Crossing Over
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Im täglichen Kampf der Immigranten in den USA werden fünf Menschen, die einander noch nie in ihrem Leben gesehen haben, vom Schicksal zusammengeführt: Da ist ein alternder Polizist von der Einwanderungsbehörde, der in den Fall einer illegalen Einwanderin verwickelt wird, da ist eine junge Muslimin, die in die Mühlen des „Kampfes gegen den Terror“ gerät, sowie ein junger Koreaner, der einer Straßengang verfällt, und eine australische Schauspielerin, die sich für eine Green Card erpressen lässt. ...
Inhaltsangabe zu Crossing Over: 
Im täglichen Kampf der Immigranten in den USA werden fünf Menschen, die einander noch nie in ihrem Leben gesehen haben, vom Schicksal zusammengeführt: Da ist ein alternder Polizist von der Einwanderungsbehörde, der in den Fall einer illegalen Einwanderin verwickelt wird, da ist eine junge Muslimin, die in die Mühlen des „Kampfes gegen den Terror“ gerät, sowie ein junger Koreaner, der einer Straßengang verfällt, und eine australische Schauspielerin, die sich für eine Green Card erpressen lässt. Crossing Over stammt aus dem Hause Universum Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Crossing Over:
Darsteller:
Harrison Ford  , Ray Liotta  , Ashley Judd  , Summer Bishil, Lee Horsley, Cliff Curtis, Jaysha Patel, Alice Eve, Alice Braga, Melody Khazae, Merik Tadros, Justin Chon,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Crossing Over:
4Frank Brenner2010-01-10Max Brogan arbeitet bei der Einwanderungsbehörde von Los Angeles und hat für diesen Job ein viel zu gutes Herz. Verzweifelt versucht er, einer illegalen Mexikanerin zu helfen. Auch ein Koreaner, eine Australierin und ein Brite bemühen sich um eine Green Card. Sozialkritisches Ensembledrama.
Wayne Kramer („The Cooler – Alles auf Liebe“) weiß wohl nur zu gut, von was er in seinem Ensembledrama erzählt. Der gebürtige Südafrikaner ist seit dem Jahr 2000 amerikanischer Staatsbürger und konnte seitdem im Land der unbegrenzten Möglichkeiten drei Spielfilme realisieren. Für viele Menschen sind die USA das Land ihrer Träume, insbesondere in Los Angeles ist die Zahl der Immigranten und somit auch die Zahl der illegalen Einwanderer nahe zur mexikanischen Grenze sehr hoch. Kramer hat in seinem Film einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Geschichten gewoben, die sich allesamt in der Stadt der Engel abspielen, aber nur selten himmlischen Sphären würdig sind. Drei der zentralen Figuren sind gebürtige US-Amerikaner, die beruflich mit Einwanderern zu tun haben. Der Immigration and Customs Enforcement Agent Max Brogan ist darauf spezialisiert, illegale Arbeiter in größeren Fabriken aufzuspüren und des Landes zu verweisen. Der Verwaltungsbeamte Cole Frankel ist für die Genehmigung der Green-Card-Anträge zuständig und seine Frau Denise tritt als Anwältin für die Belange der Menschen ein, die an den harten Einwanderungsauflagen der USA zu scheitern drohen. Auf der anderen Seite stellt „Crossing Over“ auch eine Handvoll Immigranten in den Mittelpunkt, die mit den unterschiedlichsten Mitteln versuchen, Aufenthaltsgenehmigungen zu ergattern, und dabei häufig vor nichts zurückschrecken.
Das vielschichtige Porträt, das dabei in diesem breit gefächerten Drama entsteht, ist auf weite Strecken durchaus realistisch und greift eine ganze Menge unterschiedlicher Aspekte dieser Problematik auf. Leider vertraut Wayne Kramer an einigen entscheidenden Stellen nicht dem Urteilsvermögen und den selbständigen Gedankengängen seines Publikums und erzählt so manchen Handlungsstrang auf unnötige Weise aus, wo er eigentlich schon vorher hätte abbrechen und somit den dramatischen Effekt hätte verstärken können. So manche Szene hätte in der Andeutung weit überzeugender gewirkt als in der detaillierten Bebilderung. Doch das sind eigentlich nur kleine Mankos in einem insgesamt durchaus überzeugenden Film, der einige gelungene Schauspielerleistungen mit einem ansonsten fein austarierten Handlungsgeflecht kombiniert. Im Gegensatz zu Kramers letztem, grandios gescheitertem und mehr als überflüssigem Thriller „Running Scared“ kann der Regisseur hier wieder eine seine leise und unaufgeregte Klasse anknüpfen, mit der er schon die altmodische Spielergeschichte „The Cooler“ mit William H. Macy bebildert hatte. Ein bewegendes und zur Diskussion anregendes Stück Sozialkino. (4/6) ...
Max Brogan arbeitet bei der Einwanderungsbehörde von Los Angeles und hat für diesen Job ein viel zu gutes Herz. Verzweifelt versucht er, einer illegalen Mexikanerin zu helfen. Auch ein Koreaner, eine Australierin und ein Brite bemühen sich um eine Green Card. Sozialkritisches Ensembledrama.
Wayne Kramer („The Cooler – Alles auf Liebe“) weiß wohl nur zu gut, von was er in seinem Ensembledrama erzählt. Der gebürtige Südafrikaner ist seit dem Jahr 2000 amerikanischer Staatsbürger und konnte seitdem im Land der unbegrenzten Möglichkeiten drei Spielfilme realisieren. Für viele Menschen sind die USA das Land ihrer Träume, insbesondere in Los Angeles ist die Zahl der Immigranten und somit auch die Zahl der illegalen Einwanderer nahe zur mexikanischen Grenze sehr hoch. Kramer hat in seinem Film einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Geschichten gewoben, die sich allesamt in der Stadt der Engel abspielen, aber nur selten himmlischen Sphären würdig sind. Drei der zentralen Figuren sind gebürtige US-Amerikaner, die beruflich mit Einwanderern zu tun haben. Der Immigration and Customs Enforcement Agent Max Brogan ist darauf spezialisiert, illegale Arbeiter in größeren Fabriken aufzuspüren und des Landes zu verweisen. Der Verwaltungsbeamte Cole Frankel ist für die Genehmigung der Green-Card-Anträge zuständig und seine Frau Denise tritt als Anwältin für die Belange der Menschen ein, die an den harten Einwanderungsauflagen der USA zu scheitern drohen. Auf der anderen Seite stellt „ Crossing Over“ auch eine Handvoll Immigranten in den Mittelpunkt, die mit den unterschiedlichsten Mitteln versuchen, Aufenthaltsgenehmigungen zu ergattern, und dabei häufig vor nichts zurückschrecken.
Das vielschichtige Porträt, das dabei in diesem breit gefächerten Drama entsteht, ist auf weite Strecken durchaus realistisch und greift eine ganze Menge unterschiedlicher Aspekte dieser Problematik auf. Leider vertraut Wayne Kramer an einigen entscheidenden Stellen nicht dem Urteilsvermögen und den selbständigen Gedankengängen seines Publikums und erzählt so manchen Handlungsstrang auf unnötige Weise aus, wo er eigentlich schon vorher hätte abbrechen und somit den dramatischen Effekt hätte verstärken können. So manche Szene hätte in der Andeutung weit überzeugender gewirkt als in der detaillierten Bebilderung. Doch das sind eigentlich nur kleine Mankos in einem insgesamt durchaus überzeugenden Film, der einige gelungene Schauspielerleistungen mit einem ansonsten fein austarierten Handlungsgeflecht kombiniert. Im Gegensatz zu Kramers letztem, grandios gescheitertem und mehr als überflüssigem Thriller „Running Scared“ kann der Regisseur hier wieder eine seine leise und unaufgeregte Klasse anknüpfen, mit der er schon die altmodische Spielergeschichte „The Cooler“ mit William H. Macy bebildert hatte. Ein bewegendes und zur Diskussion anregendes Stück Sozialkino. (4/6) (Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Crossing Over:
Originaltitel: Crossing Over
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Crossing Over:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Roll-Sequenzen
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