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TECHNISCHE DATEN
zu But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: DVD-9
Medium: DVD
Genre: Komödie
Bildformat:
16:9 anamorph (1,85 : 1)
Tonformat:
D: Dolby Digital 2.0
E: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case
EAN-Code:
4031846004613 / 4031846004613
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin

But I
Titel:

But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin

Regie:

Jamie Babbit

Laufzeit:
90 Minuten
Genre:
Komödie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin:


Die Zeichen sind deutlich: Teenie Megan mag kein Fleisch, sie hört gerne Melissa Etheridge und wenn sie ihren Freund küsst, denkt sie an ihre Cheerleader-Kolleginnen. Grund genug, sie in das Umerziehungslager "True Directions" einzuweisen. Im Camp soll Megan mit anderen verwirrten Seelen in einem Fünf-Stufen-Programm das wahre Hetero-Dasein eingetrichtert bekommen. Auf dem Programm stehen Kochen, Putzen und Sitzhaltung, für die Jungs gibt es Holzhacken, Autoreparatur - und Sitzhaltung. Was die Campleitung allerdings nicht bedacht hat, ist, dass man(n)/frau unter Gleichgesinnten erst so richtig auf den Geschmack kommt. Zumal Trainer Mike, grandios besetzt mit Vogue-Model und Supertunte RuPaul, einst selbst mal schwul war und nicht nur einmal seine wahren Gefühle unterdrücken muss. Ja, in Wahrheit brodelt das Camp nur so von Homosexualität. Nachts besuchen die Jungs und Mädels heimlich die nahegelegene Schwulen- und Lesbendisco und es kommt wie es kommen muss: Megan verknallt sich - die Jungs und Mädels verlieben sich in ihresgleichen. Bei der offiziellen Abschiedsfeier des Camps für die "Umprogrammierten" kommt es zum großen überraschenden Finale... Da fliegen nicht nur die Puscheln, sondern auch die Herzen. Eine knallig-bunte Satire auf die Normierung von Jugendlichen mit einer Prise von John Waters. Die 30-jährige Regisseurin greift dabei mit ihrem Debütfilm kein fiktives Thema auf: in den USA gibt es sogenannte "Umprogrammierungs-Camps" wirklich! But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin stammt aus dem Hause PRO-Fun Media GmbH.


But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu But I'm A Cheerleader - Weil ich ein Mädchen bin:
Megan ist ein ganz normaler weiblicher Durchschnittsteenager. Sie mag Donouts, ist bei den Cheerleadern des Footballteams und ihr Freund ist ein Footballspieler. Dass sie nicht wirklich gut küssen kann, mag noch eine Frage der Übung sein und dass ihr andere Mädchen gefallen, schreibt man halt den pubertären Irrungen und Wirrungen zu. So weit so gut, doch für ihre Eltern und ihre Freunde ist sie zu “normal”, sprich lesbisch, sprechen doch auch andere Indizien gegen sie, beipielsweise die weiblichen Pin-ups in ihrem Spind sowie Melissa Etherdige Poster und Musik in ihrem Zimmer. Gott sei Dank, gibt es aber Hilfe bei “True Direction” und dem bewährten fünf Stufenprogramm seiner Leiterin Mary J. Brown, hat sie doch mehr als einen Teenager hat sie auf den rechten Pfad zurückgeführt. Da ihre Freunde und Eltern nur das Beste für Megan wollen, arrangieren sie ein Vorstellungsgespräch mit True Directions und im Anschluss daran ist die Sache klar, Megan muss ins Trainingscamp von True Directions, denn noch ist nicht alles verloren bei ihr und wenn sie erstmal erfolgreich alle fünf Stufen gemeistert hat, führt auch sie in Zukunft ein ganz normales Leben mit Mann und den drei Ks, Kinder, Kirche, Küche. Dummerweise hat keiner Megan gefragt, ob sie das will und zu allem Überfluss werden ihre Freunde und Eltern zu Megans Befreiern wieder willen, ist doch der erste Schritt des Programms zuzugeben, dass man Homosexuell ist. Megan sträubt sich zwar dagegen, als sie es dann aber doch zugibt, fällt auch bei ihr der Groschen und sie fühlt sich freier als je zuvor. Das und vieles mehr führt das ganze Programm vollendens ad absurdum.

Schon mit den ersten Sekunden war mir klar, dass ich meine helle Freude an diesem Film haben würde und so war es dann auch. Babyblauer und Schweinchenrosaner Zuckerguss, “geheilte” Schwule, Ex-Ex-Schwule, eine herrische Tyrannin als besorgte Leiterin, die natürlich verstehen kann, wie besorgt die Eltern sind und wie sie sich fühlen müssen, wenn ihr Kind Homosexuell und damit nicht normal ist, besorgte Freunde und Eltern, die doch nur das Beste wollen, nur damit sie sich nicht eingestehen müssen, wie engstirnig sie doch selber sind und wie verdammt schwierig und mutig es ist zu seinem Kind, dem Freund/der Freundin zu stehen, wenn diese nicht “normal” ist.

Alles im Film ist schwuler als schwul bzw. normaler als normal. Politisch korrekt wird politisch Unkorrektes politisch korrekt und die Satire springt einem förmlich ins Gesicht. Gnadenlos werden sämtliche Klischees und Vorurteile, die man als Durchschnittsdeutscher, vielmehr aber wohl als Durchschnittsamerikaner, so von Schwulen hat, bestätigt und der Lächerlichkeit preisgegeben und im gleichen Augenblick, in dem dies geschieht, wird auch alles, was wir halt so für “normal” halten ebenfalls lächerlich, zum Klischee und Zerrbild der Wirklichkeit und es dämmert einem, dass man vor lauter Klischees den Menschen nicht mehr sieht. Schade eigentlich, denn im Prinzip sind wir alle normal oder doch “normal”?. Seitenhiebe auf psychologische Praktiken und das Schmankerl, des, wir drehen die Worte so lange dem andern im Munde rum bis sie ins Konzept passen, runden die insgesamt sehr gelungen Satire ab.

Die andere Seite der Medaille ist, dass es dem Film eindeutig an Tiefgang mangelt, ja sogar fast völlig fehlt. Ideen und Ansätze sind ja da, sonst wäre ich nicht so begeistert, nur eben sie werden nicht verfolgt, sie werden angerissen und dann zugunsten des schnellen Tempos und der viel besser für ein Komödie geeigneten Klischeevorstellungen aufgegeben werden. Alles Nachdenken wird dem Zuschauer zum späteren nachdenken überlassen, was dann wiederum zur Folge hat, dass But I'm a Cheerleadder genauso gut auch einfach nur eine weitere amerikanische Teeniekomödie sein kann, die flott erzählt für 90 Minuten unterhält und ebenso schnell, wie Fast Food nicht satt macht, wieder vergessen ist. In diesem Falle Schade um die guten Ideen.

Was also fehlt ist so was wie die richtige Mischung und so werde ich wohl doch wieder zu “Raus aus Amal” greifen wenn ich einfühlsam das Thema Homosexualität angegangen haben will und zu “But I'm a Cheerleader” wenn ich einfach eine quietschbunte Satire haben will bei der das denken getrost auf nach dem Film verschieben kann.

Wiederum nix zu mäkeln gibt es an der Besetzung der Rollen und wie die Schauspieler ihre Rollen ausfüllen. Hier hatten die Produzenten wirklich ein richtig gutes Händchen bei Auswahl und Rollenbesetzung. Jeder Schauspieler passt und füllt die für ihn vorgesehen Rolle zu 100% aus, da kann sich manche Produktion eine Scheibe davon abschneiden.

Technisch wird Mittelmass geboten. Sound liegt zwar in Dolby Digital vor, warum allerdings nur in einer Stereoabmischung wir das Geheimnis der DVD Produzenten bleiben. Dabei empfinde ich den englischen Originalton als angenehmer und zurückhaltender und damit authentischer als die deutsche Synchronfassung, die noch dazu ein paar Schwierigkeiten mit dem Sprachfluss hatte. Nicht das falsch übersetzt wird, aber es passt einfach nicht. Wer also des Englischen mächtig ist, der sollte sich wirklich den Film im englischen Original anschauen.

Das Bonusmaterial als Reichhaltig zu bezeichnen, nun, ja hmm... schweigen. Da der Film hier im Lande eher kein Hit war sollte der Käufer mit dem zufrieden sein, was drauf ist, immerhin ein Interview mit der Regisseurin und ein Making-of sowie Trailer, und der Tatsache, dass der Film überhaupt als DVD zu haben ist Würde dann auch noch der Preis stimmen, wäre ich vollkommen zufrieden. Aber auch so kann ich sagen, der Film und die DVD boten genau das, was ich erwartet hatte, nicht mehr aber auch nicht weniger und das ist schon was. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
4 von 50
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: But I'm a Cheerleader
Land / Jahr: USA 1999
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Making of/Interview mit der Regisseurin, Filmographien, Trailershow, web link u.v.m.
Kommentare:

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