Dorothy Mills
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In einer abgelegenen, gottesfürchtigen Inselgemeinde wird ein Kind ermordet. Psychologin Jane soll die 15-jährige Dorothy Mills verhören, die der Tat beschuldigt wird. In der ersten Sitzung gibt Dorothy noch zu Protokoll, sich an nichts erinnern zu können. Doch dann spricht das weißblonde, unheimliche Mädchen mit veränderter Stimme. Und Jane muss sich fragen, ob Dorothy nur an einer Persönlichkeitsstörung leidet - oder tatsächlich ein Sprachrohr in das Reich der Toten ist, wie die Einheimischen behaupten... ...
Inhaltsangabe zu Dorothy Mills: 
In einer abgelegenen, gottesfürchtigen Inselgemeinde wird ein Kind ermordet. Psychologin Jane soll die 15-jährige Dorothy Mills verhören, die der Tat beschuldigt wird. In der ersten Sitzung gibt Dorothy noch zu Protokoll, sich an nichts erinnern zu können. Doch dann spricht das weißblonde, unheimliche Mädchen mit veränderter Stimme. Und Jane muss sich fragen, ob Dorothy nur an einer Persönlichkeitsstörung leidet - oder tatsächlich ein Sprachrohr in das Reich der Toten ist, wie die Einheimischen behaupten... Dorothy Mills stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Dorothy Mills:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Dorothy Mills:
0Carlito Brigante2010-02-05In einer abgelegenen, gottesfürchtigen Inselgemeinde wird ein Kind ermordet. Psychologin Jane soll die 15-jährige Dorothy Mills verhören, die der Tat beschuldigt wird. In der ersten Sitzung gibt Dorothy noch zu Protokoll, sich an nichts erinnern zu können. Doch dann spricht das weißblonde, unheimliche Mädchen mit veränderter Stimme. Und Jane muss sich fragen, ob Dorothy nur an einer Persönlichkeitsstörung leidet - oder tatsächlich ein Sprachrohr in das Reich der Toten ist, wie die Einheimischen behaupten... Der Film liegt in seinem Originalbildformat von 2,35:1 (anamorph) vor und die dabei präsentierte Bildqualität ist gut. Die Schärfe ist in Ordnung, weist aber kleinere Schwächen in der Detaildarstellung auf. Die Farben wurden nachbearbeitet und sind eher blass und desaturiert gehalten. Es gibt ein dezentes Hintergrundrauschen, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Die Kompression könnte besser sein, neigt sie doch wiederholt zu leichten Unruhen. Dafür ist das Bild praktisch frei von Artefakten jeglicher Art. Deutsch und Englisch, sind in DD 5.1 vorhanden und es gibt eine zusätzliche deutsche DTS-Spur. Zwar ist der Film recht dialoglastig, aber die Abmischung präsentiert jede Menge Umgebungsgeräusche und auch die Musikuntermalung tut das ihrige dazu, um dem Film eine gelungene räumliche Atmosphäre zu verschaffen. Die hinteren Boxen kommen deshalb gut zur Geltung und kreieren insgesamt einen guten Surroundsound. Die DTS-Spur kann ihre Vorteile nicht ausspielen, denn sie klingt praktisch gleich wie ihr DD 5.1-Pendant. Die OF klingt dagegen einen Tick räumlicher und dynamischer und damit auch besser. Es gibt optionale deutsche Untertitel. Die Extras bestehen aus einem Making of (ca. 26 min, OmU) und einem Trailer, den aber wahlweise in Deutsch oder in Englisch. DOROTHY MILLS (Frankreich, Irland, 2008) ist ein zurückhaltender, beinahe elegisch inszenierter, Film der einerseits als Mystery-Thriller daherkommt, der sich aber mehr und mehr als Drama entpuppt. Die Story ist dabei alles andere als neu: Ein dunkles Geheimnis beherrscht die Insel und ihre streng gläubigen Bewohner, die voller Doppelmoral und Heuchelei vor sich hin leben.
Regisseurin Agnès Merlet hat einen Film geschaffen, dem man die weibliche Handschrift durchaus anmerkt. Sanft und mit Verständnis erzählt sie von religiösem Fanatismus und Unterdrückung an einem isolierten Schauplatz, dessen Bewohner alles Fremde und Neue verachten. Obwohl das Ende nicht gerade als Happy End durchgeht, gönnt die Regisseurin ihren Hauptfiguren doch so etwas wie Erlösung.
In der Hauptrolle zu sehen sind Carice Van Houten (VALKYRIE), seit Paul Verhoevens BLACK BOOK immer wieder gern gesehen, als Psychologin und Jenn Murray als titelgebende Dorothy Mills. Beide machen ihre Sache gut. Sie sind es, die den Film am Laufen und soweit es geht „glaubwürdig“ halten. Nur die Darstellung der gespaltenen Persönlichkeit ist recht nahe am lächerlichen und wird über Gebühr strapaziert.
DOROTHY MILLS ist ein solider Mystery-Thriller mit Drama-Anleihen, der aber keine großartigen Nachwirkungen beschert. Handwerklich gibt es nichts zu meckern. Die Insel wurde in ihrer grauen Tristesse schön fotografiert, die Inszenierung ist schnörkellos. Auch ist der Film nicht unspannend. Man will schließlich doch wissen, wie alles zusammenpasst und letztendlich aufgelöst wird. Aber der ganz große Wurf ist das irgendwie auch nicht. Dennoch einen Blick wert.
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In einer abgelegenen, gottesfürchtigen Inselgemeinde wird ein Kind ermordet. Psychologin Jane soll die 15-jährige Dorothy Mills verhören, die der Tat beschuldigt wird. In der ersten Sitzung gibt Dorothy noch zu Protokoll, sich an nichts erinnern zu können. Doch dann spricht das weißblonde, unheimliche Mädchen mit veränderter Stimme. Und Jane muss sich fragen, ob Dorothy nur an einer Persönlichkeitsstörung leidet - oder tatsächlich ein Sprachrohr in das Reich der Toten ist, wie die Einheimischen behaupten... Der Film liegt in seinem Originalbildformat von 2,35:1 (anamorph) vor und die dabei präsentierte Bildqualität ist gut. Die Schärfe ist in Ordnung, weist aber kleinere Schwächen in der Detaildarstellung auf. Die Farben wurden nachbearbeitet und sind eher blass und desaturiert gehalten. Es gibt ein dezentes Hintergrundrauschen, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt. Die Kompression könnte besser sein, neigt sie doch wiederholt zu leichten Unruhen. Dafür ist das Bild praktisch frei von Artefakten jeglicher Art. Deutsch und Englisch, sind in DD 5.1 vorhanden und es gibt eine zusätzliche deutsche DTS-Spur. Zwar ist der Film recht dialoglastig, aber die Abmischung präsentiert jede Menge Umgebungsgeräusche und auch die Musikuntermalung tut das ihrige dazu, um dem Film eine gelungene räumliche Atmosphäre zu verschaffen. Die hinteren Boxen kommen deshalb gut zur Geltung und kreieren insgesamt einen guten Surroundsound. Die DTS-Spur kann ihre Vorteile nicht ausspielen, denn sie klingt praktisch gleich wie ihr DD 5.1-Pendant. Die OF klingt dagegen einen Tick räumlicher und dynamischer und damit auch besser. Es gibt optionale deutsche Untertitel. Die Extras bestehen aus einem Making of (ca. 26 min, OmU) und einem Trailer, den aber wahlweise in Deutsch oder in Englisch. DOROTHY MILLS (Frankreich, Irland, 2008) ist ein zurückhaltender, beinahe elegisch inszenierter, Film der einerseits als Mystery-Thriller daherkommt, der sich aber mehr und mehr als Drama entpuppt. Die Story ist dabei alles andere als neu: Ein dunkles Geheimnis beherrscht die Insel und ihre streng gläubigen Bewohner, die voller Doppelmoral und Heuchelei vor sich hin leben. Regisseurin Agnès Merlet hat einen Film geschaffen, dem man die weibliche Handschrift durchaus anmerkt. Sanft und mit Verständnis erzählt sie von religiösem Fanatismus und Unterdrückung an einem isolierten Schauplatz, dessen Bewohner alles Fremde und Neue verachten. Obwohl das Ende nicht gerade als Happy End durchgeht, gönnt die Regisseurin ihren Hauptfiguren doch so etwas wie Erlösung. In der Hauptrolle zu sehen sind Carice Van Houten (VALKYRIE), seit Paul Verhoevens BLACK BOOK immer wieder gern gesehen, als Psychologin und Jenn Murray als titelgebende Dorothy Mills. Beide machen ihre Sache gut. Sie sind es, die den Film am Laufen und soweit es geht „glaubwürdig“ halten. Nur die Darstellung der gespaltenen Persönlichkeit ist recht nahe am lächerlichen und wird über Gebühr strapaziert. DOROTHY MILLS ist ein solider Mystery-Thriller mit Drama-Anleihen, der aber keine großartigen Nachwirkungen beschert. Handwerklich gibt es nichts zu meckern. Die Insel wurde in ihrer grauen Tristesse schön fotografiert, die Inszenierung ist schnörkellos. Auch ist der Film nicht unspannend. Man will schließlich doch wissen, wie alles zusammenpasst und letztendlich aufgelöst wird. Aber der ganz große Wurf ist das irgendwie auch nicht. Dennoch einen Blick wert.
(Carlito Brigante)
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Weitere Filminfos zu Dorothy Mills:
Originaltitel: Dorothy Mills
Land / Jahr: Irland / Frankreich 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Dorothy Mills:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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