ein Qualitätsprädikat für eine meiner Meinung nach gelungene Literaturverfilmung, die mich jetzt doch neugierig auf das Buch gemacht hat.

Dachte ich zunächst noch ich sollte schon dankbar sein, überhaupt den Film auf Video zu haben, so muss ich doch sagen, dass die Extras durchaus überzeugen können, vor allen anderen die Reportage zum Beruf der Regieassistentin. Hat zwar nur zu gut der Hälfte etwas mit dem Beruf zu tun, ist aber die restlichen 50% ein guter Augenzeugenbericht über die Dreharbeiten und gerade die Anekdoten und Kleinigkeiten an die sich die Assistentin von Kühn erinnert lassen den Blick auf die Kleinigkeiten im Film zu. Ich hab sogar auf die Gegenstände wie das nicht zerbrochene Glas geachtet. Auch der Augenzeugenbericht ist informativ, ebenso wie die Informationen zu den Darstellern bezügliche Biographie und Rollen in Film und Theater. Insgesamt erstaunlich viele Extras, die manchmal ist es ja selten genug, mit dem Film und den Darstellern zu tun haben. Sehr löblich.

Bild und Ton, nun, ja gut. Beides nicht überragend und sicherlich hätte der Film besseres verdient, aber nun gut, wer weiß ob es besseres Ausgangsmaterial für Bild und Ton überhaupt gab. Insofern kann ich wohl schon behaupten, dass Icestorm sich Mühe gemacht hat und das bestmögliche an Bild- und Tonqualität herausgeholt hat. Der Surroundreceiver kann beruhigt ausbleiben, ein guter Beamer, richtig eingestellt kann wohl noch ein Quäntchen mehr rausholen als mein Fernseher. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
4 von 50
1


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Wahlverwandtschaften
Land / Jahr: DDR 1974
Buch:
Vorlage: Johann Wolfgang von Goethe
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper: Eine romantische Geschichte um den zeitlosen Konflikt zwischen Gefühl, Verstand und den unkontrollierbaren Kräften der menschlichen Natur.

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TV Spielfilm 02/97: Um den romantischen Ringelreihen in der Toskana des vorigen Jahrhunderts adäquat umzusetzen, versammelten die Macher eine erlesene Besetzung um Isabelle Huppert und Marie Gillain.

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TV Hören und Sehen 03/1997: Hübsche Postkartenbilder täuschen nicht über die etwas mühsame Inszenierung der Brüder Paolo und Vittorio Taviani hinweg.

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Kommentar von djfl.de
Videostart als Kaufkassette: 1. September 1997.

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Videostart als Kaufkassette: 1. September 1997.

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