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TECHNISCHE DATEN
zu CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Historienfilm
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph,16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Spanisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch
Anbieter:
Universum Film
EAN-Code:
0886975521395 / 0886975521395
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla

Titel:

CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla

Label:

Senator Home Entertainment

Regie:

Steven Soderbergh Steven Soderbergh Biografie

Laufzeit:
247 Minuten
Genre:
Historienfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 09.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla:


CHE Teil 1: Revolución Am 26. November 1956 gelangt Fidel Castro (Demián Bichir) zusammen mit achtzig Rebellen auf der Yacht Granma nach Kuba. Einer von ihnen ist Ernesto Che Guevara (Benicio Del Toro), der gemeinsam mit Castro die korrupte Diktatur von Fulgencio Batista stürzen will. Che, ein argentinischer Arzt, erweist sich als unverzichtbarer Stratege im kubanischen Freiheits-Kampf. Im Jahre 1959 findet die Revolution mit der Vertreibung Batistas ein glückliches Ende. Che Guevaras Gesicht kennt man nun auf der ganzen Welt. CHE Teil 2: Guerrilla Nach dem erfolgreichen Umsturz in Kuba verschwindet Che scheinbar spurlos. In einem Brief an Fidel Castro erklärt er, dass er sich fortan darauf konzentrieren möchte, die Menschen anderer Diktaturstaaten zu unterstützen. Er reist unerkannt nach Bolivien, wo er die Revolution weiterführen will. Mit Hilfe seiner Anhänger - u.a. der Ostdeutschen Tanja (Franka Potente) - formiert er eine bewaffnete Guerilla-Einheit, die den Kampf gegen die Regierungstruppen von Präsident Barrientos aufnimmt. Doch diese Revolution nimmt ihren eigenen Lauf … CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla stammt aus dem Hause Universum Film.


CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu CHE 1: Revolución / CHE 2: Guerrilla:
Dieser traurige Blick in die Ferne. Das wehende Haar, der schüttere Bart. Die schwarze Baskenmütze mit dem roten Stern. Jeder kennt das Porträt: Ernesto Che Guevara (1928 – 1967)! Der Fotograf Alberto Korda hat es am 5. März 1960 auf dem Platz der Revolution in Havanna aufgenommen. Der italienische Verleger Giangiacomo Feltrinelli hat es Korda abgeluchst und weltweit vermarktet. Das Bild wurde Abermillionen Mal gedruckt und multiplizierte den Mythos des Porträtierten. Das war schon nach dessen Tod. Jedoch bereits zu Lebzeiten war Che Guevara eine Legende. Seine Anhänger sahen in ihm den "vollkommensten Menschen unserer Zeit" (Jean-Paul Sartre). Für andere war er ein skrupelloser Massenmörder. Doch erst seine Hinrichtung am 9. Oktober 1967 machte den zornigen Gegner des Imperialismus weltweit zum Star der Revolutionäre. Dieser Mythos bedeckt noch immer warm und wohlig das wahre Leben des Ernesto Rafael Guevara de la Serna, den die Kubaner und nach ihnen alle den Che nannten. Was weiß man schon von ihm? Dass er Argentinier war und asthmatisch, Arzt und Revolutionär, dass er als junger Mann mit dem Motorrad durch Lateinamerika reiste und mit Fidel Castro als Guerillero in die Sierra Maestra zog, um Kuba vom Joch des Diktators Fulgencio Batista zu befreien, dass er Zentralbankpräsident von Kuba war, obwohl er Geld hasste, und dass er später in Bolivien noch einmal eine Revolution anzetteln wollte und dabei gefangen genommen und erschossen wurde.

40 Jahre nach seinem Tod, kommen nun die Filme „The Argentine“ und „Guerilla“, zwei Filme über die Geschichte des argentinischen Revolutionärs Ernesto „Che" Guevara, brillant verkörpert von Oscar-Preisträger Benicio Del Toro. Die beiden Filme, zusammen ergeben ein viereinhalbstündiges Werk, hatten ein Budget von 70 Millionen Dollar zur Verfügung und entstanden beide unter der Regie von Steven Soderbergh („Erin Brockovich", „Traffic", „Ocean's Eleven").

Der erste Teil „The Argentine" handelt vom argentinischen Expeditionsarzt „Che", der sich einer Reihe im Exil lebender kubanischer Revolutionären, angeführt vom kürzlich als Präsident zurückgetretenen Fidel Castro, anschließt. Die Rebellen erhielten im 60 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernten Chalco eine militärische Ausbildung. Innerhalb von zwei Jahren schafften sie es, eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen und das US-freundliche Regime von Diktator Fulgencio Batista zu stürzen. „Guerilla", der zweite Teil beschreibt Guevara und seine im Jahr 1964 getätigte Reise nach New York, um im Hauptsitz der Vereinten Nationen (UNO) vorzusprechen.

Soderbergh hat seit annähernd zehn Jahren an dem Vorhaben gearbeitet. Er erzählt seine Geschichte auf drei unterschiedlichen Zeitebenen, die jeweils markante Lebensstationen Ches zeigen. Das Drehbuch ging durch einige Fassungen, in denen der Drehbuchautor, Peter Buchman, zu der Überzeugung kam, ein Eindampfen der Geschichte des argentinischen Freiheitskämpfers auf einigermaßen übliche Kinolänge werde der Figur nicht gerecht. Mit dem Leben Alexanders des Großen für Oliver Stones „Alexander“ hatte Buchman das noch geschafft. Bei diesem Projekt, welches Soderbergh in einem halbdokumentarischen Stil inszenierte, ging es leider schief. Selbst in normaler Länge wäre der Film ein Langweiler, und mit viereinhalb Stunden Dauer ist er dazu noch anstrengend. Kaum dramatisierend lässt Soderbergh seinen Protagonisten ins Verderben laufen. Nebenfiguren werden nur knapp eingeführt und gleich wieder ihrem Leinwandtod überlassen. Selbst die Begegnungen mit Fidel Castro wirken wie Randnotizen. Mit fast schon masochistischer Akribie buchstabiert Soderbergh das langsame Ende des Revolutionsführers durch und gerät dabei deutlich auch an die Geduldsgrenzen sympathisierender Zuschauer. Dass Revolution keine Zuckerschlecken ist, hat man ja schon immer geahnt, aber so genau möchte es dann doch keiner wissen. Trotzdem, wer sich für Che interessiert und eine menge Zeit hat, kann hier ruhig einen Blick riskieren.

Über Benicio Del Toro heißt es, er habe allein für die Rolle sieben Jahre recherchiert. Sein Schauspiel ist intensiv und doch distanziert. Der Mann wirkt wie eine 1zu1 Kopie Guevaras. Jede Bewegung Del Toros lässt den toten Revolutionär auf der Leinwand wieder auferstehen, dabei lässt er aber kaum einen Blick auf Ches Innenleben zu. Für seine Leistung als Che Guevara erhielt er 2008 den Darstellerpreis auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes.

Randnotiz: Deutschlands-Hollywood-Export Franka Potente sammelt hier, als Revolutionärin Tania, nach Johnny Depp und Matt Damon ihren dritten Auftritt neben einem schönen Hollywoodmann ein.

Das Double Feature, welches jetzt in einer 3-Disc DVD Edition erscheint, versammelt auf einer eigenen Bonus-Disc einige interessante Extras. Neben einem Making Of gibt es noch Interviews mit Steven Soderbergh, Benicio Del Toro und Demián Bichir. Technisch gesehen gibt es in Sachen Bild (2:35:1 / 1:78:1) und Ton (Dolby Digital 5.1) nichts auszusetzen. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Steven Soderbergh pendelt bei seinen Stoffen ja gerne zwischen großen Mainstream-Blockbustern wie seiner überaus erfolgreichen „Ocean“-Trilogie und kleinen Arthouse-Werken, die nur selten eine hohe Zuschauerzahl anlocken, wie zuletzt „The Good German“. Die Verfilmung der Tagebücher von Kubas bekanntestem Revolutionär, Ernesto „Che“ Guevara, war dem einstigen Independent-Regisseur offensichtlich so wichtig, dass er ein Großprojekt daraus zimmerte, das es auf eine filmische Gesamtlänge von fast viereinhalb Stunden brachte. Die Kinoauswertung erfolgt deswegen in zwei Teilen, basierend auf dem „kubanischen“ und dem „bolivianischen“ Tagebuch Ches. In „Revolucion“ wird der erbitterte Kampf der kubanischen Bevölkerung gegen die Militärdiktatur Batistas nacherzählt. Bauern und andere einfache Leute begannen sich zusehends um die charismatischen Führer wie Che und Fidel Castro zu scharen, die systematisch den gewaltsamen Widerstand organisierten. Wenngleich Che Guevara mit Benicio del Toro sehr glücklich besetzt ist, mag der Funken auf den Zuschauer in diesem ersten Film nie so richtig überspringen. Die Scharmützel im Dschungel, die einen Großteil der Spielzeit in Anspruch nehmen, sollen von Soderbergh zwar absichtlich verwirrend inszeniert sein. Dass er dabei aber nicht nur die Identifikation erschwert, sondern schlichtweg Langeweile heraufbeschwört, kann eigentlich nicht im Sinne des Filmemachers sein. Zwischengeschnitten zu den Ereignissen aus den Jahren 1957/58 sind Szenen vom US-Aufenthalt Ches im Jahr 1964, die in Schwarz-Weiß gedreht wurden. Hier kommt eine ungleich größere Dynamik auf, die sich in den Kuba-Szenen erst ganz am Ende einstellt, wenn die Revoluzzer die Stadt Santa Clara einnehmen. Das ist alles sehr schade, weil Ches Leben sicherlich deutlich mehr zu bieten hatte, als das endlose Debattieren, Zigarrepaffen und hinter Büschen verschanzen, wie diese filmische Rekapitulation einem glauben machen will. (3/6) ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Ernesto Rafael Guevara de la Serna wurde als Che bekannt. Während dieser Zeit war er als marxistischer Politiker, als Guerillaführer und als Autor tätig. Als in den Jahren 1957 und 1958 die kubanische Revolution stattfand, galt Che als der zentrale Anführer und wurde Comandante genannt. Nur die Person des Fidel Castro war während der Zeit der Revolution genauso wichtig wie er. Sein Leben und sein Sterben ließ einen Kult entstehen. Noch heute ist seine Person Gegenstand vieler Betrachtungen. Und so ist jetzt die dreiteilige DVD-Box erschienen, die sich mit allem rund um Che Guevara beschäftigt.

Doch bevor alles beginnt, werden zunächst Hinweise auf weitere Filme gegeben. Dann zeigen die DVDs den folgenden Inhalt:
DVD 1 – Revolucion
Es beginnt in Havanna im Jahr 1964. Es folgt ein kurzer Überblick und dann führt der Weg ins Jahr 1955. Bei einem Essen in Mexico-Stadt wird über die damaligen Verhältnisse in Kuba gesprochen. Zu Besuch ist dabei der aus Argentinien stammende Arzt Ernesto. Dabei wird über den Plan gesprochen, einen Putsch in Kuba durchzuführen. Im November beginnt die Fahrt über das Meer. Am 26. November 1956 gelangen Fidel Castro und Ernesto zusammen mit 80 Rebellen auf der Yacht Gramma nach Kuba. Einer von ihnen ist Ernesto Che Guevara, der gemeinsam mit Castro die korrupte Diktatur von Batista stürzen will. Che, ein argentinischer Arzt, erweist sich als unverzichtbarer Stratege im kubanischen Freiheitskampf. Doch dieser Kampf nimmt für viele der Rebellen kein glückliches Ende. Während ihres Kampfes nehmen sie eine ganz wichtige Fläche im Gelände von Kuba ein. Diese wurde als maßgebend für die Einnahme von Kuba angesehen. In den Gesprächen wird auch immer wieder deutlich, wie die Verhältnisse in Kuba waren. So gab es für vier Jahre Arbeit 100 Pesos. So erklärt Ernesto später dann auch, wodurch Revolutionen entstehen. Es sind die Zustände der Unterdrückung, die dieses hervorrufen. Im Jahre 1959 findet die Revolution mit der Vertreibung Batistas ein glückliches Ende. Che Guevara Gesicht ist nun weltweit bekannt. Doch er und Fidel sind die einzigen Personen der Fahrt, die den Tag des Sieges erlebt haben.

Auf der DVD 1 ist zudem der Trailer enthalten. Die Kapitel können hierbei einzelnen angewählt werden. Die DVD direkt trägt zudem den Untertitel: Jeder kennt sein Gesicht, kaum jemand kennt seine Geschichte.

DVD 2 – Guerrilla
Ein weiterer Programmhinweis erfolgt nun auf dieser DVD, bevor der Hauptfilm beginnt. Nach dem erfolgreichen Umsturz in Kuba verschwindet Che scheinbar spurlos. In einem Brief an Fidel Castro erklärt er, dass er sich fortan darauf konzentrieren möchte, die Menschen anderer Diktaturstaaten unterstützen will. Er reist unerkannt nach Bolivien, wo er die Revolution weiterführen will. Dort trifft er unter anderem auf vier Leute, die total baff sind, als sie erfahren haben, wem sie die Hand geschüttelt haben. Sie wünschen sich, dass sie dieses noch mal wiederholen können. Mit Hilfe seiner Anhänger – unter anderem – der Ostdeutschen formiert er eine bewaffnete Guerilla-Einheit, die den Kampf gegen die Regierungstruppen von Präsident Narrienlos aufnimmt. Doch diese Revolution nimmt ihren eigenen Lauf. Erschwert wird die Revolution durch die Tatsache, dass Che nicht aus Bolivien stammt. So lautet ein Vorschlag es so zu erklären, das Ramon ein Revolutionär des ganzen Kontinents ist.

Zu sehen ist in der Hauptrolle des CHE der Schauspieler Benicio del Toro, der aus Puerto Rico stammt. Doch seine Jugend hat er in den USA verbracht. Er arbeitet für Filme öfter mit Steven Soderberghs zusammen. Eine dieser Arbeiten brachte ihm im Jahr 2001 einen Oscar ein. Es war die Nebenrolle in dem Film Traffic – Macht des Kartells. Obwohl er unter anderem mit ersten kleinen Auftritten im Fernsehen begann, zog es ihn doch eher zum Kino. Dort war er in seinen Anfangstagen in einem James Bond Film zu sehen.

In weiteren Hauptrollen sind Franka Potente sowie Benjamin Bratt zu sehen. Franka Potente hat inzwischen nicht nur als Schauspielerin von sich Reden gemacht. Sie ist zugleich als Regisseurin, als Autorin und als Musikerin aktiv. Der amerikanische Schauspieler Benjamin Bratt war unter anderem vier Jahre lang in der Serie „Law and Order“ zu sehen.

DVD 3 – Extras
Hier befinden sich das „Making of“ mit allen Informationen sowie Interviews auf der DVD. Diese wurden mit Steven Sonderbergh, Benicio del Toro sowie Demian Bichir geführt.

Insgesamt besitzen die drei DVDs eine Laufzeit von etwa 250 Minuten. In den Sprachen Deutsch und Spanisch kann die DVD mit dem Tonsystem Dolby Digital 5.1 angeschaut werden. Zudem besitzen diese DVDs das Bildformat 16:9. Außerdem besitzt die DVD ein Wendecover, so dass dann die FSK-Angabe nicht mehr zu sehen ist.

Mit den DVDs erfolgt ein Einblick in die Zeit von Che Guevara, die kaum realistischer dargestellt werden konnte. Wahrscheinlich ist es hier wichtig, daran zu denken, dass es eine politisch sehr bewegende Zeit war. So werden oft Schwarz-Weiß-Einblendungen gezeigt, die beispielsweise zu den Sitzungen führen, auf denen die Intentionen Kubas mitgeteilt werden. ()

alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Es gibt für ihn keine Alternative zwischen Sieg oder Tod. Ernesto Che Guevara war ein idealistischer Kämpfer für die Freiheit, der aber nicht nur Erfolg hatte. Schilderte Steven Soderbergh in „Che – Revolucion“ noch den Erfolg seiner Mission in Kuba, wo er an der Seite Fidel Castros die Militärdiktatur Batistas stürzte, beschäftigt sich der zweite Teil der monumentalen Biografie nun mit der Kehrseite der Medaille. 1966 startet Che in Bolivien eine ähnliche Befreiungsaktion. Zusammen mit weiteren Guerillos verschanzt er sich im Dschungel, um die bolivianische Armee nach und nach aufzureiben, Bauern für den bewaffneten Kampf anzuwerben und das Land so aus seinem sozialen Elend zu reißen. Nur dieses Mal geht seine Strategie nicht auf. Der Einfluss des Militärs auch auf die Bauern ist zu groß, das Projekt zum Scheitern verurteilt. Auch hier bleibt Soderbergh die ganze Zeit über nah dran an den Kämpfern im Dschungel und bebildert mit Genuss den unspektakulären Alltag in der brütenden Hitze. Begrüßungsrituale, taktische Überlegungen und Standpauken für die Truppenmoral sind so ziemlich alles, was man hier an Abwechslung geboten bekommt. Diese Strategie, einen Gegenentwurf zu herkömmlichen Kriegsfilmen zu kreieren, mag aber nicht so recht aufgehen. Das Einerlei artet allzu schnell in Langeweile aus. Einen Höhepunkt, wie in Teil eins noch die Eroberung der Stadt Santa Clara, gibt es hier auch nicht. Mag einem vielleicht zu Beginn von „Guerilla“ die Identifikation mit den Figuren leichter fallen, zumal einer Bauernfamilie hierbei eine wiederkehrende Funktion zukommt, verflüchtigt sich dieser positive Eindruck im Laufe der gähnend langweilig inszenierten zwei Stunden zusehends. Man beginnt sich mehr und mehr zu fragen, welches Ziel Steven Soderbergh mit diesem Mammutprojekt verfolgte und ob er damit der Revolutionsikone Che Guevara wirklich einen Gefallen getan hat. Neue Anhänger für dessen Ideale wird er mit den beiden Filmen wohl kaum rekrutieren können. (3/6) ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Für viele wird er bis heute als Volksheld, Messias und Märtyrer verehrt: Che Guevara (eigentlich Erneste Guevara de la Serna, 1928-1967), ein aus Argentinien stammender Arzt, Revolutionsführer, Politiker und Autor. Er wirkte zwar vor allem in Lateinamerika, dennoch war seine Ausstrahlung so enorm, dass er in der ganzen Welt bis heute als Symbol für Revolution und Freiheit verehrt wird, besonders von politisch links stehenden Staaten und Bewegungen. Viele dokumentarische und fiktionale Filme gibt es bereits über sein Leben und Wirken. Der amerikanische Starregisseur Steven Soderbergh („Ocean’s Eleven“, „Traffic“, „Out of Sight“) hat 2008 ein über vierstündiges zweiteiliges Biopic besonders über die revolutionäre Zeit Che Guevaras in Kuba und Bolivien von 1956 bis zu seiner Ermordung 1967 präsentiert, das jetzt auf DVD herausgekommen ist. Das relativ späte Erscheinen nach der Kinovermarktung lässt ahnen, dass Revolutionäre heute nicht mehr so gefragt sind wie noch zu Zeiten des Vietnam-Kriegs oder des Kalten Kriegs zwischen Ost und West. Der erste Teil „Revolución“ schildert minutiös den Kampf der Aufständischen unter der Leitung Che Guevaras und des Politikers Fidel Castro während der kubanischen Revolution in der Zeit von 1956 bis 1959. Zusammen mit achtzig Rebellen gelangen die beiden auf einem Schiff nach Kuba. Ihr Ziel ist der Sturz des korrupten Diktators Batista, der von den USA unterstützt wird. Aus dem Arzt Che Guevara wird durch seine charismatische Ausstrahlung schnell ein Held der Revolution, der die Kunst des Guerillakriegs ebenso perfekt beherrscht wie die der demagogischen Rhetorik. Kann man den ersten Teil des Films als seinen erfolgreichen Aufstieg bezeichnen, so kommt er im zweiten Teil „Guerilla“ schließlich zu Fall. Nach dem erfolgreichen Umsturz in Kuba - Che Guevara wird Industrie- und Handelsminister, dessen Wirkungskreis vom Kongo bis zur UNO in New York reicht, wo er eine Rede hält - verschwindet er zunächst scheinbar spurlos. Ein Jahr später reist er unerkannt in Bolivien ein, wo er die Revolution weiterführen möchte. Mit der Unterstützung ausländischer Sympathisanten wie der ostdeutschen Tanja (Franka Potente) nimmt er mit einer kleinen bewaffneten Einheit den Kampf gegen Präsident Barrientos und dessen Truppen auf. Doch im Gegensatz zu Kuba stehen Bevölkerung und Kommunistische Partei hier nicht hinter ihnen und die zunehmend demoralisierten Guerillas geraten in einen Hinterhalt der von der CIA unterstützen Militärs, wobei der schwer unter Asthma leidende Che Guevara schließlich erschossen wird. Dieses heroische Scheitern und sein früher Tod machen ihn bis heute zur Ikone und zum Märtyrer.

Außer Franka Potente wirken vor allem spanisch sprechende Schauspieler in dem Film mit, wobei neben dem Hauptdarsteller Benicio Del Toro (Preisträger als bester Schauspieler in Cannes für „Che“, Oscar für „Traffic“) besonders die Kolumbianerin Catalina Sandino Moreno (Oscar-Nominierung und Silberner Bär für „Maria voll der Gnade“) herausragt. Regisseur Soderbergh legt akribisch Wert auf historische Detailgenauigkeit. Über sieben Jahre dauerten die Recherchen zum Film, wobei neben Che Guevaras Tagebuchaufzeichnungen viele noch lebende Zeitzeugen die Informationen lieferten. Viele Szenen, darunter einige in Schwarz-Weiß, wirken authentisch wie in einem Dokumentarfilm des „Direct Cinema“. Diese direkte Teilhabe des Zuschauers wird ermöglicht durch eine neuartige digitale Kamera. Sie wiegt weniger als fünf Kilogramm und erlaubt sensationelle Bewegungsaufnahmen aus der Hand und bei natürlichem Licht. Dadurch erhält der Film eine sehr realistische Darstellung aus der subjektiven Sichtweise der Hauptperson. Der Regisseur möchte die Alltagsarbeit des Aufrührers nicht bewerten, sondern er betrachtet sie scheinbar neutral. Dies gilt auch für Che Guevaras strenges Durchgreifen gegenüber Deserteuren der Bewegung und Plünderern, die er notfalls eigenhändig erschießt. Denn ein Revolutionär ist der „Wahrheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit“ verpflichtet. Das Filmepos ist unterhaltend und informativ, für Guevara-Fans wie Altachtundsechziger wahrscheinlich ein Muss und ergänzt ideal das Roadmovie „Die Reisen des jungen Che“ von Walter Salles aus dem Jahr 2004. Leider enthalten die beiden DVDs außer einem kurzen Trailer kein Bonusmaterial. Es wäre nicht nur für die Nachachtundsechziger interessant gewesen, dokumentarisches Filmmaterial des echten Che Guevara und etwas von den Dreharbeiten zu sehen. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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5


Weitere Filminfos:

Originaltitel: CHE
Land / Jahr: USA / Spanien 2008
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
Leih-Version ohne Schuber
Kommentare:

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