Sie befinden sich hier: Home > Komödie > DVD > Männer die auf Ziegen starren
Männer die auf Ziegen starren
http://www.digitalvd.de/dvds/82582,Maenner-die-auf-Ziegen-starren.html
Als Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) den Soldaten Lyn Cassady (George Clooney) kennenlernt, stolpert er über die Story seines Lebens. Cassady behauptet, zu einer geheimen Militäreinheit namens New Earth Army zu gehören, deren Mitglieder Gedanken lesen, durch Wände laufen und sogar Ziegen durch Angucken töten können. Nun ist der Gründer des Programms, Bill Django (Jeff Bridges), verschwunden und Cassady ist auf einer Mission, ihn zu finden. Fasziniert von den Geschichten seines neuen Freundes schließt Wilton sich an - und gerät in ein haarsträubendes Abenteuer… ...
Inhaltsangabe zu Männer die auf Ziegen starren: 
Als Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) den Soldaten Lyn Cassady (George Clooney) kennenlernt, stolpert er über die Story seines Lebens. Cassady behauptet, zu einer geheimen Militäreinheit namens New Earth Army zu gehören, deren Mitglieder Gedanken lesen, durch Wände laufen und sogar Ziegen durch Angucken töten können. Nun ist der Gründer des Programms, Bill Django (Jeff Bridges), verschwunden und Cassady ist auf einer Mission, ihn zu finden. Fasziniert von den Geschichten seines neuen Freundes schließt Wilton sich an - und gerät in ein haarsträubendes Abenteuer… Männer die auf Ziegen starren stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Männer die auf Ziegen starren Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Männer die auf Ziegen starren:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Männer die auf Ziegen starren:
0Bernd Hellweg2010-08-03Kaum zu glauben, aber wahr: 1978 gründeten hochrangige Militärs die First Earth Battalion, eine Arme, die internationale Konflikte mithilfe paranormaler Fähigkeiten lösen soll. Die Soldaten sollen in esoterischen Disziplinen wie Telepathie, Psychokinese und Präkognition trainiert werden. Kurzum, sie sollten die Zukunft vorhersagen, durch Wände gehen und Lebewesen allein durch Anstarren töten können.
Nach umfangreichen Recherchen zu diesem Thema veröffentlichte der britische Journalist Jon Ronson das Sachbuch „Männer, die auf Ziegen starren“, welches sich zu einem Bestseller entwickelte und eine haarsträubende Reise durch den Krieg gegen den Terror für den Leser bereit hält und abstruse Ideen hoher US-Militärs und deren Folgen schonungslos aufgedeckt.
Regisseur Grant Heslov („True Lies“, „Good Night, and Good Luck“) sicherte sich die Rechte an dem Buch und adaptierte es, unter gleichnamigen Titel, für die Leinwand. Dazu nahm er die Fakten und Aussagen aus dem Bestseller und packte alles in eine fiktive Handlung, die im neuesten Irakkrieg spielt. Sichtlich mit Spaß dabei sind George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey.
Hauptfigur ist hierbei der junge Journalist Bob Wilton (Ewan McGregor), der sich als Kriegsreporter beweisen will. Im Luxushotel in Kuwait, wo er festsitzt, trifft er auf Lyn Cassady (George Clooney), der behauptet, ein „Jedi-Ritter“ der früheren „New Earth Army“ – das „First Earth Battalion“ im Film – gewesen zu sein, und ihm von Techniken wie dem Unsichtbar-Werden, dem Durch-die-Wand-Gehen und von Versuchen, durch bloßes Anstarren Ziegen zu töten, erzählt. Als Wilton Cassady in den Irak begleitet, weiß er nicht, auf was für eine gefährliche Reise er sich einlässt.
Die kuriose Geschichte vom Aufbau der Spezialeinheit durch Bill Django (Jeff Bridges) und ihres Niedergangs wegen Neids unter den Rekruten wird in Rückblenden aus der Sicht von Cassady erzählt.
Entstanden ist eine ironische, unterhaltsame, wie auch humorvolle Militär-Komödie mit einem Starensemble, die sichtlich Spaß an ihrer Arbeit hatten, was sich auch auf den Zuschauer überträgt. Einiger Kritikpunkt wäre, das der kritische Aspekt des Films mehr und mehr dem Klamauk zum Opfer fällt, wodurch die eigentliche Satire leider ein wenig ihrer Schärfe beraubt wird. Aber wen stört das wirklich, die Grundlage ist doch sehr real. Darum das Fazit: Mit solch einer Armee stünde dem Weltfrieden sicherlich nichts mehr im Wege. Sehenswerter skurriler Spaß mit Top Schauspielern.
Zur technischen Umsetzung des Films auf DVD: Das Bild (16:9) präsentiert den Film in schönen, natürlich wirkenden Farben und einer sehr guten Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) bietet eine ausgewogene Balance, dynamisch und klar, bei der die Dialoge nicht von den Soundeffekten überdeckt werden. An Extras gibt es neben zwei Audiokommentaren (einen von Regisseur Grant Heslov, der andere von Buchautor Jon Ronson) noch eine sehr unterhaltsame 13-minütige Doku über die wahren Männer des First Earth Batallion. Außerdem ein kurzes Making-of („Project Hollywood“) mit Interviews und Aufnahmen vom Set. Dazu kommt das Standard-Programm von entfallenen Szenen, ein Blick hinter die Kulissen, eine Fotogalerie und ein paar Trailer. Alles in allem sind die Extras nicht allzu umfangreich, dafür ist aber für Jeden etwas dabei
...
Kaum zu glauben, aber wahr: 1978 gründeten hochrangige Militärs die First Earth Battalion, eine Arme, die internationale Konflikte mithilfe paranormaler Fähigkeiten lösen soll. Die Soldaten sollen in esoterischen Disziplinen wie Telepathie, Psychokinese und Präkognition trainiert werden. Kurzum, sie sollten die Zukunft vorhersagen, durch Wände gehen und Lebewesen allein durch Anstarren töten können.
Nach umfangreichen Recherchen zu diesem Thema veröffentlichte der britische Journalist Jon Ronson das Sachbuch „Männer, die auf Ziegen starren“, welches sich zu einem Bestseller entwickelte und eine haarsträubende Reise durch den Krieg gegen den Terror für den Leser bereit hält und abstruse Ideen hoher US-Militärs und deren Folgen schonungslos aufgedeckt.
Regisseur Grant Heslov („True Lies“, „Good Night, and Good Luck“) sicherte sich die Rechte an dem Buch und adaptierte es, unter gleichnamigen Titel, für die Leinwand. Dazu nahm er die Fakten und Aussagen aus dem Bestseller und packte alles in eine fiktive Handlung, die im neuesten Irakkrieg spielt. Sichtlich mit Spaß dabei sind George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey.
Hauptfigur ist hierbei der junge Journalist Bob Wilton (Ewan McGregor), der sich als Kriegsreporter beweisen will. Im Luxushotel in Kuwait, wo er festsitzt, trifft er auf Lyn Cassady (George Clooney), der behauptet, ein „Jedi-Ritter“ der früheren „New Earth Army“ – das „First Earth Battalion“ im Film – gewesen zu sein, und ihm von Techniken wie dem Unsichtbar-Werden, dem Durch-die-Wand-Gehen und von Versuchen, durch bloßes Anstarren Ziegen zu töten, erzählt. Als Wilton Cassady in den Irak begleitet, weiß er nicht, auf was für eine gefährliche Reise er sich einlässt.
Die kuriose Geschichte vom Aufbau der Spezialeinheit durch Bill Django (Jeff Bridges) und ihres Niedergangs wegen Neids unter den Rekruten wird in Rückblenden aus der Sicht von Cassady erzählt.
Entstanden ist eine ironische, unterhaltsame, wie auch humorvolle Militär-Komödie mit einem Starensemble, die sichtlich Spaß an ihrer Arbeit hatten, was sich auch auf den Zuschauer überträgt. Einiger Kritikpunkt wäre, das der kritische Aspekt des Films mehr und mehr dem Klamauk zum Opfer fällt, wodurch die eigentliche Satire leider ein wenig ihrer Schärfe beraubt wird. Aber wen stört das wirklich, die Grundlage ist doch sehr real. Darum das Fazit: Mit solch einer Armee stünde dem Weltfrieden sicherlich nichts mehr im Wege. Sehenswerter skurriler Spaß mit Top Schauspielern.
Zur technischen Umsetzung des Films auf DVD: Das Bild (16:9) präsentiert den Film in schönen, natürlich wirkenden Farben und einer sehr guten Schärfe. Der Ton (Dolby Digital 5.1) bietet eine ausgewogene Balance, dynamisch und klar, bei der die Dialoge nicht von den Soundeffekten überdeckt werden. An Extras gibt es neben zwei Audiokommentaren (einen von Regisseur Grant Heslov, der andere von Buchautor Jon Ronson) noch eine sehr unterhaltsame 13-minütige Doku über die wahren Männer des First Earth Batallion. Außerdem ein kurzes Making-of („Project Hollywood“) mit Interviews und Aufnahmen vom Set. Dazu kommt das Standard-Programm von entfallenen Szenen, ein Blick hinter die Kulissen, eine Fotogalerie und ein paar Trailer. Alles in allem sind die Extras nicht allzu umfangreich, dafür ist aber für Jeden etwas dabei
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
0Frank Brenner2010-08-07Grant Heslov hat das Glück, einen guten und einflussreichen Freund zu haben, der ihm in Hollywood so manche Tür zu öffnen half: George Clooney. Die kreative Zusammenarbeit der beiden reicht zurück bis ins Jahr 1998, als Clooney in Heslovs erstem Kurzfilm „Waiting for Woody“ bereits einen Kurzauftritt hatte. 2005 schließlich schrieb und produzierte Heslov mit Clooney zusammen dessen Oscar-gekrönten Film „Good Night, and Good Luck.“. Etliche weitere Filme wie die Coen-Komödie „Ein (un)möglicher Härtefall“ und „Ein verlockendes Spiel“ folgten, bis Heslov mit „Männer die auf Ziegen starren“ sein Regiedebüt vorlegte. In der Hauptrolle: George Clooney. Ihn und einige weitere Stars braucht es auch, um diesen absurden und gegen die meisten Erwartungen gebürsteten Film ordentlich vermarkten zu können. Er basiert in Teilen auf dem gleichnamigen Sachbuchbestseller des britischen Autors Jon Ronson, der darin die seltsamsten Strategien der US-Army mit spitzer Feder aufs Korn nahm. In einer Spezialeinheit wurden demzufolge Soldaten in übersinnlichen Fähigkeiten trainiert, um als PSI-Krieger den Feind mental zu überrumpeln – was in Trockenübungen dann schon mal an Ziegen geübt wurde, frei nach dem Motto: Wenn Blicke wirklich töten können…
Als Identifikationsfigur dient dem Zuschauer hier Ewan McGregor, der nach seinen Jedi-Auftritten in der zweiten „Star Wars“-Trilogie in diesem Film als Jedi-Krieger zurückkehren darf, denn aus Verehrung für die Weltraumabenteuer des George Lucas hatte man jene Spezialeinheit tatsächlich so benannt. Grant Heslov weiß in seiner Adaption der schrägen Buchvorlage allerdings nicht so richtig, was er seinem Publikum vorsetzen will. Stellenweise hat die Army-Satire durchaus Witz und Unterhaltungsqualitäten, insbesondere dann, wenn die Starbesetzung mit viel Spielfreude an die Sache herangeht. In anderen Szenen wird der Film dann seltsam nachdenklich und ernst, was der ironisch durchtränkten Geschichte auf unschöne Weise entgegenwirkt. In dem Bestreben, es mit einer außergewöhnlichen Story so vielen Zuschauern wie möglich recht zu machen, scheint sich Heslov gezielt zwischen sämtliche Stühle gesetzt zu haben.
...
Grant Heslov hat das Glück, einen guten und einflussreichen Freund zu haben, der ihm in Hollywood so manche Tür zu öffnen half: George Clooney. Die kreative Zusammenarbeit der beiden reicht zurück bis ins Jahr 1998, als Clooney in Heslovs erstem Kurzfilm „Waiting for Woody“ bereits einen Kurzauftritt hatte. 2005 schließlich schrieb und produzierte Heslov mit Clooney zusammen dessen Oscar-gekrönten Film „Good Night, and Good Luck.“. Etliche weitere Filme wie die Coen-Komödie „Ein (un)möglicher Härtefall“ und „Ein verlockendes Spiel“ folgten, bis Heslov mit „Männer die auf Ziegen starren“ sein Regiedebüt vorlegte. In der Hauptrolle: George Clooney. Ihn und einige weitere Stars braucht es auch, um diesen absurden und gegen die meisten Erwartungen gebürsteten Film ordentlich vermarkten zu können. Er basiert in Teilen auf dem gleichnamigen Sachbuchbestseller des britischen Autors Jon Ronson, der darin die seltsamsten Strategien der US-Army mit spitzer Feder aufs Korn nahm. In einer Spezialeinheit wurden demzufolge Soldaten in übersinnlichen Fähigkeiten trainiert, um als PSI-Krieger den Feind mental zu überrumpeln – was in Trockenübungen dann schon mal an Ziegen geübt wurde, frei nach dem Motto: Wenn Blicke wirklich töten können…
Als Identifikationsfigur dient dem Zuschauer hier Ewan McGregor, der nach seinen Jedi-Auftritten in der zweiten „Star Wars“-Trilogie in diesem Film als Jedi-Krieger zurückkehren darf, denn aus Verehrung für die Weltraumabenteuer des George Lucas hatte man jene Spezialeinheit tatsächlich so benannt. Grant Heslov weiß in seiner Adaption der schrägen Buchvorlage allerdings nicht so richtig, was er seinem Publikum vorsetzen will. Stellenweise hat die Army-Satire durchaus Witz und Unterhaltungsqualitäten, insbesondere dann, wenn die Starbesetzung mit viel Spielfreude an die Sache herangeht. In anderen Szenen wird der Film dann seltsam nachdenklich und ernst, was der ironisch durchtränkten Geschichte auf unschöne Weise entgegenwirkt. In dem Bestreben, es mit einer außergewöhnlichen Story so vielen Zuschauern wie möglich recht zu machen, scheint sich Heslov gezielt zwischen sämtliche Stühle gesetzt zu haben.
(Frank Brenner)
alle Rezensionen von Frank Brenner ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Männer die auf Ziegen starren, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Männer die auf Ziegen starren:
Originaltitel: The Men Who Stare At Goats
Land / Jahr: USA 2009
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Männer die auf Ziegen starren:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Audiokommentare von Grant Heslov und John Ronson, Charakterbiografien, Deleted Scenes, Fotogalerie, Goats Declassified: Die wahren Männer des 1. Bataillons, Presseheft (PDF), Projekt „Hollywood“: Ein Geheimbericht vom Set, Wendecover
Kommentare zu Männer die auf Ziegen starren:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Männer die auf Ziegen starren".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Männer die auf Ziegen starren:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Männer die auf Ziegen starren handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|