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Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund
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Im Mittelpunkt des Films stehen eine Frau und drei Männer, deren Leben miteinander lose verbunden sind, die aber alle auf die eine oder andere Weise von der Welt abgeschnitten sind.
Bill ist diesbezüglich das offensichtlichste Beispiel. Er meidet den Kontakt zu anderen, spricht nicht viel und scheint fast eine Form von Homophobie ausgebildet zu haben. Weil er nachts arbeitet, schläft er tagsüber in seinem anonymen kleinen Appartement, und die Traumwelt ist seine einzige Möglichkeit, seinem Wachgefängnis zu entrinnen. Seinen Job als Hausmeister übt er seit Jahren in der Firma seines ehemaligen Schulkameraden Gary aus. Als letzterer immer öfter des Abends am Schreibtisch einschläft, laufen sich die beiden zum ersten Mal über den Weg, obwohl sie seit Jahren denselben Arbeitgeber haben.
Gary zieht nichts mehr nach Hause. Er wirkt apathisch, übernächtigt; die Beziehung zu seiner Frau Karen ist von Kälte und Entfremdung geprägt, genau wie das ländlich gelegene dekadente Haus des Paares. Karen scheint ebenfalls resigniert zu haben. Die wenigen Worte, die ihr über die Lippen kommen, sind geprägt von Zynismus und Anschuldigungen. Ihren Tag verbringt sie mit Ladendiebstählen und anderen kleinen Kicks, die Aufmerksamkeit und Abwechslung verschaffen. Nach seinem einsilbigen Treffen mit Bill in der Firma fühlt sich Gary an seine Schulzeit erinnert und ruft daraufhin einen anderen Freund, Travis, an. Auch Travis wird von einem Dämon aus der Vergangenheit gejagt und lebt ein mechanisches Leben ohne jede Erfüllung. ...
Inhaltsangabe zu Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund: 
Im Mittelpunkt des Films stehen eine Frau und drei Männer, deren Leben miteinander lose verbunden sind, die aber alle auf die eine oder andere Weise von der Welt abgeschnitten sind.
Bill ist diesbezüglich das offensichtlichste Beispiel. Er meidet den Kontakt zu anderen, spricht nicht viel und scheint fast eine Form von Homophobie ausgebildet zu haben. Weil er nachts arbeitet, schläft er tagsüber in seinem anonymen kleinen Appartement, und die Traumwelt ist seine einzige Möglichkeit, seinem Wachgefängnis zu entrinnen. Seinen Job als Hausmeister übt er seit Jahren in der Firma seines ehemaligen Schulkameraden Gary aus. Als letzterer immer öfter des Abends am Schreibtisch einschläft, laufen sich die beiden zum ersten Mal über den Weg, obwohl sie seit Jahren denselben Arbeitgeber haben.
Gary zieht nichts mehr nach Hause. Er wirkt apathisch, übernächtigt; die Beziehung zu seiner Frau Karen ist von Kälte und Entfremdung geprägt, genau wie das ländlich gelegene dekadente Haus des Paares. Karen scheint ebenfalls resigniert zu haben. Die wenigen Worte, die ihr über die Lippen kommen, sind geprägt von Zynismus und Anschuldigungen. Ihren Tag verbringt sie mit Ladendiebstählen und anderen kleinen Kicks, die Aufmerksamkeit und Abwechslung verschaffen. Nach seinem einsilbigen Treffen mit Bill in der Firma fühlt sich Gary an seine Schulzeit erinnert und ruft daraufhin einen anderen Freund, Travis, an. Auch Travis wird von einem Dämon aus der Vergangenheit gejagt und lebt ein mechanisches Leben ohne jede Erfüllung. Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund stammt aus dem Hause HMH - Hamburger Medien Haus.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund:
0Frank Brenner2010-02-02Bill (Dylan Baker) arbeitet als Nachthausmeister in einem Büro. Der einsame Job entspricht seinem Naturell, weil er dann rund um die Uhr nur selten auf andere Menschen trifft. Doch weil es in Garys (Timothy Hutton) Ehe nicht mehr zum Besten bestellt ist, bleibt dieser häufig länger im Büro und trifft dabei auf den ehemaligen Schulkameraden Bill. Bill ist kein Mann der großen Worte, weil er schon als Kind gehänselt wurde und deswegen den Kontakt zu anderen Menschen scheut. Dylan Baker gelingt es auf faszinierende Weise, diesem apathischen Duckmäuser ein realistisches Gesicht zu verleihen. Mit dicker Brille und albernem Seitenscheitel ausgestattet, sind die äußeren Ingredienzien bereits von der Maske mitgegeben. Aber auch in seiner Körpersprache weiß Baker stets die richtigen Akzente zu setzen, um seine tragische und allzu alltägliche Figur authentisch zu zeichnen. Er ist einer dieser unscheinbaren Typen, die einem immer mal wieder im täglichen Leben begegnen, denen man aber nie allzu große Aufmerksamkeit schenkt. Der von Timothy Hutton gespielte Gary ist die zweite zentrale Figur von „When a Man Falls in the Forest“, der im Gegensatz zu Bill ein Familienleben mit Frau, Sohn und apartem Eigenhaus zustande gebracht hat, nun aber an einem Punkt in seinem Leben angelangt ist, an dem all diese kleinbürgerlichen Glücksmomente in sich zusammenzufallen beginnen. Der Ehesegen hängt schief, weil sich das Paar nichts mehr zu sagen hat und auch der Teenagersohn hat sich ihnen entfremdet.
Ryan Eslinger verharrt bei der Schilderung dieser gewöhnlichen, aber dennoch bewegenden Einzelschicksale durchweg in einer lakonischen Sprachlosigkeit. Einzig in einer Beichtszene, in der Gary seiner Frau Karen (Sharon Stone) alle seine Fehler und falschen Vorstellungen auf den Anrufbeantworter spricht, kommt es zu einem gigantischen Redefluss. Doch den lässt Eslingers präzise Inszenierung mit einer kleinen Geste in einer saftigen Pointe ausklingen. Ohnehin kommt trotz der tragischen Begebenheiten der Humor in seinem Film nie zu kurz. So schwingt sich Bill beispielsweise in immer wiederkehrenden Träumen zum Held des Alltags auf, der dann freilich nicht an so profanen Dingen scheitert, wie einer Frau seine Telefonnummer zu geben. Wer intelligent geschriebene und vorzüglich gespielte kleine Geschichten mag, die ohne allzu viel Aufsehen, aber dennoch raffiniert inszeniert sind, wird diesen Film sicherlich mögen.
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Bill (Dylan Baker) arbeitet als Nachthausmeister in einem Büro. Der einsame Job entspricht seinem Naturell, weil er dann rund um die Uhr nur selten auf andere Menschen trifft. Doch weil es in Garys (Timothy Hutton) Ehe nicht mehr zum Besten bestellt ist, bleibt dieser häufig länger im Büro und trifft dabei auf den ehemaligen Schulkameraden Bill. Bill ist kein Mann der großen Worte, weil er schon als Kind gehänselt wurde und deswegen den Kontakt zu anderen Menschen scheut. Dylan Baker gelingt es auf faszinierende Weise, diesem apathischen Duckmäuser ein realistisches Gesicht zu verleihen. Mit dicker Brille und albernem Seitenscheitel ausgestattet, sind die äußeren Ingredienzien bereits von der Maske mitgegeben. Aber auch in seiner Körpersprache weiß Baker stets die richtigen Akzente zu setzen, um seine tragische und allzu alltägliche Figur authentisch zu zeichnen. Er ist einer dieser unscheinbaren Typen, die einem immer mal wieder im täglichen Leben begegnen, denen man aber nie allzu große Aufmerksamkeit schenkt. Der von Timothy Hutton gespielte Gary ist die zweite zentrale Figur von „When a Man Falls in the Forest“, der im Gegensatz zu Bill ein Familienleben mit Frau, Sohn und apartem Eigenhaus zustande gebracht hat, nun aber an einem Punkt in seinem Leben angelangt ist, an dem all diese kleinbürgerlichen Glücksmomente in sich zusammenzufallen beginnen. Der Ehesegen hängt schief, weil sich das Paar nichts mehr zu sagen hat und auch der Teenagersohn hat sich ihnen entfremdet.
Ryan Eslinger verharrt bei der Schilderung dieser gewöhnlichen, aber dennoch bewegenden Einzelschicksale durchweg in einer lakonischen Sprachlosigkeit. Einzig in einer Beichtszene, in der Gary seiner Frau Karen (Sharon Stone) alle seine Fehler und falschen Vorstellungen auf den Anrufbeantworter spricht, kommt es zu einem gigantischen Redefluss. Doch den lässt Eslingers präzise Inszenierung mit einer kleinen Geste in einer saftigen Pointe ausklingen. Ohnehin kommt trotz der tragischen Begebenheiten der Humor in seinem Film nie zu kurz. So schwingt sich Bill beispielsweise in immer wiederkehrenden Träumen zum Held des Alltags auf, der dann freilich nicht an so profanen Dingen scheitert, wie einer Frau seine Telefonnummer zu geben. Wer intelligent geschriebene und vorzüglich gespielte kleine Geschichten mag, die ohne allzu viel Aufsehen, aber dennoch raffiniert inszeniert sind, wird diesen Film sicherlich mögen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund:
Originaltitel: When a Man Falls in the Forest
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Wendecover
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Bei der Vorstellung des Titels Desires of a Housewife - Menschen am Abgrund handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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