Die Dämonen
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Russland 1870: Gärende Unzufriedenheit macht sich im Zarenreich breit. Der zweiflerische Ivan Schatow ist von der revolutionären Gruppe, der er sich angeschlossen hatte enttäuscht. Nach der Rückkehr nach Russland sagt er sich von seinen einstigen Kameraden los. In seiner Gutgläubigkeit merkt er aber nicht, welchen Gefahren er sich damit aussetzt Denn der junge Werchowenski, der selbsternannte Anführer der Gruppe betrachtet das als Affront. Als skrupelloser Agitator versucht er den charismatischen Stawrogin, welcher eine Affäre mit Schatows Frau hatte, auf seine Seite zu bringen. Als dieser Plan fehlschlägt, denunziert er Schatow auf raffinierte Weise als Staatsspitzel - und zwar gerade in dem Moment, als dieser sich zum ersten Mal glücklich wähnt, denn seine Frau ist zu ihm zurückgekehrt und hat ihm einen Sohn geschenkt ...
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Inhaltsangabe zu Die Dämonen: 
Russland 1870: Gärende Unzufriedenheit macht sich im Zarenreich breit. Der zweiflerische Ivan Schatow ist von der revolutionären Gruppe, der er sich angeschlossen hatte enttäuscht. Nach der Rückkehr nach Russland sagt er sich von seinen einstigen Kameraden los. In seiner Gutgläubigkeit merkt er aber nicht, welchen Gefahren er sich damit aussetzt Denn der junge Werchowenski, der selbsternannte Anführer der Gruppe betrachtet das als Affront. Als skrupelloser Agitator versucht er den charismatischen Stawrogin, welcher eine Affäre mit Schatows Frau hatte, auf seine Seite zu bringen. Als dieser Plan fehlschlägt, denunziert er Schatow auf raffinierte Weise als Staatsspitzel - und zwar gerade in dem Moment, als dieser sich zum ersten Mal glücklich wähnt, denn seine Frau ist zu ihm zurückgekehrt und hat ihm einen Sohn geschenkt ...
Die Dämonen stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Dämonen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Dämonen:
0Nils Grundmann2009-10-16Russland 1870: Der rücksichtslose Revolutionär Werchowenski (Jean-Philippe Ecoffey) plant mit seinen Anhängern den Sturz des russischen Regimes. Doch allein schafft er nicht seinen Plan auszuführen und so geht er auf Nikolaj Stawrogin (Lambert Wilson) zu. Stawrogin (Jerzy Radziwilowicz) ist ein russischer Aristokrat, der im Allgemeinen dem Leben angewidert ist. Zusammen entwickeln Stawrogin und Werchowenski die Durchführung des Umsturzes. Unter den Gefolgsleuten ist auch Schatow, ein hoffnungsloser Idealist, der sich von revolutionären Ideen enttäuscht der Religion und seiner lieben Frau (Isabelle Huppert) zuwendet, soll zum Verräter abgestempelt und getötet werden. Werchowenski hat noch einen „Gegner“ den er nicht so recht ausschalten oder beseitigen kann: seinen Vater Stephan Werchowenski (Omar Sharif). Dieser versucht mit Geist und Güte seinem Sohn von dem Plan abzubringen. Immer häufiger kommen Zweifel an der grundlegenden Idee des Planes.
Der polnische Regisseur Andrzej Wajda ist wohl einer der politischsten Regisseure im Filmgeschäft. Selbst in der Solidarnosc-Bewegung in den 1980er Jahre engagiert, beschäftigte er sich filmisch mit Themen wie Freiheit und Demokratie für Land und Leute. Hier rechnet Andrzej Wajda in seinem Film Die Dämonen fast gnadenlos mit dem totalitaristischem Gedankengut ab. Mit dem Autor Fjodor M. Dostojewski haben sich Regisseur und Autor ein gutes Gespann für das Filmprojekt Die Dämonen gebildet. Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski - Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. Im Jahre 1859 kehrte er nach St. Petersburg, wo er auch starb. Die Drama Literaturverfilmung Die Dämonen (Originaltitel „Les possédésˮ und der englische Titel „The Possessed“) wurde 1988 in einer Federführung der französischen Filmproduktionsfirma Concorde ins Kino gebracht. Unter der Zusammenarbeit von Andrzej Wajda und Fjodor M. Dostojewski erhielten beide tatkräftige Unterstürzung von den Drehbuchautoren Edward Zebrowski und Agnieszka Holland. Begleitend durch die gezielte Musik von Zygmunt Konieczny wird die Kameraführung von Witold Adamek sehr gut Unterstutzung. Durch die gute Schauspielerriege von Bozena Dykiel, Jean-Philippe Ecoffey, Laurent Malet, Serge Spira, Wladimir Yordanoff, Piotr Machalica, Remi Martin, Bernard Blier, Jutta Lampe, Jerzy Radziwilowicz, Philippine Leroy-Beaulieu, Philippe Chambon, Zbigniew Zamachowski, Jean-Quentin Chatelain und Lambert Wilson sowie den Superstars Omar Sharif und Isabelle Huppert. Auf der Kauf – DVD ist leider nichts als Bonus zu finden. Nichts, gar nichts. Leider. Warum eigentlich? Darum dürfte der interessierte Filmkenner bzw. Käufer gut überlegen. Mein Fazit zum Film selbst: 2 Sterne!
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Russland 1870: Der rücksichtslose Revolutionär Werchowenski (Jean-Philippe Ecoffey) plant mit seinen Anhängern den Sturz des russischen Regimes. Doch allein schafft er nicht seinen Plan auszuführen und so geht er auf Nikolaj Stawrogin (Lambert Wilson) zu. Stawrogin (Jerzy Radziwilowicz) ist ein russischer Aristokrat, der im Allgemeinen dem Leben angewidert ist. Zusammen entwickeln Stawrogin und Werchowenski die Durchführung des Umsturzes. Unter den Gefolgsleuten ist auch Schatow, ein hoffnungsloser Idealist, der sich von revolutionären Ideen enttäuscht der Religion und seiner lieben Frau (Isabelle Huppert) zuwendet, soll zum Verräter abgestempelt und getötet werden. Werchowenski hat noch einen „Gegner“ den er nicht so recht ausschalten oder beseitigen kann: seinen Vater Stephan Werchowenski (Omar Sharif). Dieser versucht mit Geist und Güte seinem Sohn von dem Plan abzubringen. Immer häufiger kommen Zweifel an der grundlegenden Idee des Planes.
Der polnische Regisseur Andrzej Wajda ist wohl einer der politischsten Regisseure im Filmgeschäft. Selbst in der Solidarnosc-Bewegung in den 1980er Jahre engagiert, beschäftigte er sich filmisch mit Themen wie Freiheit und Demokratie für Land und Leute. Hier rechnet Andrzej Wajda in seinem Film Die Dämonen fast gnadenlos mit dem totalitaristischem Gedankengut ab. Mit dem Autor Fjodor M. Dostojewski haben sich Regisseur und Autor ein gutes Gespann für das Filmprojekt Die Dämonen gebildet. Fjodor M. Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. 1849 wurde er wegen angeblich staatsfeindlicher Aktivität im Petraschewski - Kreis zum Tode verurteilt, dann zu vier Jahren Zwangsarbeit in Sibirien begnadigt. Im Jahre 1859 kehrte er nach St. Petersburg, wo er auch starb. Die Drama Literaturverfilmung Die Dämonen (Originaltitel „Les possédésˮ und der englische Titel „The Possessed“) wurde 1988 in einer Federführung der französischen Filmproduktionsfirma Concorde ins Kino gebracht. Unter der Zusammenarbeit von Andrzej Wajda und Fjodor M. Dostojewski erhielten beide tatkräftige Unterstürzung von den Drehbuchautoren Edward Zebrowski und Agnieszka Holland. Begleitend durch die gezielte Musik von Zygmunt Konieczny wird die Kameraführung von Witold Adamek sehr gut Unterstutzung. Durch die gute Schauspielerriege von Bozena Dykiel, Jean-Philippe Ecoffey, Laurent Malet, Serge Spira, Wladimir Yordanoff, Piotr Machalica, Remi Martin, Bernard Blier, Jutta Lampe, Jerzy Radziwilowicz, Philippine Leroy-Beaulieu, Philippe Chambon, Zbigniew Zamachowski, Jean-Quentin Chatelain und Lambert Wilson sowie den Superstars Omar Sharif und Isabelle Huppert. Auf der Kauf – DVD ist leider nichts als Bonus zu finden. Nichts, gar nichts. Leider. Warum eigentlich? Darum dürfte der interessierte Filmkenner bzw. Käufer gut überlegen. Mein Fazit zum Film selbst: 2 Sterne!
(Nils Grundmann)
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Weitere Filminfos zu Die Dämonen:
Originaltitel: Les Possédés
Land / Jahr: Frankreich
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Dämonen:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 4010324027597
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