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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Tatort: 3x schwarzer Kater

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Kriminalfilm
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
8717418229771 / 8717418229771
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Tatort: 3x schwarzer Kater

Titel:

Tatort: 3x schwarzer Kater

Label:

Buena Vista Home Entertainment

Regie:

Buddy Giovinazzo

Laufzeit:
85 Minuten
Genre:
Kriminalfilm
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
07.01.2010

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Inhaltsangabe zu Tatort: 3x schwarzer Kater: Tatort: Ein mörderisches Märchen Tatort: Quartett in Leipzig


Ein Mann verbrennt in seinem Haus. Möglicher weise ein Anschlag, denn er soll Sterbehilfe bei einer Frau geleistet haben, die er selbst in den Rollstuhl gebracht hat. Kurz nachdem eine gelähmte junge Frau an einem Medikamentencocktail gestorben ist, kommt Dr. Weis, der ihre Behinderung durch einen Autounfall verschuldet hatte, in seinem brennenden Haus um. Gemeinsam mit der Leiterin des Behindertenheimes, in dem die junge Frau lebte, hatte er sich mit großem Erfolg um Geldspenden bemüht. Ob dabei immer alles mit rechten Dingen zuging, ist fraglich. Der Staatsanwalt nimmt den Vater des Mädchens ins Visier, denn der hatte dem Arzt den Unfall und seine Folgen nie verziehen. Tatort: 3x schwarzer Kater stammt aus dem Hause Walt Disney Studios Home Entertainment.


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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Tatort: 3x schwarzer Kater:
Ein Klassiker feiert runden Geburtstag. „Tatort“, die älteste und beliebteste Krimi-Reihe im deutschen Fernsehen, wird 40 Jahre alt. Die erste Folge „Taxi nach Leipzig“ wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt. Als der damalige WDR-Fernsehspielchef Gunther Witte den „Tatort“ erfand, war die Erfolgsgeschichte noch nicht vorauszusehen. Auf die große Beliebtheit der ZDF-Krimiserie „Der Kommissar“ mit Erik Ode musste die ARD irgendwie reagieren. Das war aber bei ihrer föderalen Struktur komplizierter als beim zentralistisch organisierten ZDF. Trotz anfänglicher Abstimmungsprobleme der Sender gelang es Witte, seine Idee einer Krimireihe mit mehreren Kommissaren an verschiedenen Orten durchzusetzen. Man einigte sich auf ein Konzept mit möglichst authentischen Fällen und viel Lokalkolorit. Schließlich wurde aus der anfangs befürchteten Schwäche eine Stärke, denn unterschiedliche Personen, Orte, Landschaften und Dialekte sorgen für Abwechslung.

In seiner Anfangszeit erreichte der „Tatort“ einmal im Monat durchschnittliche Marktanteile von über 60%, was mehr als 20 Millionen Zuschauern entspricht. Den Rekord hält 1974 die Folge „Nachtfrost“ von Wolfgang Petersen. Der Kieler Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf) lockte mit 76% Marktanteil mehr Zuschauer vor den Bildschirm als das WM-Endspiel. Manche Folgen waren so erfolgreich, dass sie sogar ins Kino kamen. Wenn durch die Konkurrenz des Privatfernsehens solche Werte heute unmöglich sind, so halten dennoch um die 10 Millionen Zuschauer der Reihe fast jeden Sonntag nach der Tagesschau die Treue. Hinzu kommt noch eine beachtliche Dunkelziffer durch die fast täglichen Wiederholungen älterer Folgen in den dritten Fernsehprogrammen. Kritiker des Krimi-Klassikers gibt es dennoch, den einen sind die Fälle zu sehr, den anderen zu wenig realistisch. Aber durch die Heterogenität der Geschichten und Charaktere ist es leichter, eine feste Fangemeinde zu bekommen als bei den monotonen ZDF-Krimiserien aus München-Grünwald mit ihrem festen Darstellerensemble. Beim „Tatort“ hingegen sorgt nicht nur die Vielzahl der Kommissare für Abwechslung, auch bei den Verbrechern und Opfern wird großer Wert auf Lokalbezug und Einzigartigkeit gelegt. Leider hat sich das im Lauf der Jahrzehnte etwas gelegt, sodass Originale wie Melchior Veigl (Gustl Bayerhammer) in München oder Ernst Bienzle (Dietz Werner Steck) in Stuttgart immer weniger werden. Außer in besonderen sozialen Milieus oder bei einigen Assistenten wird in den neueren Folgen ein einheitliches Schriftdeutsch mit mehr oder weniger Akzent gesprochen.

Es gibt also genügend Gründe, besonders die legendären Folgen aus der Frühzeit wieder zu sehen. Die Wiederholungen im Fernsehen bieten nur bedingt Hilfe, denn sie stammen meist aus dem letzten Jahrzehnt. So bleibt die gesamte chronologische Entwicklung verborgen. Denn wie keine andere Reihe im Fernsehen sind die „Tatort“-Folgen als lebendiges Geschichtsbuch ein Seismograph der bundesdeutschen sozialen Wirklichkeit. Das beginnt bereits im ersten Fall „Taxi nach Leipzig“, wo der kalte Krieg zwischen den beiden deutschen Staaten allgegenwärtig ist. In „Reifezeugnis“ begeht eine Schülerin (Nastassja Kinski) einen Tabubruch, als sie sich in ihren Lehrer (Christian Quadflieg) verliebt. In den 1980er Jahren gilt der Ruhrpott-Kommissar Horst Schimanski (Götz George) als Prototyp für die sexuelle Revolution der Altachtundsechziger. Es folgen Probleme mit Ausländern, illegaler Handel von Spenderorganen, Kinderprostitution, Kindesmisshandlung, Gewalt in Familien, Balkankrieg, Wehrmachtausstellung und ab 1990 das organisierte Verbrechen aus Osteuropa. Nach der deutschen Wiedervereinigung spielt Kommissar i.R. Veigl einen bayerischen Entwicklungshelfer bei der Dresdener Kripo. Oft werden authentische Fälle nachgespielt, wie der eines Berliner Kaufhaus-Erpressers, umgekehrt gibt es fiktive „Tatorte“, die echten Ganoven als Vorbild dienen, wie der Raub auf einem Fährschiff in „Haie vor Helgoland“.



Beim derzeitigen Boom an DVD-Neuerscheinungen mit Fernsehserien bot es sich zum runden Jubiläum an, endlich auch „Tatort“-Folgen auf DVD zu veröffentlichen. Was jedoch beim „Kommissar“ vom ZDF mit 97 Folgen relativ einfach in vier Boxen möglich ist, wird beim „Tatort“ ziemlich kompliziert. Wieder spielen die föderale Struktur der ARD und verschiedene Lizenzrechte hinein. In einer externen Lösung wurde die deutsche „Walt Disney Studios Home Entertainment“ damit beauftragt, die Vermarktung und den Vertrieb zu übernehmen. Bei mittlerweile fast 800 „Tatort“-Folgen hätte man sukzessive jeweils 20 oder mehr Folgen chronologisch veröffentlichen können. Ein Hindernis dabei wäre, dass bis heute einige Folgen wegen ihrer Brisanz oder angeblich minderen Qualität im Giftschrank liegen und nie wiederholt wurden. Aber gerade diese sind für Sammler und Fans von großem Interesse. Auch viele alte Folgen, die selten im Fernsehen wiederholt werden, können durch eine DVD-Veröffentlichung wieder neu entdeckt werden. Dazu gehören auch Fälle aus Österreich und der Schweiz, die nach zehnjähriger Pause ab 2011 wieder einsteigen wird. Doch im Geschäftsleben stehen oft wirtschaftliche Interessen vor dem Wunschdenken einer Minderheit. So erscheinen im Jubiläumsjahr nach und nach die vermeintlich beliebtesten Folgen, wohl auch um die Nachfrage zu testen. Fast genau zum 40. Geburtstag gibt es bereits die siebte „Welle“ mit 18 neuen Titeln. Die bisherigen DVDs enthalten vor allem Klassiker, Meilensteine und Folgen, die besonders für Zeitgeist und Lokalbezug stehen. Außerdem wird auf die Beliebtheit der Ermittler Rechnung geachtet. Anfang 2011 soll nach einer Internet-Abstimmung mit über 2300 nicht repräsentativen Teilnehmern eine „Fan-Box“ mit den drei meistgenannten Folgen erscheinen.

97 verschiedene Fälle sind bereits auf DVD erschienen, davon 40 doppelt als Einzel-DVD und in einer Box, 16 nur als Einzel-DVD. Die Boxen mit je drei oder vier Folgen sind thematisch sortiert in Städte-Boxen, Kommissar-Boxen und vier Jubiläums-Boxen aus je einem Jahrzehnt. Städte-Boxen gibt es von Berlin (Bülow, Markowitz, Ritter) Frankfurt (Konrad, Brinkmann, Dellwo), Hamburg (Trimmel, Stoever, Batu), Leipzig (Trimmel, Ehrlicher, Saalfeld) und München (Veigl, Lenz, Batic). Kommissar-Boxen sind den beliebtesten Ermittlern gewidmet: Schimanski und Thiel/Boerne ihrer Popularität entsprechend mit je zwei Boxen, Batic/Leitmayr, Ehrlicher/Kain, Stoever/Brockmöller, Bienzle, Lindholm, Lürsen und Odenthal mit je einer Box. Eine besondere Box bringt drei seltene „Solo-Auftritte“. Es sind Fälle mit Kommissaren, die nur einen Fall lösen durften. Ihre Darsteller sind Diether Krebs (Hannover), Klaus Löwitsch (Frankfurt) und Christoph Waltz (Wien).

Viele der bekanntesten und beliebtesten Kommissare sind in den Einzelausgaben und Städteboxen vertreten. Walter Richter verkörpert den sturen Paul Trimmel, der noch der Kriegsgeneration angehört. Sieghard Rupp spielt den Zollfahnder Kressin wie einen deutschen James Bond als Lebemann und Frauenschwarm. Hans-Jörg Felmy als Haferkamp und Klaus Schwarzkopf als Finke lösen ihre Fälle souverän auch ohne große Emotionen. Horst Schimanski (Götz George) ist das genaue Gegenteil. Mit seinem muskulösen Körper zieht er die Frauen an, er ist anarchistisch mit zuweilen hartem Umgangston, der gegen den Strom schwimmen will, ein typischer 68er eben. Die Hassliebe zu seinem Antipoden Christian Thanner (Eberhard Feik) gilt vielen späteren Ermittlerteams bis heute als Vorbild. Der erste Tatort-Kommissar im Osten ist Bruno Ehrlicher (Peter Sodann), äußerlich Stan Laurel ähnlich, aber immer klug und mit Sinn für Gerechtigkeit. Dietz Werner Steck ist der schwäbische Grübler Ernst Bienzle, der nie seine Waffe benutzen muss. Die Hamburger Paul Stoever (Manfred Krug) und Peter Brockmöller (Charles Brauer) gehen als singende Kommissare in die Geschichte ein. Die Duos Ballauf/Schenk in Köln und Dellwo/Sänger in Frankfurt lösen oft heikle Fälle mit sozialem Gegenwartsbezug. Die Geschichten des beliebten Münchner Duos Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) driften neben dem typisch bayerischen Lokalkolorit auch einmal ins Mystische und Satirische ab. Till Ritter (Dominic Raacke) und Felix Stark (Boris Aljinovic) ermitteln in Berlin nach der Wiedervereinigung und tangieren sogar einmal die Politik, wegen der Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sonst eher ein Tabu im Tatort. In Saarbrücken ist der frankophile Gourmet Max Palu (Jochen Senf) im Einsatz. Sein Pastoren- und Lehrer-Image hat Robert Atzorn als Jan Casstorff in Hamburg abgelegt, wenn er mit der Leidenschaft des Gerechten auch einmal cholerische Anfälle bekommt. Der Berliner Günter Lamprecht durfte als Volkspolizist in „Taxi nach Leipzig“ die ersten Sätze in einem Tatort überhaupt sprechen. Später war er in „Blechschaden“ noch einmal Polizist in Uniform und schließlich wird er zum Berliner Kommissar Franz Markowitz, dessen Fälle weitgehend ohne Gewalt gelöst werden. Noch keine Beachtung bei den DVDs fanden der legendäre Fritz Eckhard als Wiener Oberinspektor Viktor Marek, bei dem vieles anders war, und der Schweizer Philipp von Burg (László I. Kish) von der Abteilung „Leib und Leben“. Der aktuelle ORF-Inspektor Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) vom Wiener Innenministerium mit vielen Einsätzen an touristisch interessanten Orten ist dagegen vertreten. Die erste weibliche Kommissarin gibt es erst acht Jahre nach dem Tatort-Start mit Nicole Heesters in Mainz. Es folgen, ebenfalls vom SWF, Karin Anselm und Ulrike Folkerts in Ludwigshafen, die absolute Rekordhalterin mit über 50 Einsätzen in mehr als 20 Jahren. Heute zählen die Ermittlerinnen Sabine Postel (Bremen), Maria Furtwängler (Hannover), Eva Matthes (Konstanz) und Simone Thomalla (Leipzig) zu den beliebtesten. Durch ihre besondere Empathie lösen sie oft Fälle mit Frauen und Kindern.

Die bisher veröffentlichten DVDs enthalten einige Meilensteine der Reihe. „Tote Taube in der Beethovenstraße“ stammt von Hollywood-Regisseur Samuel Fuller („Vierzig Gewehre“). „Tote brauchen keine Wohnung“ lag lange im Giftschrank, weil hier die reale Luxussanierung in München angeprangert wird. „Unter Brüdern“ von 1990 ist als Koproduktion zwischen „Tatort“ und seinem DDR-Pendant „Polizeiruf 110“ kurz nach dem Mauerfall entstanden. Eine ähnliche Ost-West-Zusammenarbeit zeigt „Quartett in Leipzig“ mit den Kölner und Leipziger Kommissaren. „Manila“, ein realistischer Fall um Kinderprostitution und Sextourismus löste eine lebhafte Debatte aus. In „Ein mörderisches Märchen“ ist der Täter (Hilmar Thate) bekannt und wird ins Gefängnis gesteckt. Trotzdem hält er die Kommissare durch ein entführtes Kind bis zum Schluss in Atem. „Herzversagen“ behandelt das Problem des Altwerdens und der Einsamkeit und erhielt den Adolf-Grimme-Preis. „Auf der Sonnenseite“ zeigt als Hauptperson einen verdeckten Ermittler in einem actionreichen Fall. „Baum der Erlösung“ hat den authentischen österreichischen Minarettenstreit von Telfs in Tirol als Vorlage. Zum Thema Lokalbezug gibt es für jeden Geschmack etwas: „Tod auf Neuwerk“ auf einer Hamburger Insel, „Tod im Häcksler“ in der pfälzischen Provinz, „Bienzle und das Narrenspiel“ in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, „Der Tod fährt Achterbahn“ auf der Frankfurter Messe, „Schicki-Micki“, „Und die Musi spielt dazu“, „Das Glockenbachgeheimnis“ und „Viktualienmarkt“ mit viel Münchner Lokalkolorit. Die Fälle im westfälischen Münster demonstrieren Heimatverbundenheit durch typische Klischees wie Radfahrer, Gestüte und Studentenverbindungen. Für Fußballfreunde ist „Zweierlei Blut“ in der Duisburger Hooliganszene und „So ein Tag“ rund um ein Bundesligaspiel der Frankfurter Eintracht zu empfehlen.

Was die DVDs gegenüber den Fernsehwiederholungen besonders auszeichnet sind die vielen Extras. Neben Beiträgen von den Dreharbeiten oder Interviews sind einige längere Dokumentationen mehrfach verwendet worden. Jeweils 90 Minuten umfassen eine Dokumentation zu „30 Jahre Tatort“ und eine Sendung von 2005 mit 17 Tatort-Kommissaren bei „Beckmann“. Hier gestehen einige der aktuellen Ermittler, dass der Ritterschlag zum Tatort-Kommissar wie ein rettender Anker für sie war. Bemängelt wird, dass viele Drehbücher immer seichter werden, was einige der Kommissare zum freiwilligen Ausstieg bewogen hat. Als ungeschriebenes Gesetz für Tatort-Kommissare gilt, dass sie kein Familienglück haben dürfen, um ihre Fälle erfolgreich lösen zu können. Auch Gastauftritte von Prominenten wie Berti Vogts, Rolf Bossi, Gerhard Delling oder Jürgen Fliege werden erwähnt. Dokumentationen mit jeweils 45 Minuten Länge zeigen „Die legendären Tatort-Kommissare“ und „Titelgeschichten - Taten, Orte, Kommissare“. Man erfährt, dass die Krimis oft gar nicht dort entstehen, wo sie spielen sollen. Viele Szenen der Duisburger Schimanski-Folgen wurden in Bayern gedreht, weil die Produktionsgesellschaft „Bavaria“ in München ist. Von den Dreharbeiten aus Sicht eines Requisiteurs und von der „Schwierigkeit, Millionen zufrieden zu stellen“ handeln weitere Beiträge. Ein besonderer Service ist eine „Personalakte“ für die neueren Kommissare. Sie enthält Angaben zu Person, Team, Aktivitäten nach Dienstschluss, Einsatzort, Arbeitsweise und eine abschließende Beurteilung. Selbstverständlich bekommen alle Kriminalhauptkommissare hier ein gutes Zeugnis, wenn auch mit roter Farbe einige Schwächen aufgeführt sind, ohne die kein Mensch auskommt.

Außer „Disney“ hat bisher nur ein ARD-Sender in Eigenregie einige Folgen auf DVD herausgebracht. Der RBB aus Berlin bietet in Zusammenarbeit mit der Berliner Morgenpost eine 6er-Box mit bislang unveröffentlichten Fällen an. Besondere Liebe zum Detail in Ausstattung und Design zeigt der RBB, wenn es um „seine“ Ermittler geht. Ausgewählt wurden sechs Fälle mit fünf Kommissaren aus der Zeit von 1972 bis 1991, also vom kalten Krieg bis zum Mauerfall. Berlin ist eben eine besondere Stadt, was man nicht nur am Verschleiß der Kommissare sehen kann, die oft nach zwei Fällen wieder verschwunden waren. Dafür erinnert man sich gerne an sie und auch an viele bekannte Darsteller wie Marius Müller-Westernhagen, Götz George, Karin Baal, Armin Mueller-Stahl, Dieter Thomas Heck oder Dieter Hallervorden. Wie „Taxi nach Leipzig“ spielt auch „Transit ins Jenseits“ auf den Transitstrecken durch die DDR. In diesem spannenden Roadmovie geht es um kommerzielle Fluchthilfe, die damals bandenmäßig betrieben wurde. „Freiwild“ spielt im Milieu der Stadtstreicher im Berliner Tiergarten und „Die kleine Kanaille“ zeigt, wie sich Kommissar Bülow (Heinz Drache) mit einer raffinierten kleinen Augenzeugin (Anja Jaenicke) herumschlagen muss. Ein typischer Nach-Mauerfall-Krimi ist „Tödliche Vergangenheit“ mit Günter Lamprecht als Trompete spielender Kommissar Franz Markowitz. Das reichhaltige Bonusmaterial zeigt nicht nur Bilder von den Dreharbeiten. Wegen der politischen Brisanz der Berliner Fälle während der Zeit der Teilung gibt es Tagesschau-Beiträge zu Schikanen auf den Transitwegen oder zum Fluchthilfe-Urteil des höchstens deutschen Gerichts. Eine Dokumentation aus dem Leben eines echten Berliner Kommissars und ein ausführliches Booklet mit Kritiken aus der Berliner Morgenpost lassen nichts zu wünschen übrig. Könnte das nicht ein Vorbild sein für andere Regionalsender, jeweils „ihre“ Kommissare, die in der „allgemeinen“ Veröffentlichung zu kurz gekommen sind, selbst ausführlich in Szene zu setzen? Gerne hätte man noch weitere Folgen mit Lutz, Wiegand (SWR), Veigl, Lenz (BR), Konrad, Brinkmann (HR), Haferkamp, Flemming (WDR), Trimmel oder Finke (NDR) gesehen.

Die DVDs sind im Online-Handel und über die Online-Shops der ARD-Anstalten zu beziehen. Die RBB-Box ist für 49,99 Euro über http://www.rbb-online-shop.de/rbb-fernsehen/6er-dvd-box-tatort-edition.html oder unter der Rufnummer 01805-202093 erhältlich. (Johannes Kösegi)


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Weitere Filminfos zu Tatort: 3x schwarzer Kater:

Originaltitel: 3x schwarzer Kater
Land / Jahr: Deutschland 2003
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Tatort: 3x schwarzer Kater:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Tatort-Premiere: 3x schwarzer Kater, Best of Alberich, Kommissar-Porträt
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