Wer ist eigentlich... Paul?
http://www.digitalvd.de/dvds/79547,Wer-ist-eigentlich-Paul.html
Das ungewöhnlichste Filmexperiment aller Zeiten...
Alle Rollen wurden über das Internet versteigert! Jede Rolle hatte einen Startpreis von 1 EURO. Bis zu 38.050 EURO zahlten die Protagonisten für eine Rolle im Kinofilm „Wer ist eigentlich... Paul?.
3... 2... 1... und die Rolle ist meins!
Paul? Paul ist heterosexuell, ungepflegt, unattraktiv, erfolglos und äußerst unsympathisch. Kurzum ein Verlierer!
Sein Leben ändert sich schlagartig, als Peter, Jan, Klaus und Bernd, alle homosexuell, ihn in ihre Wohngemeinschaft aufnehmen und sich ein ziemlich ehrgeiziges Ziel gesetzt haben.
Das Projekt Paul beginnt und damit eine aufregende Zeit, in der wohl ungewöhnlichsten Wohngemeinschaft die man sich denken kann. Und das Ergebnis?
Paul? Paul ist heterosexuell, gepflegt, attraktiv, erfolgreich und äußerst sympathisch. Kurzum ein Gewinner!
Erlebe die außergewöhnliche Wandlung eines Menschen und geh mit ihm den gemeinsamen Weg des Erfolges. Immer amüsant, immer ironisch und immer ein wenig hintergründig. Erfahre, wie vier Freunde aus einem armen, traurigen Menschen einen sehr reichen und witzigen Menschen formen. ...
Inhaltsangabe zu Wer ist eigentlich... Paul?: 
Das ungewöhnlichste Filmexperiment aller Zeiten...
Alle Rollen wurden über das Internet versteigert! Jede Rolle hatte einen Startpreis von 1 EURO. Bis zu 38.050 EURO zahlten die Protagonisten für eine Rolle im Kinofilm „Wer ist eigentlich... Paul?.
3... 2... 1... und die Rolle ist meins!
Paul? Paul ist heterosexuell, ungepflegt, unattraktiv, erfolglos und äußerst unsympathisch. Kurzum ein Verlierer!
Sein Leben ändert sich schlagartig, als Peter, Jan, Klaus und Bernd, alle homosexuell, ihn in ihre Wohngemeinschaft aufnehmen und sich ein ziemlich ehrgeiziges Ziel gesetzt haben.
Das Projekt Paul beginnt und damit eine aufregende Zeit, in der wohl ungewöhnlichsten Wohngemeinschaft die man sich denken kann. Und das Ergebnis?
Paul? Paul ist heterosexuell, gepflegt, attraktiv, erfolgreich und äußerst sympathisch. Kurzum ein Gewinner!
Erlebe die außergewöhnliche Wandlung eines Menschen und geh mit ihm den gemeinsamen Weg des Erfolges. Immer amüsant, immer ironisch und immer ein wenig hintergründig. Erfahre, wie vier Freunde aus einem armen, traurigen Menschen einen sehr reichen und witzigen Menschen formen. Wer ist eigentlich... Paul? stammt aus dem Hause .
Wer ist eigentlich... Paul? Trailer ansehen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wer ist eigentlich... Paul?:
0Eric Hoch2009-07-27Redaktionssitzung. Das Blatt steckt in einer Auflagenkrise und die üblichen Geschichten ziehen nicht mehr bzw. werden eh schon von jedem anderen Blatt gebracht. Da kommt die Idee auf einen heterosexuellen Mann in eine Homosexuellen-WG zu stecken und ihn über seine Erfahrungen berichten zu lassen. Die Geschichte bekommt den Zuschlag und damit Auftritt Paul. Paul hat gerade seinen Job verloren und ertrinkt förmlich im Selbstmitleid. Gut, dass es immer jemanden mit einem offenen Ohr gibt und noch besser das der sympathische Fremde Paul gleich noch anbietet in die WG einziehen zu können, vorausgesetzt, seine Mitbewohner stimmen zu. Da Paul allerdings schon ne Type mit eigenwilligem Kleidungsstil, einem Faible für Pinguine und einer ausgeprägten Angst vor Schwulen ist lässt Paul beim Vorstellungsessen kein Fettnäpfchen aus und alles was schief gehen kann, geht schief. Irgendwie mögen ihn die WG-ler dann doch und Paul zieht ein. Damit beginnt eine aufregende Zeit für Paul. Aus einem Original dem keine Frau, geschweige denn ein Mann, hinterherschaut wird ein Original dem nach einer 180° Grad Drehung hin zum modebewussten Trendsetter, sowohl Frau, wie auch Mann hinterherschaut. Ganz langsam merkt Paul, dann auch dass sich die Frauen für ihn interessieren, doch erst als ihn seine Kumpels vor einem Fehler bewahren, merkt er, dass er sich bereits in die beste Freundin der Schwulen-WG verliebt hat und auch Lara, so ihr Name, kämpft bereits mit ihren Gefühlen.
Eigentlich macht der Film alles falsch, was nur falsch gemacht werden kann. Die Schauspieler sind Laien, die sich ihre Rolle bei Ebay ersteigert haben, die Geschichte die aus einem Verlierer einen Gewinner macht und bei der die Liebe in die Quere kommt, schon dutzende Male besser gesehen, dazu Dialoge die einmal inklusive Dialekt so klingen, als wären sie spontan improvisiert und einmal so, wie es nicht sein soll, nämlich auswendig gelernt inklusive anstrengendem Nachdenken a la „wie war der Text nochmal“. So trifft manchmal hölzern auf total natürlich, was zugegeben seinen Reiz hat. Da der Film auch noch keinen der Laiendarsteller der Lächerlichkeit preisgibt, fühlt man sich tatsächlich so, als habe man dem normalen Volk auf's Maul geschaut und das immer gleiche alltägliche Drama gefilmt. Da hat der Film seine Momente, die eben ein Film mit professionellen Schauspielern, so nicht haben kann, mögen diese auch noch so sehr in ihren Rollen aufgehen, sie spielen eben doch eine Rolle während hier mancher Laie, auch wenn er im echten Leben weder schwul noch Polizist ist, erstaunlich gut in seine Rolle passt und die dann so spielt, wie sie einem täglich in der Nachbarschaft begegnet. Die klatschende Besitzerin des Kiosk kennt jeder und jeder würde garantiert Klischee schreien, doch hier keine Spur von Klischee. Damit schafft der Film es die Welt des kleinen Mannes besser einzufangen als all die nachmittäglichen Reality-Soaps der Privatsender. Dickes Danke, dass die Regie die Laiendarsteller so gut geführt hat und diese einfach, im wahrsten Sinne, natürlich agieren lies. Nichts wäre schlimmer gewesen als die Laien versuchen zu lassen wie echte Schauspieler zu agieren. Dies passiert zwar hie und da aber eben da merkt man, der Film hat seine Stärken da, wo die Laien einfach so agieren, wie sie es im Alltag auch täten.
Leider fehlt dem Film ein wenig der Rhythmus, was dazu führt, dass manch ein Logikloch nicht gestopft wird, was allerdings weder den Laien noch dem Drehbuch zu schulden wäre, sondern schlicht einem irgendwie komischen Schnitt. So kommt manche Szene gerade erst richtig in Fahrt, findet ihren gut gelungenen Höhepunkt, wird dann aber viel zu abrupt beendet oder eine anschließende Szene findet einfach nicht ihren Einstieg, Anschluss. Hatten die Profis am Schneidetisch kein besseres Material oder haben sie sich nicht getraut auch mal verpatztes Material zu nehmen oder wollten sie die Laien nicht doch bloßstellen und haben daher halt manch ein Loch in Kauf genommen. Leider kommt ausgerechnet zum finalen Höhepunkt am Filmende das für mich größte Logikloch. Schade, das hat der Film nicht verdient. Manchmal ganz witzig, manchmal nervend fand ich, wenn eingeblendet wurde, was der Darsteller im realen Leben ist und wie viel er für die Rolle bezahlt hat. Nervend, weil es in manchen Szenen ablenkt, witzig, weil man sich so seinen Teil denken kann ohne dass es aber auch hier peinlich wird. Das haben die Produzenten und der Regisseur gut gemacht, denn das hätte auch schief gehen können, aber das hab ich ja jetzt schon öfter geschrieben, sie reiten ihre Laiendarsteller in nix rein, keiner verliert sein Gesicht und das ist auch gut so. Alles in allem ein Film mit dem ich meinen Spaß hatte und den ich jedem, der sich hie und da über unoriginelle deutsche Komödien auslässt, nur empfehlen kann, selbst wenn alles irgendwie konventionell und schon xmal gesehen ist, kommt es hier frisch rüber. Also einfach Hirn aus, gute Unterhaltung ein und hey genau das will ich ja bei einer Komödie. ...
Redaktionssitzung. Das Blatt steckt in einer Auflagenkrise und die üblichen Geschichten ziehen nicht mehr bzw. werden eh schon von jedem anderen Blatt gebracht. Da kommt die Idee auf einen heterosexuellen Mann in eine Homosexuellen-WG zu stecken und ihn über seine Erfahrungen berichten zu lassen. Die Geschichte bekommt den Zuschlag und damit Auftritt Paul. Paul hat gerade seinen Job verloren und ertrinkt förmlich im Selbstmitleid. Gut, dass es immer jemanden mit einem offenen Ohr gibt und noch besser das der sympathische Fremde Paul gleich noch anbietet in die WG einziehen zu können, vorausgesetzt, seine Mitbewohner stimmen zu. Da Paul allerdings schon ne Type mit eigenwilligem Kleidungsstil, einem Faible für Pinguine und einer ausgeprägten Angst vor Schwulen ist lässt Paul beim Vorstellungsessen kein Fettnäpfchen aus und alles was schief gehen kann, geht schief. Irgendwie mögen ihn die WG-ler dann doch und Paul zieht ein. Damit beginnt eine aufregende Zeit für Paul. Aus einem Original dem keine Frau, geschweige denn ein Mann, hinterherschaut wird ein Original dem nach einer 180° Grad Drehung hin zum modebewussten Trendsetter, sowohl Frau, wie auch Mann hinterherschaut. Ganz langsam merkt Paul, dann auch dass sich die Frauen für ihn interessieren, doch erst als ihn seine Kumpels vor einem Fehler bewahren, merkt er, dass er sich bereits in die beste Freundin der Schwulen-WG verliebt hat und auch Lara, so ihr Name, kämpft bereits mit ihren Gefühlen.
Eigentlich macht der Film alles falsch, was nur falsch gemacht werden kann. Die Schauspieler sind Laien, die sich ihre Rolle bei Ebay ersteigert haben, die Geschichte die aus einem Verlierer einen Gewinner macht und bei der die Liebe in die Quere kommt, schon dutzende Male besser gesehen, dazu Dialoge die einmal inklusive Dialekt so klingen, als wären sie spontan improvisiert und einmal so, wie es nicht sein soll, nämlich auswendig gelernt inklusive anstrengendem Nachdenken a la „wie war der Text nochmal“. So trifft manchmal hölzern auf total natürlich, was zugegeben seinen Reiz hat. Da der Film auch noch keinen der Laiendarsteller der Lächerlichkeit preisgibt, fühlt man sich tatsächlich so, als habe man dem normalen Volk auf's Maul geschaut und das immer gleiche alltägliche Drama gefilmt. Da hat der Film seine Momente, die eben ein Film mit professionellen Schauspielern, so nicht haben kann, mögen diese auch noch so sehr in ihren Rollen aufgehen, sie spielen eben doch eine Rolle während hier mancher Laie, auch wenn er im echten Leben weder schwul noch Polizist ist, erstaunlich gut in seine Rolle passt und die dann so spielt, wie sie einem täglich in der Nachbarschaft begegnet. Die klatschende Besitzerin des Kiosk kennt jeder und jeder würde garantiert Klischee schreien, doch hier keine Spur von Klischee. Damit schafft der Film es die Welt des kleinen Mannes besser einzufangen als all die nachmittäglichen Reality-Soaps der Privatsender. Dickes Danke, dass die Regie die Laiendarsteller so gut geführt hat und diese einfach, im wahrsten Sinne, natürlich agieren lies. Nichts wäre schlimmer gewesen als die Laien versuchen zu lassen wie echte Schauspieler zu agieren. Dies passiert zwar hie und da aber eben da merkt man, der Film hat seine Stärken da, wo die Laien einfach so agieren, wie sie es im Alltag auch täten.
Leider fehlt dem Film ein wenig der Rhythmus, was dazu führt, dass manch ein Logikloch nicht gestopft wird, was allerdings weder den Laien noch dem Drehbuch zu schulden wäre, sondern schlicht einem irgendwie komischen Schnitt. So kommt manche Szene gerade erst richtig in Fahrt, findet ihren gut gelungenen Höhepunkt, wird dann aber viel zu abrupt beendet oder eine anschließende Szene findet einfach nicht ihren Einstieg, Anschluss. Hatten die Profis am Schneidetisch kein besseres Material oder haben sie sich nicht getraut auch mal verpatztes Material zu nehmen oder wollten sie die Laien nicht doch bloßstellen und haben daher halt manch ein Loch in Kauf genommen. Leider kommt ausgerechnet zum finalen Höhepunkt am Filmende das für mich größte Logikloch. Schade, das hat der Film nicht verdient. Manchmal ganz witzig, manchmal nervend fand ich, wenn eingeblendet wurde, was der Darsteller im realen Leben ist und wie viel er für die Rolle bezahlt hat. Nervend, weil es in manchen Szenen ablenkt, witzig, weil man sich so seinen Teil denken kann ohne dass es aber auch hier peinlich wird. Das haben die Produzenten und der Regisseur gut gemacht, denn das hätte auch schief gehen können, aber das hab ich ja jetzt schon öfter geschrieben, sie reiten ihre Laiendarsteller in nix rein, keiner verliert sein Gesicht und das ist auch gut so. Alles in allem ein Film mit dem ich meinen Spaß hatte und den ich jedem, der sich hie und da über unoriginelle deutsche Komödien auslässt, nur empfehlen kann, selbst wenn alles irgendwie konventionell und schon xmal gesehen ist, kommt es hier frisch rüber. Also einfach Hirn aus, gute Unterhaltung ein und hey genau das will ich ja bei einer Komödie. (Eric Hoch)
alle Rezensionen von Eric Hoch ...
0Jean Lüdeke2009-11-25Fantasten, Träumer und Spinner, eher eine seltene Ausnahme in der zeitgenössischen Filmlandschaft: Drei schräge Brüder auf einenm ungewöhnlichen Indien-Trip, die nach ihrem toten Vater fahnden: Das Drehbuch stammt aus der Feder von Wes Anderson selbst sowie Jason Schwartzman und dem Produzent Roman Coppola (der Sohn von Francis Ford Coppola und Cousin von Jason Schwartzman). In Nebenrollen sind Bill Murray, Natalie Portman als Jacks Ex-Geliebte und Angelica Huston als Mutter zu sehen. Jeder Arthaus-Freak kommt hier auf seine Kosten, herrliches Farb-Setting, schönes Licht und ein warmes Dekor, eine wahre Augenfreude. Und wer tiefgründigen Humor liebt, sitzt hier vor dem richtigen Movie.
Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwartzman), seit langem in kontroversen verkrustet, werden sich hier wohl oder übel wieder vertragen müssen. Auf dem spirituellen Trip kommen sie allerdings recht zügig vom Kurs ab, weil unvorhersehbare Ereignisse wie Giftschlangen, rezeptfreie Schmerzmittel, indischen Hustensaft und Pfefferspray die kontemplative Ruhe stören. Der Zug heißt The Darjeeling Limited und ist gleichsam das titelgebende Element des Films. Der älteste BruderAls Ältester hat Francis (Owen Wilson) die spirituelle Reise minutiös geplant, um die Brüder ein Jahr nach der Beerdigung ihres Vaters wieder zusammenführen. Verschwiegen hat er ihnen allerdings, dass er im Grunde genommen die verschollene Mama (Anjelica Huston) nach Hause bringen will. Die Dame darbt als Nonne in einem Kloster am Himalaya. Da alle Brüder ein zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Mutter haben, hält Francis den eigentlichen Grund der Reise jedoch geheim. Und was dann die drei neurotischen brüder so alles erleben, ist mehr als einen Blick wert.
Der extraordinäre Film wurde unter anderem in Jodhpur (Rajasthan) – gedreht. Seine Weltpremiere fand auf den am 29. August eröffneten Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2007 statt, an denen er als ein Wettbewerbsbeitrag teilnahm. Ende September 2007 wurde er auf dem New York Film Festival vorgeführt. Einen Tag später startete er in den Kinos der USA, wo er runde 11,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Adrien Brody, geboren am 14. April 1973 in New York City) ist der heimliche Star des verquasteten und rührigen Filmes. Oscar-Preisträger und der einzige amerikanische Schauspieler, der den je den französischen César Award erhielt. Bekannt wurde er 19881998 mit Der schmale Gra. Roman Polañski castete ihn für die Titelrolle seines Holocaust-Dramas ; hier erhielt er für seine Interpretation des polnischen Juden W³adys³aw Szpilman 2003 den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Brody ist der gar nicht so smarte Frauenschwarm und Womanizer, der komplizierte Produktionen favorisiert und darin stets begeistern kann.
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Fantasten, Träumer und Spinner, eher eine seltene Ausnahme in der zeitgenössischen Filmlandschaft: Drei schräge Brüder auf einenm ungewöhnlichen Indien-Trip, die nach ihrem toten Vater fahnden: Das Drehbuch stammt aus der Feder von Wes Anderson selbst sowie Jason Schwartzman und dem Produzent Roman Coppola (der Sohn von Francis Ford Coppola und Cousin von Jason Schwartzman). In Nebenrollen sind Bill Murray, Natalie Portman als Jacks Ex-Geliebte und Angelica Huston als Mutter zu sehen. Jeder Arthaus-Freak kommt hier auf seine Kosten, herrliches Farb-Setting, schönes Licht und ein warmes Dekor, eine wahre Augenfreude. Und wer tiefgründigen Humor liebt, sitzt hier vor dem richtigen Movie.
Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwartzman), seit langem in kontroversen verkrustet, werden sich hier wohl oder übel wieder vertragen müssen. Auf dem spirituellen Trip kommen sie allerdings recht zügig vom Kurs ab, weil unvorhersehbare Ereignisse wie Giftschlangen, rezeptfreie Schmerzmittel, indischen Hustensaft und Pfefferspray die kontemplative Ruhe stören. Der Zug heißt The Darjeeling Limited und ist gleichsam das titelgebende Element des Films. Der älteste BruderAls Ältester hat Francis (Owen Wilson) die spirituelle Reise minutiös geplant, um die Brüder ein Jahr nach der Beerdigung ihres Vaters wieder zusammenführen. Verschwiegen hat er ihnen allerdings, dass er im Grunde genommen die verschollene Mama (Anjelica Huston) nach Hause bringen will. Die Dame darbt als Nonne in einem Kloster am Himalaya. Da alle Brüder ein zerrüttetes Verhältnis zu ihrer Mutter haben, hält Francis den eigentlichen Grund der Reise jedoch geheim. Und was dann die drei neurotischen brüder so alles erleben, ist mehr als einen Blick wert.
Der extraordinäre Film wurde unter anderem in Jodhpur (Rajasthan) – gedreht. Seine Weltpremiere fand auf den am 29. August eröffneten Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2007 statt, an denen er als ein Wettbewerbsbeitrag teilnahm. Ende September 2007 wurde er auf dem New York Film Festival vorgeführt. Einen Tag später startete er in den Kinos der USA, wo er runde 11,5 Millionen US-Dollar einbrachte. Adrien Brody, geboren am 14. April 1973 in New York City) ist der heimliche Star des verquasteten und rührigen Filmes. Oscar-Preisträger und der einzige amerikanische Schauspieler, der den je den französischen César Award erhielt. Bekannt wurde er 19881998 mit Der schmale Gra. Roman Polañski castete ihn für die Titelrolle seines Holocaust-Dramas ; hier erhielt er für seine Interpretation des polnischen Juden W³adys³aw Szpilman 2003 den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Brody ist der gar nicht so smarte Frauenschwarm und Womanizer, der komplizierte Produktionen favorisiert und darin stets begeistern kann.
(Jean Lüdeke)
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Originaltitel: Wer ist eigentlich... Paul?
Land / Jahr: Deutschland 2005
Medien-Typ:
DVD
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Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Dokumentation, Sing mit Paul
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Bei der Vorstellung des Titels Wer ist eigentlich... Paul? handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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