Milk
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San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Camera“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lange, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels - und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt.
Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu; vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind...
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Inhaltsangabe zu Milk: 
San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Camera“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lange, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels - und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt.
Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu; vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind...
Milk stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Milk:
Darsteller:
Sean Penn  , Josh Brolin, Emile Hirsch, James Franco  , Diego Luna  , Brandon Boyce, Kelvin Yu, Lucas Grabeel, Alison Pill, Victor Garber, Denis O`Hare, Howard Rosenman,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Milk:
0Frank Brenner2009-08-08Harvey Milk hat in den 1970er Jahren einen Traum: Er möchte, dass sich keiner seiner sexuellen Identität zu schämen braucht und geht für die Rechte der Homosexuellen auf die Straße. Er kandidiert wiederholt für ein Amt im Stadtrat von San Francisco, was ihm nicht nur Freunde einbringt. Politisches Biopic.
Der Stoff scheint geradezu wie geschaffen für einen Filmemacher wie Gus Van Sant: Harvey Milk war der erste US-amerikanische Politiker, dem es als offen schwulem Mann gelang, ein wichtiges Amt durch Volksabstimmung zu erlangen. In der kurzen Zeit seiner Politkarriere schaffte er es darüber hinaus, eine Stimmmehrheit gegen die „Proposition 6“ auf die Beine zu stellen, laut derer es schwulen und lesbischen Lehrern verweigert worden wäre, ihren Beruf weiter auszuüben. Milk war also ein Mann, der keinen Hehl aus seinem Schwulsein machte und damit eine Vorreiterrolle in der Community einnimmt. Auch Gus Van Sant hat stets zu seiner Homosexualität gestanden und in seinen Filmen immer wieder Themen aufgegriffen, die Schwul- oder Lesbischsein direkt oder indirekt thematisierten. Milks Leben sollte schon seit Langem für ein Biopic adaptiert werden, eine sehenswerte Dokumentation wurde unter dem Titel „The Times of Harvey Milk“ bereits realisiert.
Und dennoch ist das Ergebnis der seit Langem unbefriedigendste Film Gus Van Sants geworden. In seinen letzten Arbeiten wie „Elephant“, „Last Days“ oder „Paranoid Park“ hatte er sich nicht mehr im Geringsten um Mainstreamtauglichkeit oder Marktwert geschert und filmische Visionen realisiert, die vor Einfallsreichtum und Nonkonformität strotzten. Gerade „Milk“ allerdings bedient größtenteils die Erwartungshaltungen an die filmische Rekonstruktion eines Prominentenlebens und hat demzufolge nicht viel zu bieten, was nicht schon Dutzende anderer Biopics abgearbeitet hätten. Sowohl der Aufbau als auch die Bebilderung der Lebensgeschichte steht in der Tradition filmischer Biografien. Doch immerhin ist es kein gewöhnliches Leben, dem sich Van Sant hier angenommen hat. Allein durch die Tatsache, dass einer der führenden Schwulenaktivisten im Zentrum seines Filmes steht, beschert ihm zumindest in Amerika nach wie vor den Ruf des Gewagten und Ungewöhnlichen. Gerade diese Tatsache spricht dafür, dass die Ideale, die Milk vor rund dreißig Jahren mit ungebrochener Vehemenz verfolgte, noch immer nicht im allgemeinen Bewusstsein angelangt sind und ihre Aktualität deswegen noch lange nicht verloren haben. Van Sant wollte mit diesem Film sicherlich mal wieder eine größere Öffentlichkeit erreichen als mit seinen kunstlastigen, sperrigen letzten Arbeiten. Dafür spricht allein schon die Tatsache, dass er mit Sean Penn einen veritablen Hollywoodstar für die Hauptrolle verpflichtet hat. Und genau diese Öffentlichkeit ist „Milk“ im Sinne des Lebenswerkes seiner Titelfigur nun auf jeden Fall zu wünschen. (4/6)
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Harvey Milk hat in den 1970er Jahren einen Traum: Er möchte, dass sich keiner seiner sexuellen Identität zu schämen braucht und geht für die Rechte der Homosexuellen auf die Straße. Er kandidiert wiederholt für ein Amt im Stadtrat von San Francisco, was ihm nicht nur Freunde einbringt. Politisches Biopic.
Der Stoff scheint geradezu wie geschaffen für einen Filmemacher wie Gus Van Sant: Harvey Milk war der erste US-amerikanische Politiker, dem es als offen schwulem Mann gelang, ein wichtiges Amt durch Volksabstimmung zu erlangen. In der kurzen Zeit seiner Politkarriere schaffte er es darüber hinaus, eine Stimmmehrheit gegen die „Proposition 6“ auf die Beine zu stellen, laut derer es schwulen und lesbischen Lehrern verweigert worden wäre, ihren Beruf weiter auszuüben. Milk war also ein Mann, der keinen Hehl aus seinem Schwulsein machte und damit eine Vorreiterrolle in der Community einnimmt. Auch Gus Van Sant hat stets zu seiner Homosexualität gestanden und in seinen Filmen immer wieder Themen aufgegriffen, die Schwul- oder Lesbischsein direkt oder indirekt thematisierten. Milks Leben sollte schon seit Langem für ein Biopic adaptiert werden, eine sehenswerte Dokumentation wurde unter dem Titel „The Times of Harvey Milk“ bereits realisiert.
Und dennoch ist das Ergebnis der seit Langem unbefriedigendste Film Gus Van Sants geworden. In seinen letzten Arbeiten wie „Elephant“, „Last Days“ oder „Paranoid Park“ hatte er sich nicht mehr im Geringsten um Mainstreamtauglichkeit oder Marktwert geschert und filmische Visionen realisiert, die vor Einfallsreichtum und Nonkonformität strotzten. Gerade „ Milk“ allerdings bedient größtenteils die Erwartungshaltungen an die filmische Rekonstruktion eines Prominentenlebens und hat demzufolge nicht viel zu bieten, was nicht schon Dutzende anderer Biopics abgearbeitet hätten. Sowohl der Aufbau als auch die Bebilderung der Lebensgeschichte steht in der Tradition filmischer Biografien. Doch immerhin ist es kein gewöhnliches Leben, dem sich Van Sant hier angenommen hat. Allein durch die Tatsache, dass einer der führenden Schwulenaktivisten im Zentrum seines Filmes steht, beschert ihm zumindest in Amerika nach wie vor den Ruf des Gewagten und Ungewöhnlichen. Gerade diese Tatsache spricht dafür, dass die Ideale, die Milk vor rund dreißig Jahren mit ungebrochener Vehemenz verfolgte, noch immer nicht im allgemeinen Bewusstsein angelangt sind und ihre Aktualität deswegen noch lange nicht verloren haben. Van Sant wollte mit diesem Film sicherlich mal wieder eine größere Öffentlichkeit erreichen als mit seinen kunstlastigen, sperrigen letzten Arbeiten. Dafür spricht allein schon die Tatsache, dass er mit Sean Penn einen veritablen Hollywoodstar für die Hauptrolle verpflichtet hat. Und genau diese Öffentlichkeit ist „ Milk“ im Sinne des Lebenswerkes seiner Titelfigur nun auf jeden Fall zu wünschen. (4/6)
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Milk:
Originaltitel: Milk
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Milk:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Marsch für die Gleichberechtigung (ca. 8 Min.), Erinnerungen an Harvey Milk (ca. 13 Min.), Hollywood kommt nach San Francisco (ca. 15 Min.), Deleted Scenes (ca. 4 Min.), Interviews (ca. 12 Min.), Blick hinter die Kulissen (ca. 3 Min.), Darsteller-Infos
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