Comeback
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Ein kahler, staubiger Dachboden in München. Hier trainiert Jürgen „The Rock“ Hartenstein, ehemaliger Deutscher Meister im Supermittelgewicht, verbissen für sein Comeback, an das außer ihm und seinem Trainer Markus Kone längst niemand mehr zu glauben wagt.
So beginnt Maximilian Plettaus Debutfilm – und hier nahm auch die Reise des jungen Filmemachers ihren Anfang: Über den Zeitraum eines Jahres hinweg begleitete er den alternden Profi-Boxer Jürgen Hartenstein mit der Kamera. Es gelingt ihm, ein sehr persönliches, vertrauenvolles Verhältnis zu seinem Protagonisten aufzubauen, welches er dem Zuschauer in authentischen, manchmal schon fast intimen Bildern, unverfälscht zu vermitteln versteht. In „Comeback“ erzählt er die wahre Geschichte eines idealistischen Träumers, der alles daran setzt, seinen größten Wunsch zu verwirklichen: Noch einmal im Ring zu stehen – und endlich wieder zu gewinnen.
1998 holte „The Rock“ Hartenstein mit seinem Sieg gegen Uwe Lorch den Titel bei der Deutschen Meisterschaft. Für kurze Zeit zählte er zu den besten Boxern seiner Gewichtsklasse – doch der Ruhm nahm schon bald ein abruptes Ende. Nach dem Titelkampf ging es für ihn stetig bergab: Er verlor einen Kampf nach dem anderen; schließlich beschloss sein Manager, ihn gehen zu lassen. Auf sich allein gestellt blieben die Profi-Kämpfe aus. Nach drei Jahren, in denen er nicht im Ring stand, hat die Boxwelt ihren ehemaligen Helden längst vergessen. Aber Jürgen Hartenstein erinnert sich. Und er hat nie aufgehört, an sich selbst zu glauben.
Wenn man sein streng diszipliniertes Leben betrachtet, in dem neben dem Traum vom Boxen alles andere nebensächlich wird, kommt man nicht umhin, ihn für seine kompromisslose Leidenschaft zu bewundern. Und selbst wenn „Comeback“ das Portrait eines Verlierers ist, beneidet man den sympathischen Protagonisten insgeheim dafür, dass er unerschütterlich daran glaubt, dass Träume wahr werden können. In exakt dem Moment, in dem der Zuschauer fast bereit ist, die Hoffnung aufzugeben, klingelt das Telefon: Hartenstein bekommt einen Profi-Kampf in Amerika. Angespornt von dieser einmaligen Chance, trainiert er härter denn je... ...
Inhaltsangabe zu Comeback: 
Ein kahler, staubiger Dachboden in München. Hier trainiert Jürgen „The Rock“ Hartenstein, ehemaliger Deutscher Meister im Supermittelgewicht, verbissen für sein Comeback, an das außer ihm und seinem Trainer Markus Kone längst niemand mehr zu glauben wagt.
So beginnt Maximilian Plettaus Debutfilm – und hier nahm auch die Reise des jungen Filmemachers ihren Anfang: Über den Zeitraum eines Jahres hinweg begleitete er den alternden Profi-Boxer Jürgen Hartenstein mit der Kamera. Es gelingt ihm, ein sehr persönliches, vertrauenvolles Verhältnis zu seinem Protagonisten aufzubauen, welches er dem Zuschauer in authentischen, manchmal schon fast intimen Bildern, unverfälscht zu vermitteln versteht. In „Comeback“ erzählt er die wahre Geschichte eines idealistischen Träumers, der alles daran setzt, seinen größten Wunsch zu verwirklichen: Noch einmal im Ring zu stehen – und endlich wieder zu gewinnen.
1998 holte „The Rock“ Hartenstein mit seinem Sieg gegen Uwe Lorch den Titel bei der Deutschen Meisterschaft. Für kurze Zeit zählte er zu den besten Boxern seiner Gewichtsklasse – doch der Ruhm nahm schon bald ein abruptes Ende. Nach dem Titelkampf ging es für ihn stetig bergab: Er verlor einen Kampf nach dem anderen; schließlich beschloss sein Manager, ihn gehen zu lassen. Auf sich allein gestellt blieben die Profi-Kämpfe aus. Nach drei Jahren, in denen er nicht im Ring stand, hat die Boxwelt ihren ehemaligen Helden längst vergessen. Aber Jürgen Hartenstein erinnert sich. Und er hat nie aufgehört, an sich selbst zu glauben.
Wenn man sein streng diszipliniertes Leben betrachtet, in dem neben dem Traum vom Boxen alles andere nebensächlich wird, kommt man nicht umhin, ihn für seine kompromisslose Leidenschaft zu bewundern. Und selbst wenn „Comeback“ das Portrait eines Verlierers ist, beneidet man den sympathischen Protagonisten insgeheim dafür, dass er unerschütterlich daran glaubt, dass Träume wahr werden können. In exakt dem Moment, in dem der Zuschauer fast bereit ist, die Hoffnung aufzugeben, klingelt das Telefon: Hartenstein bekommt einen Profi-Kampf in Amerika. Angespornt von dieser einmaligen Chance, trainiert er härter denn je... Comeback stammt aus dem Hause WVG Medien GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Comeback:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Comeback:
0Nils Grundmann2009-08-06Der einstige Profiboxer und Superstar Jürgen „The Rock“ Hartenstein lebt eher bescheiden in seiner kleinen Wohnung: nicht viele Möbel in den Räumen, die Wände eher kahl, weit weg von irgendwelchen Luxusgütern, selbst mit kaltem Wasser duscht und wäscht sich Jürgen. Deutlich sieht jeder dem er begegnet an, dass der Ex-Super-Boxer in die Jahre gekommen ist. Seinen spärlichen Lebensunterhalt verdient er sich als Türsteher in einer Bar. Einst hatte „The Rock“ alles wovon viele Träumen können und … damals war er gerade mal 18 Jahre jung. Die Boxer – Karriere begann Jürgen Hartenstein 1988 als Deutscher Meister in der Amateurliga, zehn Jahre später gewann er als Profi den deutschen Titel im Supermittelgewicht. Doch mit der Zeit meldet sich sein durchtrainierter Körper, die Energie und die Leistung lassen nach. Das Medieninteresse und auch die Veranstalter von Boxwettkämpfen haben nicht mehr so das große Interesse an den einstigen Superboxer „The Rock“. Der eigentlich erfolgsverwöhnte Jürgen Hartenstein verliert einen Kampf nach dem anderen. Plötzlich verlor er sein Management trennte sich von ihm. Seither träumt Jürgen „The Rock“ nur einen einzigen Traum: das Comeback! Auch wenn es auf eigene Faust sein muss. Er reist mit geliehenem Geld nach Philadelphia. Unerbittlich trainiert er hart an sich, seinem Körper und die Leistung steigt. Er bekommt die Chance gegen einen US-amerikanischen Boxer zu kämpfen. Spektakulär gewinnt er den Boxkampf…von nun an ist „The Rock“ wieder da und voll im Geschäft. Das Comeback ist gelungen.
Jürgen "The Rock“ Hartenstein machte nach etlichen Jahre nach seinem letzten Kampf Hoffnungen ein Comeback. Er begann wieder ernsthaft zu trainieren, und er nervte Boxpromoter so penetrant mit seinen Anrufen, dass er schließlich die Chance für einen professionellen Kampf in den USA bekam. Maximilian Plettau…2003 bereitete er sich auf den Technikabschluss an den Filmhochschule vor. Für eine neu entwickelte digitale Zeitlupenkamera suchte er damals einen Profi-Boxer. Durch Zufall lernte er Jürgen Hartenstein mit seinem Trainer Markus Krone kennen. Die beiden faszinierten ihn von Anfang an sehr, weil sie in dieser einfachen Boxhalle in München ganz ernst trainierten, sehr diszipliniert waren und Plettau irgendwann auch erzählten, dass sie noch mal ein Comeback versuchen wollen. Damals interessierte ihm einfach, wie das wohl ausgehen würde…Er begleitete Hartenstein mit der Kamera bei diesem Prozess und hat als wahrer Autorenfilmer bis auf Musik, Schnitt und Ton den Film weitestgehend alleine gemacht. Als ein großes Talent entpuppt er sich dabei auf jeden Fall bei der Kameraarbeit, denn so brillant fotografierte Stimmungsbilder und solch ein gutes Auge für jene Details, die mehr erzählen können als viele Worte, findet man bei deutschen Dokumentarfilmern selten. Deshalb kann Plettau es sich auch leisten, auf einen Kommentar im Off oder erklärende Schriftzüge zu verzichten. Die Bilder sprechen bei diesem Film wirklich für sich - seien es nun Aufnahmen von Hartensteins Training, Küchenszenen daheim bei seiner Großmutter oder schließlich die Szenen vom Kampf, die noch am ehesten den Konventionen einer Sportdokumentation folgen. Dabei leistet der Film viel mehr, denn er fängt einen Lebensabschnitt in seiner ganzen Vielschichtigkeit und Schönheit ein. Gerade in der anscheinenden Beliebigkeit der Einblicke ist der Film dramaturgisch geschickt montiert, und Plettau erzählt so souverän, dass er sich auch scheinbar willkürliche Abschweifungen wie jene Sequenz mit der trinkenden Asiatin in Philadelphia leisten kann, die dem Film seinen atmosphärischen Reichtum geben. Durch den Film ist das „Comeback“ letztlich doch gelungen. Fazit: 4 Sterne!!
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Der einstige Profiboxer und Superstar Jürgen „The Rock“ Hartenstein lebt eher bescheiden in seiner kleinen Wohnung: nicht viele Möbel in den Räumen, die Wände eher kahl, weit weg von irgendwelchen Luxusgütern, selbst mit kaltem Wasser duscht und wäscht sich Jürgen. Deutlich sieht jeder dem er begegnet an, dass der Ex-Super-Boxer in die Jahre gekommen ist. Seinen spärlichen Lebensunterhalt verdient er sich als Türsteher in einer Bar. Einst hatte „The Rock“ alles wovon viele Träumen können und … damals war er gerade mal 18 Jahre jung. Die Boxer – Karriere begann Jürgen Hartenstein 1988 als Deutscher Meister in der Amateurliga, zehn Jahre später gewann er als Profi den deutschen Titel im Supermittelgewicht. Doch mit der Zeit meldet sich sein durchtrainierter Körper, die Energie und die Leistung lassen nach. Das Medieninteresse und auch die Veranstalter von Boxwettkämpfen haben nicht mehr so das große Interesse an den einstigen Superboxer „The Rock“. Der eigentlich erfolgsverwöhnte Jürgen Hartenstein verliert einen Kampf nach dem anderen. Plötzlich verlor er sein Management trennte sich von ihm. Seither träumt Jürgen „The Rock“ nur einen einzigen Traum: das Comeback! Auch wenn es auf eigene Faust sein muss. Er reist mit geliehenem Geld nach Philadelphia. Unerbittlich trainiert er hart an sich, seinem Körper und die Leistung steigt. Er bekommt die Chance gegen einen US-amerikanischen Boxer zu kämpfen. Spektakulär gewinnt er den Boxkampf…von nun an ist „The Rock“ wieder da und voll im Geschäft. Das Comeback ist gelungen.
Jürgen "The Rock“ Hartenstein machte nach etlichen Jahre nach seinem letzten Kampf Hoffnungen ein Comeback. Er begann wieder ernsthaft zu trainieren, und er nervte Boxpromoter so penetrant mit seinen Anrufen, dass er schließlich die Chance für einen professionellen Kampf in den USA bekam. Maximilian Plettau…2003 bereitete er sich auf den Technikabschluss an den Filmhochschule vor. Für eine neu entwickelte digitale Zeitlupenkamera suchte er damals einen Profi-Boxer. Durch Zufall lernte er Jürgen Hartenstein mit seinem Trainer Markus Krone kennen. Die beiden faszinierten ihn von Anfang an sehr, weil sie in dieser einfachen Boxhalle in München ganz ernst trainierten, sehr diszipliniert waren und Plettau irgendwann auch erzählten, dass sie noch mal ein Comeback versuchen wollen. Damals interessierte ihm einfach, wie das wohl ausgehen würde…Er begleitete Hartenstein mit der Kamera bei diesem Prozess und hat als wahrer Autorenfilmer bis auf Musik, Schnitt und Ton den Film weitestgehend alleine gemacht. Als ein großes Talent entpuppt er sich dabei auf jeden Fall bei der Kameraarbeit, denn so brillant fotografierte Stimmungsbilder und solch ein gutes Auge für jene Details, die mehr erzählen können als viele Worte, findet man bei deutschen Dokumentarfilmern selten. Deshalb kann Plettau es sich auch leisten, auf einen Kommentar im Off oder erklärende Schriftzüge zu verzichten. Die Bilder sprechen bei diesem Film wirklich für sich - seien es nun Aufnahmen von Hartensteins Training, Küchenszenen daheim bei seiner Großmutter oder schließlich die Szenen vom Kampf, die noch am ehesten den Konventionen einer Sportdokumentation folgen. Dabei leistet der Film viel mehr, denn er fängt einen Lebensabschnitt in seiner ganzen Vielschichtigkeit und Schönheit ein. Gerade in der anscheinenden Beliebigkeit der Einblicke ist der Film dramaturgisch geschickt montiert, und Plettau erzählt so souverän, dass er sich auch scheinbar willkürliche Abschweifungen wie jene Sequenz mit der trinkenden Asiatin in Philadelphia leisten kann, die dem Film seinen atmosphärischen Reichtum geben. Durch den Film ist das „ Comeback“ letztlich doch gelungen. Fazit: 4 Sterne!!
(Nils Grundmann)
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0Jean Lüdeke2009-08-17Was Mickey Rourke in The Wrestler gelingt, wollte Jürgen Hartenstein, immerhin 1998 Deutscher Meister im Supermittelgewicht, im bajuwarischen Box-Ring schaffen: Ein furioses Comeback. In diesem Klopper-Porträt haust er in einer spartanischen Münchner Dachstube und trainiert, bis der Schweiß Bäche auf dem Boden bildet. Jürgen, ein angejahrter, ehemaliger Profi-Boxer, der sich seinen frugalen Lebensunterhalt als, na, als was wohl?, eben als schlagkräftiger Türsteher und in einer Bar verdient. Jetzt verdrischt er pöbelnde Volltrunkene, damals, im Alter von achtzehn Jahren, feierte er noch Triumphe als Jürgen "The Rock" Hartenstein. 1988 wurde er Deutscher Meister der Amateure, 1998 gewann er als Profi den deutschen Titel im Supermittelgewicht. Als seine Fäuste langsamer wurden, verließ ihn sein Management, seither lebt Jürgen einen kleinen Traum, der zum Alptraum werden könnte. Das langersehnte Comeback zu schaffen, auf eigene Faust, um nicht, wie einstens viele seiner Zunft, als Kirmesbuden-Klopper zu enden. Und so trainiert er, der Jürgen, extrem konzentriert hüpft er um den sandsack Hartenstein atmet schwer und asthmatisch, plötzlich schnellen seine Fäuste hervor, links, recht. Schweißtropfen schießen ihm von der Stirn sein am Balken baumelnder, fiktiver Gegner schwankt schwer…
Einzig ein junger Filmemacher begleitete ihn bei der Rückkehr zwischen die Seile. Die beiden begegneten sich 2003. Maximilian Plettau, 34, zu jener Zeit Student der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Ein langes Jahr lang begleitete er den Boxer mit einer Handkamera. Der Extrakt aus 55 Stunden Rohmaterial liegt nun als 80-minütiger Doku-Film vor. Es ist das ergreifende Porträt eines sportlichen Loosers und gleichsam das Porträt der kleinen humanen Tragödie. Desolat und authentisch inszeniert, ein kleines tristes Werk, das wahrlich keine gute Laune macht, wund wenig heilsame anblicke für suizidgefährdete Melancholiker bietet. Aber. Am Ende alles gut? Und selbst wenn „Comeback“ das Portrait eines Verlierers ist, beneidet man den sympathischen Protagonisten insgeheim dafür, dass er unerschütterlich daran glaubt, dass Träume wahr werden können. In exakt dem Moment, in dem der Zuschauer fast bereit ist, die Hoffnung aufzugeben, klingelt das Telefon: Hartenstein bekommt einen Profi-Kampf in Amerika. Übrigens, dort hat sich jürgen, mittlerweile 37 jahre alt, gut etabliert, im schönen Philadelphia, trainiert von Willie Folk, gewechselt in die alte Gewichtsklasse "Supermittelgewicht": Am06.09.2008 gfelang ihm der K.O. Sieg in Kansas gegen Shaun Hinkle in der ersten Runde nach 1:57 Minuten. In der Tat ein reales, respektables Comeback. Der Weg war auch hier das Ziel. Niemals aufgeben, selbst nicht nach dem größten Niederschlag. Mit dieser simplen Philosophie Einstellung avanciert Hartenstein doch noch zum Heroen, zum pfälzischen Balboa en Miniature.
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Was Mickey Rourke in The Wrestler gelingt, wollte Jürgen Hartenstein, immerhin 1998 Deutscher Meister im Supermittelgewicht, im bajuwarischen Box-Ring schaffen: Ein furioses Comeback. In diesem Klopper-Porträt haust er in einer spartanischen Münchner Dachstube und trainiert, bis der Schweiß Bäche auf dem Boden bildet. Jürgen, ein angejahrter, ehemaliger Profi-Boxer, der sich seinen frugalen Lebensunterhalt als, na, als was wohl?, eben als schlagkräftiger Türsteher und in einer Bar verdient. Jetzt verdrischt er pöbelnde Volltrunkene, damals, im Alter von achtzehn Jahren, feierte er noch Triumphe als Jürgen "The Rock" Hartenstein. 1988 wurde er Deutscher Meister der Amateure, 1998 gewann er als Profi den deutschen Titel im Supermittelgewicht. Als seine Fäuste langsamer wurden, verließ ihn sein Management, seither lebt Jürgen einen kleinen Traum, der zum Alptraum werden könnte. Das langersehnte Comeback zu schaffen, auf eigene Faust, um nicht, wie einstens viele seiner Zunft, als Kirmesbuden-Klopper zu enden. Und so trainiert er, der Jürgen, extrem konzentriert hüpft er um den sandsack Hartenstein atmet schwer und asthmatisch, plötzlich schnellen seine Fäuste hervor, links, recht. Schweißtropfen schießen ihm von der Stirn sein am Balken baumelnder, fiktiver Gegner schwankt schwer…
Einzig ein junger Filmemacher begleitete ihn bei der Rückkehr zwischen die Seile. Die beiden begegneten sich 2003. Maximilian Plettau, 34, zu jener Zeit Student der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Ein langes Jahr lang begleitete er den Boxer mit einer Handkamera. Der Extrakt aus 55 Stunden Rohmaterial liegt nun als 80-minütiger Doku-Film vor. Es ist das ergreifende Porträt eines sportlichen Loosers und gleichsam das Porträt der kleinen humanen Tragödie. Desolat und authentisch inszeniert, ein kleines tristes Werk, das wahrlich keine gute Laune macht, wund wenig heilsame anblicke für suizidgefährdete Melancholiker bietet. Aber. Am Ende alles gut? Und selbst wenn „Comeback“ das Portrait eines Verlierers ist, beneidet man den sympathischen Protagonisten insgeheim dafür, dass er unerschütterlich daran glaubt, dass Träume wahr werden können. In exakt dem Moment, in dem der Zuschauer fast bereit ist, die Hoffnung aufzugeben, klingelt das Telefon: Hartenstein bekommt einen Profi-Kampf in Amerika. Übrigens, dort hat sich jürgen, mittlerweile 37 jahre alt, gut etabliert, im schönen Philadelphia, trainiert von Willie Folk, gewechselt in die alte Gewichtsklasse "Supermittelgewicht": Am06.09.2008 gfelang ihm der K.O. Sieg in Kansas gegen Shaun Hinkle in der ersten Runde nach 1:57 Minuten. In der Tat ein reales, respektables Comeback. Der Weg war auch hier das Ziel. Niemals aufgeben, selbst nicht nach dem größten Niederschlag. Mit dieser simplen Philosophie Einstellung avanciert Hartenstein doch noch zum Heroen, zum pfälzischen Balboa en Miniature.
(Jean Lüdeke)
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0Marina Teuscher2009-08-23Der Film „Comeback“ behandelt die Rückkehr eines Profiboxers. Jürgen „The Rock“ Hartenstein war im Jahr 1998 Deutscher Meister im Supermittelgewicht. Nach einigen Problemen versucht er einen neuen Anfang. Begleitet wurde er auf seinem harten Weg zurück von Regisseur Maximilian Plettau.
Ein Einblick in die Welt eines Profi-Boxers wird mit dieser DVD geboten. Vor zehn Jahren war Jürgen „The Rock“ Hartenstein sogar Deutscher Meister im Supermittelgewicht. Doch dann folgten einige Niederlagen. Trotzdem wusste er immer, dass er es wieder beim Boxen zu Erfolg bringen wollte. Also fängt er an nach der Teilnahme an Kämpfen zu fragen und beginnt hart zu trainieren. Dabei bekommt er unter anderem Unterstützung von einem Amerikaner. Doch die Einblicke dabei gehen noch tiefer und zeigen die Seele eines Boxerherzens.
Einige Extras sind der DVD mitgegeben worden. Es handelt sich dabei um ein Interview mit Jürgen „The Rock“ Hartenstein. Ferner sind ein Interview mit dem Regisseur Maximilian Pettau sowie Publikumsgespräche enthalten. Zu den weiteren Extras gehören ein Kurzfilm mit dem Titel „Plan A – Jürgens Chance“, Biographien sowie der Trailer zu Comeback. Außerdem gibt es noch DVD Empfehlungen. Ausgestattet wurde die DVD ferner mit dem Audioformat 2.0 sowie mit dem Bildformat 16:9. Die DVD erscheint zudem mit englischen Untertiteln.
Der Film wurde mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet. Außerdem wurde der Deutsche Kamerapreis 2008 für diesen Film verliehen. Und diese Auszeichnung hat der Film wirklich zu Recht erhalten. Diesen Einblicken wird nicht immer genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Schließlich liegt auch vor jedem Kampf sehr viel Arbeit. Es ist bewundernswert, wie Jürgen Hartenstein seinen Weg geht und am Ende in Philadelphia einen Kampf hat. Ich möchte dem Ende der spannenden Dokumentation nicht vorgreifen, aber soviel sei verraten. Er hat seine Pechsträhne nach sechs Jahren beenden können.
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Der Film „Comeback“ behandelt die Rückkehr eines Profiboxers. Jürgen „The Rock“ Hartenstein war im Jahr 1998 Deutscher Meister im Supermittelgewicht. Nach einigen Problemen versucht er einen neuen Anfang. Begleitet wurde er auf seinem harten Weg zurück von Regisseur Maximilian Plettau.
Ein Einblick in die Welt eines Profi-Boxers wird mit dieser DVD geboten. Vor zehn Jahren war Jürgen „The Rock“ Hartenstein sogar Deutscher Meister im Supermittelgewicht. Doch dann folgten einige Niederlagen. Trotzdem wusste er immer, dass er es wieder beim Boxen zu Erfolg bringen wollte. Also fängt er an nach der Teilnahme an Kämpfen zu fragen und beginnt hart zu trainieren. Dabei bekommt er unter anderem Unterstützung von einem Amerikaner. Doch die Einblicke dabei gehen noch tiefer und zeigen die Seele eines Boxerherzens.
Einige Extras sind der DVD mitgegeben worden. Es handelt sich dabei um ein Interview mit Jürgen „The Rock“ Hartenstein. Ferner sind ein Interview mit dem Regisseur Maximilian Pettau sowie Publikumsgespräche enthalten. Zu den weiteren Extras gehören ein Kurzfilm mit dem Titel „Plan A – Jürgens Chance“, Biographien sowie der Trailer zu Comeback. Außerdem gibt es noch DVD Empfehlungen. Ausgestattet wurde die DVD ferner mit dem Audioformat 2.0 sowie mit dem Bildformat 16:9. Die DVD erscheint zudem mit englischen Untertiteln.
Der Film wurde mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet. Außerdem wurde der Deutsche Kamerapreis 2008 für diesen Film verliehen. Und diese Auszeichnung hat der Film wirklich zu Recht erhalten. Diesen Einblicken wird nicht immer genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Schließlich liegt auch vor jedem Kampf sehr viel Arbeit. Es ist bewundernswert, wie Jürgen Hartenstein seinen Weg geht und am Ende in Philadelphia einen Kampf hat. Ich möchte dem Ende der spannenden Dokumentation nicht vorgreifen, aber soviel sei verraten. Er hat seine Pechsträhne nach sechs Jahren beenden können.
(Marina Teuscher)
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Originaltitel: Comeback
Land / Jahr: Deutschland 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Comeback:
Trailer von anderen Filmen, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Booklet, Kurzfilm
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Bei der Vorstellung des Titels Comeback handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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