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TECHNISCHE DATEN
zu Don Camillo & Peppone Edition

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 5 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1),Letterbox (1.66:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital ,Italienisch: Dolby Digital ,Französisch: Dolby Digital
Verpackung: Digipak
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4006680047119 / 4006680047119
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > Don Camillo & Peppone Edition

Don Camillo & Peppone Edition

Titel:

Don Camillo & Peppone Edition

Label:

Kinowelt Home Entertainment

Laufzeit:
524 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 07.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Don Camillo & Peppone Edition:


Die große Schlacht des Don Camillo Don Camillo und Peppone Don Camillos Rückkehr Genosse Don Camillo Hochwürden Don Camillo Don Camillo & Peppone Edition stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Don Camillo & Peppone Edition Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Don Camillo & Peppone Edition:
Darsteller:
Fernandel, Gino Cervi,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Don Camillo & Peppone Edition:
"Jesus", sagte er, "verzeihe mir, aber ich haue ihm eine herunter." "Denke nicht einmal daran," antwortete Jesus, "ich habe ihm vergeben, du musst ihm auch vergeben..." "Jesus, traue diesen Roten nicht, sie sind furchtbar heimtückisch..." "Ein Gesicht, wie alle anderen, Don Camillo, in dein Herz hat sich Gift eingeschlichen..."

"In Ordnung", flüsterte Don Camillo, indem er die Hände faltete und zu Jesus hinaufschaute, "die Hände sind zum Segnen da, nicht aber die Füße!" "Auch das ist wahr", sagte Jesus vom Hochaltar, "aber ich bitte dich, Don Camillo, nur einen..."

Man kennt sie und man liebt sie: Don Camillo, den ebenso frommen wie bauernschlauen und streitbaren Priester und seinen ewigen Kontrahenten, den kommunistischen Bürgermeister Peppone. Die beiden Raubeine sind nicht zimperlich in ihrem Glaubenskampf, bei dem Don Camillo in Jesus am Kruzifix einen ebenso starken Verbündeten wie strengen Richter hat und dessen Zwiegespräche mit ihm bereits Kultcharakter haben.

Zwischen 1952 und 1965 entstanden fünf Spielfilme mit dem beliebten, streitlustigen Duo Don Camillo und Peppone. Alle wurden am selben Ort, in der kleinen Stadt Brescello, 30 Kilometer nördlich von Parma, gedreht.

Den Anfang der Filmreihe macht natürlich „Don Camillo und Peppone“, dessen literarische Vorlage übrigens aus der Feder des italienischen Schriftstellers Giovannino Guareschi stammt. Hintergrund dieses bzw. auch der folgenden Filme ist der ewige Machtkampf zwischen dem Dorfpriester Don Camillo und seinem Widersacher Peppone (Gino Cervi), roter und hitzköpfiger Bürgermeister einer italienischen Kleinstadt am Ufer des Pos. Beide haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen ihre Schäfchen glücklich machen und dem Einfluss des jeweils anderen entziehen. Der Eine Mithilfe des Allmächtigen, der andere unter Berufung auf Lenin und Konsorten. Wenn notwendig, bedienen sich beide auch mal des Faustrechts. Doch dieser dörfliche Kleinkrieg zwischen den Beiden war auch ihr Lebenselixier. Don Camillo und Peppone waren einander in inniger Hass-Liebe zugetan. Ohne einander konnten sie nicht, und am Ende siegte immer die Menschlichkeit. Das war das Rezept ihres Erfolges, das sie zu Zeiten des Kalten Krieges schnell zu Publikumslieblingen in aller Welt machte.

„Don Camillo und Peppone“ ist ein echter Komödienklassiker, der mit seinen turbulenten Szenen voll von derbem Humor, weltanschauliche Gegensätze listig-lustig auf die Schippe nimmt. Gleichzeitig ist der Film existenzielle und soziale Studie über die Armut und den Glauben im besten Stil des italienischen Neorealismus. Und was die beiden Hauptdarsteller und deren bissigen Wortgefechte angeht, so haben diese ohne Frage schon längst ihren Kultcharakter erworben.

Auch der zweite „Don Camillo“-Film „Don Camillos Rückkehr“, aus dem Jahr 1953, ist wieder vergnüglich und kann das hohe Niveau seines Vorgängers in jeder Hinsicht halten, auch wenn die komischen Effekte ein wenig dezenter eingesetzt wurden.

1955 folgte mit „Die große Schlacht des Don Camillo“ der dritte Film dieser Kinoreihe. Und auch wenn hier sich so langsam Abnutzungserscheinungen einschleichen, so sind die beiden Hauptdarsteller Fernandel und Gino Cervi natürlich wieder über jeden Zweifel erhaben. Die Reibereien zwischen dem schlagfertigen Don Camillo und seinem schlitzohrigen Widersacher Peppone bleiben unvergesslich, und damit bekommen Fans auch wieder genau das, was sie sehen wollen. Die gilt auch für den darauf folgenden Film „Hochwürden Don Camillo“ (1961) und natürlich ebenso für „Genosse Don Camillo“ (1965), der den Abschluss dieser Filmreihe beschließt.

Wer diese Quintett der Filmklassiker noch nicht in seiner privaten Sammlung hat, der kann jetzt zuschlagen! Kinowelt präsentiert nach 2003 (Don Camillo Box) und 2004 (Bibel Edition) nun wieder eine neue DVD-Box, die „Don Camillo und Peppone – Edidtion“. Der Inhalt ist mit den vorherigen Ausgaben identisch, lediglich die Verpackung (nun im DigiPack) hat sich geändert.

Zur technischen Umsetzung der Filme auf DVD: Während „Don Camillo und Peppone“ noch von einem recht starken Bildrauschen so wie Verschmutzungen heimgesucht wird, werden die Nachfolger von Mal zu Mal vom Bild her besser. Das Rauschen flacht ab und auch die Schärfe nimmt in den Folgefilmen zu. Besondere Erwähnung sollte man dem dritten Teil, „Die große Schlacht des Don Camillo“, zuschreiben, da dieser in ungekürzter und restaurierter Fassung vorliegt. Das Schwarz/Weiß-Bild hier bietet eine gute Schärfe, eine erstaunliche Detailfreude und leidet äußerst selten an irgendwelchen Defekten oder Verschmutzungen. Das Bildformat selbst ist in den ersten drei Filmen in Vollbild (1.33:1) zu sehen, und im vierten und fünften in Widescreen (1,66:1). Genauso wie es sich mit dem Bild verhält, dass es von Film zu Film besser wird, so verhält es sich auch mit dem Ton, der auf allen DVDs in Dolby Digital 2.0 Mono zu hören ist. Während der Ton im erste Streifen noch recht verrauscht und dumpf ist (die Dialoge sind trotzdem immer gut verständlich), steigt die Tonqualität von Film zu Film. Auch an Bonusmaterial wurde gedacht. Auf den fünf DVDs verteilen sich Originaltrailer, Fotogalerien, eine Dokumentation über die verschiedenen Sprachfassungen auf der DVD, sowie Starinfos zum Schöpfer von „Don Camillo“ Giovanni Guareschi wie auch Starinfos zu Fernandel.

Übrigens: Ein sechster „Don Camillo und Peppone“- Film mit dem Titel „Don Camillo und die Rothaarige“ war in Arbeit, blieb aber unvollendet, da Fernandel während der Dreharbeiten am späten Abend des 26. Februar 1971 in der Avenue Foch in Paris an Lungenkrebs. Ein Jahr später wurde der Film dennoch gedreht. Fernandel wurde durch Gastone Moschin ersetzt und auch die Rolle des Peppone wurde neu besetzt, da Gino Cervi nicht ohne Fernandel weitermachen wollte. Eine deutschsprachige Aufführung fand bislang nicht statt. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Don Camillos Rückkehr: Man kennt sie und man liebt sie: Don Camillo, den ebenso frommen wie bauernschlauen und streitbaren Priester und seinen ewigen Kontrahenten, den kommunistischen Bürgermeister Peppone.

Nach dem großen Erfolg von „Don Camillo und Peppone“ drehte Julien Duvivier im Folgejahr 1953 mit „Don Camillos Rückkehr“ den zweiten von insgesamt fünf Don-Camillo-Filmen.

Im vorangegangenen Film war Don Camillo vom Bischof persönlich in ein gottverlassenes Bergnest strafversetzt worden, weil er seine christliche Mission mal wieder mit der Faust durchzusetzen versuchte. In seiner neuen Gemeinde fühlt sich der wackere Streiter und gottesfürchtige Priester überhaupt nicht wohl. So mürrisch und argwöhnisch wie die unfreundliche Haushälterin sind alle Dorfbewohner. Und selbst der liebe Herrgott würdigt ihn keines Wortes mehr. Im Tal bei Peppone sieht es nicht viel besser aus; der vermisst seinen Lieblingsfeind und setzt sich beim Bischof dafür ein, dass Don Camillo wieder in sein Dorf zurückkehren darf.

Fazit: Auch der zweite „Don Camillo“-Film ist wieder vergnüglich und kann das hohe Niveau seines Vorgängers in jeder Hinsicht halten, auch wenn die komischen Effekte ein wenig dezenter eingesetzt wurden.

Übrigens: Regisseur Duvivier legte sich für diesen zweiten Film sogar mit dem Vatikan an. Der Heilige Stuhl wollte der Szene, in der der betende Don Camillo in seiner Kirche von den Fluten des Pos überspült wird, partout keine komische Seite abgewinnen. Duvivier weigerte sich jedoch erfolgreich, der literarischen Vorlage folgend, die Wassersequenz aus dem Film herauszustreichen.

Die technische Seite der DVD zeigt die Fortsetzung mit einer etwas besseren Qualität als seinen Vorgänger. Das Bildrauschen (Vollbild/ 1.33:1) ist nicht mehr ganz so stark, und auch die Artefakte sind nicht mehr so zahlreich. Auch der Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) ist nicht mehr ganz so verrauscht, und ist immer gut verständlich. An Bonusmaterial gibt es diesmal neben dem Trailer und der Fotogalerie noch eine Dokumentation über die verschiedenen Sprachfassungen auf der DVD.

Randnotiz: „Die Rückkehr des Don Camillo“ ist einzeln oder auch in einer Gesamt-DVD-Box, die natürlich den ersten wie auch alle weiteren Filme der „Don Camillo“-Reihe („Don Camillo und Peppone“, „Die große Schlacht des Don Camillo“, „Hochwürden Don Camillo“, „Genosse Don Camillo“) beherbergt, zu haben. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
„Hochwürden Don Camillo“ aus dem Jahr 1961 ist der vierte von insgesamt fünf Filmen der legendären Don-Camillo-Reihe. Trotz gewisser Abnutzungserscheinungen und einen erneuten Wechsel des Regisseurs (diesmal Carmine Gallone), sind die beiden Hauptdarsteller Fernandel und Gino Cervi natürlich wieder über jeden Zweifel erhaben. Die Reibereien zwischen dem schlagfertigen Don Camillo und seinem schlitzohrigen Widersacher Peppone bleiben unvergesslich, und damit bekommen Fans auch wieder genau das, was sie sehen wollen.

In diesem vierten Film avanciert Don Camillo zum Prälat im Vatikan, während Peppone es zum Senator geschafft hat. Doch Don Camillo hält es nicht lange auf seinem heiligen Stuhl aus. Er kehret in sein Heimatdorf zurück, um seinen Gegenspieler dort nach Kräften zu befehden.

Fazit: Die Herzlichkeit der Kontrahenten die trotz des Zwiespalts durch den Kampf für Ihre Bürger verbunden sind macht auch diese Folge zum Klassiker. Darum auch für diesen Teil, der sich zwar manchmal ein wenig zieht, gibt es die volle Empfehlung.

Die technische Umsetzung auf DVD ist gut gelungen. Das Bild (diesmal Widescreen/ 1,66:1) hinterlässt für sein Alter einen grundsätzlich guten Eindruck, kann aber natürlich die fast 50 Jahre nicht verbergen. Dennoch zeigt das Bild einen gute Schärfe und wenige Verschmutzungen. Auch beim Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) darf man natürlich nicht allzu viel erwarten, wird aber auch nicht enttäuscht. An Bonusmaterial gibt es auf der vierten DVD dieser Reihe diesmal Starinfos zum Schöpfer von Don Camillo Giovanni Guareschi wie auch Starinfos zu Fernandel. Der Trailer zum Film selbst ist natürlich auch wieder vorhanden.

Interessantes am Rande: Fernandel (bürgerlich: Fernand-Joseph Désiré Contandin) trug seinen eigenwilligen Künstlernamen zu Ehren seiner Ehefrau, denn „Fernand d élle“ heißt zu deutsch „ihr Ferdinand“. ()

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Die große Schlacht des Don Camillo: „Bekannt, beliebt, belacht: Zwei alte Rivalen in einem neuen Duell der Heiterkeit!“, hieß es 1955 in einer Pressemitteilung zum dritten Don-Camillo-Fim „Die große Schlacht des Don Camillo“.

Das Thema dieses dritten Streifens ist, wie immer, der unendliche Schlagabtausch zwischen den Dorfpfarrer Don Camillo (Fernandel) und seinem querköpfigen Widersacher, dem Bürgermeister Peppone (Cervi).

Regisseur Julien Duvivier, der in den ersten beiden Teilen Regie führte, gab seinen Platz diesmal für Carmine Gallone ab. Es entstand ein Film, der wieder zahlreiche witzige Höhepunkte hat, aber nicht den Esprit der vorangegangenen Filme besitzt. Dennoch macht es immer wieder Spaß den beiden Raubeinen bei ihrem Glaubenskampf zuzusehen.

Im dritten Teil geht es diesmal um die Parlamentswahlen in Rom, für die Peppone als Kandidat der Kommunisten antritt. Das Dorf erstickt förmlich in einer Flut kommunistischer Wahlpropaganda. Don Camillo rettet nicht nur den ehelichen Frieden im Hause Peppone, den eine als Wahlhelferin delegierte äußert attraktive Parteisekretärin mit ihren körperlichen Reizen droht, sondern besorgt dem Kandidaten sogar die Prüfungsaufgaben für den Volksschulabschluss, den dieser nachträglich nachweisen muss. Doch der Preis ist hoch, Peppone muss für die Gefälligkeit bezahlen, die Kirche hat natürlich auch Begehrlichkeiten, so braucht die Kirche einen neuen Kirchturm. Aber der Kampf der Beiden geht natürlich trotzdem weiter, als zwei russische Dissidenten bei Don Camillo Zuflucht suchen, nutzt dieser die Gelegenheit für einen Feldzug gegen die Gottlose Ideologie des Kommunismus im Allgemeinen und Peppone im Speziellen. Kein Wunder, dass die Konfrontation schon mal etwas handgreiflich wird.

Die technische Seite der DVD zeigt den Film, der hier übrigens ungekürzt und restauriert vorliegt, in einer überraschend ordentlichen Qualität. Das Schwarz/Weiß-Bild im 4:3-Format bietet eine gute Schärfe, eine erstaunliche Detailfreude und leidet äußerst selten an irgendwelchen Defekten oder Verschmutzungen. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) präsentiert sich erwartungsgemäß ohne schlimme Patzer und Fehler, die den Spaß am Film verderben würden. Lediglich mit den Extras wurde hier wieder einmal sehr gespart: lediglich den Trailer und eine Fotogalerie gibt es hier zur Auswahl.

Randnotiz: „Die große Schlacht des Don Camillo“ ist einzeln oder auch in einer Gesamt-DVD-Box zu haben. ()

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Don Camillo und Peppone: Es gibt Schauspieler, wenn man deren Namen hört, verbindet man gleich einen Rollennamen mit ihnen, so fest sind sie mit einer bestimmten Rolle verwurzelt, wie z.B. Margaret Rutherford als Miss Jane Marple, Louis de Funès als Gendarm von Saint-Tropez oder auch Heinz Schubert als „Ekel“ Alfred Tetzlaff.

Ebenso erging es Erzkomödiant Fernandel (bürgerlich: Fernand Joseph Désiré Contandin, 1903 – 1971) der seiner Romanfigur Don Camillo so viel Lebendigkeit gab, dass viele Menschen glaubten, es handele sich um eine Realfigur.

Zwischen 1952 und 1965 entstanden fünf Spielfilme mit dem beliebten, streitlustigen Duo Don Camillo und Peppone. Alle wurden am selben Ort, in der kleinen Stadt Brescello, 30 Kilometer nördlich von Parma, gedreht.

Den Anfang der Filmreihe macht natürlich „Don Camillo und Peppone“, dessen literarische Vorlage übrigens aus der Feder des italienischen Schriftstellers Giovannino Guareschi stammt. Hintergrund des Films ist der ewige Machtkampf zwischen dem Dorfpriester Don Camillo und seinem Widersacher Peppone (Gino Cervi), roter und hitzköpfiger Bürgermeister einer italienischen Kleinstadt am Ufer des Pos. Beide haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen ihre Schäfchen glücklich machen und dem Einfluss des jeweils anderen entziehen. Der eine Mithilfe des Allmächtigen, der andere unter Berufung auf Lenin und Konsorten. Wenn notwendig, bedienen sich beide auch mal des Faustrechts. Neben der Politik gibt es in der Gemeinde aber auch private Aufregungen, die für Zündstoff sorgen: so verliebt sich z.B. Paolina, die Tochter des konservativen Großgrundbesitzers Cagnola ausgerechnet in einen Kommunisten

Fazit: Dieser Komödienklassiker, mit seinen turbulenten Szenen voll von derben Humor, nimmt weltanschauliche Gegensätze listig-lustig auf die Schippe. Gleichzeitig ist der Film existenzielle und soziale Studie über die Armut und den Glauben im besten Stil des italienischen Neorealismus. Und was die beiden Hauptdarsteller und deren bissigen Wortgefechte angeht, so haben diese ohne Frage schon längst ihren Kultcharakter erworben.

Die technische Seite der DVD zeigt den Film leider nicht in perfekter Qualität. Bedenkt man aber das Alter, welches der Streifen auf seiner Filmrolle hat, so kann man dennoch durchaus zufrieden sein. Das Bild (Vollbild/ 1.33:1) durchzieht ein recht starkes Rauschen über den kompletten Film. Auch Artefakte sind teilweise recht stark vorhanden. Der Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) enthält ebenfalls ein konstantes Rauschen. Zusätzlich ist er noch recht dumpf. Trotzdem sind die Dialoge gut verständlich. An Bonusmaterial gibt es lediglich den Trailer sowie eine Fotogalerie.

Randnotiz: „Don Camillo und Peppone“ ist einzeln oder auch in einer Gesamt-DVD-Box, die die Fortsetzungen der „Don Camillo“-Reihe („Don Camillos Rückkehr“, „Die große Schlacht des Don Camillo“, „Hochwürden Don Camillo“, „Genosse Don Camillo“) beherbergt, zu haben. ()

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„Genosse Don Camillo“ aus dem Jahr 1965 ist der fünfte und letzte Film aus der 1951 begonnenen „Don Camillo“-Reihe.

Diesmal geht es weit über den Horizont des kleinen italienischen Städtchens Brescello, in dem die beiden freundschaftlich miteinander verfeindeten Raubeine Don Camillo und Peppone wirken, hinaus, denn diesmal geht es direkt nach Mütterchen Russland bzw. in die UdSSR. Peppone hat aus einer russischen Kolchose einen Traktor geschenkt bekommen und will nun eine Städteverbrüderung initiieren. Die Stadt steht hinter ihm, bis Camillo zwei russische Flüchtlinge präsentiert, die die unmöglichen Zustände in Russland preisgeben. Doch die beiden erweisen sich als Betrüger. Notgedrungen tritt Camillo in den Hungerstreik und, von Peppone wider Willen vor dem Verhungern gerettet, schließt er sich inkognito der italienischen Delegation an, die die Kolchose besucht. Mit seinem im Füllfederhalter versteckten Kruzifix, einem Koffer voller Heiligenbildchen und der Kraft seiner schlagkräftigen Argumente will er im Mutterland des Kommunismus eine Mission gegen die Ungläubigkeit starten. Doch sowohl für ihn wie auch für Peppone wird dieser Blick hinter den eisernen Vorhang eine ernüchternde Erfahrung.

Auch dieser Film bietet die üblichen hitzigen Wortgefechte und handfesten Auseinandersetzungen zwischen Camillo und Peppone, und überzeugt mit zeitlosem Humor, eben ein echter Klassiker.

Die technische Umsetzung auf DVD ist gut gelungen. Das Bild (Widescreen/ 1,66:1) hinterlässt für sein Alter einen grundsätzlich guten Eindruck, kann aber natürlich die fast 50 Jahre nicht verbergen. Dennoch zeigt das Bild einen gute Schärfe und wenige Verschmutzungen. Auch beim Ton (Dolby Digital 2.0 Mono) darf man natürlich nicht allzu viel erwarten, wird aber auch nicht enttäuscht. An Bonusmaterial gibt es bei der letzten DVD der Reihe Starinfos zum Autor Giovanni Guareschi und Fernandel sowie den Trailer zum Film.

Randnotiz: Der fünfte Teil der Don Camillo Reihe mit Fernandel war lange nur gekürzt in Deutschland erhältlich. Geschnitten wurden zwei Szenen die im Jahre 1965 beinahe dafür gesorgt hätten das der Film eine FSK 18 Freigabe erhielt. Diese zwei Stellen hätten das religiöse Empfinden der Deutschen damals schwer verletzen können. Die erste Szene (53.44 Minute) zeigt Don Camillo, wie er widerwillig seine heiligen Utensilien wieder einpackt, da Peppone Angst hat die Russen würden sie entdecken. Zuerst nimmt er das Kreuz und steckt es in ein Kästchen und bläst schließlich noch die Kerzen aus. Die zweite Szene (1:23.02) zeigt Don Camillo wie er bei einer sterbenden Frau sitzt und ihr die Hostie hinhält. Diese insgesamt 26 Sekunden sind hier natürlich zu sehen.

Übrigens: Ein sechster „Don Camillo und Peppone“- Film mit dem Titel „Don Camillo und die Rothaarige“ war in Arbeit, blieb aber unvollendet, da Fernandel während der Dreharbeiten am späten Abend des 26. Februar 1971 in der Avenue Foch in Paris an Lungenkrebs. Ein Jahr später wurde der Film dennoch gedreht. Fernandel wurde durch Gastone Moschin ersetzt und auch die Rolle des Peppone wurde neu besetzt, da Gino Cervi nicht ohne Fernandel weitermachen wollte. Eine deutschsprachige Aufführung fand bislang nicht statt. ()

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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Frankreich / Italien 1952 - 1965
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Starinfos, Fotogalerien, Über die verschiedenen Sprachfassungen
Kommentare:

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