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Der lange Blonde mit den roten Haaren
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Mathematiklehrer Pierre Durois ist ein schussliger Chaot, der niemandem eine Bitte ausschlagen kann. Er versinkt in den Arbeiten und Gefälligkeiten, die er für Kollegen, Freunde und seinen Vater, der für den Posten des Bürgermeisters kandidiert, erledigt. Durch einen dummen Zufall und aufgrund seiner Weltfremdheit findet sich Pierre bald auf den Titelblättern der Gazetten als neuer Liebhaber einer berühmten Filmdiva wieder. Dies gefährdet nicht nur die Wahl seines Vaters zum Bürgermeister, sondern lässt auch die sensationsgierige Presse und seine schmachtenden Schülerinnen hinter ihm herjagen.
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Inhaltsangabe zu Der lange Blonde mit den roten Haaren: 
Mathematiklehrer Pierre Durois ist ein schussliger Chaot, der niemandem eine Bitte ausschlagen kann. Er versinkt in den Arbeiten und Gefälligkeiten, die er für Kollegen, Freunde und seinen Vater, der für den Posten des Bürgermeisters kandidiert, erledigt. Durch einen dummen Zufall und aufgrund seiner Weltfremdheit findet sich Pierre bald auf den Titelblättern der Gazetten als neuer Liebhaber einer berühmten Filmdiva wieder. Dies gefährdet nicht nur die Wahl seines Vaters zum Bürgermeister, sondern lässt auch die sensationsgierige Presse und seine schmachtenden Schülerinnen hinter ihm herjagen.
Der lange Blonde mit den roten Haaren stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Der lange Blonde mit den roten Haaren Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Der lange Blonde mit den roten Haaren:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der lange Blonde mit den roten Haaren:
0Frank Brenner2009-12-16Anhand dieses unsäglichen deutschen Titels, der selbst durch die Handlung nur peripher zu rechtfertigen ist, erkennt man die krude Verleihpolitik, die insbesondere in den 1970er Jahren in Deutschland rege Blüten trieb. Pierre Richard war kurz zuvor mit seinem Film „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ zu einem der neuen Topkomiker Frankreichs aufgestiegen und hatte auch in Deutschland einen sensationellen Erfolg für sich verbuchen können. Die Fortsetzung „Der große Blonde kehrt zurück“ war nicht minder kassenträchtig und etablierte den Markennamen für den Komiker. Auch wenn seine weiteren Filmen nichts mehr mit der Figur des François Perrin zu tun hatten, die ihm 1972 den Durchbruch bescherte, schlug man mit angelehnten deutschen Titeln wiederholt Kapital aus der beliebten Rolle. Erwähnt seien hier nur „Der Blonde mit dem blauen Auge“, „Der Sanfte mit den schnellen Beinen“ oder „Der große Blonde auf Freiersfüßen“, von denen letzterer sogar 1988 noch vom lange zurückliegenden Erfolgsfilm zu profitieren gedachte. „Der lange Blonde mit den roten Haaren“ hat aber auch im französischen Original einen skurrilen Titel. Man könnte „La moutarde me monte au nez“, einen feststehenden Ausdruck in Frankreich, vielleicht sinngemäß mit „Die Laus ist mir über die Leber gelaufen“ übersetzen. Und das trifft das Chaos, das Pierre Richard auch in diesem Film wieder entfachen darf, eigentlich ganz gut. In der Rolle des Pierre Dubois ist er ein Mathematiklehrer für alle Fälle, der seinem Arztvater und Bürgermeister die Reden schreiben darf und auch für seinen Freund Patrick heimlich als Boulevardreporter einspringt. Als ihn die Verwechslung von wichtigen Unterlagen für seine Auftraggeber in die Offensive zwingt, macht er die Bekanntschaft mit dem Filmsternchen Jacky Logan (Jane Birkin). Privat ist sie wesentlich umgänglicher, als die Klatschpresse zu berichten weiß. Doch mit Pierres tollpatschiger Art gibt es bald wieder neue Schlagzeilen für die Schmierblätter, die auch Pierres Vater nicht sehr gut in die anstehende Wahlkampagne passen. Im Vergleich zu den wesentlich bekannteren Vorgängerfilmen ist dies ein sehr langatmiger Klamaukfilm mit Frankreichs Chaosexperten Pierre Richard. Die ziemlich gaglose Handlung plätschert so vor sich hin. Gelungen und durchaus sehenswert ist Claude Piéplus Darstellung des konservativen Politikers, die in einem slapstickhaft-makabren Intermezzo à la Monty Python gipfelt, wenn der gleichzeitig als Chirurg arbeitende Bürgermeister bei einer Operation seinen Frust über seinen Sohn an seinem Patienten auslässt. Abgesehen von einigen wenigen anderen Pointen bleibt der Film unter dem Durchschnitt. Für die DVD-Erstveröffentlichung hat man den Film in einer bestechend guten Bildqualität und mit einwandfreiem Ton auf den Silberling gepresst. Die Extras sind leider etwas dürftig, aber immerhin hat man den Originaltrailer aufgetrieben, der in Französisch mit deutschen Untertiteln aufgespielt wurde. Zudem gibt es eine rund zweiminütige Slideshow mit Fotos aus dem Film sowie, auf dem DVD-Rom-Part, das französische Presseheft des Films als pdf-File. ...
Anhand dieses unsäglichen deutschen Titels, der selbst durch die Handlung nur peripher zu rechtfertigen ist, erkennt man die krude Verleihpolitik, die insbesondere in den 1970er Jahren in Deutschland rege Blüten trieb. Pierre Richard war kurz zuvor mit seinem Film „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ zu einem der neuen Topkomiker Frankreichs aufgestiegen und hatte auch in Deutschland einen sensationellen Erfolg für sich verbuchen können. Die Fortsetzung „Der große Blonde kehrt zurück“ war nicht minder kassenträchtig und etablierte den Markennamen für den Komiker. Auch wenn seine weiteren Filmen nichts mehr mit der Figur des François Perrin zu tun hatten, die ihm 1972 den Durchbruch bescherte, schlug man mit angelehnten deutschen Titeln wiederholt Kapital aus der beliebten Rolle. Erwähnt seien hier nur „Der Blonde mit dem blauen Auge“, „Der Sanfte mit den schnellen Beinen“ oder „Der große Blonde auf Freiersfüßen“, von denen letzterer sogar 1988 noch vom lange zurückliegenden Erfolgsfilm zu profitieren gedachte. „ Der lange Blonde mit den roten Haaren“ hat aber auch im französischen Original einen skurrilen Titel. Man könnte „La moutarde me monte au nez“, einen feststehenden Ausdruck in Frankreich, vielleicht sinngemäß mit „Die Laus ist mir über die Leber gelaufen“ übersetzen. Und das trifft das Chaos, das Pierre Richard auch in diesem Film wieder entfachen darf, eigentlich ganz gut. In der Rolle des Pierre Dubois ist er ein Mathematiklehrer für alle Fälle, der seinem Arztvater und Bürgermeister die Reden schreiben darf und auch für seinen Freund Patrick heimlich als Boulevardreporter einspringt. Als ihn die Verwechslung von wichtigen Unterlagen für seine Auftraggeber in die Offensive zwingt, macht er die Bekanntschaft mit dem Filmsternchen Jacky Logan (Jane Birkin). Privat ist sie wesentlich umgänglicher, als die Klatschpresse zu berichten weiß. Doch mit Pierres tollpatschiger Art gibt es bald wieder neue Schlagzeilen für die Schmierblätter, die auch Pierres Vater nicht sehr gut in die anstehende Wahlkampagne passen. Im Vergleich zu den wesentlich bekannteren Vorgängerfilmen ist dies ein sehr langatmiger Klamaukfilm mit Frankreichs Chaosexperten Pierre Richard. Die ziemlich gaglose Handlung plätschert so vor sich hin. Gelungen und durchaus sehenswert ist Claude Piéplus Darstellung des konservativen Politikers, die in einem slapstickhaft-makabren Intermezzo à la Monty Python gipfelt, wenn der gleichzeitig als Chirurg arbeitende Bürgermeister bei einer Operation seinen Frust über seinen Sohn an seinem Patienten auslässt. Abgesehen von einigen wenigen anderen Pointen bleibt der Film unter dem Durchschnitt. Für die DVD-Erstveröffentlichung hat man den Film in einer bestechend guten Bildqualität und mit einwandfreiem Ton auf den Silberling gepresst. Die Extras sind leider etwas dürftig, aber immerhin hat man den Originaltrailer aufgetrieben, der in Französisch mit deutschen Untertiteln aufgespielt wurde. Zudem gibt es eine rund zweiminütige Slideshow mit Fotos aus dem Film sowie, auf dem DVD-Rom-Part, das französische Presseheft des Films als pdf-File. (Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Der lange Blonde mit den roten Haaren:
Originaltitel: La Moutarde me monte au nez
Land / Jahr: Frankreich 1974
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der lange Blonde mit den roten Haaren:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Original Presseheft als PDF, Fotogalerie, Wendecover
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Bei der Vorstellung des Titels Der lange Blonde mit den roten Haaren handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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